ProPA
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Weil wir ja gerade so schön über den neuen Proel Digipad 8 und auch die Yamaha MGX Mixer sprechen, werfe ich den Alto TMD16 Touchfader basierten Mixer gleich mit in die Runde.
Alto TMD 16

Ich hatte den bereits hier zum Testen. Es gibt schon ausführliche Video Reviews, die die Features lange vorstellen. Das will ich mir hier ersparen, daher nur ein paar Hinweise nach dem Test.
Was ich positiv finde:
Viele Grüße
Tobias
Alto TMD 16
Ich hatte den bereits hier zum Testen. Es gibt schon ausführliche Video Reviews, die die Features lange vorstellen. Das will ich mir hier ersparen, daher nur ein paar Hinweise nach dem Test.
Was ich positiv finde:
- Alle Outputs XLR
- Viele Eingänge mit sinnvollen Steckerkombinationen (z.B. Stereoinputs alternativ 1x Mono mit XLR)
- Sehr aufgeräumte Oberfläche mit vielen sinnvollen physikalischen Knöpfen, wie z.B. PFL, Mute, Select, Tap Tempo, Solo Clear, viele Encoder neben dem Monitor,...
- Insgesamt eher hochwertig verarbeitet
- 3 Layer für die Fader
- Jeweils einem Stereokanal kann wahlweise USB Audio und Bluetooth zugeschaltet werden.
- Extrem intuitive und aufgeräumte Menüführung. Das Ding versteht man auf der Stelle gut und kann es flüssig bedienen.
- Grundsound eher überraschend gut
- Touch Fader muss man mögen oder nicht, aber sie funktionieren vernünftig
- Low Cut hat nur 2 wählbare Grenzfrequenzen
- Nur 3 Bänder EQ im Input, jedoch vollparametrisch mit umschaltbarem Shelving Filter in High und Low
- Wenn ich es auf die schnelle verstanden habe nur 10 Szenen
- Encoder fühlen sich etwas unsolide an, funktionieren aber gut
- Kein Touch Display, was aber durch die gute Menüführung nahezu nirgends stört
- Lüfter relativ laut, ist für Betrieb in Kirchen, Kabarett,... evtl. schon hart an der Grenze
- App kann derzeit nur Level und Mute und stürzt oft ab
- App kann derzeit nur per Bluetooth verbunden werden und teilt sich die Audioverbindung. Somit kann nur ein und das selbe Gerät für Bluetooth Audio und Remote App genutzt werden.
- Netzwerkbuchse derzeit ohne Funktion
- Nur feststehender 7-Band Grafik EQ in den Ausgängen
- Abartig behinderte Bedienung des EQs: Jeder Encoder regelt ein Band. Um zwischen Gain/ Frequenz/ Güte/ Mode (Shelving/ Bell) zu wechseln, muss man den jeweiligen Encoder wiederholt drücken und springt so durch die 4 Funktionen. Der gegenüberliegende Encoder regelt in der gleichen Ansicht die Aux Sends. Wenn es meine Software wäre, würde ich auf dem linken Encoder wahlweise Frequenz oder Güte haben und rechts den Gain. Alternativ könnten auch die 3 linken Encoder ein Band bearbeiten und der Tastendruck auf einen anderen Encoder oder eine Taste unterhalb des Bildschirmes das Band wählen.
- Wir haben mit 3 verschiedenen USB Sticks das Firmware Update nicht zustande gebracht.
- Der Kompressor klingt nicht gut, wobei sich das Pult hier in viele schlecht klingende Kompressoren von billigen Digitalpulten einreiht. Das hat mich zumindest nicht überrascht.
Viele Grüße
Tobias