Stärken und Klang verschiedener Plektren

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Lightning09
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Hallo leute
Jaja weiß ich doch, es gibt sowas schon und schon und schon....
laast mich trotzdem mal fragen.

Folgenes als ich angefangen habe E- Gitarre zu spielen - Blues lead- habe ich Medium pleks bevorzugt. Zum einen haben die sich leicher spielen lassen, zum anderen - und das war früher für mich entscheidender- waren diese immer brillanter, höher im ton. Dafür aber nicht so fette vom sound. Egal ob 009-042 oder 010-046.

Heute spiele ich 10 - 46 saiten auf einer Telecaster ( LP Modelle sind mir doch zu Mittellastig) Und schlage gerne mit Pleks der stärke 1,3- 1,5 an. Meine Feststellung, mit einer Stärke von 1,3-1,5 ist der Ton wessentlich voller , und man hat auf den tieferen Saiten mehr bums. Diese Stärken sind härter und spielen sich besser für mich , aber es geht leider viel an den höhen verloren.
Dünne Plektren sind brillanter und höhenreicher , aber nicht so voll vom Klang. Dickere geben mir ein besseres Spielgefühl und sind fetter, aber es gehen Höhen verloren.

Kleine Geschichte : Ich kaufe meiner Tochter zum Geburtstag eine Strat.kopie dazu einen kleinen Amp. Sie spielt das teil an und ich ..wow.. was für ein heller perliger klang. Also Papa kommt auch anspielen - mit seinen 1,3 Plektren. Aber nichts von perlig hell. Aber mit dem mitgelieferten madium plek , wieder perlig und hell .
Also doch Ton unterschiede, bei den plekton?

Wie kann ich meine Starken plektron behalten und trotzdem einen hellen perligen sound bekommen?
( ist vielleicht ne doofe frage )
Oder anders, mir sind dicke Plektren zu dumpf vom Klang. Andere sind mir aber viel zu weich und zu nachgiebig. Ihr versteht was ich meine ?

Gruß und Blues

PS : hab das mit mehren Modellen ausprobiert- auch teuren und billige. Habe auch verschiedene Amps versucht. Immer das gleiche Ergebniss.
 
Eigenschaft
 
Wie kann ich meine Starken plektron behalten und trotzdem einen hellen perligen sound bekommen?
( ist vielleicht ne doofe frage )

Näher an der Brücke anschlagen ;)

Pleks sind neben der Anschlagposition sehr gerne unterschätzte Dinge. Ob man 1,3mm Pleks braucht, lasse ich offen, für mich ist bei Kunststoffpleks ab ca. 1,2mm Schluß, dicker macht da für mich wenig Sinn.
 
Na ja, das Plek - Material spielt auch eine Rolle. Die Pleks von Dunlop (Nylon) erzeugen meiner Meinung nach nicht so viele Obertöne wie z.B. die Zelluloid oder Tortoise Pleks von Fender.
Wenn ich über meinen Marshall spiele nehme ich immer noch gerne die Fender Tortoise - Pleks. Spiele ich mit der gleichen Gitarre über meinen Fender-Amp, nehme ich die Dunlop - Nylon Pleks weil es mir dann schonmal zuviel des Guten wird was die Höhen angeht.

Einfach auch mal ein paar verschiedene Materialien ausprobieren. Ist ja nicht die große Investition.

Cheers
Dutchie
 
@ Pleasure Seeker

Jo hast recht, ich spiele eher etwas weiter vorne. Hat sich im laufe der Zeit so ergeben. Denke aber auch das es unterschätzte Dinge sind. Wenn man sich damit wirklich mal auseinander setzt, nimmt man definitiv unterschiede war.


@ Dutchie

habe ich natürlich auch schon festgestellt, dass neben der Dicke auch das Material eine Rolle spielt. Einige Materialien schlucken die Höhen töne . Ich habe mehere Pleks hier- unterschiedlicher stärke.
Zwei nenne ich mal : Harley Benton ( Thomann unser Weihnachtsmann :) :) ) 1,3 . Und Dunlop 1,5 Grip ( Die mit dem Krokodil drauf). Die Dunlop sind seht hart . Find ich aber Klang mässig nicht so. Aus was für Materialien die sind ..hm.. keine Ahnung. Neylon sind die Krokodil teile von Dunlop bestimmt nicht ?
Achso ... Rio Pecos Pleks 96 habe ich auch noch. Die sind auch nicht schlecht aber weich.


