Spezielle Hörgeräte für Musiker?

von drowo, 17.04.19.

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  1. drowo

    drowo Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.10.19   #41
    Dankeschön :hat:
    Das war noch kurz bevor ich das Hörgerät bekommen habe. Damals fand ich mich nicht schwerhörig, nur die Leute haben immer so undeutlich geredet ;)

    Für Aufnahmen muss ich sowieso die Geräte rausnehmen. Unter dem KH gibt das sofort Rückkopplungen, ganz zu schweigen davon dass es ziemlich unangenehm auf die Ohren drückt.

    Lg Robert
     
  2. abolesco

    abolesco Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.19   #42
    Sooo, heute morgen mein erstes Hörgerät bekommen.
    Fazit:
    Endgeil, ich höre wieder ein Stereo-Klangbild :-)

    Sogar mit Kopfhörern absolut top, ich bin begeistert.
    Mal wieder das Ruderboot- Dingens angehört.
     
  3. 1001010

    1001010 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.19   #43
  4. drowo

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    Erstellt: 24.10.19   #44
    Hallo 74 ;-)

    von Audiosys habe ich noch nichts gehört - leider. Sonst hätte ich die sicher angetestet.

    LG Robert
    --- Beiträge zusammengefasst, 24.10.19, Datum Originalbeitrag: 24.10.19 ---
    Ich habe vor 2 Wochen endlich wieder Aufnahmen gemacht - zum ersten Mal seit ich die Hörgeräte trage. Das war mehr als seltsam, weil plötzlich alles wieder so ungewohnt dumpf klingt. Ich überlege schon in meinen Monitorweg einen EQ einzuschleifen (analog) um die Frequenzkurve meiner Hörgeräte nachzubilden.
    --- Beiträge zusammengefasst, 24.10.19 ---
    Was hast du für Geräte? Im Ohr?
     
  5. hermanson

    hermanson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.19   #45
    Das ist jetzt interessant, dass gerade jetzt audiosus ins Gespräch kommt. Die sind von mir lediglich ca. 20 km entfernt und haben vor kurzem bei uns Flyer verteilt. Waren einige Rechtschreib- und Grammatikfehler drin, die ich in diesem Forum ignoriere, aber nicht bei einer Firmenvorstellung, die mich zum Kauf animieren soll. Da kommt dann immer der Gedanke, wenn die bei meinem Hörgerät genauso arbeiten, dann lieber nicht. Das ist aber meine persönliche Meinung und wenn jemand gute Erfahrungen machen sollte, lasst es mich wissen.

    Gruß hermanson
     
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  6. KickstartMyHeart

    KickstartMyHeart Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.19   #46
    Witzig, genau das dachte ich bei Ansicht der Website auch, als ich dem obigen Link gefolgt bin.

    „Grammar is the difference between knowing your shit or knowing you’re shit.“:nix:
     
  7. Sir Walter

    Sir Walter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.20   #47
    Hallo, ihr Hörgerätgeplagten!
    Ich hoffe, nach der langen Stillzeit schaut noch jemand hier rein ....;)
    Seit ein paar Wochen teste ich Hörgeräte eines renomierten Herstellers und bin einigermaßen entsetzt, was ich da zu hören bekomme: Wabern, Tremolo, Flirren, Zusatztöne, irre Zusatzgeräusche. Auch noch nach Nachbesserungsmaßnahmen.
    Absolut inakzeptabel, weil ich nicht nur Rockmusik mache, sondern auch gerne in klassische Konzerte gehe. Ich würde gerne die Triangel mal wieder hören, aber mit diesen Hörgeräten ist das der Horror.
    Deshalb meine Frage an die Welt: Weiß jemand von einem Hörgerät, mit dem man sich auch mal ein Orgelkonzert anhören könnte? Oder hat jemand einen konkreten Tipp (außer weiter und weiter probieren), der mich ein Schrittchen weiter bringen könnte?

    In hoffnungsfroher Erwartung (auch wenn der Advent schon vorbei ist)
    Walter
     
  8. drowo

    drowo Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.01.20   #48
    Ist das dein erstes Hörgerät? Mir ging es vor einem dreiviertel Jahr zunächst genauso. Mittlerweile ist das für mich normales Hören. Vielleicht ist es ja nur ungewohnt?
    OK, also die höre ich mit meinem Gerät durchaus, so wie jedes andere Instrument auch. Mein Hörverlust ist aber natürlich bzgl. Frequenzen nicht identisch mit Deinem.
     
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  9. Gast 287696

    Gast 287696 Guest

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    Erstellt: 13.01.20   #49
    Auch ich habe schon seit fast 15 Jahren Hörgeräte, und zwar die billigen Kassenteile, mehr ist nicht drin. Zuerst hatte ich In-Ear, das Problem der "verstopften" Ohren läßt sich ganz einfach durch eine kleine Zusatzbohrung in Ohrstück beheben. Dann habe ich HdO-Geräte bekommen, weil die Verstärkung der Io nicht mehr ausgereicht hat. Was mir sehr geholfen hat, aber nicht jeder Hörgeräteakustiker anbietet, war die sogenannte "Terzo-Therapie", eine CD mit Player, mit der man das Hören wieder neu lernt. Heute heißt sie anders, ist aber das gleiche System.

    Allerdings, was im Ohr kaputt ist, läßt sich auch mit den besten Hörgeräten nicht mehr beheben. Erwartet also nicht zu viel. Der einzige Nachteil ist, wenn man das Programm mit den Induktionsspulen einschaltet, hört man Sachen, die kaum einer hört, wie z.B. das Piepen der elektronischen Helferlein im Auto.

