Schmerzen am Unterarm durch Gitarre spielen?

von Uwe G, 28.02.20.

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  1. Uwe G

    Uwe G Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.20   #1
    Hallo Freunde,

    hattet ihr schon einmal Probleme mit Schmerzen im Unterarm, welche durch Gitarre spielen verursacht wurden?

    Derzeit plagen mich selbige, die so wie ich vermute durch HWS Syndrom verursacht worden sein könnten.

    So ab und zu wird meine linke Hand beim Gitarre spielen (Greifhand) taub.

    Der Gitarrengurt an der linken Schulter könnte da ev. auch teilhaben.

    Wie sind so Eure Erfahrungen und wie geht Ihr damit um?

    Mein Orthopäde hat mir die nächsten zwei Wochen absolute Schonung verordnet.
    (Ich glaube, dass ich meine Gitarre zum Nachbar zur Verwahrung bringen muss:weep: )

    Viele Grüße von Uwe G.
     
  2. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 28.02.20   #2
    Wir tun das einzig Vernünftige und fragen unseren Haus/Facharzt ... so wie du es ja auch schon getan hast.

    Wir verlassen uns nicht auf Vorschläge im Netz von Leuten, die weder eine medizinische Ausbildung haben noch - selbst wenn sie diese hätten! -
    Ferndiagnosen ohne persönliche Untersuchung stellen können ;)
     
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  3. Uwe G

    Uwe G Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.20   #3
    Ja schon klar, nicht diagnostizieren sondern nur Erfahrungen damit teilen.
    Ist diese Art der Probleme weit verbreitet, oder eher unüblich?

    Hab mir schon gedacht, dass ev. ein Bassgurt aus Neobren in Zukunft helfen könnte, oder Aufwärmübungen, Gitarrenposition......
     
  4. crazy-iwan

    crazy-iwan Gesperrter Benutzer HFU

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    Erstellt: 28.02.20   #4
    Die Ärzte kümmert es aber oft nur, die Krankheit zu beseitigen - kaum einer wird sich mit dem TE hinsetzen und schauen, ob seine Spielart was damit zu tun haben könnte, und wie er trotz Beschwerden sein Hobby weiter ausüben kann.
    Da könnte ihm ggf. einer von uns helfen :)


    @Uwe G ich habe selber manchmal Schmerzen im Unterarm der Greifhand gehabt. Bei mir zeigte sich Besserung, als ich meine Gitarren entweder so gedreht habe, dass der Hals höher ist, oder den Aufwand zum Saiten runterdrücken reduziert habe.
    Dies ging durch flacher Setups und dünnere Saiten.

    Ggf. kanns auch die Greiftechnik sein, mir persönlich passt es besser mit dem Flächen Finger als mit der spitzen Fingerkuppen zu greifen - bringt sehr viel Entspannung ins Spiel.

    Gurtprobleme hatte ich nur, als ich Ledergurte spielte. Diese, die man nur ganz umständlich in der Länge verstellen kann. Die drücken irgendwie immer irgendwo rein.
    Seit dem ich zu normalen Nylongurten gewechselt bin, hats sich gebessert.

    Kann sein, dass Dir da auch ein anderer Gurt helfen kann. Bedenke aber, dass nicht nur die Form ausschlaggebend ist, sondern auch wie gut er sitzt.
    Ich habe vergleichsweise schmale Schultern, zu breite Gurte hängen so doof dass ich mich beim Spielen verkrampfe.
     
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  5. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 28.02.20   #5
    Das wäre dann durchaus eine Frage, die man einem Physiotherapeuten stellen könnte.
    Also: Krankengymnastik verschreiben lassen und die Gitarre zum Termin beim Physio mitnehmen.
     
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  6. crazy-iwan

    crazy-iwan Gesperrter Benutzer HFU

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    Erstellt: 28.02.20   #6
    Der hat davon im Zweifel auch keine Ahnung von Gitarren.
    Alles schon hinter mir...
     
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  7. ACIES

    ACIES Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.20   #7
    Liest sich teils so, als wärst du ausgerenkt.
    Kenne ähnliches von mir selbst....geh zum Arzt und lass dich mal einrenken. Schadet im Regelfall nicht.
     
