Rock-Genre auf dem Schlagzeug erlernen

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Hallo liebe Community,

es ist eine etwas seltsame Frage aber ihr könnt mir sicher helfen. Ich spiele seit geraumer Zeit nun Schlagzeug bei einer "Fun Rock" Band genannt "Die Ülzte". Das ganze begann als Tribut halt zu "Die Ärzte" wie der Name schon vermuten lĂ€sst nur wurde mit der Zeit viel mehr Rockelemente in den eigenen Liedern verbaut.
Wer sich ein Bild machen will findet einen Musikspieler unter http://www.uelzte.net
Dann könnt ihr mir auch gleich sagen wie ihr es findet
wsmilenormal.gif


Nun zu der Frage:
Ich komme eher aus dem Death / Black Metal und spiele auch dementsprechend Schlagzeug, nun wollte ich mir aber eine rockigere Art zu spielen aneignen. Kennt ihr also Bands und besonders nennenswerte Schlagzeuger aus dem Rock / Hard Rock Genre, bei denen ich mir ein paar Beats und Techniken "abkupfern" könnte?

Vielen herzlichen Dank
MFG
Von Mir Zu Dir
 
Eigenschaft
 

Deep Purple, Stones, AC/DC, Alice Cooper, Nicklelback, Creed/Alter Bridge, (Nur ein Paar meiner Beispiele)

Aber belasse es nicht dabei. Viele Techniken sind auch aus dem Jazzbereich verankert. Dadurch, dass ich Jazz spiele, konnte ich mir auch im Rockbereich eine Menge aneignen.. Schlagzeug ist nicht nach Genren aufgeteilt sondern Verfließt bei Schlagzeugern irgendwann ineinander.

Du solltest deinen Musikalischen Horizont meiner Meinung nach stets erweitern.
 
Gut Die Ärzte sind ja im grunde Punk. 😉 also solltest du dir mal Bands aus diesem Genre anhören.
Als Beispiel Sum 41, The Offspring oder zebrahead. Aber auch Green Day, obwohl die nicht so ganz in die Punk Richtung fallen. :D

Zu den Ärzten ist noch zu sagen, dass bei denen die Schlagzeugrythmen selbst fĂŒr Punk ĂŒbertrieben einfach sind.
 

Zu den Ärzten ist noch zu sagen, dass bei denen die Schlagzeugrythmen selbst fĂŒr Punk ĂŒbertrieben einfach sind.

also nicht alles ist punk bei den Ă€rzten, bela spielt auch viele rockabilly und jazz parts, vorsicht mit solchen aussagen bei Ă€rzte fans 😛

aber grundsĂ€tzlich empfehle ich fĂŒr alles offen zu sein, bringt einem den ein oder anderen beat ins ohr den man davor gar nicht kannte.
z.b.: sowas, einfach ne mischung aus dubstep und rock.

die besten cover finde ich sind die, die eine eigene note der covernden band haben. gibt den liedern was eigenes was zum vorteil hat jeder kennt das lied an sich aber es ist was neues daran 😉

also ohren auf und ab durch die welt
 
die besten cover finde ich sind die, die eine eigene note der covernden band haben. gibt den liedern was eigenes was zum vorteil hat jeder kennt das lied an sich aber es ist was neues daran 😉

also ohren auf und ab durch die welt

Da bin ich auch fĂŒr! 😉

Ach und ich hatte auch nich vor jemanden mit der Aussage, dass die Ärzte einfache Schlagzeugrythmen haben zu nahe zu treten. Ich finde die Ärzte auch nicht schlecht, aber es beruht nun mal teilweise auf Tatsachen. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Was mir bei euren Aufnahmen vor allem auffÀllt ist, dass du sehr gerade spielst: Die Fills sind gerade, die Struktur ist gerade, die Beats sind gerade etc.
Gerade zu spielen ist ja im Grunde auch wesentlich besser, als krumm und schief zu spielen, das sollte wohl klar sein. Aber du fragst ja nach Dingen, die dich im klassischeren Bereich weiter bringen.
Zu erst muss ich allerdings auch sagen, dass ich eure Musik insgesamt (Gitarre, Gesang etc.) schon ziemlich metallig finde. Dementsprechend ist ein einigermaßen gerades und hartes Drumming an vielen Stellen durchaus angemessen.
Aber manchmal klingt es auch einfach ein bisschen fehl am Platz. Manche Passagen könnten meiner Meinung nach ein wenig Swing und Dynamik vertragen. Die Snare auch vielleicht mal nicht nur auf 2 und 4 durchkloppen, sondern versuchen alles ein wenig auszuschmĂŒcken. Ein paar Ghostnotes wirken manchmal Wunder.
Deine Doublebassfills klingen zugegebenermaßen imposant, wirken allerdings oft etwas overpowered.
Diese Dinge betreffend, wĂŒrde ich mich an deiner Stelle mal mit Akzentfiguren beschĂ€ftigen. Beispielsweise 16tel-Noten (Handsatz RLRL) mit unterschiedlichen Akzenten und unterschiedlichen Orchestrierungen ĂŒben. Dazu vielleicht einfach mal ein Blatt mit 16teln vollmalen und mehr oder weniger willkĂŒrlich Akzente setzen. Und mit "Akzente setzen" meine ich, nicht beim Spielen einfach irgendwie zu akzentuieren, sondern die Akzente vorher auf dem Blatt zu notieren und dann genau vom Blatt zu spielen, damit man immer genau weiß, was man da gerade tut. Nur so kann man das auch wieder reproduzieren und, wenn es drauf ankommt, anwenden. Und zur eigenen Orientierung und fĂŒr die Koordination sollte man immer schön HiHat bzw. Bass Drum in 4teln oder 8teln mitlaufen lassen. Dadurch kommt ein wenig Dynamik ins Spiel und man bekommt gute Ideen fĂŒr interessante Fills.



