Superlux S-241 Hörbeispiele

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das Superlux ist mir ein wenig giftig-spitz in den Höhen...
aber beim TLM stellt sich ein ähnlicher Eindruck ein, wie letztens bei rushers (?) Vergleich mit dem NT1a
es ist erstaunlich unscharf und nuschelig, weit jenseits von dem, was man als 'seidig' gern mitnimmt
entweder ist beim clip gruselig encodiert worden, oder Neumann hat womöglich ein Fertigungsproblem... :gruebel:

cheers, Tom
 
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Ich fand die Gitarrenclips auch beide (!) etwas spitz. Vielleicht liegt das auch an anderen Gegebenheiten der Aufnahme (Preamp, Instrument...).
Aufgrund der Gegenüberstellung zum TLM 103 fand ich das dann schon wieder interessant. Ich glaube nicht, dass das TLM 103 defekt war (aber ich kann kein polnisch).
 
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bei den Gitarren habe ich mit keine Mühe gegeben, bei so einem Ton (Instrument, Art zu spielen, Preamp) klingt eh alles gleich...
seit ich das mal aus Jux mit einem Behringer C1 gemacht habe, sehe ich das irgendwie anders :D
(wenn es nicht so rauschen würde, hätte man's nicht mal gemerkt, was da am Werk war)

ich hatte ja in dem anderen thread ein (imo) vermutlich älteres TLM103 verlinkt, was ganz anders wirkte, als das von rusher...
das aus Polen wiederum erinnert stark an rushers - ich mag ja eher einen etwas rauheren Ton, aber das klingt nicht gut
da würde ich nie 'Neumann' tippen.

cheers, Tom
 
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bei den Gitarren habe ich mit keine Mühe gegeben, bei so einem Ton (Instrument, Art zu spielen, Preamp) klingt eh alles gleich...
seit ich das mal aus Jux mit einem Behringer C1 gemacht habe, sehe ich das irgendwie anders :D
(wenn es nicht so rauschen würde, hätte man's nicht mal gemerkt, was da am Werk war)

ich hatte ja in dem anderen thread ein (imo) vermutlich älteres TLM103 verlinkt, was ganz anders wirkte, als das von rusher...
das aus Polen wiederum erinnert stark an rushers - ich mag ja eher einen etwas rauheren Ton, aber das klingt nicht gut
da würde ich nie 'Neumann' tippen.

cheers, Tom
Zum TLM103:
Ohne dieses neue Beispiel gehört zu haben, hier stimmt einfach was nicht.
Ich kann mir nicht vorstellen das Neumann ein Fertigungsproblem hat.
Keiner weiß wie die Files zustandekommen.
Ein TLM103 hat so zu klingen: http://www.youtube.com/watch?v=eM64kF9aFNc
So habe ich es in Erinnerung, die Sängerin testet auch das Telefunken Copperhead, das Gefell M930 und TLM49.
Bei allen Beispielen fernab des Geschmackes, stellt man fest, dass diese Mikros bei einer guten Stimme alle schlichtweg richtig gut sind.
 
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@ Whitealbum: Magst du dir die oben verlinkten Vergleiche von Superlux und TLM-103 (Akustik-Git und Vocals) mal zu Gemüte führen und deine Einschätzung mitteilen? Würde mich interessieren.
 
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Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Neumann schlampt. Es ist doch immer wieder die Frage, wie aufgenommen wird. Bei rushers Vergleich mit dem NT1-A war ich ja auch verwirrt. Das TLM 103 habe ich auch anders in Erinnerung.
 
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die Sache mit dem 'Fertigungsproblem' war natürlich nicht bierernst gemeint ;)
wie whitealbum bereits erwähnt hat, kennt niemand hier die Umstände der Aufnahmen und was das Mic eventuell schon ertragen musste

vom Schlamperei gehe ich sowieso nicht aus...
aber ich würde es im Auge bzw Ohr behalten: die Umstrukturierung in der Sennheiser Fertigung war nicht ganz ohne.
Das zog sich durch den gesamten Prozess, von der Planung bis zur Qualitätskontrolle, Werke zusammengelegt etc
(sehr interessantes, ambitioniertes Projekt)
da könnten empfindliche Parameter schon mal beeinflusst oder Toleranzen verschoben werden, gerade bei so einem subtilen Produkt
ich würde sogar sagen, dass es bei der Massnahmen-Tiefe fast unvermeidlich ist
Gerade das Aufdecken solcher 'Nebeneffekte' ist aber eine Stärke des (neuen) Systems, weil es Ursachen lokalisieren kann.
Man kann damit gezielt reagieren, was bei klassischer Fertigung praktisch unmöglich ist.

