Schlechte Erdung

Könnte ein Kondensator da helfen ?

...also ich habe keine Ahnung, was das für ein Kondensator sein soll... :nix:

Hast Du ein Schaltbild? Dann poste dieses bitte

Ich kontrolliere regelmäßig mit einem Ohm-Meter, ob der Schutzleiter des Stromnetzes direkt mit dem Gehäuse des Verstärkers verbunden ist. Ist hier alles in Ordnung (quasi 0 Ohm), sollte sobald Spannung an das Verstärkergehäuse kommt, die Sicherung rausfliegen.

Weiter habe ich einen Phasenprüfer im Gepäck. Sobald der Verstärker am Stromnetz des Veranstalters hängt, kann man mit diesem testen ob eine Spannung am Gehäuse des Verstärlers anliegt.

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Edit: Ich war dann mal auf "Bilderraubzug" und habe das anhängende Bild gefunden. So kann eine Verbinduing des SL (Schutzleiters) zum Gehäuse aussehen. Wo könnte da ein Kondensator sitzen?!?

LG
Lenni
 

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man kann auch einen Motorradhelm beim Autofahren tragen.... :D
 
Die Behauptung aus dem "Fachmagazin" (lach) im ersten Post ist ein hanebüchener Unsinn. So eine mickrige Kapazität reicht gerade mal, um beim zugedrehtem Volumen die Höhen durchzulassen, damit es nicht stumpf wird wenn man das Poti etwas zudreht. Eine andere Verwendung hat so was nicht.

Für eine Netzspannung ist diese Kapazität so gut wie nicht existierend, da bräuchte es schon haushohe Kondensatorbänke (also das x-millionenfache davon!), um überhaupt eine sichtbare Wirkung zu sehen. Als "Schutz vor Netzspannung" ist das definitiv völlig ungeeignet.

Wo auch immer du den Unsinn her hast, ich würde die Seite in die Sperrliste des Browsers speichern und das Abo kündigen, damit man sich beim nächsten solchen Unsinn nicht evtl. umbringt. Den Idioten der das verbrochen hat, sollte man schlicht verklagen. Das ist ein lebensgefährlicher "Ratschlag".

Es gab schon tödliche Schläge in der Vergangenheit, das lag an der fehlenden Erdung vom Gehäuse bzw. fehlender galvanischen Trennung im amp, womit eine direkte Verbindung zur Netzspannung übers Gehäuse möglich war. In heutigen Geräten ist das nicht mehr so, höchstens könnte selten mal was passieren, wenn man eine nicht geerdete Steckdose und ein 50er Jahre Röhrenradio als Amp benutzen würde.
 
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Hallo Zusammen,

danke für Eure Infos. Werde also NIX in dieser Beziehung unternehmen. Vielleicht schaffe ich mir doch eines Tages wieder eine Funkverbindung an. Dann ist das Thema gelöst und ich bin dann "off-wire" ohne Stolperfalle...:D Habe eben eine Anfrage in diesem Forum gestellt:

https://www.musiker-board.de/threads/flippe-langsam-aus.590471/

Vielleicht kann mir von Euch Jemand auch zu diesem Punkt weiterhelfen.
 

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