Schraube für Gitarrengurt löst sich - Hilfe beim Festmachen

von roggerman, 11.04.08.

  1. roggerman

    roggerman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.08   #1
    also bei meiner gitarre lösen sich immer die schrauben aus dem korpus :mad:

    ich hab jetz hier gelesen dass es da mehrere möglichkeiten gibbet:
    security locks(zb. von schaller)
    holzstück in das loch und schraube wieder reindrehen
    bierdeckel(naja das gummiding bei schnappverschlüssen)

    da kommt jetz meine frage
    bei den letzteren beiden - wie setzte ich das an der gitarre um??tschuldigung für die dumme frage, aber ich kann mir das ÜBERHAUPT nicht vorstellen:screwy: - erst recht nich bei dem gummiding bei schnappverschlüssen von bierflaschen:-)D), wo ja viele behaupten dass das wunder wirkt. kann mir das vllt ijemand detailgetreu erklären, evtl mal eine nahaufnahme wie das aussieht/aussehen soll?

    oder halt die security locks - aber da sind das doch auch bloß schrauben, warum drehen die sich dann nicht aus dem korpus raus:screwy:

    naja ich hoffe irgendwer kann mir weiterhelfen.danke schonmal.

    mfg
     
  2. Stoner

    Stoner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.08   #2
    Securitylocks und Flenslocks (diese Gummidinger:D) helfen dir, wenn der Gurt nicht hält, aber bei dir geht es ja um den Gurtpin.

    Holzstück (Streichholz zB) in das Loch und Schraube wieder rein zu machen klappt zwar ganz gut, sicherer ist aber das Loch etwas aufzubohren, einen Dübel zu fertigen, den reinzuleimen und ein kleineres Loch neu zu bohren.
    Es gibt auch noch andere Möglichkeiten (mit irgendwas füllen und Schraube rein...), die auch gut funktionieren... :sufu>:("Gurtpin, locker, ....
     
  3. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 11.04.08   #3
    Hi Roggerman,

    der Gummiring von der Bierflasche dient nicht zur Reparatur eines defekten Gurtpins! Man zieht ihn über den Gurtpin (nachdem man den Gurt eingehängt hat), er soll verhindern, dass der Gurt vom Gurtpin rutscht.

    Die Methode mit dem Holzstück sieht vor, dass man einen Zahnstocher (Streichholz ist zu weich!) in das Loch der Gurtpinschraube steckt und dann den Pin wieder mit der Schraube befestigt. Der Zahnstocher bildet auf diese Weise eine Art Keil, der die Schraube im Loch hält. Zur Sicherheit solltest du den Zahnstocher vorher mit Holzleim bestreichen, damit das alles besser hält.

    €dit: Peter = langsam ... :o

    Greetz :)
     
  4. hilmi01

    hilmi01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.08   #4
    Du hast die ganze Sache schon richtig durchschaut, so funktionieren die 3 Dinge:

    (1) Holzstück: ein Stück Holz in der Bohrung verkleinert das Bohrloch und die Holzschraube, die den Gurtpin an der Gitarre befestigt, sitzt somit fester

    (2) Gummiring: dieser wird, nachdem der Gitarrengurt am Gurtpin befestigt wurde, über den Gurtpin gezogen. Da dieser Gummiring sehr fest um den Gurtpin sitzt, kann der Gurt selbst sich (fast) nicht mehr lösen

    (3) Security Locks: auch dies ist lediglich eine Art, wie der Gurt mit dem Gurtpin fixiert wird. Wenn die Befestigung an der Gitarre lose ist, helfen auch die besten Security Locks nichts, da dann das ganze System lose an der Gitarre baumelt

    Die für Dein Problem richtige Antwort ist also (1).


    edit:
    Grml, da waren mal wieder 2 schneller... ;)
     
  5. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 11.04.08   #5
    Hehe,

    Hilmi ist der 3. ...

    noch einer?

    Greetz :)
     
  6. roggerman

    roggerman Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.08   #6
    jo das hab ich ja schon gemacht und da kamen dann diese antworten raus und genau das mit den security locks und den flenslocks(hehe gelernt :D) hat mich verwirrt weil ich mir nich vorstellen konnte wie die die schrauben drinnehalten sollten - jetz weiß ichs besser

    also quasi stück holz(zb zahnstocher)mit holzleim an die wand des bohrlochs kleben, warten bis es trocken ist und dann die schraube wieder reindrehen?so richtig?

    mfg
     
  7. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 12.04.08   #7
    Hi Roggerman,

    ja, das ist eine gute Lösung!

