Sternenstaub

von Gast 2738, 23.05.08.

  1. Gast 2738

    Gast 2738 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.08   #1
    Heyho, mal wieder ein Text von mir, der zwar soweit fertig, aber mit dem ich noch nicht vollends zufrieden bin. Neben Kritik zur Atmosphäre und Lesefluss des Textes und Verarbeitung des Themas würde ich mich über ein wenig Hilfe an den entsprechenden Stellen freuen :D


    Sternenstaub

    [Intro]
    Du hast Dich geirrt,
    Alles kam anders als gedacht.
    Du hast leider nie kapiert,
    Dass Träumen allein nicht glücklich macht. (ich denke man weiß, was ich hier aussagen möchte, aber die Zeile ist holprig -> pls help)


    [Verse 1]
    Du hockst in Deinem kalten Zimmer,
    Kein einziger Lichtstrahl dringt hinein.
    Du zitterst und die Angst wird schlimmer,
    Mit Deinen Gefühlen allein zu sein.


    [Verse 2]
    Du wünscht Dir, wieder fliegen zu können
    Und nie wieder Schmerz zu spür'n.
    Einmal kopfüber allem hängen,
    Um dann nie wieder was zu fühl'n.


    [Chorus]
    Doch der Schein trügt,
    Führt Dich hinters Licht.
    Die süße Stimme lügt,
    Die Dir Erlösung verspricht.

    Trotzdem greifst Du nach den Sternen
    Und fängst nur weißlich-feinen Staub.
    Das Pulver in Deinen Händen
    Ist für Deine Schreie taub.

    Du hast Dich geirrt,
    Alles kam anders als gedacht.
    Denn leider hast Du nie kapiert,
    Dass Dein Traum Dich kaputt macht.


    [Verse 3]
    Du fliegst in Deine Scheinwelt,
    Die Dich das vergessen lässt,
    Was Dich an dieses Leben fesselt,
    Das Du über alles hasst.


    [Verse 4]
    Doch es ist zu lange her,
    Dass Du den echten Himmel sahst,
    Und all die Sterne zähl'n nichts mehr,
    Weil Du die Flügel verlor'n hast.


    [Bridge]
    Wach auf!
    Der Himmel ist nicht neonblau,
    Sondern schimmert wie ein Grab aschgrau. (holprig, seltsam formuliert -> Vorschläge?)
    Wach auf!
    Sieh dem Leben ins Gesicht,
    Ein Spiel mit dem Tod gewinnst Du nicht.
    Wach auf!
    Sieh Dir an, wo Du jetzt stehst,
    Was erkennst Du, wenn Du in den Spiegel siehst?
    Wach auf!
    Hast Du diesen Absturz gewollt? (find ich ebenfalls noch nicht gut, spricht sich irgendwie nciht gut)
    Kehr um, mach den Staub in Deiner Hand zu Gold!


    [Chorus 2]
    Denn der Schein trügt,
    Führt Dich hinters Licht.
    Die süße Stimme lügt,
    Die Dir Erlösung verspricht.

    Greifst Du nach den Sternen,
    Fängst Du nur weißlich-feinen Staub.
    Das Pulver in Deinen Händen
    Ist für Deine Träume taub.


    Danke für jede Form der Kritik und Hilfe :great:
     
  2. willypanic

    willypanic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.08   #2
    Hi Necatica,
    es ist sicher ein anspruchsvolles Thema, dass du dir da vorgenommen hast.
    Die allwissende Erzählperspektive lässt aber bei mir kein (Mit-) gefühl aufkommen.
    Das ist mir alles ein bisschen zu kalt und unpersönlich.
    Und dann kommt: "wach auf"
    Das hört sich wie ein elterlicher Rat an: "Junge, guck doch mal so geht das doch nicht, komm änder dein Leben mal schnell, sonst ist das Erbe futsch, du hattest doch so gute Anlagen und warst so ein süsses Baby, und was machst du draus? Du blöder Abhängiger"

    Die Ärzte lassen grüßen. (Die meinten das aber lustig)

    Streckenweise ist der Text dann auch ein bisschen schwülstig, von wegen "Sterne, Staub, verlorene Flügel und Träume".
    und auch schonmal ungereimt oder unlogisch, von wegen "das Pulver ist taub" (????).

    Und dann noch eine Aufforderung zum dealen: "Kehr um, mach den Staub in Deiner Hand zu Gold!"

    Sorry, für die harte Kritik, du hast sicher eine wichtige Message in den Text packen wollen. Aber du musst Sorge tragen, dass diese Botschaft auch in einem geeigneten Code überbracht wird.
    All die Zeigefingerpassagen solltest Du streichen oder ändern.
    Weißt Du, wie es ist, süchtig und allein zu sein? Kennst Du jemanden, der süchtig ist?
    Wenn nein, ist dein Unterfangen darüber einen Text zu schreiben mMn sehr heikel.
    Also recherchiere, wenn dir so viel an dem Thema liegt und du ernst genommen werden willst!
    Grüße
    willy
     
  3. sepia-toned

    sepia-toned Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.08   #3
    Ich schreib mal dazu, was mir einfällt.



