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broeschies
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Wie gesagt, das ist alles relativ zu sehen. Ein tiefer Kehlkopf auf C4 ist meistens höher als ein hoher Kehlkopf auf C2. WĂŒrde der Kehlkopf in einer konstant tiefen Position bleiben, wĂŒrde zur Höhe hin alles sehr schnell mumpfelig und es gĂ€be keine Vokaldefinition mehr.Hallo,
was mir bei dem ganzen ErklÀrungen und Videos zur Kehlkopfstellung aber noch nicht einleuchtet ist, daà man anscheinend mit tieferer Kehlkopfposition auch höhere Töne singen kann als mit höherer?
Oder anders ausgedrĂŒckt, daĂ anscheinend die Stellung des Kehlkopfes alleine nicht mit der Tonhöhe gleichzusetzen ist, oder hab ich das falsch verstanden?
Bis jetzt dachte ich nÀmlich immer, desto höher der Ton, desto höher geht automatisch auch der Kehlkopf.
Zum Thema Klassik mit tieferem Kehlkopf, das trifft doch aber sicher nicht auf Countertenöre zu, denn da hab ich schon Videos gesehen, wo der Kehlkopf sehr weit oben stand, sah sehr anstrengend aus.
Das ist das Prinzip vom "Belting". Höherer Atemdruck, mehr LautstÀrke, Register weiter hoch "pushen". Aufgrund des tieferen Kehlkopfes braucht klassischer Gesang einen etwas höheren Grundatemdruck. Sobald ein Contemporary-SÀnger aber ebenfalls beltet, gibt sich das wieder im Vergleich.Allerdings stelle ich fest, daà ich mehr Atemdruck brauche um einen klassikÀhnlichen Klang zu erzeugen, dann kommt auch wie von selbst oft ein Vibrato zustande und die LautstÀrke nimmt deutlich zu, ich meine dann kommt erst der SÀngerformant ins Spiel.
Die Folge ist, daà ich dann durch den höheren Atemdruck und mehr Luftdurchsatz hohe Töne in einem tieferen Register singen kann, also z.B. ein G4, A4, B4 in der Bruststimme, statt in der Kopfstimme oder Mischstimme.
Wenn ich diese hohen Töne in der Bruststimme singe merke ich aber, daà die Bauchmuskulatur deutlich angespannt, allerdings nicht verkrampft ist.
GruĂ
Tim
