Röhrenproblem

von hyphen, 04.02.08.

  1. hyphen

    hyphen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.08   #1
    Hallo
    Bin ganz neu im Musiker Board und hoffe dass meine Fragen nicht zu dähmlich sind.
    Ich besitze seit einigen Wochen einen Fender Bassman 135 und einen Fender Bandmaster Reverb (Baujahr beide vermutlich Anfang der achtziger).
    Die Teile standen jahrelang in einem unbeheitzten Schuppen und sahen dementsprechend aus.Beide Amps funktionieren noch klingen allerdings echt mies.Das heißt vermutlich
    Röhrentausch ist angesagt.
    Nun meine Fagen :
    1. Welche Endstufenröhren ? Bassman 4 6L6 ;Bandmaster 2 6L6 (Welche Firma?müssen dieRöhren gematched sein,oder gilt das nur im HIFI-Bereich?)
    2.Müssen die Vorstufenröhren auch ausgetauscht werden?
    3.Biaseinstellung nur vom Fachmann ,oder kann man das evtl.selbst machen?
    4.Falls nur der Fachmann in Frage kommt,wo finde ich einen solchen?
    Mir fällt nur Musik Produktiv in Ibbenbühren ein ,ist aber ca. 150 km entfernt und etwas
    näher wäre mir lieb (Ich lebe in Gelsenkirchen also im Ruhrgebiet)

    Mit freunlichen Grüßen hyphen
     
  2. 68goldtop

    68goldtop HCA classic amps & guitars HCA

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    Erstellt: 04.02.08   #2
    hi hyphen!
    schau mal beim bandmaster hinten bei den speaker-outs welche wattzahl da angegeben ist.
    wenn´s 70watt ist ist er nach ´77 gebaut - wenn´s 50watt (oder auch 45w) ist, ist er vor ´77 gebaut. der bassman 135 ist jedenfalls nach ´77 gebaut.

    die probleme bei den beschriebenen amps können leicht über den austausch der röhren hinausgehen - insbesondere bei der schlechten lagerung der "schätzchen".

    es ist üblich/notwendig bei amps die über 20 jahre alt sind - insbesondere wenn sie länger nicht gespielt wurden - einen "gesundheitscheck" durchführen zu lassen.
    dabei werden die amps geprüft und evtl. verschleißteile werden ausgetauscht.
    dabei wird sich auch herausstellen OB die röhren überhaupt erneuert werden müssen, oder ob der miese sound eher an anderen defekten bauteilen liegt.

    es ist einfach so, daß manche bauteile (insbesondere sieb- und lade-elkos) über die jahre ihre korrekte funktion einbüssen und ausgetauscht werden müssen.

    lass dir aber davon keine angst machen - diese amps waren sehr robust gebaut und die notwendigen teile kosten nicht viel geld. natürlich kann sich die arbeit des technikers schon ein bißchen "läppern", aber ich würde meinen, daß du mit um die 100,- - 150,- E. pro amp schon ein gutes stück weiter sein solltest.

    in deiner (relativen) nähe würde ich da an frank finkhäuser (www.amptechnik.de) in dortmund denken - der macht das bestimmt gut.


    cheers - 68.
     
  3. hyphen

    hyphen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.08   #3
    Hallo 68goldtop
    Danke für die Auskunft,dass mit den anderen Bauteilen die ebenfalls verschleißen war mir nicht bekannt.Habe mein Augenmerk auf die Röhren gerichtet.Der Tip mit frank finkhäuser ist ebenfalls
    klasse,da die Hompage einen guten Eindruck macht und der Laden sehr gut erreichbar für mich ist.

    Alles wird gut -hyphen
     
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