Suche Equipment um diverse Instrumente inkl. Effekte draussen zu verstärken. Das ganze mit Batterie/Akkubetrieb.

  • Ersteller Whitecrow68
  • Erstellt am
Whitecrow68
Whitecrow68
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
30.06.23
Registriert
28.09.19
Beiträge
17
Kekse
0
Moin zusammen,
ich bin Tom und neu hier im Forum. Meine Instrumente sind diverse Trommeln, Jaws Harp und Rav Vast.
Ich hatte bisher mit der ganzen Elektronikgeschichte wenig im Sinn, nun jedoch würde ich gerne, wenn ich draussen spiele,
ein Mic. ein delay ( event. auch andere Effekte) und natürlich eine Box benutzen. Das einzige was vorhanden ist, ist dass Mic.
Ein MC 700 Condenser von recording tools. Ich würde dass zusätzliche Equipment gerne gebraucht kaufen da Geld bei mir an
chronischer Mangelerscheinung leidet. Vielen Dank schon mal vorab.

LG,
Tom
 
Eigenschaft
 
Hallo Tom,
was heißt bei dir "draussen spielen"? Auf der grünen Wiese, wo es niemand hört? Straßenmusik in der Fußgängerzone? Grillfeste mit Freunden? Festivalauftritte?
Und was machst du bisher?
Dein Instrumentarium lässt ja eher auf individuellere Musik schließen. Jaw Harp musste ich erst mal googeln, um dann zu kapieren, dass es die gute alte Maultrommel ist.
Wenn du uns ein paar mehr Infos gibst, können wir dir vermutlich besser helfen.
 
Hallo trommla,
hauptsächlich spiele ich/ wir auf Yogaveranstaltungen, sowohl draussen, als auch drinnen.
Mir geht es um die vervielfältigung der Klangbreite von einigen von uns genutzten Instrumenten und Klangkörpern.
Und mit draussen meine ich, tatsächlich auf der grünen Wiese. :) Sprich keine Stromversorgung....Und, geht auch ein Loop?
 
Zuletzt bearbeitet:
Grüne Wiese & Yoga > breiter Abstrahlwinkel, vielleicht eine einfache Säule (die haben häufig einen breiteren Winkel als eine einfache Box, die häufig für den Einsatz im Stereopaar gedacht ist). Wenn es noch leiser sein darf => irgendein budgettaugliches kleines Teil von Roland (Cube Street), die gehen auch mit Batterie. Ich nehme meinen RX Cube (Gitarre) auch schon mal zur Mikrofonverstärkung. Da gibt es besseres, aber es geht. Beschwert hat sich noch niemand. So etwas gibt es aber auch von anderen Firmen..
Außerdem: Kleines Mikrofonstativ mit längerem Galgen (für die Maultrommel), brauchbares Percussionmikrofon. Ich nehme für unsere Percussionistin (Handpan, Klapperkram) ein altes MD421, für deren Cajon ein altes MD21 (liegt IN der Box). Die nehme ich deswegen, weil sie da sind, sie taugen dafür aber auch ganz gut. - Wenn Geld das Hauptkriterium ist (und wir nicht wissen, wie hoch der mögliche Betrag), dann kann man gut herumexperimentieren. An der Stelle daher nur eine eindeutige Markenempfehlung für das Mikrofonstativ: K&M. Das überlebt dich, falls du es nicht auf der Wiese vergisst.
 
... hauptsächlich spiele ich/ wir auf Yogaveranstaltungen, sowohl draussen, als auch drinnen...

Ich beschallte bis Corona jedes Jahr im Raum München solche Veranstaltungen und werde das ab nächstem Jahr auch wieder tun. Normalerweise ist bei diesen Veranstaltungen alles vorhanden, was die Musiker so an Verstärkeranlagen brauchen. Drinnen oder draussen - egal. Es werden nicht grade hohe Lautstärken gefordert (es sei denn, es spielen "Mantra Tribe", eine supercoole Truppe aus dem Raum Berlin, die reißen im Vorbeigehen die Hütte ab :) ), so dass selbst draussen zwei kräftige Topteile ohne Subwoofer ausreichen - in meinem Fall zwei RCF ART 412a, die Vorgänger der ART 712a, also jetzt nichts exorbitant Teures oder Lautes. Und diese Boxen werden niemals auch nur ansatzweise bis an die Grenze ausgefahren. Falls jemand widersprechen mag, so sei gesagt, so mache ich das sechs oder sieben Jahre in Folge, und die buchen mich immer wieder, und ich kriege Anfragen von weiteren Festivals. Es scheint also zu funktionieren.

