[TdM 09/2016] La Cumparsita

von maxito, 10.09.16.

  1. maxito

    maxito Mod Akkordeon Moderator HFU

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    Erstellt: 10.09.16   #1
    Na dann will ich mal den Reigen des Septembermonats eröffnen:



    https://soundcloud.com/maxito-2/la-cumparsita-tdm-09-2016

    Meine Fassung von "la Cumparsita" ist weitestgehend nach der Fassung von Kurt Drabek aus dem Sammelband "Tangos der Welt" Band 2

    ... Und wie immer direkt eingespielt, ohne irgendwelche Nachbearbeitung - und wer Temposchwankungen zu hören glaubt...am Metronom lag s nicht :D
     
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  2. Klementine

    Klementine Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.16   #2
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  3. maxito

    maxito Threadersteller Mod Akkordeon Moderator HFU

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    Erstellt: 09.10.16   #3
    Dafür hast du eine interessante Fassung des Stücks gewählt - da sind ein paar nette Verzierungen drin, die mir gut gefallen haben... vielleicht bau ich in meine Fassung auch ein paar dieser Verzierungen ein.
     
  4. Wil_Riker

    Wil_Riker Helpful & Friendly Akkordeon-Mod Moderator HFU

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    Erstellt: 22.10.16   #4
    Schade, dass es hiervon bislang nur zwei Interpretationen gibt: Irgendwie macht das Stück Geschmack auf mehr :).

    Ich oute mich mal als Banause: Wer hätte gedacht, dass sich hinter diesem Titel eine so bekannte Melodie verbirgt :o. Der Klangcharakter des gewählten Registers passt meiner Meinung nach prima! Und gut gespielt ist es allemal...

    Auch das hat sich meiner Meinung nach gelohnt, wobei mir persönlich der Klang des Instruments schon fast etwas zu wuchtig für den Tango ist.
     
  5. maxito

    maxito Threadersteller Mod Akkordeon Moderator HFU

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    Erstellt: 22.10.16   #5
    Welche Klangfarbe man für Tango nimmt ist ja eine ziemliche Frage des persönlichen Geschmacks .. und hängt auch davon ab, was man "rüberbringen" will. Da ich diesen Tango eher zu den "argetinischen Tangos" rechne, verbinde ich den auch absolut mit Bandoneon. Und Bandoneonklang hat für mich immer ewas einerseits zartes, aber auch scharfes und eher einen hohen Klang. Und an dem Klangbild habe ich versucht mich zu orientieren. Drum habe ich auf dem Diskant eher hohe Register gewählt (mittlere Oktave + Piccolo) und auch beim Bass die tiefen Grundbässe weggeschaltet und eher hohe Töne genommen.

    Das ist wohl eher die Registerschaltung, die auf den Noten meist empfohlen wird (tiefe Oktave + Piccolo). Die Tiefe Oktave lässt das Stück dann meist etwas wuchtiger wirken. Wie gesagt, das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Bei deutschen (Schlager-)Tangos wird das Stück auch meist etwas "kräftiger" gespielt. Da nehme ich auch öfter mal eher ein kräftiges Register - die werden auch in der Regel nicht mit Bandoneon gespielt.

    Das kann man machen, muss man aber nicht. Das läuft unter künstlerischer Freiheit .

    Ich finde aber beim direkten Vergleich auf jeden Fall interessant, wie sich mit der Wahl des Registers auch der Charakter des Stücks verschiebt.
     
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  6. klangtaucher

    klangtaucher inaktiv

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    Erstellt: 22.10.16   #6
    mMn hat es auch keinen großen Interpretationsspielraum. Man kann es "argentinischer" oder "rassiger" spielen, und bestimmt können sich Diatoniker und die Spieler der (für mich) unübersehbaren Instrumenttypen drüber austauschen, was spieltechnisch möglich ist und wie. Aber es ist so ein Standardstück, das ich ungern z.B. als Swing deuten wollte, auch wenn es möglich ist.
    naja, seit Jahrtausenden ein beliebter Tango bei Lateinturnieren (Alfred Hause, Hugo Strasser, Werner Müller ...)
    ähnlich auch "Hernandos Hideaway" (Advent, Advent, ein Llichtlein brennt :D). Mittlerweile werden zeitgemäßere Titel gespielt :)
     
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