Silverface Twin Reverb - 2 statt 4 Endstufenröhren -> Neujustieren Vorspannung?

von dwightyoakom, 05.01.19.

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  1. dwightyoakom

    dwightyoakom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.19   #1
    Ist bei einem 135 Watt Fender Twin Reverb aus den 70ern nach ziehen von 2 Endstufenröhren unbedingt
    ein neujustieren der Vorspannung nötig ( die alten haben ja im Gegensatz zu den neuen Reissue Amps
    kein Poti dafür ) ?

    Wie bekomme ich bei den Twins das Alter bestimmt. Die Seriennummer hilft ja meines Wissens bei
    den Twins nicht weiter. Ich ein 135 Watt Silverface mit PushPull Mastervolumen. Speaker sind
    Fender 12F ( Electro Voice EVM 12L ).

    Der Amp hat leider noch seine Erströhrenbestückung.
     
  2. 68goldtop

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    Erstellt: 05.01.19   #2
    Hi!

    Erstmal - willkommen im "Board" :great:


    Was möchtest du denn gerne erreichen?

    Ein Twin Reverb ist halt ein großer, lauter Amp - und wenn du zwei Röhren ziehst, wird der Amp nur unerheblich leiser.

    Aber - du hast doch ein Master-Volume UND einen Lautstärkeregler je Kanal.
    Wo liegt dein Problem?


    Warum "leider"? Das kann durchaus eine gute Nachricht sein :great:
    Für Röhren dieser Qualität (und dann auch noch 10 Stück davon!) muss man heute teuer bezahlen ;)


    cheers - 68.
     
  3. dwightyoakom

    dwightyoakom Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.19   #3
    Hab ja auch schon einen 66er Blackface . 2 Endstufenröhren und dann zur Impedanzanpassung statt
    der 2 8 Ohm Speaker 2 16 Ohm Jensens bringt doch was.

    Alter hab ich mitlerweile raus ist ein Twin Reverb von 1981 . Die Vorstufenröhren hab ich so getauscht
    wie in meinem alten Twin . Wodurch alle Nebengeräusche schon mal weg sind. Endstufenröhren
    sieht eine schon sehr bedenklich schwarz aus und sie sind stark Mikrofonisch.

    Plan ist bei dem Twin halt nur zwei Endstufenröhren und nur einen der beiden EVM12L ( Fender 12F )
    um dann die Impedanz bei 2 Röhren wieder richtig zu haben.
     
  4. dwightyoakom

    dwightyoakom Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.19   #4
    Würde ich so mit einer Nachrüstung des Potis für den Ruhestrom richtig liegen :
     

    Anhänge:

  5. 68goldtop

    68goldtop HCA classic amps & guitars HCA

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    Erstellt: 06.01.19   #5
    Hi!

    Na, dann kennst du dich ja mit den "Feinheiten" schon gut aus :great:

    Klar, wenn die alten Röhren schon schwarz + mikrofonisch sind, wären ein paar neue Röhren sicher gut ;)
    Und ja, ich denke ein Bias-Poti wäre eine gute Idee.

    Weiß vielleicht jemand warum diese Amps das nicht (mehr) hatten?


    cheers - 68.
     
  6. dwightyoakom

    dwightyoakom Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.19   #6
    Spricht was dagegen das Bias-Poti so nachzurüsten wie ich es oben in dem Plan eingezeichnet habe oder hab ich da irgendwo
    einen Denkfehler oder was übersehen oder falsch ?


    Sicher weil Fender so besser ihre "original Röhren" verkaufen konnten.

    Bis ich die Änderungen fertig hab, hab ich gestern auch die Endstufenröhren solange
    gegen ein Quartet TAD 6l6GC getauscht. Jetzt sind wenigstens alle Nebengeräusche
    weg und bei den alten Endstufenröhren, dadurch das sie nicht mehr so i.O. waren, mußte
    man bei jedem Einschalten des Amps wieder die Balance zwischen den Paaren neu einstellen.
    Das ist jetzt auch wieder i.O. so das einmal einstellen reichte und danach nicht mehr
    neu.

    Hatte bisher ja nur Twins mit den Jensen und den JBL 120D hier. Dieser ( mein vierter Twin )
    mit seinen EVM's überzeugt mich aber so das ich einen der anderen Twins auch mit
    EVM12L nachrüste :) .
     
  7. 68goldtop

    68goldtop HCA classic amps & guitars HCA

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    Erstellt: 06.01.19   #7
    Hallo dwight!

    Sorry, mit den technischen Details (Schaltpläne + so) kenne ich mich nicht gut genug aus um etwas sinnvolles dazu sagen zu können ;)

    cheers - 68.
     
  8. Stratspieler

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    Erstellt: 07.01.19   #8
    Hm, einzige (für mich) plausible Vermutung:

    Sparzwang und 7enderübliches, verschleißarmes Fahren der Röhren. Das bekommt man bei entsprechender Festeinstellung der Gittervorspannung hin.
     
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