Stromaggregat für PA-Anlage

  • Ersteller Marc2893
  • Erstellt am
M
Marc2893
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
08.05.21
Registriert
25.04.21
Beiträge
6
Kekse
0
Hallo zusammen,
wir (eine kleine Faschingsgruppe) möchten uns gerne für die Zukunft ein eigenes Stromaggregat zulegen.
Die PA-Anlage dazu wird jedes Jahr gemietet. In der Vergangenheit haben wir uns ein Aggregat mit 12Kva (Genmac Combiplus 12000RE)
gemietet.
Leider hat von uns keiner Ahnung von der Thematik und die Aussage war immer "wird schon reichen".
Auch im Thema PA sind wir absolute Pfeifen, muss halt laut sein.
Folgende Komponente werden verwendet.

1x Dynacord SL2400 2-Cannel Amplifier 2x1200W
1x Dynacord Powermate 1000-3 10-Channel Powermixer
6x Dynacord C15.2, 15" 2way Speaker
4x Dynacord Sub1.18, 18" Subwoofer 500"

Muss ich hier jetzt einfach stupide die Wattzahlen zusammenrechnen um zu wissen was für ein Aggregat wir benötigen?
Im Internet bin ich leider nicht geworden.

Ich hoffe Ihr könnt uns helfen. Vielleicht könnt Ihr uns auch eins empfehlen.
Budget ist vorerst nicht zu beachten, da wir erstmal schauen wollen in welche Richtung es geht.

Vielen Dank

Grüße Marc
 
A
acheron65
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
21.06.21
Registriert
07.03.21
Beiträge
106
Kekse
27
es gibt einen Wirkleistungsfaktor Cosinus Phi mit ca. 0.9 vom Ausgangswert in KVA. 1 Kilovolt Ampere sind dann dann 1000 Watt, Dauerleistung dann eben ca. 900 Watt

Die Billig-Strommoppel aus dem Baumarkt schwanken zu sehr + - 20 Volt. Das ist für empfindliche Geräte schon schlecht.

Dann gibt es gekapselte Aggegate wie Honda. Meist aber ohne Katalysator. Vielleicht Diesel ?

12 KVA ist schon ganz ordentlich. Da habe ich mal gefragt bei uns im Landhandel, die auch Traktoren vertreiben

Eine Dauerlast wie ein 500 Watt Baustrahler wird manchmal empfohlen

Der Powermixer hat wohl ca. 2 x 1000 Watt an 4 Ohm. Der Amp auch mit 2400 Watt. Mixer, CD Player mit ca. 200 Watt, 100 Watt

https://www.agrieuro.de/notstromagg...4TxTlF_3T-uuFBzA4ndOVetBw7pGnYVIaAvfVEALw_wcB

Hier von Agri ca. 5 KVA

Das ist dann 16 A CEE Cekon auf dann 3 x 230 Volt mit einer Peitsche von z. B. Bals oder Mennekes. Oder 230 Volt.
 
pauly
pauly
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
20.06.21
Registriert
14.10.03
Beiträge
678
Kekse
1.229
Ort
LImburg
Also der Powermixer benötigt ca. 450W, der Verstärker 800W, somit ist euer ganzes Equipment locker an jeder 16A Schukosteckdose ausreichend bestückt. Das wiederum bedeutet, dass ein kleines Stromaggregat mit 2-3 KVA ausreichend sein dürfte. Wichtiger ist meiner Meinung nach allerdings dass es sich um ein Inverter Aggregat handelt, damit die Elektronik keinen Schaden erleidet.
 
M
Marc2893
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
08.05.21
Registriert
25.04.21
Beiträge
6
Kekse
0
Hallo, schon mal vielen Dank für die Antworten.
Inverter Aggregat macht schon mal Sinn. Allerding im Bereich von 5KW leider sehr, sehr teuer.
Im 2-3 KW Bereich ist es vollkommen akzeptabel. Aber reicht das wirklich aus? Würde ungern im nächsten Jahr da stehen und es reicht nicht aus.

