Schraube am vorderen Gurtpin rutscht dauernd raus

von Pino Colada, 03.09.07.

  1. Pino Colada

    Pino Colada Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #1
    Hallo Kollegen!

    Ich hab ein ständig wiederkehrendes Problem: dadurch dass meine Gitarren relativ tief hängen, liegt ein Großteil des Gewichts wohl auf dem vorderen Gurtpin (die Halsseite). Live geht's bei uns ziemlich zur Sache. Bei allen meinen Gitarren rutscht nun regelmäßig die entsprechende Schraube aus dem Body, egal ob Security Locks oder original-Pin, hab schon zig Streichhölzer reingeleimt - hilft nix.

    Live helfe ich mir inzwischen mit nem radikalen Streifen Gaffatape aus, das funzt ganz gut, möchte ich aber dem Lack meiner EC-1000 nicht antun. Habt Ihr noch ne Idee??? Und bitte nicht "häng halt die Gitarre höher!" :p
     
  2. JOGofLIFE

    JOGofLIFE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #2
    schon mal mit einer deutlich längeren schraube versucht?
     
  3. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 03.09.07   #3
  4. Tieftonsüchtiger

    Tieftonsüchtiger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #4
    mich wunderts, dass da kein mensch drauf kommt. als wären gitarren vom anderen stern.
     
  5. love.hate.pain

    love.hate.pain Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #5
    Das Problem hatte ich auch.
    Es wurde dann einfach ein Holzstift in das Loch geleimt und dort hinein ein neues Loch gebohrt.
    Häkt immernohc bombenfest.
     
  6. Pino Colada

    Pino Colada Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #6
    hehe, nich vom andern stern, aber ich bohr halt ungern drin herum ;-)
    die betondübel-idee find ich gut, das probier ich aus! scheinbar hat man mit ner sägemehl-leim-mischung auch mehr erfolg als mit nem streichholz? is halt mal bastelstunde angesagt...
     
  7. TCMI_Seb

    TCMI_Seb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.07   #7
    ich hab mir ne schraube geholt die fast doppelt so dick war wie die originale, vorher massig leim reingegossen ins loch :D, und dann die schraube richtig reingedreht, sitzt seit monaten bombenfest
     
  8. Krischi

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    Erstellt: 15.09.07   #8
    Einfach Leim ins Loch, Zahnstocher reinstecken(sind meistens nur so zwei Stück pro Loch), vorher natürlich alles aus bohren, dann Zahnstocher abschleifen(VORSICHT wegen dem Lack!!!) und ca einen Tag warten. Dann ein kleines Loch bohren und die Schraube wieder reinschrauben. Dann müsste es wieder ein paar Jahre halten ;)
    Also ich machs immer so:D
     
  9. pannenchrischi

    pannenchrischi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.07   #9
    Einfach 2 Streichhölzer mit Leim Vollschmieren und reinstecken, dann die Schraube rein. Hält super, macht keine Probleme und dauert maximal 5 Minuten!
     
  10. foxytom

    foxytom Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 17.09.07   #10
    Lösungen und Tipps haste ja jetzt, aber den obigen Satz versteh ich überhaupt nicht, was ändert denn die Gewichtsverteilung, wenn die Gitarre tiefer oder höher hängt??? :confused:
     
  11. TCMI_Seb

    TCMI_Seb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.07   #11
    Wennde die tarre sehr tief hast, hälst du den hals natürlich deutlich schräger, geht mir zumidnest so... d.h. der winkel is steiler und somit haste mehr zug der in längsrichtung der schraube geht...

    ooooooder?!
    *gg
     
  12. foxytom

    foxytom Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 17.09.07   #12
    ach SOOO tief? :rolleyes: ;)
     
  13. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.09.07   #13
    Ob da jetzt 3 oder 5 kg Gewicht dran hängen dürfte ner Schrauben in dieser Größenordnung einigermaßen scheissegal sein ;)


    Lösungsmöglichkeiten für dein Problem (Geordnet nach Sicherheit [nach meinem Ermessen und/oder Erfahrungen]):

    - Zahnstocher reinstecken
    - längere Schraube reindrehn
    - Zahnstocher mit Epoxyharz einkleben
    - Loch aufbohren, normalen Dübel einleimen, Schraube da reindrehen
    - Loch aufbohren, Dübel aus Hartholz (Ahorn o.ä.) einleimen, Schraube da reindrehen
    - Loch aufbohren, Gewindemuffe eindrehen, evtl. per Harz o.ä. fixieren, Maschinenschraube mit Sprengring o.ä. eindrehen

    Alternativlösungen in Richtung Gaffatape oder Haken+Karabiner hab ich jetzt ma rausgelassen.
     
