Solo mitsingen!?

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DarkStar679

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mein gitarrenlehrer hat mir von 2 wochen den auftrag gegeben, einfache pentatonik solos zu spielen und die töne mitzusingen.

das hat einen überraschenden effekt ausgelöst.
ich möchte gesanglich die melodie anders vortragen, als ich mit der gitarre es spielen würde.

spiele ich mit der gitarre nach, was ich gesanglich vortrage, werden die solos interessanter.

wie macht ihr das, singt ihr gedanklich mit und spielt das auf der gitarre nach?
 
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PeaveyUltra120

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Im Endeffekt versuche ich, eine Melodie die sich in meinem Kopf abspielt, aufs Griffbrett zu übertragen, soweit mein Handwerkskasten fürs Solospiel dafür ausreicht
 
DarkStar679

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Im Endeffekt versuche ich, eine Melodie die sich in meinem Kopf abspielt, aufs Griffbrett zu übertragen, soweit mein Handwerkskasten fürs Solospiel dafür ausreicht
das ist bei mir vermutlich das problem. mein gehirn ist damit beschäftigt, den nächsten ton zu finden, wie greife ich den, wie schlage ich an, etc.

vielleicht hilft mir deshalb das singen?
 
nasi_goreng

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spiele ich mit der gitarre nach, was ich gesanglich vortrage, werden die solos interessanter.

:great: das finde ich eine gute Möglichkeit vom Skalengedudel wegzukommen

Ich selber denke im Geiste mit was ich spielen will, aber natürlich nicht jeden einzelnen Ton. Dabei mische ich auswendig gelernte Licks und Versatzstücke mit Arpeggien, Melodien und echter Improvisation.
Ich habe die Stimmung und den Spannungsbogen sozusagen im Kopf und das versuche ich mit meinem Vokabular möglichst gut auszudrücken.

Jeden Ton könnte ich gar nicht eins zu eins mitsingen, da mir manche Licks einfach zu schnell dazu wären :D.
 
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DarkStar679

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spiele ich mit der gitarre nach, was ich gesanglich vortrage, werden die solos interessanter.
Die Melodien im Kopf sind nicht so sehr an motorische Gewohnheiten gebunden. Ich bin im Improvisieren nicht besonders gut. Die meisten meiner Soli sind auskomponiert. Ich singe sie zuerst und spiele sie dann nach. So schaffe ich es dann, auch Tonmaterial jenseits der Mollpentatonik zu benutzen, obwohl ich nur die sicher draufhabe.

Ich formuliere es mal so: Wenn der Kopf die Führung übernimmt, können die Finger leichter folgen und finden sich immer besser zurecht. Umgekehrt nimmt die Wahrnehmung eher eine Beobachterrolle ein und die genudelten Skalen landen schneller in der Beliebigkeit.
 
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turko

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spiele ich mit der gitarre nach, was ich gesanglich vortrage, werden die solos interessanter.

Das ist ja genau der Sinn der Übung ! :)

Das Ziel ist, eine innere Klangvorstellung zu entwickeln, und daß die Finger dieser Klangvorstellung FOLGEN, statt daß die (mechanischen) Finger die Klangvorstellung VORGEBEN.

Thomas
 
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blechgitarre

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Ich formuliere es mal so: Wenn der Kopf die Führung übernimmt, können die Finger leichter folgen und finden sich immer besser zurecht. Umgekehrt nimmt die Wahrnehmung eher eine Beobachterrolle ein und die genudelten Skalen landen schneller in der Beliebigkeit.

Ja, die tollen Melodien im Kopf sollen auf die Gitarre.
 
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B.B

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George Benson ist dein Mann.

Ich übe selbst oft so und kann das nur wärmstens empfehlen. Wenn du die Sachen mitsingst bekommst du automatisch ein besseres Gefühl dafür ob eine Linie funktioniert oder nicht. Außerdem ist sozusagen nebenbei stattfindendes Gehörbildungstraining.

Wenn du die Line dann auch singen kannst OHNE sie gleichzeitig zu spielen, dann kannst du dir sicher sein, dass du eine ausreichend gute innere Vorstellung vom verwendeten Material hast und du selbiges sozusagen gemeistert hast und wirklich ganzheitlich beherscht und nicht nur Fingersätze anwenden kannst.

klare empfehlung. Einfach machen, kann am anfang vll peinlich sein, macht aber nichts. Ich kann auch nicht "schön" singen, machs aber trotzdem.

grüße B.B.
 
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Gast252951

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gerade wenn man noch nicht so flüssig spielt, also überlegen muss was als nächster Ton kommen soll, funktioniert singen bestimmt intuitiver und schneller, wirkt dann vermutlich organischer
 
dubbel

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Das Mitsingen machen viele Jazz-Gitarristen, manchmal so sehr, dass es beim Zuhören irritiert.

Ich denke mir riffs etc. oft erst aus, singe oder pfeife sie und spiele das dann erst auf der Gitarre nach.
Mein Problem: je nach Intervall liege ich oft daneben, wenn es um den Ton "im Kopf" versus den auf dem Griffbrett geht.
 
Gho$T

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Und was tun Gitarristen, die nicht singen können? :redface:
 
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Cold Prep

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Robert Cray macht des mit dem "Vorsingen" auch immer
 
Gho$T

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Die Melodie in meinem Kopf auf der Gitarre wiederzugeben funktioniert meist recht gut aber das mit dem Singen wird wohl in diesem Leben nichts mehr. :(
 
klangschale

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manchen Musikern, die sich ihr Solo vorsingen, können auch nicht singen. Das hört sich dann auch so an. Macht aber nix, solange das gespielte was wird und der Spieler nicht zu nahe am Mikro steht...
 
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Maxi

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mein gitarrenlehrer hat mir von 2 wochen den auftrag gegeben, einfache pentatonik solos zu spielen und die töne mitzusingen.

das hat einen überraschenden effekt ausgelöst.
ich möchte gesanglich die melodie anders vortragen, als ich mit der gitarre es spielen würde.

spiele ich mit der gitarre nach, was ich gesanglich vortrage, werden die solos interessanter.

wie macht ihr das, singt ihr gedanklich mit und spielt das auf der gitarre nach?
Trick hier ist, das zu singen was du dannach spielen willst. Also die Stimme lenkt die Finger. NICHT ANDERSRUM!
Jetzt kannst du i.d.r. natürlich besser spielen als Singen (wobei das bei anfängern oder bei guten Sängern auch andersrum sein kann) - es ist aber auch nicht wirklich relevant richtig zu singen, im Kopf ''mitsingen'' reicht vollkommen aus, und es muss auch nur in deinem Kopf richtig klingen - nicht gesungen.

Grüße
 
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