Zur Lautstärke: Ein Drumset ist durchaus eins der lauteren Instrumente auf so einem Festival, das würde höchstens für die bessere Verteilung des Schalls verstärkt, nicht für eine Zunahme der Lautstärke. Drinnen würde man das Drumset evtl. sogar bedämpfen müssen. Bei Mantra Tribe spielen sie ein Sammelsurium aus eher leisen Percussioninstrumenten als Drumset, obwohl es alles recht wild aussieht und auch abgeht, ist das Drumset deutlich leiser als das typische Rock-Drumset.
 
  • Interessant
Reaktionen: 1 Benutzer
hauptsächlich spiele ich/ wir auf Yogaveranstaltungen
Das widerspricht in mir etwas der Frage nach einer PA = Power Amplification (ja, kann auch als public address system (PA system) verstanden werden). Ich dachte nicht, dass man bei Yoga mit körperlich spürbaren Power-Schallwellen angeregt werden muss.

Natürlich gibt es batterie- oder akku-betriebene Geräte (auch Keyboards), aber um so mehr Leistung die abgeben sollen, um so mehr Leistung (Batterie oder Akku) muss halt eben auch bereitgestellt werden. Daher gibt es z.B. Gesangsanlagen und Endstufen sowie Aktivboxen mit Akku nur in sinnvollen Leistungsbereichen und damit hohen Preisbereichen. Was man so als Karaoke-Anlagen auch mit Akku für 100 bis 200 Euro finden kann, ist alles Spielzeug und man wird nicht wirklich froh mit Leistung, Qualität und Akkulaufzeit.

Wenn Du schon über Loops nachdenkst, frage ich frech zurück: warum dann nicht einfach einen Ghetto-Blaster mit der auf CD oder Kassette aufgenommenen Musik?

Ansonsten sollte alles, was man draußen benutzen kann, halt feuchtigkeits- und staubunempfindlich bzw. -geschützt sein. Aber ob Sitar oder Klangschale/Handpan, Tamburin oder afrikanische Trommel etc., das spielt man halt alles einfach auf der grünen Wiese wie es ist.
 
Aber ob Sitar oder Klangschale/Handpan, Tamburin oder afrikanische Trommel etc., das spielt man halt alles einfach auf der grünen Wiese wie es ist.
Das war auch mein Gedanke, sofern wir nicht vom "Größten Yogaevent der Welt" mit 1000+ Teilnehmern reden. In einer Zeit multimedialer Vermarktungsstrategien ja auch denkbar ;)
Eine einzelne Box mit einem einzelnen Mikro macht weder guten Sound, noch ist es wirklich praktikabel, ein einzelnes Mikro für jede Art Schallquelle zu nehmen. Zum einen will ich ja jedes Instrument auch "schön" wiedergeben, was jeweils eine eigene EQ-Einstellung oder gar ein eigenes Mikro erfordern würde. Und damit wäre zumindest ein kleines Mischpult obligatorisch. Zum anderen ist jeder von uns seit Jahrzehnten Hifi-Stereoqualität gewohnt, zumal im digitalen Zeitalter. Stimmen und Instrumente über einen einzigen (punktförmig abstrahlenden) Lautsprecher wiederzugeben, habe ich noch nie in überzeugender Qualität gehört.

Wenn wir aber schon bei mehreren Mikros und Mischpult sind, fällt eine zweite Aktivbox nicht mehr ins Gewicht. Wobei wir da wieder bei der Frage der Stromversorgung wären, zu der sich @soundmunich ja geäußert hat.

Warum nicht lieber den Aufwand gering halten und die Leute nicht zu weitläufig auf der grünen Wiese verteilen? Beim Yoga ist man eh leise, da mischt sich dann dezentes "maultrommeln" mit Naturgeräuschen. Perfekt!
 
