stimmhilfen

von tobster, 21.06.06.

  1. tobster

    tobster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #1
    nabend

    ich spiele seid laengerem mit dem gedanke mir eine tension watch zu holen.

    jetzt habe ich aber hier im forum mit hilfe der suchfunktion die beitraege zur tension watch durchgelesen und da steht ja einiges..gutes und schlechtes - aber mehr schlechtes:confused:

    die sache ist die, mein schlagzeuglehrer hat das teil mal getestet und meinte auch es waere muell naja dann hat er sich von seinem kumpel sone platte zusammenschneiden lasse, loch rein und n mikrometer(?) raufgesetzt - er war begeistert, hat alle sets auf denen seine schueler/er spielt damit gestimmt und es klingt echt geil..
    nun hab ich seid kurzem leider kein unterricht mehr, fange aber bald wieder an, und eigtl wollte er noch son paar davon machen lassen fuer seine schueler.
    da kam aber bisher noch nichts.
    naja und dann seh ich da eben beim nutzen der sufu den link:

    http://www.hotdrum.net/forum/lofiver...php?t4022.html

    ich denke mein lehrer hat das so ziemlich genau so gemacht, nur das er keinen icehockey equipment benutzt hat

    frage:
    lieber son selbstgebautes teil, die echte tension watch, son drehmoment-schluessel von evans(?), oder das eigene gehoer.
    ich denk mal hier kommen viele antwortet von wegen das ich lieber nur mit gehoer stimmen soll, mach ich ja auch immer, nur moechte ich mal gucken wie es klingt wenn die fellspannung beider felle(schlag/reso) gleich ist.

    ganz genau die selbe spannung kriegt man sehr wahrscheinlich nich hin, das feinstimmen kommt dann ja auch noch aber ich moechte mal testen wie gross da der unterschied ist.:o

    gruß
    tobster
     
  2. tobster

    tobster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #2
    achja eine frage noch

    ich hab grad mal angefangen mir die drum tuning bible durchzulesen

    so:
    wenn ihr ohne hilfen stimmt, macht ihr es dann alle exakt so wie es da steht??mit foehn und schiess mich tot??
     
  3. JC

    JC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #3
    Ich schließe mich der Meinung deines Lehrers zu 100% an - Tension Watch ist Müll und einfach rausgeschmissenes Geld. Dieses "Hilfsmittel" ist teilweise von der Bedienung her schon murgs und von der Anwendung ansich gar nicht zu reden.

    Die angesprochene Tuning Bible ist rein als Anhaltspunkt zu nehmen, jeder macht es ein wenig anders bzw. hat seine Kniffe und Tricks. Das wichtigste Instrument ist dein eigenes Gehör, das ist es auf das es beim Stimmen ankommt und dies läßt sich durch kein "Hilfsmittel", und sei es noch so ausgereift, ersetzen!

    Stimmen ist eine Kunst, wie ich immer sage, läßt sich aber durch probieren und testen, erlernen. Nimm dir Zeit, unterhalte dich mit Drummerkollegen um dir Tips einzuholen und dann testen - probieren - testen ... :great:

    Wie sagt man so schön - Rom wurde auch nicht in einer Nacht erbaut! ;)

    Groove,

    JC
     
  4. tobster

    tobster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.06   #4
    und was ist mit den selbstgebauten?
    die scheinen ja alle ganz gut zu funktionieren??

    gruß
    tobster
     
  5. bob

    bob Mod: Drums und so Moderator

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    Erstellt: 22.06.06   #5
    Das ist Quark Tobster.

    Die Tension Watch misst die Fellspannung. Das ist aber nur ein Anhaltspunkt, dem Feinstimmen entkommst du damit nicht. Hilfreich ist die TW, wenn man Roadie auf Tour ist und jeden Tag neue Felle aufzieht/stimmt und so schnell zu einem Grundsound kommen will. Das gleiche gilt füpr das Studio, wo man Anhand der unterschiedlichen Felle und Fellspannungen bestimmte Sounds erzielen will und mit der TW die Vorarbeit leistet.

    Mit der TW und den anderen Stimmhilfen umgehst Du aber nicht das ganze Prozedere der Tuningbibel mit Fön usw, wenn du es 1000% machen willst.

