Suche guten Buffer/Line-Driver (Lehle Sunday Driver?)

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Hephaistos
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Ich suche aufgrund relativ langen Kabelwegen von 12m+ (einige Effekte mit TrueBypass und lange Kabel zur Gitarre hin usw) ein Buffer/LineDriver -Pedal wie den Lehle Sunday Driver:
http://www.musik-service.de/lehle-sunday-driver-prx395768367de.aspx

Für die einfache Funktion der Impedanzwandlung würde ja auch ein integrierter simpler Buffer wie in den Bosspedal langen, aber mir geht das Rauschen bei diesen Pedal ein bisschen auf den Keks.
Darum such ich ein qualitativ möglichst hochwertigen Buffer, der das Rauschen möglichst in Grenzen hält und auch sonst gut verarbeitet ist.


Es gibt ja beispielsweise auch solche Hype-produkte wie den VHT Valvulator:
http://www.musik-service.de/vht-valvulator-line-driver-power-supply-prx395761848de.aspx

Aber ich vermute, dass es sich dabei eher um Placeboeffekte handelt als um wirklichen Nutzen...oder kann jemand Gegenteiliges berichten?

Was habt ihr für Erfahrungen mit guten Buffern gemacht? Welche sind zu empfehlen?
Budget darf im Bereich des Sunday Drivers liegen.

Vielen Dank!
 
Eigenschaft
 
Hallo!
wie wärs mit selber basteln bzw basteln lassen? Schau mal hier unter Buffer-Box. Des is im Prinzip genau das was du suchst und du musst keine 130 Euro sondern vielleicht 13 Euro dafür ausgeben.
Grüße Fabi
 
Danke für den Tip!
Ich werde es vielleicht mal ausprobieren, aber generell siehts bei mir eher schlecht aus mit DIY. Keinen Lötkolben und Bohrmaschine etc... ein Kumpel hatte das selbe Problem mit seinem selbstbau Booster. Und am Ende hat er auch irgendwas falsch gemacht und er hat den ganzen Aufwand mit Werkzeug leihen und rumtüfteln umsonst gemacht.
(und wie gesagt möchte ich die Qualität von den Bosslinedrivern überbieten...ob ich das selbst hinkriege? Ich denke nicht, wenn es so günstige Bauteil sind, oder?)

Darum würde ich mich über weitere Vorschläge/Meinungen freuen!
 
Ich suche aufgrund relativ langen Kabelwegen von 12m+ (einige Effekte mit TrueBypass und lange Kabel zur Gitarre hin usw) ein Buffer/LineDriver -Pedal wie den Lehle Sunday Driver:
http://www.musik-service.de/lehle-sunday-driver-prx395768367de.aspx

Den Sunday Driver benutze ich selber und ich bin absolut begeistert von dem Teil. Das Ding bietet dir amtlichen Sound ohne Nebengeräusche bzw. ohne nennenswerte Nebengeräusche, da natürlich jedes Pedal irgendwelches, wenn auch nur ganz leichtes, Rauschen hinzufügt. 129 Euro sind zwar ein stolzer Preis, dafür hast du dann aber auch ein wahrscheinlich unkaputtbares und professionelles Gerät, mit dem man auch ganz gut posen kann: Ist halt von Lehle ;-)

Viele Grüße
Gerald
 
Die Artikelbeschreibung von Lehle bzw. den Anbietern verwirrt mich. Da wird gesagt, man könne eine 9V Batterie verwenden, die Beschriftung der Buchse für den Netzteilanschluss besagt aber 12-20V. Wie betreibst du deins, Gerald?
 
Hi Ralph,

Die Artikelbeschreibung von Lehle bzw. den Anbietern verwirrt mich. Da wird gesagt, man könne eine 9V Batterie verwenden, die Beschriftung der Buchse für den Netzteilanschluss besagt aber 12-20V. Wie betreibst du deins, Gerald?