Grüße
 
LordB
LordB
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
17.06.21
Registriert
12.06.18
Beiträge
281
Kekse
2.332
Sieh es so: wenn Ihr das alles an einer Steckdose betreiben könnt, ohne dass die Sicherung rausfliegt, seid ihr unter 3600W.
(230Vx16A). Den gemachten Angaben zufolge sollten 3,6 KW meiner Meinung nach ausreichen.
Die Einhell Geräte haben eine Spannungsregulierung, unabhängig der Last. Für 700€ gibt es zB. Einhell TC-PG 55/E5 3,6 kW. Diese darf man so 3-4h am Stück laufen lassen.
Ob das jetzt aber das ist, was Dir vorschwebt vermag ich da nicht zu sagen.
Ggf. dann doch in was Besseres inverstieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
M
Marc2893
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
08.05.21
Registriert
25.04.21
Beiträge
6
Kekse
0
Wir haben 3 Steckdosen verbaut die jede an einer eigenen Sicherung hängt. Wir würden nach Rücksprache durchaus mehr in ein geeignetes Aggregat investieren (1000-1500€). Schön wäre es, wenn man es 8 Std am Stück laufen lassen könnte.
 
LordB
LordB
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
17.06.21
Registriert
12.06.18
Beiträge
281
Kekse
2.332
Edit: Ich habe nochmal nachrecherchiert. Es ist schwierig, weil nicht jeder angibt ob sein Stromerzeuger auch Spannungsstabilisiert (AVR) arbeitet. Ich denke, Du solltest mal einen Fachmarkt anrufen und Dich da beraten lassen. Als Vorgabe dann entsprechend 3000 Watt Abnahme und dass Du Spannungsstabilsierung benötigst.

Ggf. kannst Du ja mal bei Makita anfragen: https://www.makita.de/product/eg6050a.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Y
yamaha4711
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
20.06.21
Registriert
18.08.13
Beiträge
5.042
Kekse
12.574
Stromerzeuger die diesen Namen auch verdienen von
Geko
Stiegele
Atlas Copco
etc.

8 Stunden Laufzeit ohne Nachtanken wäre Diesel Aggi

5 kW sollten es schon sein, denn da kommt sicher der nächste und will auch noch ein wenig Strom. Zudem darf man die 6-10 % (ohmscher) Grundlast nicht vergessen, sonst nix gut mit Regelung.

Wenn keine Ahnnung Fachpersonal mit einbeziehen, denn Strom macht klein, schwarz und hässlich.
Wie sieht es mit Potantialausgleich und Erdung bei dem ganzen Spaß aus?

Aufgrund der Einschränkungen wird das wohl auch nächstes Jahr nix und dieses Jahr ist eh vorbei. Also erst mal auf Eis legen. Informieren ist aber ausdrücklich gestattet.
 
M
Marc2893
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
08.05.21
Registriert
25.04.21
Beiträge
6
Kekse
0
Hallo,
Danke für die Antworten.
Also wie ich verstanden habe, ist es wichtig, dass das Aggregat ein AVR hat um empfindliche Geräte zu schützen.

Das Nachtanken sehe ich nicht als Problem, mir ging's eher drum, dass ich dem Aggregat nach 3-4 Std keine Pause gönnen muss :D

Ich weiß, dass die Erdung des Sicherungskasten an den Rahmen des Anhängers gelegt wurde. Ich werde das aber in jedem Falle noch mals prüfen lassen.

Als Grundlast werden wir ein paar Lampen aufhängen. So, dass die 6-10% gegeben sind.

Richtig, ich gehe auch nicht davon aus, dass es nächstes Jahr was wird. Aber falls es dann doch schnell gehen muss möchte ich vorbereitet sein.

Ich werde Mal Richtung 5 kW schauen.