das ist natürlich nur eine hypothetische Annahme (unter mehreren), die eine plausible Erklärung liefert.
es kann auch schlicht Zufall sein :D

cheers, Tom
 
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@ Whitealbum: Magst du dir die oben verlinkten Vergleiche von Superlux und TLM-103 (Akustik-Git und Vocals) mal zu Gemüte führen und deine Einschätzung mitteilen? Würde mich interessieren.
Ich habe mir die Files gerade eben angehört. Gestern wäre das nach den Fender Strat Soloaufnahmen (inkl. Slidegitarre) weniger sinnvoll gewesen ;)
Abgehört mit K+H O110 und Shure SRH840
Mein erster Eindruck ist folgender:

Akustikgitarre
Unter dem KH gehört sind beide Aufnahmen in den Höhen etwas spitz.
Über die Monitore relativiert sich das, da fällt insbesondere der Unterschied Kleinmembran zu Großmembran auf.
Während die Superlux "flat" im guten Sinne klingen, machen die TLM103 das Signal "Larger than life", dieser Effekt ist aber nur leicht zu hören. Auch klingen die Präsenzen unhd Höhen beim TLM103 luftiger. Auch löst das TLM103 eine Spur besser auf.
Es fällt aber bei beiden Mikros auf, dass alles in den Hochmitten bis in die Höhen etwas "hart" klingt.
Wenn das so gewollt ist, dann gut, wenn nicht gewollt dann weniger gut.
Mir persönlich gefällt ein etwas weicherer, runderer Sound lieber. Hochwertige Bändchen können das sehr gut, oder GM die grundsätzlich weicher klingen. Naheliegend ist natürlich auch, die richtige Position bei der Gitarre zu finden.
Ganz abgesehen von der Fertigkeiten des Spielers, udn der Güte der Gitarre ;)

Was beim Hören vor allem auffällt, ist die Performance "mäßig", dann ist es richtig schwer Unterschiede zu hören. Wie hier.

Gesang
Hier bin ich gleich zum englischen Teil übergegangen, das polnische lenkt mich ab :D
Hier ist der Unterschied KM und GM am deutlichsten (vor allem beim Abhören mit den Monitoren), das TLM103 macht den Gesang größer, die Hochmitten bis Höhen sind luftiger. Auch hier, das TLM103 löst eine Spur besser auf.
Das Superlux ist dagegen schön flat, meine ich ohne Ironie.

Eine Rauhigkeit konnte ich (bis auf das Spiel des Gitarrenspielers ;) ) bei den Mikros nicht feststellen, eher diese gewisse Härte die KM + GM zuweilen haben können.

Für 89€ macht man hier absolut nichts falsch (hohes Rauschen konnte ich auch nicht feststellen, auch wenn es eine Spur mehr rauscht als das TLM103, was mich nicht wundert).

EDIT: Für mich viel wichtiger wie Soloaudiofiles, wie man sie oft hört, sind Mikrotests, die im Mix eingebettet sind. Da hört man eher was Sache ist, wie gut klingt das MIkro im MIx bereits ohne Bearbeitung, lässt sich das Mikro im Mix gut bearbeiten?
Das ist viel wichtiger!