    Das Optimum wäre, das Loch auszubohren, einen passenden Holzdübel aus Hartholz einzuleimen, ein neues Loch zu bohren und daran dann den Pin befestigen. Das muss man aber eigentl. erst machen, wenn das alte Bohrloch sehr "ausgefranst" oder erweitert ist und/oder das Holz des Korpus zu weich sein sollte.

    Greetz :)
     
  8. roggerman

    roggerman Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.08   #8
    ja so mit dübel , das kann ich mir wenigstens gut vorstellen^^
    falls das jetzige bohrloch zu klein sein sollte muss ich das dann erst aufbohren(auf die richtige größe)und dann den dübel reintun?
     
  9. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 12.04.08   #9
    Ein Zahnstocher sollte doch ohne Bohren reinpassen! ;)

    Greetz :)
     
  10. roggerman

    roggerman Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.08   #10
    ja okay das is klar:D

    und wenn ich den dübel nehmen würde, dann müsst ichs aufbohren

    jetz weiß ich bescheid :)

    dankeschön an alle :great:

    mfg
     
  11. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 12.04.08   #11
    biddeschööön ... und viel Erfolg beim Basteln :D

    Greetz :)
     
  12. kittyhawk

    kittyhawk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #12
    also ich hatte dieses problem nachdem ich mir security locks eingebaut habe. die bohrung war zu groß für die pins.das hatt nichts direkt mit den security locks zu tun.ich habe dann 2 komponeneten kleber/spachtelmasse in das loch gefüllt und die pins noch im weichen zustand in das loch geschraubt.aushärten lassen-fertig.die dinger sitzen bombenfest.
     
  13. roggerman

    roggerman Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #13
    @kittyhawk: joa das is auch ne lösung ;)

    also ich hab jetz einfach nen zahnstocher in die richtige größe abgebrochen, hab eine seite mit holzleim bestrichen und in die seite von dem bohrloch geklebt. hab das dann über nacht trocknen lassen und die schrauben wieder reingedreht - und sie haben sich bis jetzt, trotz intensivem "im-stehen-spielens" nicht wieder von selbst rausgedreht - also voller erfolg:D

    mfg
     
  14. Real-JJCale

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    Erstellt: 18.04.08   #14

    Hy,

    für beide Probleme kann ich eine elegante Lösung bieten, die bei mir seit Jahr(zenten)en zuverlässig funktioniert ohne Nachbessern zu müssen:

    Heissklebepistole vom Baumarkt, kleine Ausführung, ca. 5,- EUR (max).

    * Schraube aus dem Korpus,
    * heisse Klebemasse in die Bohrung pressen, bis ein wenig herausläuft,
    * Schraube reindrehen und Kleber abkühlen/härten lassen (max. 5-10 Min.)
    * Überstehende Klebemasse mit einem Taschenmesser o.ä. entfernen, fertig.

    Danach rührt sich nichts mehr (und die Schraube könnte notfalls immer noch herausgeschraubt werden, ohne Schaden an Korpus oder Schraube...)

    Die Lösung mit Streichholz/Zahnstocher ist nicht endgültig, da das Material zu weich ist. Außerdem "verkantet" die Schraube und frisst sich -notgedrungen- in den Korpus, d.h. die ursprüngliche Bohrung wird eigentlich noch grösser...

    BTW:
    Ich habe auch etliche Schaller SecLocs in Gebrauch... ich habe bis heute nicht verstanden, warum:

    a. die Schallerschrauben dünner sind, als die "Standardbohrung" aller meiner z.B. Ibanez und Gibsons ?

    b. die Bohrung des "Schallerkorpusteil" der SecLocs nicht einfach grösser / so dimensioniert ist, dass man die original Schrauben weiterverwenden kann?
    Denn hier liegt der Hase im Pfeffer, will man -bei einer vordem intakten Schraube- das SecLoc benutzen, muss man die zu dünne Schaller-Schraube verwenden.