mfg
Jannik
 
hmm, ich wĂŒsste nicht, warum "gerades" getrommel nicht zu dieser geraden musik passen sollte 😕

was mir persönlich nicht so gefĂ€llt, ist der schlagzeugklang auf den aufnahmen ... gerade :D die snare empfinde ich als bissi lasch ... spielst du die mit rimshots? falls nicht, wĂŒrde ich das mal austesten

grĂŒssle
 
Wo habt ihr ĂŒberhaupt Lieder von denen gehört? Ich habe auf deren Seite nischts gefunden.

Edit: Hat sich erledigt. Habs gefunden! :D
 
Zuletzt bearbeitet:
hmm, ich wĂŒsste nicht, warum "gerades" getrommel nicht zu dieser geraden musik passen sollte 😕

was mir persönlich nicht so gefĂ€llt, ist der schlagzeugklang auf den aufnahmen ... gerade :D die snare empfinde ich als bissi lasch ... spielst du die mit rimshots? falls nicht, wĂŒrde ich das mal austesten

grĂŒssle

Also ich habe versucht mich klar auszudrĂŒcken, aber das ist wohl nicht so ganz gelungen. Ich habe doch geschrieben, dass ich finde, dass die Musik eigentlich ziemlich hart ist etc.. Daher passt auch grĂ¶ĂŸtenteils das harte (gerade) Drumming. Dass es nicht passt hab ich doch nie gesagt.
Trotzdem fragte der Threadstarter nun mal, wie er sich im (klassischeren) Rock-Bereich weiterbilden kann. Und dazu gehören halt auch die von mir angesprochenen Dinge, die ich wirklich ein wenig vermisse. Ich habe tatsÀchlich alle Songs gehört und auf Dauer fehlt meiner Meinung nach das gewisse etwas.

Ansonsten wurde ja schon fast alles gesagt. Man muss immer offen sein fĂŒr neue EinflĂŒsse und auch zwischendurch mal Radio oder ne Jazz-Platte aufmerksam hören.
 
  • #10
Die Snare finde ich fĂŒr euer Genre zu brav. Welche spielst du?
In diesem Fall wĂŒrde ich persönlich (obwohl ich nicht der grosse Fan davon bin) eine Metallsnare nehmen. Einlagiges Fell drauf und schon hochpitchen, dass sie schön singt und knallt.

Auch die Bassdrum klingt mir zu pappig. Da fehlt mir der Attack. Die geht fast unter.

Das ganze hat fĂŒr meinen Geschmack zu viel Metal-Einfluss. Davon solltet ihr euch etwas mehr lösen.

Wie? Alles hören, was einem vor die Hörmuschel kommt. Funk, Ska, Reggae, Latin, Polka und was-weiss-ich. Je mehr und je verschiedener, desto besser.
Meiner Meinung sind die besten Genres die, die man nicht einordnen kann.
Und spinnt einfach mal rum. Warum nicht einfach mal einen Rocksong als Tango spielen oder ein VolksmusikstĂŒck als Punk? Am besten alle Grenzen ĂŒber Bord werfen und mal ĂŒbers Eck denken.
 
  • Ersteller
  • #11
Danke fĂŒr die vielen großartigen Tips! Das mit dem Metal reiben mir meine Bandkollegen auch unter die Nase weil ich halt aus dem Death / Black Metal komme und Blastbeats mit 240bpm bei mir Usus sind. Aber das wird mir selber mit der Zeit zu eintönig und langweilig, ich habe immer gedacht ich brauche nicht mehr aber jetzt wo ich Ă€lter werde sieht das ganz anders aus und ich will eben mehr machen um auch mein Metal zu verbessern.