Wenn Files, dann bevorzuge ich allerdings Files oder auch Youtubeaufnahmen bei denen man einigermaßen nachvollziehen kann, wie die das gemacht haben, und wer da zugange ist. Allerdings sollte man dem nicht soviel beimessen. Wenn man das selbst testet, hat man eine ganz andere Sensibilität, das kann man schwer begreifen, gerade Sänger. Der entscheidet letztlich intuitiv was passend ist.
Da kann der Tontechniker sagen, das passt zu Dir gut, wenn der Sänger aber zu einem anderen neigt, dann ist es seine Entscheidung.
Siehe Beispiel oben von mir in Youtube von Jennifer Lynn. Sie entscheidet sich fürs TLM103.
Ich hätte ihr wenn es in erster Linie um Intimität ginge, das Copperhead empfohlen, wenn es eher um Luftigkeit geht, das Gefell M930, wenn es eher um die direkte "Ansprache" (Mitten im Vordergrund) ginge, das TLM49. Aber so ist das mit Sängern ;)
Ach ja, zu guter LEtzt, wenn man sich den Aufbau bei Jennifer LYnn anschaut, dann sind da die Mikros verteilt, eine ideale Einsingsrichtung hat keins von den Mikros, ich gebe Brief und Siegel, man könnte den gleichen Test machen, mit nur einem Mikros, und stellt das verschieden auf, man bekommt unterschiedliche Ergebnisse.
Also, für einen Eindruck nicht schlecht, aber besser selbst testen.
 
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die Sache mit dem 'Fertigungsproblem' war natürlich nicht bierernst gemeint ;)
wie whitealbum bereits erwähnt hat, kennt niemand hier die Umstände der Aufnahmen und was das Mic eventuell schon ertragen musste

vom Schlamperei gehe ich sowieso nicht aus...
aber ich würde es im Auge bzw Ohr behalten: die Umstrukturierung in der Sennheiser Fertigung war nicht ganz ohne.
Das zog sich durch den gesamten Prozess, von der Planung bis zur Qualitätskontrolle, Werke zusammengelegt etc
(sehr interessantes, ambitioniertes Projekt)
da könnten empfindliche Parameter schon mal beeinflusst oder Toleranzen verschoben werden, gerade bei so einem subtilen Produkt
ich würde sogar sagen, dass es bei der Massnahmen-Tiefe fast unvermeidlich ist
Gerade das Aufdecken solcher 'Nebeneffekte' ist aber eine Stärke des (neuen) Systems, weil es Ursachen lokalisieren kann.
Man kann damit gezielt reagieren, was bei klassischer Fertigung praktisch unmöglich ist.

das ist natürlich nur eine hypothetische Annahme (unter mehreren), die eine plausible Erklärung liefert.
es kann auch schlicht Zufall sein :D

cheers, Tom

Das sind doch nur Unterstellungen. Z.T. auch falsche. Die Entwicklung der Mikrofone und der Service sind immer noch in Berlin. Warum sollte Sennheiser, einer der nahmhaftesten Hersteller für hochwertige Bühnen, Film- und aber auch Studiomikros wie die MKH-Serie nicht in der Lage sein, die Produktion der Neumann-Mikros ordentlich zu machen. Das sind doch Forenparolen, die durch nichts zu belegen sind, aber immer wieder auftauchen. Neumann hat die Umsiedlung nach Gefell gut überstanden und auch die nach Niedersachsen. Die Neuhäuser-Ehe hat doch dazu geführt, dass Neumann neben ihren jahrzehntebewährten Studioklassikern noch ein paar Neuentwicklungen gemacht hat, die auch fürs Homercording preislich interessant sind, wie die TLM 102, TLM 49 oder TLM 67. Mit dem KSM 105 btw. -Kopf lässt Sennheiser es zu, dass Neumann in ihrem Kompetenzfeld der Spitzen-Bühnenmikros nicht nur mitmischt, sondern auch Maßstäbe setzt.

Sennheiser hat die Produktion in Niedersachsen zusammengfasst und nicht in China, Polen oder der Ukraine. Mit der Hypothese, dass Rode seine Kapseln in China herstellt, lagst Du auch schon falsch.
 
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vielleicht gibst du dir beim Lesen meiner Beiträge etwas mehr Mühe oder kommentierst sie einfach nicht (mehr).
Ich habe das entsprechende Projekt ausgesprochen positiv kommentiert...
(und nebenbei einen nicht ganz belanglosen Hintergrund was Fertigungs- und Informationstechnik angeht)

unterstellt habe ich gar nichts, nur unter praktischen Aspekten eine Möglichkeit nicht ausgeschlossen.
Auf dem Gebiet begibst du dich selbst in Unterstellungen.
Die Fertigung ist neuerdings weitestgehend automatisiert und es fliessen völlig neue Parameter mit ein.
Dinge die vorher individuell gehandhabt wurden, mussten standardisiert werden.
Anzunehmen, dass ein derart subtiles Bauteil wie eine Kapsel da 1:1 entstehen muss ist imho blauäugig.