Beim Betrieb per Batterie wird die Spannung intern auf 18 Volt gebracht, ansonsten kannst du halt mit jeder beliebigen Spannung zwischen 12 und 20 Volt reingehen. Das Geile ist, dass dabei egal ist, ob man mit Wechsel- oder Gleichspannung reingeht, bzw. welche Polung die Gleichspannung hat - ein ziemlich nützliches Feature!
Ich gehe mit 18 Volt aus einem Ollmann-Netzteil rein und perfekter Sound ohne Brummen ist das Ergebnis ;-)

Viele Grüße
Gerald
 
Das hat mich auch ein bissschen verwundert.
Hast du mal ausprobiert ob es Unterschiede im Klang/Wirkung bringt, wenn du stattdessen 12 Volt benutzt? Ich werde dann nämlich auch ein Ollmann benutzen.
 
Das hat mich auch ein bissschen verwundert.
Hast du mal ausprobiert ob es Unterschiede im Klang/Wirkung bringt, wenn du stattdessen 12 Volt benutzt? Ich werde dann nämlich auch ein Ollmann benutzen.

Nein, Unterschiede konnte ich nicht feststellen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Spannung intern sowieso auf 18 Volt gebracht wird und daher die eigentlich Spannung nebensächlich ist.

Viele Grüße
Gerald
 
Die Artikelbeschreibung von Lehle bzw. den Anbietern verwirrt mich. Da wird gesagt, man könne eine 9V Batterie verwenden, die Beschriftung der Buchse für den Netzteilanschluss besagt aber 12-20V. Wie betreibst du deins, Gerald?

Hi zusammen,

sorry für die Verwirrung! ich werde nächste Woche das Bild beim Sunday Driver ändern.
Tatsächlich läuft der aber auch problemlos mit 9V.
Prinzipiell möchte ich mich auch mal zum Thema DIY äußern: Ich bin selbst ein großer DIY Fan - so habe ich im jugendlichen Alter angefangen irgendwelche EQs, Preamps etc. zu bauen. Ohne diese Erfahrung wäre ich wohl nie Hersteller für Switcher und Transformer geworden. Allerdings haben Slebstbauprojekte zwei Grenzen: Ein fertig entwickeltes industriell hersgestelltes Teil ist viel zuverlässiger als ein Selbstbau, falls es doch Schwierigkeiten gibt lässt es sich sofort austauschen. Zweitens habe ich an der Bufferschaltung des Sunday Driver einige Wochen gesessen, bis die so geklungen hat wie sie jetzt klingt. Wer als DIY Löter soviel Zeit aufbringen will kann das natürlich auch tun ...
Ein Buffer ist halt echt nicht nur ein Buffer.

In der nächsten Ausgabe des Premier Guitar Magazins wird übrigens ein kurzer Test zum Sunday Driver erscheinen: Hier ist schon mal ein Teil davon:

The Lehle Sunday Driver is a compact, no-frills preamp providing two modes of operation. The Driver mode amplifies the signal path from your guitar to your amp. This is to strengthen a weak signal caused by routing your guitar through pedals, and it offers true tone and clarity. The second mode, or the Sunday mode, multiplies the input impedance by four, and is designed to bring out subtle tones and warmth that were previously unheard.

Running the Sunday Driver between my guitar and amp using gold Monster cables, I was surprised by how well defined my tone was—my signal was stronger and clearer. At first, I couldn’t believe my ears, so I plugged my guitar directly into the amp. To my surprise, the notes just sounded dead by comparison with the unmodified signal boost provided by the Sunday Driver. Plugging it back in, I could hear that my ears weren’t deceiving me; my overall tone was better. Switching to the second, or Sunday, mode my signal was not only louder, but even more defined, providing more sustain from each note played. The guitar signal remained clear throughout the process, and no distortion was ever present, even when turning the +15dB buffer all the way clockwise. I tried this out on two guitars with different pickup arrangements—one guitar with a Rio Grande Dirty Harry single-coil (bridge position) pickup and a Fender Jumbo humbucker (neck), the second with two Seymour Duncan humbuckers (bridge and neck). The results were the same, no matter what combination of pickups; both guitars sounded better than they had without the help of the Sunday Driver.