    Ich finde deinen Text prinzipiell nicht schlecht, aber es kommt bei mir nicht so wahnsinnig viel Gefühl auf. Ich glaube das Probelm ist, dass du inhaltlich nicht soo viel rüberbringst. (Mal nebenbei gefragt: Ist der Text überhaupt auf Sucht bezogen? Hab ich da was überlesen? Oder Willy nur interpretiert?) Ich hab das Gefühl du trittst in den Strophen auf der Stelle, also irgendwann kommt nichts neues mehr. Vielleicht kannst du mit ganz einfachen Mitteln mehr Emotion in deinen Text bringen wenn du einfach anstatt "Wach auf" zum Beispiel schreibst "Gib mir deine Hand".
    Wachrütteln ja, aber mit mehr Gefühl ;)
     
  4. StayTuned

    StayTuned Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.05.08   #4
    Sternenstaub

    [Intro]
    Du hast Dich geirrt,
    Alles kam anders als gedacht.
    Du hast leider nie kapiert,
    Dass Träumen allein nicht glücklich macht. (ich denke man weiß, was ich hier aussagen möchte, aber die Zeile ist holprig -> pls help)
    Evtl: dein traum hat dir kein glück gebracht?! oder Wie schnell man sich im Traum verliert. | der Traum hat dich fast umgebracht?! paar ideen nur ;)

    [Verse 1]
    Du hockst in Deinem kalten Zimmer,
    Kein einziger Lichtstrahl dringt hinein.
    Du zitterst und die Angst wird schlimmer,
    Mit Deinen Gefühlen allein zu sein. rhytmik stimmt nicht hier. evtl: in Zeit und Raum allein zu sein


    [Verse 2]
    Du wünscht Dir, wieder fliegen zu können rhytmik!
    Und nie wieder Schmerz zu spür'n.spüren. ausschreiben. wie ihr das dann singt is egal. aber so gibts das wort nicht.
    Einmal kopfüber allem hängen, find ich sehr gut!
    Um dann nie wieder was zu fühl'n. der sinn erschließt sich mir hier nicht ganz. der satz ist imho fehl am platz. würde ich ändern.


    [Chorus]
    Doch der Schein trügt,
    Führt Dich hinters Licht.
    Die süße Stimme lügt,
    Die Dir Erlösung verspricht. nice

    Trotzdem greifst Du nach den Sternen
    Und fängst nur weißlich-feinen Staub.zu offensichtlich an der stelle für meinen Geschmack
    Das Pulver in Deinen Händen
    Ist für Deine Schreie taub.was willst du damit ausdrücken???

    Du hast Dich geirrt,
    Alles kam anders als gedacht.
    Denn leider hast Du nie kapiert,
    Dass Dein Traum Dich kaputt macht.s.o.


    [Verse 3]
    Du fliegst in Deine Scheinwelt,
    Die Dich das vergessen lässt,
    Was Dich an dieses Leben fesselt,
    Das Du über alles hasst.


    [Verse 4]
    Doch es ist zu lange her,
    Dass Du den echten Himmel sahst,
    Und all die Sterne zähl'n nichts mehr,
    Weil Du die Flügel verlor'n hast. rhytmik unschön


    [Bridge]
    Wach auf!
    Der Himmel ist nicht neonblau,
    Sondern schimmert wie ein Grab aschgrau. (holprig, seltsam formuliert -> Vorschläge?)richtig... seltsam!
    Wach auf!
    Sieh dem Leben ins Gesicht,
    Ein Spiel mit dem Tod gewinnst Du nicht.
    Wach auf!
    Sieh Dir an, wo Du jetzt stehst,
    Was erkennst Du, wenn Du in den Spiegel siehst?
    Wach auf!
    Hast Du diesen Absturz gewollt? (find ich ebenfalls noch nicht gut, spricht sich irgendwie nciht gut)
    Kehr um, mach den Staub in Deiner Hand zu Gold! gutes Bild


    [Chorus 2]
    Denn der Schein trügt,
    Führt Dich hinters Licht.
    Die süße Stimme lügt,
    Die Dir Erlösung verspricht.

    Greifst Du nach den Sternen,
    Fängst Du nur weißlich-feinen Staub.
    Das Pulver in Deinen Händen
    Ist für Deine Träume taub.


    Der Text ist ein stabiles Werk mit teils guten Bildern aber um ehrlich zu sein nicht mehr.
    Er ist schlüssig und gar nicht übel geschrieben imho aber er löst in mir kein einziges Gefühl aus. Mir ist er wie so oft einfach zu allgemein und mir fehlen die Details, die die Geschichte interessant machen.
     
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