apropos unterstellen:
ich habe einen SoundonSound-Artikel verlinkt, in dem genau diese Fertigung in China von Rode bestätigt wird.
der Artikel ist von 2005 und weist explizit darauf hin, dass für Rode Eigenfertigung bis 'mid-price' keinen Sinn macht.
(man sich also auf das Premium Segment konzentrieren will)
wenn man 2-3 Jahre für das Ändern und Einführen einer neuen Fertigungs-Strategie annimmt, ist das bis 2008 eine Tatsache.
Danach könnte sich das anders darstellen.
Was letztlich eine Frage betriebswirtschaftlicher Kostenrechnung ist und keine der Moral ;)

Natürlich kann man sich stolz auf die Schulter klopfen, dass man im 'Heimatland' fertigt - oder fertigen kann.
Vielleicht mit dem Hinweis, dass so eine Fertigungstrasse von weniger als einer handvoll Leute bedient wird.
Aber auch das ist angewandte BWL...

Deine 'korrekte' Information ist die Aussage des Pressesprechers... nun... da sollte man wohlwollend sein ;)
(es kennt sicher jeder genug Beispiele aus der Vergangenheit, was so ein Job mit sich bringt)

/ot

für meine Ohren klingen die beiden TLM103 Aufnahmen der letzten Zeit merkwürdig ähnlich und merkwürdig anders.
die von whitealbum verlinkte Aufnahme finde ich persönlich nicht besonders gut
(vielleicht gab's auch nur gestern kein HD stream hier), dennoch hatte das Mikro einen fokussierteren Ton.

cheers, Tom
 
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...
für meine Ohren klingen die beiden TLM103 Aufnahmen der letzten Zeit merkwürdig ähnlich und merkwürdig anders.
die von whitealbum verlinkte Aufnahme finde ich persönlich nicht besonders gut
(vielleicht gab's auch nur gestern kein HD stream hier), dennoch hatte das Mikro einen fokussierteren Ton.

cheers, Tom

Da fand ich aber rushers Beispiel krasser, das hier finde ich ok.

Die Jennifer Lynn Aufnahmen sind bei mir in einer recht guten Qualität (HD) zu hören.
Natürlich kein Vergleich zur Aufnahme wenn man sie direkt in der DAW oder wo auch immer hören würde.

Aber immerhin, die kleinen Unterschiede der Mikrofone wie von mir oben erwähnt, höre ich so recht gut raus.
 
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@Tom

Wenn Du Dich auf entsprechende Quellen berufst dann bitte exakt. Dann kann es auch nicht zu Zweifeln kommen. Ich finde keinen Soundonsoundartikel, der besagt, dass die gegenwärtigen Kapseln in China gefertigt werden. Ich lese da, dass das seit dem Wechsel auf NT1-A und NT2-A nicht mehr der Fall ist. Den Originalthread finde ich grade nicht. Der Link zur Sound und Sound die ich zum Thema fand ist hier http://www.soundonsound.com/sos/aug05/articles/rodevisit.htm.

The last Rode microphone to use a Chinese capsule was the NT2, recently discontinued in favour of the new NT2A, which is a completely different microphone rather than a revised design. Today, the only parts imported from China are the shockmounts for some of the cheaper microphones, and even these have new parts fitted to them to improve their performance.


Woher weißt Du das über die Neumannfertigung so genau. Bist Du schon mal dagewesen? So weit ich weiß, gibt es unterschiedliche Fertigungen auch für die unterschiedlich Neumannmikros. Das TLM 102 wird industrieller, das USI handwerkklicher gefertigt. Ich beziehe mich da auf das Neumannjubiläumsbuch.
 
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wir müssen hier keinen Rode Nebenkriegsschauplatz aufmachen - es ging ja ausschliesslich um das 'budget' NT1
(das im folgenden Text des SoS Artikels nicht mehr erwähnt wird)
Ich habe den Satz vor deinem Zitat daraufhin so interpretiert, dass es nicht in den 'modernen' Prozess eingebunden ist.
Stuft Freedman es als tatsächlich als originäres Produkt ein ?... rein sprachlich ist es selbstverständlich ein Rode.

Praktisch kann er die Maschinen aber nicht wirklich 'schlechter' machen, das Einstiegsprodukt steigt so in die Mittelklasse auf.
Deswegen die Annahme, dass dort alles einfach 'so gelassen' wurde.
Rushers Beispiel stützt natürlich eher die These Aufsteiger. :D
Als das NT1 erschien, war es bekanntlich ein ziehmlicher Erfolg - und wurde explizit als rein australisches Produkt beworben.

Sennheiser
Es steht einiges im Geschäftsbericht... (nicht dass mich das wirtschaftlich faszinieren würde)
ist aber bei solchen Firmen Gruppen übersichtlicher und vor allem taucht die Grössenordnung des IT Segments auf (siehe unten)

Ich habe im Grunde nur die Firmen und Fertigung in die Suchmaschine gegeben...
Kamen einige wirklich interessante PDFs, ua eben auch von dem Anbieter der integrierten Fertigungs/Management Software.
(komischerweise tauchen diese Ergebnisse jetzt nicht mehr auf... sonst hätte ich den link angegeben)
Hat mir aber sehr gefallen, auch weil das gut lesbar geschrieben war - die Leute waren durchaus stolz auf das Erreichte.
Ein ausgesprochen ambitioniertes Projekt... und da sieht die Praxis oft anders aus als Wunsch oder Plan...
In diesem Fall scheint das aber sehr geschmeidig gelaufen zu sein. Im Prinzip ein voller Erfolg.

cheers, Tom

ps: wer hartnäckig bleibt... Wenn Innovation und Qualität den Ton angeben
 
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Wie auch immer... ich habe die TLM-Aufnahmen auch nur als Vergleich verlinkt. Wenn man davon ausgeht, dass das Mic in Ordnung war, dann ist vielleicht die verwendete Klampfe nicht der Brüller oder der Preamp, das Interface... Worauf es mir ankam ist der Unterschied zwischen beiden Mics und den kann man selbst bei diesem schlechten Beispiel noch ganz gut hören. Die obersten Höhen gibt das Superlux betont wieder, darunter ist es ziemlich neutral und ganz unten fehlt mir etwas "Fleisch" (besonders bei der Gitarrenaufnahme), was sich sicher allein durch den Nahbesprechungseffekt lösen lässt. Bei den Vocals finde ich persönlich das Superlux gar nicht übel und wenn man mal ins Auge fasst, was das Teil kostet - naja, dann sieht es um so besser aus.

Interessant ist vielleicht noch, dass das Superlux dem CAD E70 wie ein Ei dem anderen gleicht: http://www.gearslutz.com/board/8217611-post1.html
 
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...
Die obersten Höhen gibt das Superlux betont wieder, darunter ist es ziemlich neutral und ganz unten fehlt mir etwas "Fleisch" (besonders bei der Gitarrenaufnahme), was sich sicher allein durch den Nahbesprechungseffekt lösen lässt. Bei den Vocals finde ich persönlich das Superlux gar nicht übel und wenn man mal ins Auge fasst, was das Teil kostet - naja, dann sieht es um so besser aus.

Interessant ist vielleicht noch, dass das Superlux dem CAD E70 wie ein Ei dem anderen gleicht: http://www.gearslutz.com/board/8217611-post1.html

Was die obersten Höhen betrifft (Air), habe ich so nicht gehört (Wenn man sich die Diagramme anschaut, dann fängt der Buckel bei 8khz langsam an, und soll dann bei 12-15 khz die höchste Stelle (+ ca. 3-4db) erreichen, naja wers hört Glückwunsch ;).
Mir fiel eher auf, dass es im Bereich zwischen 4-8khz flat ist, was eine gute Sache fürs Mixen ist!
Was akust. Gitarre betrifft, das viele Fleisch haut man meistens mit einem low Cut oder Low Shelf sowieso weg, da brauche ich keinen Nahbesprechungseffekt (außer im Solobereich bzw wenn die akust. Gitarre alleine stehen soll, da kann man experimentieren).
Da ist eher der Vorteil von KM, dass sie da nicht so dick auftragen.
Wie gesagt für knapp 90€ wirklich eine Empfehlung, wenn es keine Serienstreuung gibt.

Die Ähnlichkeit zum CAD E70 ist wirklich frappierend, was mich was die Qualität betrifft, aber auch nicht wundern würde (Diagramme sind ja auch fast deckungsgleich).
 

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