Lasse das mit der Technik auf einer Yoga Wiese. Beim Yoga geht es um die Meditation, je nach Auslegung und Form auch um das Spirituelle. Da stört Technik und Lautstärke nur. Es ist absolut ausreichend in kleinen Gruppen wenn sich diese um dich herum positionieren und du einfach deine Unterstützung in Form von Tönen anbietest. Nicht aufdringlich sondern wie ein leises Vogel zwitschern auf einer Wiese. Bei mehreren Teilnehmern kannst du auch langsam dabei laufen.

Eigentlich solltest du als Musiker bei einer solchen Veranstaltung auch in einen meditativen Zustand kommen um authentisch zu sein, dabei stört Kabel und Technik eher. Davon abgesehen sind verstärkte Klänge auf einer Wiese eher nicht so schön. Ach ja und Wiesen haben selten Steckdosen :)
 
Hi,
Danke erst mal für euren input. Aber ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Ja, es sind Yogaveranstaltungen aber.. So jetzt kommts. Wir machen Klangreisen. Die Instrumente die ich genannt habe, sind nur ein kleiner Teil unseres inventars. Wir Arbeiten z.B. auch mit Gongs. Der Große hat einen Durchmesser von über einem Meter. Wie ihr seht, sind wir gaanz leise und auch mächtig laut. Dies ist Teil einer Musiktherapie um Blockaden zu lösen. Vieleicht habe ich mich unverständlich ausgedrückt als ich sagte " Yogaveranstaltungen" Also ihr lieben, nochmals vielen Dank für die gut gemeinten Ratschläge und entschuldigt, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe.
 
Lasse das mit der Technik auf einer Yoga Wiese. Beim Yoga geht es um die Meditation, je nach Auslegung und Form auch um das Spirituelle. Da stört Technik und Lautstärke nur.
Außer er macht Metal-Yoga.
1 Übung: die Pommesgabel 🤘
 
Auch die Gongs passen in das von mir beschriebene Szenario. Die grüne Wiese hat üblicherweise die Eigenschaft, in der Nähe eines Gebäudes mit Strom zu stehen, und viel Strom brauchst Du nicht. Da zieht man halt mal 50 bis 100 Meter Kabel durch die Gegend. Laut oder leise, Mantras, Klangreisen oder Folkpop, weltlich oder spirituell macht für die technische Ausstattung keinen Unterschied. Und: Lass das die Organisatoren der Festivals regeln. Ihr schreibt denen, was Ihr braucht - soundsoviel Strom bzw. Leistung, aufgeteilt auf soundsoviel Mehrfachstecker, und die PA muss in der Lage sein, X Personen oder ein Areal von x*y Quadratmetern adäquat zu beschallen. Dann regeln die das für Euch.

Meine Auftraggeber, also die Organisatoren der Festivals, sagen mir in etwa: Raum 1 hat diese und jene Größe, soviel Personen werden erwartet und es wird diese und jene Musik gespielt. Dann dasselbe für die Räume 2 und 3 und für den OpenAir-Bereich. Und dann regeln wir das für die. In den ersten Jahren haben die mir noch Technical Rider zugeschickt, aber inzwischen heisst es oft nur noch "so wie letztes Jahr" oder "in Raum 2 brauchen wir diesmal Bluetooth-Empfang auf der Anlage".

Lasst doch einfach jeden das machen, was er/sie am besten kann:
- die Musiker machen die Musik
- die Organisatoren organisieren
- die Beschaller beschallen
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
@Whitecrow68:

Gerade wenn jetzt viele verschiedene Instrumente unterschiedlich verstärkt werden sollen, geht der Aufwand in die Richtung, die @trommla skizziert hat oder eher noch darüber hinaus. Da wird wohl das wichtigste Gerät ein Stromgenerator werden (der natürlich auch laut ist, also weiter weg platziert werden müsste). Vielleicht findet Ihr eine Location mit ein paar Bäumen zwischen Euch und einem normalen Stromanschluss, so dass Ihr da mit einem langen Stromkabel arbeiten könnt.

In Anbetracht der unklaren Zahl und Art von Instrumenten lässt sich leider nicht vernünftig abschätzen, was Ihr wirklich braucht. Wahrscheinlich geht Ihr mal mit allem, was eingesetzt werden soll, in ein Musikgeschäft und lasst Euch beraten.