Welche Stärke nimmst du bei deinen Fender Tortoise Pleks ?


Gruß Und Blues
 
Welche Stärke nimmst du bei deinen Fender Tortoise Pleks ?


Gruß Und Blues

Für E-Gitarre Heavy und für die Akustiks Medium. Einziger Wehrmutstropfen ist für mich dabei, daß bei den Tortoise Picks der Verschleiß recht hoch ist (jedenfalls bei mir).

Cheers
Dutchie
 
naja werd mal sehen, werde schon irgentwann meinen Ton finden .

lg
 
Hi,

ich steh grundsätzlich auch auf dicke Plektren und hatte vor kurzem ebenfalls so ein Aha-Erlebnis mit einem Medium-Pick auf der Strat. Ein elastischeres Pick hat halt ein leichtes "Losschnalzen" von der Saite bei jedem Anschlag - Du erinnerst Dich vielleicht noch an das Geräusch festgeklemmter Bierdeckel, die an Fahrradspeichen zupfen. Tatsächlich bilde ich mir auch ein, dass unter den dünneren Picks die klassischen Tortoise-Dinger immer noch den besten Sound liefern.

Auch wenn dieses Verhalten einfach nicht kopierbar ist: den geringsten Höhenverlust hab ich mit Dunlop Stubbys aus Lexan, das ist ein ziemlich hartes Material mit recht scharfen Kanten. Die klingen mMn in den Höhen deutlich besser als dicke Tortoise Picks oder gar Nylon (die für meine Ohren und Finger in jeder Dicke und Größe ein Graus sind, warum auch immer). Dadurch, dass das Material so hart ist, sind auch dünnere Stärken recht steif, was Dir anscheinend (wie mir selbst) ein besseres Gefühl für den Anschlag vermittelt. Ach ja, Dunlop Ultex Jazz III kommen auch in die Nähe, klingen für mich aber eine Spur wärmer, natürlich sind da Spielgefühl und (vermeintliches?) Hören immer schwer zu trennen.

Ansonsten hab ich so ziemlich alles ausprobiert, Delrin, Tortex usw., unter den Dicken konnte mit den Stubby in Sachen Höhen nichts mithalten. Höchstens das eine aus Kunststoff mit Metallspitze, aber das ist schon sehr speziell im Sound (und setzt bestimmt auch den Saiten ziemlich zu). Wenns Dich interessiert, es heißt Dava Master Control:

http://www.marscelmusic.com/Dava-Master-Control-Nickel-Silver-Guitar-Pick-0109.htm

Ist sowas wie die Hi-Tech-Version der abgeschliffenen Geldstücke von Billy Gibbsons und Brian May. Der Witz daran ist der, dass Du aufgrund einer weicheren Zone in der Mitte des Plastikteils kontrollieren kannst, wie steif oder nachgiebig es sich insgesamt verhält. Nehme ich nur für spezielle Sounds oder wenn ich Lust aufs Experiment habe. Das Ding bringt wirklich Bottom und Schmatzen zugleich, aber ist extrem sensibel für den Winkel, in dem es auf die Saite trifft. Der Hit für Zakk-Wylde-Quietscher übrigens.

Gruß, bagotrix
 
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ich habe über die Jahre auch alle möglichen DUNLOP Picks gespielt, kenne auch die Fender Picks, Sharkfins, Tortoise, ....
irgendwann habe ich dann mal ein PICKBOY Carbon (die mit dem Hanfblatt drauf) in die Finger bekommen und die
stellten den Sound recht positiv auf den Kopf ... der Sound war gegenüber den üblichen PlastikPlecs hörbar differenzierter
sowohl auf der PAULA, als auch auffer STRAT und auch SG ... die Picks haben mindestens 1mm Stärke bis knapp 1,5mm ...

der HAMMER waren auch die WEGEN Picks ..( selfmade by Michel WEGEN) .. geiler Ton,sehr differenzierter klarer Ton, kein Matsch
auch bei fettem Gain ... kosten etwas mehr ... spiele aktuell das WEGEN TRIMUS 2,5mm ... bin begeistert ... unbedingt ANTESTEN !