  14. TCMI_Seb

    TCMI_Seb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.09.07   #14
    nja ich persönlich habe die gitarre eher hoch. ich finds mitn palm-muting etwas schwer wenn ich schon gebückt spielen muss, um überhaupt an die bridge zu kommen *gg

    jedenfalls hält's bei mir in der höhe (etwa gürtelschnalle)
    zu sagen ist jedoch, das ich es an einer harley benton probiert habe..ich denke auch, dass ich mit meiner fender zB entweder auf garantie gehen, oder den gitarrenbauer aufsuchen würde.
     
  15. Vintage_Man

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    Erstellt: 18.09.07   #15
    Zwar haben wir dieses Thema schon mehr als hinreichend beschrieben, aber dennoch:

    1. Suboptimal, da die Schraube dann im oberen Schaftteil wackelt, was sich früher oder später auch den unteren Teil auswirkt.
    2. Ist meistens eine Sauerei und hält auch nicht langfristig, da der Zahnstocher zerbröselt genau wie das Epoxyzeugs. (Schrauben halten immer am besten in richtigem Holz!) daher:
    3. Schon viel besser, auch wenn das Holz dieser Holzdübel meist zu weich ist.
    4. Das ist es! So macht es der Fachmann. Aber vorbohren nicht vergessen!
    5. Gaaanz gefährlich, weil dann gerne das Korpusholz durch den Druck reisst, wie auch bei vorher genanntem Betondübel. Wie jemand auf so einen Unfug kommen kann, für Holz einen Betondübel vorzuschlagen, ...... tz ....tz ...tz.:screwy:

    Holzschrauben sind einfach so konstruiert, dass sie optimal in gesundem Holz halten. Deshalb ja auch der Name!:great:
    Auch selbstverständlich: Die Schraube gut andrehen und dann aber auch mal hin und wieder prüfen, ob sie noch fest sitzt, dann leiert auch nichts aus.

    /V_Man
     
  16. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 18.09.07   #16
    Warum gefährlich?
    Es gibt Muffen mit breitem Holgewinde aussen und M-Gewinde innen.
    die Muffe wird ins Korpusholz eingedreht und hält da wie jede andere Holzschraube, weils im Endeffekt nix anderes is.
    Die Maschinenschraube hält dank Sprengring auch wunderbar...

    Also wo ist da das gefährliche?
    Dass man ausreichend aufbohren muss, und vor allem wissen was man tut (wie so oft ist das so ziemlich das wichtigste...) ist klar. Aber ich seh in der Methode keine wirkliche Gefährdung für den Korpus...zumindest keine größere als bei anderen Holzschrauben.
     
  17. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 19.09.07   #17
    Du sagst es: Man muss wissen, was man tut! Wenn das Loch nicht entsprechend passend vorgebohrt ist, übt diese Muffe einen starken Druck auf das Korpusholz aus. Da es meist recht trocken ist, reisst es dann schnell. Ein versierter Handwerker wird das sicher hinbekommen, aber ein Hobbybastler, wie die meisten hier ....? Fraglich, fraglich!

    Abgesehen davon ist diese Methode wirklich nicht sehr professionell oder hast Du schon mal eine Gitarre gesehen, die ab Werk so eine Monsterkonstruktion beherbergt? Die korrekte ist eben die mit dem Hartholzdübel in ausreichender Stärke (z.B. Buche), der wiederum korrekt vorgebohrt, den besten Halt für die Schraube bietet. Frag gerne mal einen Gitarrenbauer. Und wer bei der regelmässigen Gitarrenpflege den Sitz der Schrauben kontrolliert, hat bestimmt keine Probleme. Ein bisserl Wartung muss da halt auch sein.

    Aber viel schlimmer ist noch der Betondübel, der sich ja aufspreizt und dann .... knacks!

    /V_Man
     
  18. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 19.09.07   #18
    Näh :D
    Ob sie deswegen gleich "unprofessionell" sein muss...würd ich jetzt nicht sagen :x
    "Unkonventionell" triffts da eher find ich :)

    Aber im Grunde isses ja einigermaßen Blödsinnig, Hauptvorteil von Maschinenschrauben is ja dass man die ständig rein und rausdrehn kann ohne dass sich was ins Negative ändert.
    Braucht man in dem Fall ja aber nicht.

    Da muss ich kan Gitarrenbauer fragen, a Schraube im Holz bleibt a Schraube im Holz, egal wie das heißt was hinten dran hängt.
    Da wirst du mir sicher zustimmen :)
     
  19. Joachim1603

    Joachim1603 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.07   #19
    Was ich grundsätzlich mache, wenn ich eine neue Gitarre habe oder die Gurtpins tausche (z.B. wegen Strap-Locks), einen Tropfen Holzleim (Ponal) rein ins Loch und die Sache für immer vergessen. Bei mir löst sich da gar nichts!
     
  20. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 20.09.07   #20
    Aber sowas von! :)

    /V_Man
     
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