Alternativ bleibt immer noch die Idee, Eure Klangreise zuhause/im Studio aufzunehmen und auf CD zu brennen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Zum Aufwand: Wir bereiten üblicherweise 12 bis 14 Kanäle vor - 2 bis 4 Gesangsmikros, hauptsächlich Instrumentalmikro und 2 bis 4 Kanäle mit DI-Boxen. Seit 2019 auch Empfang für Bluetooth. Da kommt schon was zusammen.
 
@Whitecrow68 , @mix4munich - im Moment sehe ich etwas Konfusion auftauchen: Einerseits "Ich spiele", Geld ist chronisch knapp <> andererseits 12-14 Kanäle...

Das passt noch nicht ganz zusammen. @Whitecrow68 , magst du noch etwas zum Setting sagen?
 
Ich fasse mich jetzt mal ganz kurz. Vergesst alles was ich oder ihr geschrieben habt.
Szenario ist folgendes:
1) Die Location. z.B. die riesige alte Eiche die inmitten auf der grünen Wiese steht....Keine Möglichkeit Strom zu bekommen.
2) Ich spiele ein Instument ( egal welches).
3) Ich möchte dieses Instument a. verstärken, b. ein Echo erzeugen.

Was brauche ich dafür.
Eine Antwort wäre zum Beispiel, du brauchst einen Stromgenerator da dein Vorhaben mit Batterien nicht realisierbar ist....(hab ich, möchte ich aber nicht benutzen)
 
Hmmm... Wie die das wohl in Indien lösen? Ich glaube, die spielen da einfach...
Yoga hat etwas mit Achtsamkeit und Kontemplation zu tun und wenn du von der Wirkung unterschiedlicher Instrumente auf das Innere sprichst, dann hat ein lauter Gong diese und ein leises Daumenpiano jene Wirkung - und das ist auch gut so.
Wenn sich daran in den zwanzig Jahren, in denen ich Yoga betreibe, etwas geändert hat: lass es mich wissen.
 
Warum reitet ihr dauernd auf dem Yoga Thema rum, der TO will doch nur ein paar Instrumente lauter machen, mehr nicht.
 
Szenario ist folgendes:
1) Die Location. z.B. die riesige alte Eiche die inmitten auf der grünen Wiese steht....Keine Möglichkeit Strom zu bekommen.
2) Ich spiele ein Instument ( egal welches).
3) Ich möchte dieses Instument a. verstärken, b. ein Echo erzeugen.
Was da noch fehlt ist die Information wie viele Leute sich vor oder um die Eiche geschart haben. Sind das 10, 50, 1000 oder eben 1000+? Vor allem eine Beschallung, die rundum notwendig ist, kann eine zusätzliche Herausvorderung sein.
für kleinere Geschichten würde ich gedanklich mit einer Box mit Akku beginnen. Z.B https://www.thomann.de/at/acus_one_street8_w.htm (nur um mal eine Richtung einzuschlagen)
 
Nun denn: ich hab hier einen Kollegen, der sowas in der Art tut. Er nutzt zwei MKE2 von Sennheiser am Handgelenk, die in je einen Sender gehen. Damit kriegt er alles, was er mit den Händen spielt. Dazu zwei SM57 für Schlagwerk von unten und ein Kleinmembrankondenser (Pro37) auf Stativ für Flöten und so weiter. Das zieht er sich je nach Bedarf an die richtige Position. Dahinter hängt irgendwas kleines mit acht Eingänge und Effekt von AH.
Wie und mit welcher Menge Tonmöbel man das nun rund um die alte Eiche hörbar macht, hängt von der Menge der Zuhörer ab. Aber wenns ordentlich und natürlich klingen soll, ist Akkuplaste ganz sicher nicht die Waffe der Wahl. Aber es darf ja auch wieder nix kosten... (wobei das genannte Arcus-Ding gar nicht so shitty aussieht)
Ich würde vermuten, ein langes Kabel wäre der richtige Weg für den Strom - ob am Ende nun eine Steckdose oder ein Inverter hängt, kommt auf die Örtlichkeit an.
 

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben