Die Behauptung aus dem "Fachmagazin" (lach) im ersten Post ist ein hanebüchener Unsinn. So eine mickrige Kapazität reicht gerade mal, um beim zugedrehtem Volumen die Höhen durchzulassen, damit es nicht stumpf wird wenn man das Poti etwas zudreht. Eine andere Verwendung hat so was nicht.
Für eine Netzspannung ist diese Kapazität so gut wie nicht existierend, da bräuchte es schon haushohe Kondensatorbänke (also das x-millionenfache davon!), um überhaupt eine sichtbare Wirkung zu sehen. Als "Schutz vor Netzspannung" ist das definitiv völlig ungeeignet.
Wo auch immer du den Unsinn her hast, ich würde die Seite in die Sperrliste des Browsers speichern und das Abo kündigen, damit man sich beim nächsten solchen Unsinn nicht evtl. umbringt. Den Idioten der das verbrochen hat, sollte man schlicht verklagen. Das ist ein lebensgefährlicher "Ratschlag".
Es gab schon tödliche Schläge in der Vergangenheit, das lag an der fehlenden Erdung vom Gehäuse bzw. fehlender galvanischen Trennung im amp, womit eine direkte Verbindung zur Netzspannung übers Gehäuse möglich war. In heutigen Geräten ist das nicht mehr so, höchstens könnte selten mal was passieren, wenn man eine nicht geerdete Steckdose und ein 50er Jahre Röhrenradio als Amp benutzen würde.