Viele Grüße
Burkhard
 
die finanziell einfachste methode ist, sich etwas in DIY einzuarbeiten und dann einfach einen primitiven, linearen spannungsfolger mit einem (vernünftigen!) opamp in ein gehäuse zu packen.

aufwand? einlesen, teile bestellen, zusammenlöten, etwas gehäusebearbeitung, für einen absoluten anfänger effektiv und summa summarum ein wochenende...

kosten? gehäuse 5-10€, buchsen, kleinteile & peripherie vielleicht auch 5-10€, den guten (ich denk da an burr brown, die ne55xx-serie oder die opa-serie, tl's o.ä. stinken bzw. rauschen) opamp für 2€ inbegriffen.
liste bauteile für die schaltung an sich: ein pulldownwiderstand, zwei widerstände fürs bias, zwei koppelkondensatoren und eben der opamp mit sockel, das wars.

und dann hast du einen (im hörbaren spektrum) absolut linearen buffer, die verstärkung pendelt sich etwa bei 0,96 ein (der unterschied ist unhörbar) und rauschen ist auch nicht (es sei denn, du beherzigst die tipps mit dem opamptyp nicht), und das ganze für weniger als 20€
 
Geheimtipp: Boss LS-2. Der hat eine recht hohe Eingangsimpendanz, was das Gitarrensignal gut erhält.
 
Danke an alle für die guten Vorschläge!

@nighthawkz: Danke, aber meine Erfahrung mit den Bossmodellen ist leider weniger gut. Irgendwie schaffen es die Dinger einfach immer zu rauschen im Bypass...was sich in der Summe der Effekte ganz schön aufschaukelt.

Ich werde auf alle Fälle ein kleines Review geben, wenn ich mich für einen Buffer entschieden hab!
 
Prinzipiell möchte ich mich auch mal zum Thema DIY äußern: Ich bin selbst ein großer DIY Fan - so habe ich im jugendlichen Alter angefangen irgendwelche EQs, Preamps etc. zu bauen. Ohne diese Erfahrung wäre ich wohl nie Hersteller für Switcher und Transformer geworden. Allerdings haben Slebstbauprojekte zwei Grenzen: Ein fertig entwickeltes industriell hersgestelltes Teil ist viel zuverlässiger als ein Selbstbau, falls es doch Schwierigkeiten gibt lässt es sich sofort austauschen. Zweitens habe ich an der Bufferschaltung des Sunday Driver einige Wochen gesessen, bis die so geklungen hat wie sie jetzt klingt. Wer als DIY Löter soviel Zeit aufbringen will kann das natürlich auch tun ...
Ein Buffer ist halt echt nicht nur ein Buffer.

Gut, dafür kostet mein Selbstbaubuffer (Gehäuse und Offboard-Parts sind schon vorhanden) ziemlich genau 3€. Während dein industriell gefertigter Buffer (wahrscheinlich gerechtfertigt für die Arbeit die du reingesteckt hast, das möchte ich gar nicht bestreiten) 128€ kostet. Mein Buffer macht genau das was er soll, und wenn er denn tatsächlich mal kaputt gehen sollte muss ich das Teil noch weitere 41x schrotten bevor es sich nicht mehr lohnt das Teil zu reparieren. ;)
 
Man müsste sich doch eigentlich mal untereinander Equipment mässig austauschen, um mal einen richtigen Test machen zu können, ob so ein Selbstbau mit einem bestimmt sehr hochwertigen Lehle Driver mithalten kann. Einfach nur mal so rein wissenschaftlich/ökonomisch interessiert.

Ob ein möglicher Unterschied am Ende wirklich den Preis rechtfertigt is ne ganz andere Frage und ob man überhaupt so sehr auf das beste vom besten angewiesen wäre...^^
 
Ich verwende auch nen selbstgebauten Line-Driver von Singlecoil.com und habe danach 4 True-Bypass Pedale in der Kette. Funktioniert für mich super und bringt ein deutlich hörbares Stück mehr Brillianz in den Sound als ohne.

