Sub Monoblock

von Klaus W., 24.08.03.

  1. Klaus W.

    Klaus W. Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.08.03
    Zuletzt hier:
    28.08.12
    Beiträge:
    132
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    65
    Erstellt: 24.08.03   #1
    Thema: Sub Monoblock
    Inspiron XXXXXXXXXXXX 17.8.2003 18:38
    Hallo,

    Wie brauchbar ist die Mono-Summierung (Low Sum) für den Bassbereich (bis 100 Hz)?

    Ist das eine gute Idee sowas zu verwenden?

    Und sollte man dabei die Subs in der Mitte als Monoblock anordenen ? (also um Auslöschungen entgegen zu wirken)
    Welche akt. Frequenzweiche kann sowas, die zusätzlich noch vielleicht einen regelbaren Lowcut für den Sub besitzt!

    Danke für Antworten schon mal im Voraus

    www.malareen.de info@lsv-hamburg.de 17.8.2003 20:05
    Hey,
    die Frage ist so nicht zu beantworten, es kommt auf die Größe der zu beschallende Fläche und dem Abstand des Monostacks zu den restlichen Boxen an.
    Ist der Abstand zu groß ergibt sich im Bereich der Trennfrequenz keine Schalladdition mehr.
    Ist die zu beschallende Fläche größer als die halbe Wellenlänge der Trennfrequenz wird der Monostack ortbar.

    >>>Welche akt. Frequenzweiche kann sowas, die zusätzlich noch vielleicht einen regelbaren Lowcut für den Sub besitzt!<<<

    Z.B. das "DBX DRIVERACK PA" !

    Gruß, Paul


    Also das mit dem Abstand stimmt sicher, dass man dann einen Kammfilterfrequenzgang bekommt. Hätt ich nicht dran gedacht.

    Aber ich dachte tiefe Frequenzen kann der Mensch sowieso nicht orten???
    Also wegen des Sub Monoblockes, wo du sagst, dass der ortbar wird
     
  2. LSV Hamburg

    LSV Hamburg Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.08.03
    Zuletzt hier:
    5.09.06
    Beiträge:
    3.952
    Ort:
    Hansestadt Hamburg
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    809
    Erstellt: 24.08.03   #2
    In dem Moment wo der Abstand großer als die Wellenlänge wird ist auch Baß ortbar.
     
  3. Klaus W.

    Klaus W. Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.08.03
    Zuletzt hier:
    28.08.12
    Beiträge:
    132
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    65
    Erstellt: 30.08.03   #3
    Wenn du's sagst!!!

    Aber was hältst du davon, wenn man die Sub Kanäle summiert, aber die Subs nicht als Monoblock aufstellt sondern ganz normal (seitlich).
     
  4. Klaus W.

    Klaus W. Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.08.03
    Zuletzt hier:
    28.08.12
    Beiträge:
    132
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    65
    Erstellt: 06.09.03   #4
    Wollte nur mal gerne eine Antwort.

    Ist wohl in Vergessenheit geraten.
     
  5. Uwe 1

    Uwe 1 PA-Technik/Elektronik HCA

    Im Board seit:
    18.08.03
    Zuletzt hier:
    3.12.11
    Beiträge:
    892
    Ort:
    Pianosa
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    1.116
    Erstellt: 06.09.03   #5
    Da solltest Du Dir vorher klar machen, warum Du überhaupt ein Monocluster machst. So etwas ist regelmäßig dann erforderlich, wenn man entweder mehr Pegel erzielen muss (durch Stacking) oder weil man Interferenzen unterdrücken möchte (schlechte Raummodis bzw. es werden unterschiedliche Syteme im selben Frequenzbereich gemischt). Sonst fällt mir nix mehr ein 8) . An der Tatsache, dass solche Monocluster ortbar werden, entsprechenden großen Abstand zum restlichen System vorausgesetzt, kommt man nicht vorbei. Das hat,meinem Verständnis nach nix mit der Ortbarkeit tiefer Frequenzen zu tun. IMHO meinte Paul hier, das ein zu großer Abstand zwischen Monocluster und restlichem Bass/Mid/High-System kein geschlossenes Schallbild erzeugt (nicht mit line arrey verwechseln) sondern, ich nenn´s mal Verrisse (Einbrüche) zwischen den Systemen hörbar werden.
    Trennst Du dieses Monocluster jetzt auf, geht die zwar etwas Pegel verloren, aber Du kannst die, in diesem Fall dann zwei Monocluster dem restlichen Mid/Hi-System besser zuordnen, womit eine räumlich korrekte Abbildung zum restlichen System wieder gegeben ist.
    Schlussendlich ist es aber immer ein Notbehelf um unterdemensionierte Anlagen zu besserem Druck zu bringen. Besser ist es von vornherein ausreichend Frontholz hinzustellen :D

