t.c. G-System - mehrere Remote parallel betreiben

von liqid, 16.12.19.

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  1. liqid

    liqid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.19   #1
    Hallo liebes Forum,

    Ich bin auf der Suche nach einer Lösung um ein bestehendes Gitarrensetup um ein t.c. G-System zu erweitern.

    Das G-System besteht ja aus einem 19“ „Mutterschiff“ und einem abgesetzten Fußboard, das als Remote dient. Außerdem ist am Fußboard noch ein Expression-Pedal angeschlossen, das als WahWah benutzt wird.

    Das Setup sieht folgendermaßen aus:
    Per Funkempfänger geht das Signal in das t.c. G-System Mutterschiff, hier werden alle Effekte verwaltet. Aus dem G-System geht das Signal in einen Kemper Profiling Amp, nur die Ampsimulation wird genutzt. Am G-System ist per Ethercon-Kabel das dazugehörige Fußboard angeschlossen. Zusätzlich zu der Steuerung des G-Systems werden beim Presetwechsel auch per Midi-Verbindung zwischen G-System und Kemper die entsprechenden Verstärkersimulationen per Program Change Befehl geschaltet,

    Nun geht es um folgende Erweiterung:
    Zusätzlich zu dem Fußboard beim Gitarristen möchte ich an weiteren Stellen auf der Bühne gleiche Fußboards einsetzen.
    Diese sollten im besten Falle alle parallel betrieben werden, also alle sollten als Remote für das gleiche 19“ Mutterschiff benutzbar sein und gleichzeitig angeschaltet sein und das gleiche anzeigen.
    Laut Hersteller ist dies erstmal nicht vorgesehen. Ich vermute, dass liegt unter anderem daran, dass die Remote über das Ethernet Kabel auch mit Strom versorgt wird.
    Dennoch könnte ich mir vorstellen, dass hier eine Custom Made Lösung Abhilfe schaffen kann.
    Ich denke an eine kleine Patch-Box, mit beispielsweise 5 Ethercon-Buchsen. An einer wird die Verbindung zum Mutterschiff hergestellt, die anderen vier sind die Andockmöglichkeiten für die entsprechenden Fußboards.

    Als zweite Kompromisslösung könnte ich mir auch vorstellen, an einer entsprechenden Patch-Box einen Umschalter einzubauen, so das ein paralleler Betrieb zwar nicht möglich ist, aber man je nach Position des Musikers das entsprechende Fußboard „durchschalten“ kann und immer nur eins auf der Bühne aktiv ist. Der Sound läuft beim G-System auch durch, wenn keine Remote angeschlossen ist. Diese Lösung hätte allerdings den Nachteil, das eben nicht alle Remote gleichzeitig an sind und man frei entscheiden kann, welches man nun nutzt.

    Hat jemand eine Idee, ob so eine Lösung funktionieren kann? Oder hat jemand schonmal erfolgreich mehrere Remote parallel betrieben?

    Ich freue mich über einen Austausch!
     
  2. gitarero84

    gitarero84 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.19   #2
    Man müsste wissen, wie sich das Mutterschiff mit dem Fußboard über das Ethercon-Kabel unterhält.
    Auf jeden Fall ist die Kommunikation Bidirektional.
    Im einfachsten Fall ist das Midi. Dann könnte man mit Thru-Boxen und Mergern arbeiten.

    Allerdings befürchte ich, dass das eine proprietäre Lösung von TC ist...
     
  3. liqid

    liqid Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.19   #3
    Ja, ich glaube, das verrät tc electronics nicht, um was für ein Protokoll es sich handelt. Zumindest finde ich nichts in den offiziellen Dokumenten.
    Lässt sich das nicht irgendwie rausfinden?
    Ich hab jetzt auch schon Stimmen gehört, die sagen, das würde mit einem Ethernet Switch mit PoE funktionieren. Da es da aber verschiedene Standards gibt und im Zweifelsfall 48V irgendwo anliegen, die da nicht hingehören, möchte ich das auch nicht einfach so ausprobieren...
     
  4. gitarero84

    gitarero84 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.19   #4
    Naja, mal überlegen...
    Ein RJ45 Stecker hat 8 Adern.
    Da das Floorboard auch einen Instrumenteneingang hat, tippe ich schonmal drauf, dass zwei Adern für das Signal weg gehen.
    Dann zwei weitere zur Spannungsversorgung.
    Bleiben vier zur Kommunikation.

    Ich habe leider kein G-System. Kann also auch nichts testen.

    Man müsste mit einem Oszilloskop halt am Kabel messen, was wo raus kommt. Wenn man dann mal rausgefunden hat, was auf welcher Ader liegt, dann könnte man weitere Nachforschungen anstellen.

    Dass das Ganze wirklich über Ethernet (IP) läuft kann ich mir fast nicht vorstellen. Ich denke, man hat einfach den RJ45 Stecker als einfache Verbindungsmethode mit vielen Kontakten genommen.
     
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