    Drehmomentschlüssel und der ganze andere Firlefanz an Stimmhilfen funzten auchnicht so gut, da die Gewinde der Stimmschrauben und Böckchen nicht wirklich gleich gut "laufen". Also hast Du auch hier nur ein gaaanz grooben Anhalt.

    Es bleibt Dir also nix anderes übrig als dich auf dein Gehör zu verlassen, zumal neben der Fellspannung, auch die Raumakustik und die Position des Sets im Raum einen nicht unerheblichen Anteil des Sound ausmacht.


    Ich persönlich knete den Fellkragen bei Remo Fellen einmal durch und acht egenerell auf guten Sitz des Fellrings. Dann stimme ich ähnlich der Tuningbibel. Den ganzen andern Mist mit Fön usw. spar ich mir. Wenn ich mal ne riiiiiiesige Studioproduktion trommle, dann lasse ich den Fön auch mal ran. Also quasi niemals. :p

    Grüße

    Bob
     
  6. tobster

    tobster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.06   #6
    okay gut ich bleib beim gehoer

    dann stimm ich nachher alles nochmal neu und vorher mal die tuningbible durchlesen..
     
  7. drummer4

    drummer4 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.06   #7
    Ich finde das Stimmen braucht Erfahrung und Übung.Oder?
     
  8. BumTac

    BumTac Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.07.06   #8
    Ganz sicher!

    Zum Thema Stimmung eines Schlagzeugs habe ich so meine eigene - mitunter bzgl. der geschätzten Boarduser differente - Meinung. Wenn´s Dich interessiert, suche mal in meinen Beiträgen, merkwürdigerweise habe ich selten response auf posts mit diesem Thema bekommen.

    Letzter Beitrag zum Thema: https://www.musiker-board.de/vb/showthread.php?t=138384

    BumTac
     
  9. Dingel-Dangel-Drummer

    Dingel-Dangel-Drummer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.06   #9
    Schonmal vorab: Sorry für den etwas längeren Post :D

    Wenn ich mich jetzt nicht täusche (korrigiert mich, wenn doch), dann funktioniert die Tension Watch auf die Art, daß sie das Drehmoment der Stimmschrauben gleich einstellt.

    Das funktioniert allerdings nur, solange

    1) die Gratung hundertprozentig in Ordnung ist

    2) die Stimmschrauben absolut freigängig sind

    3) das Fell in einem neuwertigen / nicht verzogenen Zustand ist.

    Sobald z. B. die Stimmschrauben Schmutz angesetzt haben, benötigst du für die einzelnen Schrauben schon wieder unterschiedliche Drehmomente, um sie auf die gleiche Stimmung zu bringen. Genau so verhält es sich bei einem bespielten oder verzogenen Fell.

    Imho geht nicht´s über diese Methode:

    1) Fell gut zentrieren und Stimmschrauben rundum einigermaßen gleichmäßig anziehen, jedoch wesentlich fester als es für die endgültige Stimmung erforderlich ist - damit sich das Fell sauber auf die Gratung setzen kann

    2) Nach 1-3 Tagen Stimmschrauben lösen, bis sie nicht mehr auf dem Spannreifen aufliegen

    3) Die Stimmschrauben ringsum im Sternverfahren mit der Hand so fest anziehen, daß sie gerade mal auf dem Spannreifen aufliegen und "greifen"

    4) Jetzt die "Falten weg"-Stimmmethode anwenden, d. h. mit der Hand, der Faust oder dem Handballen das Fell in der Mitte eindrücken, so daß es nach Außen hin Falten wirft (am besten unter einer Lampe durchführen!). Dann die Stimmschrauben ringsum nacheinander allmählich anziehen, bis gerade eben so die Falten verschwunden sind.
    Jetzt sollte der tiefste Ton, den man mit dem Kessel erreichen kann, schon einigermaßen brauchbar klingen.