Vielen Dank :)

Was haltet ihr von diesem?
Etwas überdimensioniert aber hört sich für einen Laien gut an.

https://www.gentec.nl/de/genmac-stromerzeuger/477-combi-honda-rg7300ho-m-avr-71-kva-230v.html
 
Y
yamaha4711
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
20.06.21
Registriert
18.08.13
Beiträge
5.042
Kekse
12.574
Die Hondas sind auch OK. Sollen eine gute Regelung haben.

Das mit dem Nachtanken während des Betriebes sollte man unterlassen. Steht gar auch so in der Betriebsanleitung denke ich, vor allem bei Benzinern, welche den Tank recht nahe am Motor haben. Benzin und vor allem dessen Dämpfe sind halt leicht entflammbar und da kann die Wärme des Motors ausreichen, um das zu zünden. Diesel ist da deutlich unempfindlicher.

Wichtig ist halt ein Inverter. Das hat mit der eigentlichen Regelung erst mal nix zu tun. Die AVR ist sicherlich auch wichtig, damit das Ding Spannnungsstabil ist.

Warum auch überdimensionieren?
Ganz einfach, je mehr das Aggi abkann, desto kleiner ist die Gefahr, dass es bei Belastung einbricht. Wenn so ein Aggi am Limit läuft oder kurz darunter kann das eine zeitlang gut gehen. Bei hoher dynamischer Last (Musik ist das nunmal, wenn entsprechende Endstufen da dran hängen), dann Kämpft das Aggi eben immer mit Unterspannung und das mögen die daran angeschlossenen Geräte nicht, vor allem Digitaltechnik ist da empfindlich.

Ist wie bei einer Tonanlage auch. Lieber 1 kW zuviel am Start und alles ist entspannt, als exakt das notwendige und das dann dauerhaft am Limit.
 
PHo
PHo
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
21.06.21
Registriert
18.09.19
Beiträge
82
Kekse
0
Ort
Neukirchen-Vluyn
Ich weiß, dass die Erdung des Sicherungskasten an den Rahmen des Anhängers gelegt wurde. Ich werde das aber in jedem Falle noch mals prüfen lassen.
Inwifern steht der Anhänger in Bezug zur Stromanlage? Die Räder sind aus Gummi und das Stützrad meisst aus Kunststoff. Somit geht der Sinn einer Erdung verloren, wenn es keine Ableitung in die richtige Erdung gibt.
Und eine AVR ist keine Inverter-Funktion, hier kann es u.U. zu Frequenzschwankungen kommen, die elektronische Geräte nicht mögen. Da nützt es nichts, wenn die Spannung stabil bleibt.
Hierbei muss es aber nicht zu Problemen kommen, das hängt von der Stärke des Lastwechsels ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Y
yamaha4711
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
20.06.21
Registriert
18.08.13
Beiträge
5.042
Kekse
12.574
Frequenzschwankungen
In aller Regel wird die Wechselspannung zunächst Gleichgerichtet und gesiebt. Da ist die Frequenz sekundär bis egal.
Die Frequenz ist für Motoren wichtig, da davon die Drehzahl abhängt (Synchronmotor). kuckst du hier https://www.elektrikforum.de/threads/drehzahlberechnung-motor.14539/

Omas Dampfradio war auch empfindsam für abweichende Netzfrequenz. Oder Uhren, welche ihren Takt aus der Netzfrequenz generieren.

Mischpulte, Endstufen und anderer Kram in dieser Kategorie sollte davon allerdings davon zunächst unbeeindruckt bleiben.
 