    Bei grösserer Bohrung würde sich Schaller die (Schaller-) Schrauben sparen, hätte einen Kostenblock weniger (= mehr Gewinn/SecLoc), der User müsste nicht zusätzliche Mittel, Zeit und Kosten investieren und alle wären trotzdem glücklich...

    Die Antwort gebe ich mir selber...

    Die "Entscheidungsträger" in Schlips und Anzug haben das, was sie ihren Kunden zumuten, selbst nie machen müssen!

    Warum? weil sie keine Musiker/User ihrer eigenen Produkte sind!

    LG
    RJJC
     
  15. Stoner

    Stoner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.08   #15
    Bei mir war es genau umgekehrt. Die Schrauben von Schaller waren etwas zu groß und ich musste das Loch bei meinen drei E-Gitarren (Epiphone, Gretsch, NoName Strat) aufbohren (nur ein bisschen).
    Also ist das etwas hinfällig.

    Der Kleber, den man bei Heißklebepistolen nutzt, ist doch auch sehr weich. Wenn du meinst, dass das trotzdem funktioniert, glaube ich dir mal, aber vorstellen kann ich mir das nicht:confused:.

    Ich glaube, die Lösung von kittyhawk ist die Sicherste.
     
  16. Real-JJCale

    Real-JJCale Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.08   #16
    Definitiv "rührt" sich mit 2-Komponentenkleber nichts mehr, da gebe ich dir Recht.

    Allerdings lässt sich das aber auch nicht mehr (schadlos) rückgängig machen, da die Schraube mit dem Korpus derart fest verbunden ist, dass sie beim Versuch sie herauszuschrauben entweder abbricht (und der Rest des Gewindes sitzt dann noch im Korpus), oder die Schraube dreht den ausgehärteten 2-K-Kleber wie eine Fräse mit, auch nicht besonders gut für den Body.

    Will man z.B. eine alte Gitarre wieder 100% in ihren Originalzustand zurücksetzen, wird man leider die ursprünglichen Schrauben mit Gurthalterung nicht mehr ohne Aufwand anbringen können.

    Das mit der Heissklebepistole kannst Du gerne mal ausprobieren, das klappt schon...

    LG
    RJJC
     
  17. falloutboy101

    falloutboy101 Guest

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    Erstellt: 03.01.09   #17
    moin zusammen!
    also bei mir is das so, dass die Schraube wo der Gitarrengurt dran gehängt wird abgebrochen ist. Jetzt hab ich die Frage: Wie bekomme ich den Rest der abgebrochenen Schraube aus dem Korpus wieder raus???
    Schon mal danke im Vorraus.
     
  18. mak123

    mak123 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.09   #18
    Bohrmaschine sollte helfen. Doch sei lieber vorsichtig :D
     
  19. Eggi

    Eggi Inaktiv Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 03.01.09   #19
    Na ganz so einfach ist das nicht. Er müßte die Schraubenfläche vorerst ankörnen, und einigermaßen mittig durchbohren. Wenn dir dabei der Bohrer wegläuft, kannste 'ne Menge Blödsinn anstellen.

    Optional wäre es möglich ringsrum direkt neben der Schraube mit einem sehr kleinen Bohrer ins Holz zu bohren, so dass der Rest vom Bohrer leicht entfernt werden kann. Danach haste natürlich ein größeres Loch im Korpus, welches dann nochmal auf Größe eines Holzdübels (den man danach einklebt) aufbohren muss.

    Schaut noch ein Stück der abgebrochenen Schraube raus, könnte man es auch noch mit 'ner Zange probieren. Wäre die einfachste Lösung.
     
  20. Sn00by

    Sn00by Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.09   #20
    Das mit dem im Korpus bohren würd ich auch lassen, beide Varianten.

    Was mir immer geholfen hat ist ein Schraubenausdreher. Die Dinger gibt's in verschiedenen Größen, je nach Schraube. Das ist im Grunde ein Keil aus Metall den du mit einem Hammer in den alten Schraubenstumpf schlägst. Danach nimmst du dir eine kleine Nuss oder einen Ring/Maulschlüssel und kannst dann die Schraube am Sechskant von dem Ausdreher herausschrauben.

    Ich persönlich habe das zwar noch nicht an Gitarren ausprobiert, jedoch hat es bei mir bei Schrauben an Motorrädern immer funktioniert und es kommt ja eigentlich nicht drauf an WO man das Ding einsetzt.
     
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