www.wegenpicks.com
 
ich habe über die Jahre auch alle möglichen DUNLOP Picks gespielt, kenne auch die Fender Picks, Sharkfins, Tortoise, ....
irgendwann habe ich dann mal ein PICKBOY Carbon (die mit dem Hanfblatt drauf) in die Finger bekommen und die
stellten den Sound recht positiv auf den Kopf ... der Sound war gegenüber den üblichen PlastikPlecs hörbar differenzierter
sowohl auf der PAULA, als auch auffer STRAT und auch SG ... die Picks haben mindestens 1mm Stärke bis knapp 1,5mm ...

der HAMMER waren auch die WEGEN Picks ..( selfmade by Michel WEGEN) .. geiler Ton,sehr differenzierter klarer Ton, kein Matsch
auch bei fettem Gain ... kosten etwas mehr ... spiele aktuell das WEGEN TRIMUS 2,5mm ... bin begeistert ... unbedingt ANTESTEN !

www.wegenpicks.com


Die Pickboy Carbon Picks habe ich auch neulich ausprobiert und die gefallen mir sehr gut - jedoch bin ich gerade dabei, die letzten Exemplare zu verbraten, weil mir, als ich nach mehreren Monaten mal wieder die Ibanez Gripwizard in der Hand hatte, der Ton bei letzteren doch wesentlich schöner, klarer und obertonreicher vorkam (beide Picks Stärke 1,00). Dennoch kommen die Pickboys meiner Vorstellung von gutem Picksound erheblich näher als viele andere Hersteller (Dunlop, Fender, etc. pp.).
 
Hast du schon die ULTEX 427 JAZZ III von Dunlop ausprobiert? Das Ultex ist steinhart und gibt meiner Meinung nach ein sehr höhenreichen Klang ab. Die Besten Plektren, die ich je gespielt habe. Stärke beträgt 1,38mm.
 
Also ich spiele - ganz Oldschool - die Dunlop Jazz III Picks. Hab aber auch eine lägere Suche hinter mir: War früher mal ganz begeistert von den Pickboy-Carbon-Picks (die mit dem Hanfblatt), dann bin ich auf Dunlop Jazz III XL-Picks gewechselt und bin danach bei den normalen (also kleinen) Jazz III angekommen. Von Dunlop gefällt mir noch das Stubby 2.0 mm ganz gut: Damit kann ich schneller und sauberer spielen als mit dem Jazz III, der Sound klingt aber auch steriler und weniger makant, es fehlt dieser typische rauchige charakter des (roten!) Jazz III!
 
Also ich schließ mich mal Afmob an. Dunlop Ultex sind super.
Ich spiele sie selber in der Sharp Ausführung mit 1,4mm Dicke, wobei selbst die 1,14mm schon sehr hart sind.
 
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Oh man .. das ist ja schon lange her. Bin durch Zufall wieder auf diesen Thread gestossen.
Da sind ja noch viele Antworten gekommen. Ich verpenne das manchmal, sorry.

Auch wenn sehr spät ... möchte ich mich doch noch bei euch ganz herzlich bedanken für eure Vorschlage.


Was das Ultex angeht - die sollen ja sehr sehr nahe am echten Schildpatt drann kommen. Vom Klang und auch vom Spielgefühl her.... Ich weiß das nicht, habe noch nie echtes schildpatt in der hand gehabt und damit gespielt.
werde auch die Ultex mal probieren. Ultem Clayton ( sollen ja dem ultex ähnlich sein) habe ich schon getestet, die gefallen mir aber vom Spielgefühl her nicht wirklich. Ich finde die kannten nicht wirklich gut verarbeitet.

Blues und Gruß
 
Joooo.... mir ist ein Dunlop UltexSharp in die hände gefallen :) In der stärke 1,14 ( dünner als meine bisherigen, aber steif)
Super tipp , danke. Die sind wirklich gut. werde auch noch andere stärken probieren. Denke aber Ultex ist schon mal gut.

Auch die kanten sind super gearbeitet. spielt sich wirklich gut und höhrt sich auch gut an.

LG
 
Ich mag die unabgerundeten Kanten der Claytons bzw. gibts jetzt auch die neuen Tortex in 1,35mm mit dieser Ultex-Sharp-Form.
Spielt sich zwar etwas schwieriger aber die Kanten bringen mehr Rotz bzw. Anschlagsgeräusche. Für Rythmus super.
Die Ultex sind allerdings auch noch leichter, also super für Solospiel.

Ich kann mich zwischen den Dreien noch nicht wirklich entscheiden. Tortex III in 1,35mm; Clayton Ultem in 1,2mm und Ultex Sharp in 1,4mm.
 

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