    Mit Kopfhörern ist das so eine Sache: Meine sind schon fast zu leise, darf den Verstärker ganz schön aufreißen, und das Pfeifen durch Rückkopplungen nervt. Bisher habe ich noch keinen KH gefunden, der nicht pfeift....

    Und am Anfang, wenn man das erste Mal und dann bei Neukauf Hörgeräte bekommt, ist die Welt außenrum eine wirklich schlimme Kakophonie des Grauens. Aber glaub mir, das legt sich etwas mit der Zeit, das Gehirn muß erst wieder lernen, unnütze Geräusche auszufiltern.
     
  10. RetMarut

    RetMarut Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.20   #50
    Mein Loch bei 4kHz (64J, habe früher laute Musik gemacht und gehört) und der Abfall der Frequenzen über 10kHz, begleitet von einem nervenden Tinnitus, haben mich letztes Jahr entschließen lassen, mein Musikhören (Jazz/Klassik) mit einem Hörgerät zu verbessern. Durch einen ersten Testlauf mit Audiobene bin ich bei einem Hörgeräteakustiker gelandet, der meine Anforderungen gut verstand und auch Musiker des hiesigen (Mannheim) Symphonie-Orchesters betreut.
    Seine Empfehlung – der ich auch später gefolgt bin – war Widex Evoke 440. Von allen von mir getesteten Hörgeräten haben sie die niedrigste Latenz und den größten Frequenzumfang. Besonders hohe Latenzen wirken extrem störend, wenn man nicht vollkommen taub ist, da es immer Schwebungen zwischen direktem und verstärktem Schall gibt. Bei meinem Gitarrenspiel hört es sich dann an, als sei ein Flanger/Chorus-Effekt zwischengeschaltet. Nicht sehr schön bei akustischen Gitarren...
    Mein Akustiker hat mir übrigens ein spezielles Musik-Setting eingerichtet, welches nur meine Hörkurve ausgleicht (+ Limiter, der lässt sich nicht abschalten; schützt aber vor überhohen Lautstärken bei Konzerten) und die wenigsten DSP-Funktionen benutzt.

    Aber natürlich muss man sich an das Teil gewöhnen. Und die Latenzen bekommt man durch die verwendete Digitaltechnik (DSPs) nicht mehr vollständig weg.
    Zu In-Ear kann ich gar nichts sagen, da mein Hörkanal zu eng ist :-(
    Kopfhörer: Ist so ein Problem, mit ohrmuschelumschließenden habe ich es noch nicht versucht. Ich habe noch meine offenen Sennheiser und an meinem Mac und iPod/iPhone einen Equalizer installiert, der meine Hörkurve korrigiert. Die Hörgeräte als Kopfhörer zu benutzen kann ich nicht empfehlen, da sie überhaupt keine Bässe übertragen können.
     
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  11. Sir Walter

    Sir Walter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.20   #51
    Danke für die Anmerkungen! Das Sich-an-die-Fehler-Gewöhnen ist für mich unbefriedigend. Ich will ja mit den Geräten genauer hinhören können, und nicht umgekehrt. Die Latenz ist ein wesentliches Problem, aber muss es das sein?!? Es ist unglaublich, was die Chips auf digitaler Ebene alles veranstalten. Kein Wunder, dass es eine störende Latenz gibt. Ich bin überzeugt, dass für mich die Funktion eines parametrischen Equalizers ausreichen würde. Nur den Gehörschaden ausgleichen! Die Hörzentren im Hirn lernen dann schon wieder, was sie früher mal konnten! Für solche Hörgeräte könnte man dann wohl kaum einige Tausender aufrufen, weshalb es sie wahrscheinlich nicht gibt. Oder doch?!? Noch ist Hoffnung ....
     
  12. drowo

    drowo Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.01.20   #52
    Klar, das ist es für jeden. Ich meinte aber weniger, dass man gegenüber dem Fehler gleichgültig wird, sondern dass das Gehirn nach einiger Zeit anfängt das zu kompensieren.

    Damit habe ich im letzen Jahr viel experimentiert. Ich kam auf keine befriedigendes Ergebnis, weil das Hörgerät in diesem Simple-Modus bei meinem eigenen Gesang verzerrt hat. :nix:
    Das befriedigendste Ergebnis hatte ich in meinem Normalprogramm, und den Choruseffekt nehme ich (so gut wie) gar nicht mehr wahr.

    Aber: probiere selbst! Meine Schlussfolgerung muss für dich noch lange nicht gelten!


    Alles in allem gilt leider folgende Ungleichung:

    Hörschaden + Hörgerät < gesundes Gehör
     
  13. RetMarut

    RetMarut Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.20   #53
    Da hat sich mein Hörgeräteakustiker geweigert. Er muss auch einen Limiter einschalten, um zu hohe Schalldrücke in den zu verstärkenden Bereichen zu vermeiden. Außerdem besteht die Gefahr zur Rückkopplung. In meiner 'Musik'-Einstellung pfeifen sie sofort, wenn ich nur mit der Hand in die Nähe eines Ohres komme.
    Es halt halt alles seine Tücken. Ein einfacher parametrischer Equalizer zum Konserve-Hören ist OK, aber nicht für Live-Musik... Gibt's übrigens auch für's Smartphone: Mimi-Music :-((
     
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