  8. ~Slash~

    ~Slash~ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.20   #8
    Da hast du wohl den falschen erwischt! ;)

    Gitarre muss man nicht zwingend mitbringen, sofern man ihm das genau erklärt, mit dem Gurt. Ein fähiger wird Abhilfe schaffen.

    Was geht, ohne Schafe anzurichten: die Schulter/Nacken Muskulatur dehnen. Einfach zB das recht Ohr auf die rechte Schulter neigen, Bus eine Dehnung entsteht und mind 15s halten. Das Ganze oft wiederholen.

    Was die Taubheit angeht, muss man sich das entsprechend angucken, falls es sich um eine HWS Symptomatik handelt.
    --- Beiträge zusammengefasst, 28.02.20, Datum Originalbeitrag: 28.02.20 ---
    Ne, definitiv nicht und „einrenken“ hilft eher weniger. Sport, sprich Bewegung und dehnen hilft langfristig, konservativ gesehen.
     
  9. crazy-iwan

    crazy-iwan Gesperrter Benutzer HFU

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    Erstellt: 28.02.20   #9
    Wenn Dir der dritte "da kann ich auch nichts machen, dann müssen Sie wohl damit aufhören" sagt, verlierst Du das Vertrauen in die Leute..
    Zum Glück hab ich das nur einmal gehört, aber man schnackt ja mit seinen Leidensgenossen :)
     
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  10. chris_kah

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    Erstellt: 28.02.20   #10
    Ab zum Physiotherapeuten und Übungen machen.
    Ich hatte das Problem (HWS -Engstellen) auch. Seit 2 Jahren da ohne Beschwerden. Lag an der Haltung und lässt sich im Alltag durch bewußte Haltung auch erhalten.

    Schonung allein bringt nichts.

    Allerdings kosten die Dehnungs- und Kräftigungsübungen täglich Zeit.
     
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  11. ~Slash~

    ~Slash~ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.20   #11
    Leider gibt es genügend solcher Kollegen, was absolut daneben ist.
    Abgesehen von der Symptomatik/Diagnose des TE kann man sogar richtig gut das in den Griff bekommen und muss Gitarre spielen deshalb nicht an den Nagel hängen!
     
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  12. Bluesman48

    Bluesman48 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.20   #12
    --- Beiträge zusammengefasst, 28.02.20, Datum Originalbeitrag: 28.02.20 ---
    hallo Uwe, ja kenne ich. Das hatte ich auch mal. Mein Sportarzt hat mir geholfen. Es war der Muskel im Unterarm, kurz unter dem Ellbogengelenk, der sich bei Krafteinleitung zu Steil aufstellt. Ich bekam für eine Zeit lang eine Armklammer , so wie sie auch Tennisspieler bekommen, damit bekam ich das wieder in den Griff. Dazu war noch Muskelkrafttraining notwendig. Aber, mein Arzt hat am Anfang auch die HWS als Ursache vermutet, denn beides ist möglich. Dafür gibt es eine gute Anleitung für Krafttraining für Hals- und Nackenmuskulatur im Internet. Gute Besserung
     
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  13. GeiGit

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    Erstellt: 28.02.20   #13
    Dass die linke Hand taub wird und einschläft kenne ich auch wenn ich eine ganze Weile komplett durchspiele. Da habe ich den Eindruck, dass der Nylongurt meiner Lowden mir oben einen Nerv irgendwie blöd abdrückt. Das passiert aber nicht immer!
    Wenn ich es rechtzeitig merke und die Haltung und die Position des Gurtes auf der linken Schulter etwas ändere, wacht die Hand wieder auf.
    Eine Pause mit Ablegen der Gitarre und etwas Bewegung hilft auch jedes Fall.
    Bei der E-Gitarre mit Ledergurt passiert es deutlich seltener.
    Ein gepolsterter Gurt könnte helfen.
    Wegen der Unterarmschmerzen: Entkrampfen: Man braucht für's Greifen viiiieeel weniger Kraft als man meistens im Eifer des Gefechts aufwendet!
    Und natürlich auch für eine gute Saitenlage mit passender Sattelhöhe/Kerbentiefe sorgen.

    Öfter Pause machen und die Gitarre ablegen.