Aber mich würde auch interessieren, ob der Lehle Sunday da nochmal einen drauf setzen kann. :gruebel:
 
Man müsste sich doch eigentlich mal untereinander Equipment mässig austauschen, um mal einen richtigen Test machen zu können, ob so ein Selbstbau mit einem bestimmt sehr hochwertigen Lehle Driver mithalten kann. Einfach nur mal so rein wissenschaftlich/ökonomisch interessiert.
so was direkt verglichen habe ich noch nie wirklich, aber ich bin überzeugt, dass meine effekte mittlerweile qualitativ denen von der stange mindestens gleichwertig sind. warum?
zum einen kann ich es mir bei einzelstücken bis maximal einstelligen kleinserien leisten, hochwertige komponenten zu verbauen, gerade was kondensatoren oder ic-typen angeht. 10ct, 20ct oder auch 1 oder 2€ unterschied tun mir bei einem bauteil nicht weh, aber die firma roland mit 124245309148 boss-effekten halt doch (summiert sich halt...)
desweiteren weiß ich, wenn ich selbst was aufbaue, dass es dann vernünftig gemacht ist, dass ich saubere lötstellen habe (hatte vor über 10 jahren zum ersten mal den lötkolben in der hand), dass alles vernünftig dimensioniert ist und gehe jeder auch noch so kleinen potentiellen schwachstelle nach.
und damit schließe ich daraus, dass meine effekte sowohl soundmäßig als auch verarbeitungsmäßig mindestens gleichaufliege.
und finanziell schneide ich, arbeit eingerechnet, knapp besser, und ohne arbeit deutlich besser ab...
 
so was direkt verglichen habe ich noch nie wirklich, aber ich bin überzeugt, dass meine effekte mittlerweile qualitativ denen von der stange mindestens gleichwertig sind. warum?
zum einen kann ich es mir bei einzelstücken bis maximal einstelligen kleinserien leisten, hochwertige komponenten zu verbauen, gerade was kondensatoren oder ic-typen angeht. 10ct, 20ct oder auch 1 oder 2€ unterschied tun mir bei einem bauteil nicht weh, aber die firma roland mit 124245309148 boss-effekten halt doch (summiert sich halt...)
desweiteren weiß ich, wenn ich selbst was aufbaue, dass es dann vernünftig gemacht ist, dass ich saubere lötstellen habe (hatte vor über 10 jahren zum ersten mal den lötkolben in der hand), dass alles vernünftig dimensioniert ist und gehe jeder auch noch so kleinen potentiellen schwachstelle nach.
und damit schließe ich daraus, dass meine effekte sowohl soundmäßig als auch verarbeitungsmäßig mindestens gleichaufliege.
und finanziell schneide ich, arbeit eingerechnet, knapp besser, und ohne arbeit deutlich besser ab...

Würde ich so unterschreiben. Gut das du das ausfomuliert hast ;)
 
Klingt natürlich schonmal vielversprechend und lohnend...wobei das immer noch nicht meine Zweifel ausräumt, dass ich das ohne Vorkenntnisse gleich so hinbekommen würde :( .
 
tja: mein erster effekt ging auch nicht auf anhieb, der zweite ist irgendwann mit nem kurzem abgenippelt, aber was solls - war lehrgeld für die genialen teile, die ich heute nachbauen kann. (wobei man sagen muss, dass ich in meinem leben noch nicht einen bausatz kopiert habe und mich gleich in die perfboard-welt geschmissen habe)

die bausatzeffekte sind im allgemeinen aber gut dokumentiert, die teile von guter qualität, was heißt, dass du, wenn du als kind lego gespielt hast, schon mal nen lötkolben in der hand hattest, dich nicht ganz blöd anstellst und sorgfältig arbeitest, normalerweise so was hinbekommen würdest...
 

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