Erm, das mit den Aufnahmen, bitte macht euch da keinen Kopf um den Klang und QualitĂ€t. Unser Budget war gerade mal 500 Euro (um hauptsĂ€chlich den Line 6 Toneport und das Studio-Gesangs-Mikro zu kaufen). Wir sind nur eine kleine lokale Band. Ich habe alles zusammen mit den Bandkollegen am Heimcomputer aufgenommen und auch alles selber verarbeitet (3 Wochen Youtube Kurse mussten reichen um mich in Logic und Basis-Soundtechnik einzuarbeiten 😛). Sogar die 100 CDs haben wir bei mir ausgedruckt und zusammen gebastelt.

Und ich werde ehrlich sein, das Schlagzeug ist auf den Aufnahmen leider ein Drumcomputer... ich habe mir sĂ€mtliche Studiopreise angeschaut und mich informiert nur um das Schlagzeug angemessen aufzunehmen und so alles auf eigene Faust ohne ein Label oder eine stĂŒtzende Organisation im Nacken zahlt man sich da leider dumm und dĂ€mlich. Deshalb klingt die Aufnahme sehr gerade, monoton und ohne Emotion.

Wir haben aber letzte Woche fĂŒr rund 300 Euro unser Proberaum neu verkabelt und damit ist es mir auch möglich Proberaum-Aufnahmen zu machen, also zeige ich euch diese dann gerne einmal 🙂
 
  • #12
Hi,

hör viel aus dem bereich und hör nicht nur auf den drummer sondern wie das ganze gebilde zusammen funktioniert.
wo der drummer sehr prĂ€sent ist und wo er sich zurĂŒckhĂ€lt. oft sind es nur kleinigkeiten die aber das salz in der suppe sind.

die meinung man sollte sich in allen musikstilen reinhören um sicvh weiter zu entwickeln hat natĂŒrlich seine berechtigung. aber nicht jeder fĂŒhlt ĂŒberall wohl auch wenn man es kann. zu wissen wie es gespielt wird ist das eine
das zum klingen zu bringen das andere. es gibt nur wenige die das wirklich können wie Simon phillips, g. harrison ,
D. weckl usw. aber das ist absolute top liga.

versuch das es erstmal sauber klingt und du die basis schaffst auf dem sich die anderen instrumente draufstellen können, die entwicklung kommt mit der zeit. spiel erstmal einfach aber dafĂŒr sauber versuch vielmehr die dynamik richtig einzusetzen, der rest kommt von alleine.

Lg

DT
 
  • Ersteller
  • #13
versuch das es erstmal sauber klingt und du die basis schaffst auf dem sich die anderen instrumente draufstellen können, die entwicklung kommt mit der zeit. spiel erstmal einfach aber dafĂŒr sauber versuch vielmehr die dynamik richtig einzusetzen, der rest kommt von alleine.

Danke aber ich bin kein AnfÀnger mehr, ich spiele seit 14 Jahren Schlagzeug. Ich habe mich nur in den letzten Jahren auf Death / Black Metal spezialisiert. Saubere Blastbeats und schnelle Doublebass bis zu 250bpm sind bei mir normal. Aber das wird auch langweilig auf Dauer.
 
  • #14
Danke aber ich bin kein AnfÀnger mehr, ich spiele seit 14 Jahren Schlagzeug. Ich habe mich nur in den letzten Jahren auf Death / Black Metal spezialisiert. Saubere Blastbeats und schnelle Doublebass bis zu 250bpm sind bei mir normal. Aber das wird auch langweilig auf Dauer.

Vll. ist ja kram von Godsmack was fĂŒr dich, das ist fĂŒr mich so wirklich Hard Rock. Oder Five Finger Death Punch, die sind auch sehr rockig. Wenn die Band aber so richtung Fun Rock geht, wĂŒrde ich fast schon Funk-krams auspacken, ich glaaaaube das wĂŒrde gar nicht so schlecht passen :D Naja, hoffentlich bringen dir Godsmack und FFDP was :D
 
  • #15
Fun Rock :gruebel: hm was is mit knorkator
 
  • Ersteller
  • #16
  • #17
Was fĂŒr mich immer wieder den Rock-Beat ausmacht, ist die Betonung auf 1,2,3 und 4.

Soll heissen, beim Standard Rockbeat (8tel auf dem HiHat, Bassdrum auf 1 und 3 und Snare auf 2 und 4) spiele ich die HiHat auf 1,2,3 und 4 mit dem Schaft, wÀhrend ich die 8tel, welche ins Off fallen (z.B. 1und), mit dem Tip spiele. So erhÀlst du eine schöne Betonung auf die geraden ZÀhlzeiten und ein langsameres Fealing.

Als Fill eignen sich unter anderem ternÀre Figuren mit Bassdrum, TomTom und StandTom. Siehe John Bonham von Led Zeppelin (http://www.youtube.com/watch?v=y1fXX3XBgSM)
 
  • #18
Die klassischen AC/DC haben auch noch keinem geschadet.
 
  • #19
Aber fÀllt AC/DC nich eher in die Metal Richtung und nicht klassisch Rock??
 
  • #20
Hm, Hardrock wĂŒrde ich sagen.
 

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