    Nimm die Gitarre mit zum Doc und zeig ihm deine Haltung.
     
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  14. C_Lenny

    C_Lenny Moderator Moderator HFU

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    Erstellt: 28.02.20   #14
    --> K*L*I*C*K ;) . LG Lenny
     
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  15. Uwe G

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    Erstellt: 29.02.20   #15
    ...vielen Dank Ihr seit die Besten,

    drei Spezialisten

    Hausarzt: Spritzen, Akupunktur, Salbe, Dehnübungen mit HWS und Wärmeanwendung Tennisarm
    Orthopäde: Ibuprofen 600, Salbenverband, ohne Übungen absolute Ruhe und Kühlen nicht HWS nur Muskelfaserriss oder Muskelreizung Werkssanitöter in der Firma: Ibuprofen, Wärme und Elektro Therapie mit leichter Bewegung und Massage, kein Tennisarm sondern nur HWS.

    Wie immer Drei Fragen, drei verschiedene Meinungen:igitt:

    Viele Grüße von Uwe G.
     
  16. Willy58

    Willy58 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.02.20   #16
    Hallo, ich benutze beim Spielen/Üben kein Gitarrengurt.
    Auch bei mir wird beim längeren spielen die Greifhand taub.
    Habe auch Schmerzen oberhalb des Handgelenks.

    Für mich gilt es, da musst du durch.
    Ich spiele/übe täglich zwei Stunden. In 1/2 Std über den Tag verteilt.

    Mal schauen, ob die Zeit Wunden heilt.
    Übrigens, bei meinen Fingerkuppen hat es funktioniert, die sind mitlerweile schmerzfrei.
     
  17. GeiGit

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    Erstellt: 29.02.20   #17
    Also sollte es eine Sehnenenscheidementzündung o.ä. sein ist "Augen zu und durch" etwas verschlimmerndes und hilft kein Stück!
    Sehnen sind keine Fingerkuppen die Hornhaut bilden müssen! :opa:
     
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  18. dubbel

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    Erstellt: 29.02.20   #18
    sondern...?
     
  19. Dietlaib

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    Erstellt: 29.02.20   #19
    Tut mir leid, dass ich das extra zitiere, aber ich finde manche Autokorrekturfehler einfach zu lustig. :)

    Wenn es für dich funktioniert, ist das natürlich ok.

    Ich spiele immer mit Gurt, um die Gitarre im Sitzen und im Stehen in der gleichen Position zu haben (mag es etwas höher). Eine Les Paul wäre mir im Sitzen viel zu niedrig. Könnte ich ohne Gurt gar nicht spielen. (Edit: Um eine LP anzutesten, reicht es natürlich. Aber nicht wirklich zum Spielen oder Üben.)

    Hier würde ich zur Vorsicht raten.

    Es gibt Tage, da spiele ich ein paar Stunden zuhause und Abends nochmal 3 Stunden während der Probe. Manchmal sogar nur Jams und Instrumentals als einziger Gitarrist, wenn der Gesang gerade verhindert ist. Das ist durchaus anstrengend, aber währenddessen schmerzt überhaupt nichts.

    Sollte ich es übertrieben haben, und die linke Hand fühlt sich am nächsten Tag nicht normal an (z.B. leichte Dehnungsschmerzen einer Fingersehne), fasse ich die Gitarre nicht an.

    Ich hatte bisher noch nie eine Sehnenscheidenentzündung oder andere ernsthafte, gitarrenbedingte Probleme mit meinen Fingern, Händen oder Armen.
     
  20. KickstartMyHeart

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    Erstellt: 29.02.20   #20
    No offense meant, aber ...
    Das ist der dümmste Ratschlag, den ich in meinem Leben in Sachen "Schmerzen" gehört habe. Schmerz hat immer eine Ursache und die muss man finden und nicht hoffen, dass man die Symptome "irgendwie" weg bekommt indem man "durchhält".

    Sich an den Fingerkuppen Hornhaut zu erarbeiten, ist doch ein komplett anderes Thema.

    Physiotherapeut oder Osteopath. Wenn es ein Haltungsfehler ist, kann er dort am ehesten gefunden werden. Ein Orthopäde kann, muss aber nicht zwingend helfen können.
     
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