    Gruß Uwe
     
  6. Uwe 1

    Uwe 1 PA-Technik/Elektronik HCA

    Im Board seit:
    18.08.03
    Zuletzt hier:
    3.12.11
    Beiträge:
    892
    Ort:
    Pianosa
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    1.116
    Erstellt: 06.09.03   #6
    Nachtrag zur Ortbarkeit von tiefen Freqenzen (darüber lässt´s sich trefflich streiten :mrgreen: ):
    IMHO ist die Ortung von Schallquellen auf Grund des Abstandes beider Empfänger (hier regelmäßig die Ohren :D ) erst ermöglicht. Dabei spielt die Entfernung zur Schallquelle eine untergeordnete Rolle, auch frequenzabhänig! Die untere Grenzfrequenz, ab der eine Ortung nicht mehr möglich ist, wird in erster Linie durch den Abstand beider Ohren bestimmt und der damit entstehenden Phasenverschiebung im Summensignal. Bin aber für jedes Argument offen 8)

    Uwe
     
  7. Klaus W.

    Klaus W. Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.08.03
    Zuletzt hier:
    28.08.12
    Beiträge:
    132
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    65
    Erstellt: 07.09.03   #7
    Ja, das mit den Frequenzgangeinbrüchen stimmt sicher, also eine Art Kammfilterfrequenzgang.
    Das mit der Ortbarkeit von Frequenzen unter 100 Hz glaube ich stimmt nicht. Eben weil es nicht vom Abstand abhängig ist.

    Jetzt wollte ich noch wissen, ob es sinvoll ist, wenn ich einen Sub links und einen rechts verwende, und dann die Summierung durchführe.
     
  8. Uwe 1

    Uwe 1 PA-Technik/Elektronik HCA

    Im Board seit:
    18.08.03
    Zuletzt hier:
    3.12.11
    Beiträge:
    892
    Ort:
    Pianosa
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    1.116
    Erstellt: 08.09.03   #8
    Hi Inspiron,

    imho kann man sehr wohl tiefere Frequenzen, als die landläufig angenommenen 120 Hz orten. Das hängt mit der Physiologie des Hörens zusammen. Neben der bekannten Phasenverschiebung die hauptsächlich zur Ortung beiträgt wird nämlich auch vorhandene Differenzen in der Lautheit zwischen linken und rechten Ohr zur Ortung der Schallquelle herangezogen. Dies ist jedoch individuell stark unterschiedlich. Wesentlicher ist da wohl, das ein, selbst exstrem steilflankig abgetrennter Bass grundsätzlich Oberwellen produziert, die in jedem Fall ortbar sein werden. Mit der Wellenlänge hat das alles imho nicht viel zu tun, da bei 120 Hz bereits bei 3 Meter Entfernung zum Stack, die Wellenlänge überschritten ist.

    Zu Deinem eigentlichen Problem:

    Ich kann mit dem Begriff low-sum recht wenig anfangen, den habe ich zumindest so noch nicht gehört. Es gibt PA-Endstufen, die man, neben dem Bridgesmodus auch parallel-mono schalten kann und ich denke, dass Du das meinst.
    Dies sollte jedoch bei der besagten Basswiedergabe unter 120 Hz keine Auswirkungen haben, da der Stereogehalt des Musiksignales in diesem Frequenzbereich (zumindest bei Konserve) gegen 0 geht. Bei Live-Sachen kenne ich mich nicht aus :rolleyes:
    Da der Verkabelungsaufwand bei normaler Konstellation (jeweils gleiche Stacks für re. und li. Kanal) der selbe bleibt auch wenn Du den Bassamp. in parallel-mono schaltest würde ich das einfach mal probieren, ich werde es am Freitag zur nächsten VA auch probieren und ggf. posten 8)

    Gruß Uwe
     
Die Seite wird geladen...

mapping