M
Marc2893
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
08.05.21
Registriert
25.04.21
Beiträge
6
Kekse
0
Mhhh, leider finde ich kein Inverterstromaggregat mit einer Leistung von 5-7 kW oder sie sind viel zu teuer. Bleibt wohl doch weiterhin das mieten. Allerdings ist der bis jetzt gemietet auch kein Inverter 😑
Ich danke euch für euren Input.
Grüße
 
Y
yamaha4711
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
20.06.21
Registriert
18.08.13
Beiträge
5.042
Kekse
12.574
Ist alles relativ.
1x Dynacord SL2400 2-Cannel Amplifier 2x1200W
1x Dynacord Powermate 1000-3 10-Channel Powermixer
Neupreis in Summe 3 k€

Wie hättens denn gerne...
Equipment mit Billigaggi schlachten oder vernüftiges Aggi und Equipment bleibt heile.
Sicher, ist worst case. Dennoch eine nicht allzuweit hergegriffene Überlegung.

Ansonsten Aggi anmieten. Macht bei diesem Job deutlich mehr Sinn.
 
Marc Blues
Marc Blues
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
21.06.21
Registriert
11.09.20
Beiträge
99
Kekse
406
Hallo, schon mal vielen Dank für die Antworten.
Inverter Aggregat macht schon mal Sinn. Allerding im Bereich von 5KW leider sehr, sehr teuer.
Im 2-3 KW Bereich ist es vollkommen akzeptabel. Aber reicht das wirklich aus? Würde ungern im nächsten Jahr da stehen und es reicht nicht aus.

Grüße
Die Anschlussleistungen zu addieren ist in so einen Fall wenig hilfreich, das führt nur dazu das man sich etwas gnadenlos überdimensioniertes kauft.

Ihr solltet da mal eine 1 stündige Strommessung loggen, wobei Ihr richtig Gas gibt. Und diese Strommessung dann auswerten lassen, und eine realistische Reserve aufschlagen. Im Prinzip sollte jeder Elektriker das können, und auch viele Elektronik Bastler. Selbst die Ausrüstung kaufen kommt da erheblich günstiger als ein Aggregat 2 Nummern zu groß zu kaufen.

Mich würde es wundern wenn der tatsächliche Bedarf deutlich über 2-2,5KW liegen würde.

Mfg
 
Y
yamaha4711
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
20.06.21
Registriert
18.08.13
Beiträge
5.042
Kekse
12.574
Zusatz
Bei der Leistung bedenken, dass es Effektivleistung, Blindleistung und Scheinleistung gibt. Die Aggis sind in der Regel in VA und nicht in Watt angeben. Der Unterschied ist der Phasenwinkel Phi dabei und dieser ist nur bei rein ohmschen Verbrauchern 0. Sobald da Induktivitäten oder Kapazitäten drin sind (z.B. jedes dusselige Netzteil), dann wird Blindleistung "verbraucht", die das Aggi auch bringen muss. Ist zwar nicht die Welle, doch Kleinzeugs macht auch Mist. Daher lieber ein wenig überdimensionieren.

Ich hab auch immer lieber 10 m Mikroleitung, wenn ich nur 2 m brauche. Fehlen mal 10 cm, dann ist das halt doof.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Y
yamaha4711
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
20.06.21
Registriert
18.08.13
Beiträge
5.042
Kekse
12.574
Naaa... ich bin mir da nicht so ganz sicher, ob diese Leistungsmesser auch (alle) die Blindleistung erfassen.
Wenn die Anzeige in VA kalibriert ist, dann ja. Wenn die Messbüchse nur in Watt kalibriert ist, dann wohl nein. Also auch hier genau hinsehen.

Um den reinen Strom zu messen mittels Multimeter würde ich dem Laien sagen: Lass es. Sehr gefährlich.
Diese oben erwähnten Leistungsmesser zeigen auch den Strom an, ja. Nur eben wie sind die Dinger kalibriert. Das funktioniert nur, wenn der Stromwert als True RMS angezeigt wird.
Ne Stromzange wäre ein adäquates Mittel. Eben auch hier True RMS. Allerdings sind die halt aufgrund der induktiven Messung auch ungenauer, als jetzt direkt am Draht.
 

Ähnliche Themen

Neue Themen

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Oben