    Wichtig: Wenn du das Fell zur Faltenbildung eindrückst, ziehe vorher jeglichen Fingerschmuck aus, sonst kannst du dir ganz schnell und ziemlich sicher das eine oder andere Fell ruinieren ;)

    5) Wenn du den Grundton hast, kannst du durch gleichmäßiges Anziehen der Stimmschrauben rundum die von dir gewünschte Tonhöhe relativ schnell und einfach stimmen. In der Regel stimme ich das Resofell immer etwas höher als das Schlagfell, um einen schönen Sustain zu erhalten. Vorteil: Wenn ich den Sustain bei größeren Live-Gigs nicht brauchen kann, dann kann ich den mit aus alten Fellen ausgeschnittenen Ringen relativ leicht dämpfen. Bei kleineren Kneipengigs ist der Sustain dann schon ganz brauchbar.

    Wenn du allerdings dein Set schon von vorneherein so stimmst, daß kein Sustain da ist - wo bekommst du ihn dann her, wenn du ihn doch mal brauchst? :)

    6) Für das Feintuning benötigt man dann schon ein einigermaßen geübtes Gehör, und auch hier gibt es eine gute Methode. Die beschreibe ich dann, wenn einer danach fragt - steht übrigens auch in der Drum Tuning Bible.

    So long, hilft dir vielleicht n bissi.
     
  10. bob

    bob Mod: Drums und so Moderator

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    Erstellt: 25.07.06   #10


    Nein, das macht man mit den Drehmomentschlüsseln von z.B. Evans.
    Die Tensionwatch misst die Fellspannung.
    Im Endeffekt läuft das auf das gleiche heraus, man will eine gleichmäßige Spannung erreichen.

    Vorteil der Tensionwatch ist der, das die Beeinflussung durch die schwergängigen Stimmschrauben rausfällt.

    Den einzigen sinnvollen Einsatz einer Tenionwatch sehe ich im Bereich der profesionellen Tour- und Studiondrummer. Drummer und Tech einigen sich auf einen bestimmten Sound den der Tech abend für Abend möglichst genau wieder reprouzieren soll. Im laufe der Tourvorbereitung wird das Set gestimmt. Der Tech mist die Fellspannung und kann jetzt Abend für Abend anhand der Messdaten die Grundstimmung wieder herstellen, auch nach Fellwechsel und dergl. Die Tensionwatch verhindert aber auf keinen Fall eine Anpassung der Stimmung an z.B die örtlichen Gegebenheiten, sprich das Feintuning.

    Auch im Studiobereich ist es ganz hilfreich, wenn man diverse Erfahrungswerte in Bezug auf Fell/Spannung/Sound mit hilfe der Tensionwatch umsetzten.

    Grüße

    Bob
     
  11. .marc.

    .marc. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.06   #11
    also ich finde diese gegenüberstellung beisst sich ziemlich stark... man kann sich nicht profi nennen, wenn man keine ahnugn von stimmen hat, bzw. nicht weiss wie man seinen ton hinbekommt (sei es jeden abend gleich stimmen, um dein beispiel zu nehmen).

    also.. wer nicht stimmen kann ist kein "profi". es gehört schliesslich genau so dazu, wie spielen können.
     
  12. bob

    bob Mod: Drums und so Moderator

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    Erstellt: 25.07.06   #12
    Ich sehe da keinen Widerspruch.
    Oft teilen sich die Musiker nen Tech, der für Saitenwechsel, Fellwechsel usw zuständig ist.
    Der ist dann noch nicht mal unbedingt Drummer und hat eben keine Erfahrung. Wenn Du ihm die grundlegenden Schritte mit der Tensionwatc erklärst, kann er dir aber nen Grundsound hinarbeiten und du brauchst dich nur ums Feintuning zu kümmern.

    Selbst wenn der Tec Drummer ist und seinen Job beherrscht, auf Tour geht es oft um Zeit.
    Du bekommst als Drummer/Tech bei nem Aufbau keine ruhigen 30 Minuten, um die Toms frisch zu befellen und feinzustimmen. Mit der Tensionwatch kann man unterwegs oder in der Gaderobe oder wo man sonst nicht im Weg ist, eine vorgegebene Fellspannung herstellen und somit seine Grundsound soweit hinbringen, das man nur noch 2-3 Minuten an der Feinstimmung arbeiten braucht. Wie gesagt, das Feintuning muss man trotzdem berhrschen. Felle wechseln kann aber jeder.

    Grüße

    Bob
     
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