Temperatur-Schwankungen = gefährlich für´s Set?

von eisb, 02.11.04.

  1. eisb

    eisb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.04   #1
    Hallo,

    mit ein bißchen Glück können wir bald einen neuen Proberaum beziehen. Und mit noch mehr Glück (naja, ist eigentlich die Voraussetzung) bekommen wir auch einen alten aber gut funktionierenden Holzofen rein. Jetzt ist es so, dass wir maximal 2x die Woche proben. Und grade in den kommenden Wintermonaten dann in kürzester Zeit den Raum von "0 auf 100" heizen.

    Wie gefährlich ist das für mein Set? Verzieht´s das arg? Ist nur ein kleines Häuschen, dass sonst überhaupt nicht geheizt wird - also vermutlich nach 3-4 Tagen doch ziemlich abkühlt... (mal abgesehen davon, dass es für mich und mein Set wohl keine Alternative gibt)

    P.S.: Ja, ich habe die Suchmaschine benutzt. Allerdings haben mir diese Beiträge nicht geholfen sondern mich erst auf das Problem aufmerksam gemacht (um nicht zu sagen kurzzeitig in Verzweiflung gestürzt).
     
  2. downwards

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    Erstellt: 02.11.04   #2
    Die Temperatur spielt an sich nicht wirklich ne große rolle. (es sei denn es sind extreme kälte oder wärme) Schlechter wäre ein feuchter raum.
    Wenn du keine echten felle auf den trommeln hast sollte die temperatur weniger ein problem sein.
    Ich hatte das problem mit der beheizung des proberaumes auch und kann nur sagen das die seitentypen (bass/gitarre) mehr probleme hatten wenn ihre instrumente mal länger da standen.

    Also solang du keinen frost auf deinem set zu befürchten hast, ist alles im grünen bereich. nur halt feucht darf es nicht sein. ;)
     
  3. -Tony Hajjar-

    -Tony Hajjar- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.04   #3
    schlecht wirds bei extremer kälte nur für die verstärker, da, wenn die sich erwärmen, kondenswasser entstehen kann, aber über 10-13° sollte nicht passieren. eventuell würde ich aber mal über die anschaffung eines kleines standgebläses mit zeitschatuhr nachdenken. oder vielleicht hat jemand von euch noch nen kleinen Ölradiator, das ist etwas ungefährlicher und wirbelt auch nicht den staub auf (so machen wirs, denn bei uns wird nur wochentags bis 18 uhr geheizt (war mal ne Dresdner bank)) und am wochenende garnicht. einfach mal per zeitschaltuhr 20 minuten laufen lassen....). es müssen ja nicht 22° werden, aber wenn der immer mal auf 15 heizt und es wieder auf 10 abkühlt usw geht das sicher, und es wird auch nicht so teuer vom strom her( wobei wir sowieso billigen industrie-tarif haben :p)
     
  4. eisb

    eisb Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.04   #4
    Wie erkenne ich denn auf die schnelle, ob´s feucht ist.
    Ich war schon kurz in dem Raum - sind keine typischen Flecken an den Wänden oder so. Fenster sind auch relativ dicht... ???
     
  5. downwards

    downwards Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.04   #5
    erkennen der feuchtigkeit? geh doch lieber auf nummer sicher und besorgt euch ein....wie heißt das glei? na so ein teil was der luft die feuchte entzieht. gibs im baumarkt...man, mir fällt der name nich ein. egal :o
    wenn der raum dicht ist, also ohne offene lücken nach außen, sollte die Luftfeuchte normal sein.:-)
    Am leichtesten ist es natürlich sich mit nem Luftfeuchtemesser in den raum zu stellen.

    Was für wände hat denn der raum? (holz,stein,gipskarton etc..)



    edit: ich glaub die nennen sich Luftentfeuchter :rolleyes:
     
  6. Pressroll

    Pressroll Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.04   #6
    Tempereraturschwankungen von 0-20 sind gefährlich fürs Set! Vorallem die schnelle Erwärmung da sich die einzelnen Holzschichten nicht gleichmäßig erwärmen könnnen. Wer was anderes sagt ist einfach mal auf dem Holzweg. Dabei spielt die Häufigkeit eine Rolle wenn das Set über 5 Wochen 3,4,5 oder auch 0 Grad ausgesetzt ist ists weniger ein Problem als wenn das 3 mal die Woche passiert. Instrumente sollten sich generell langsam aklimatisieren.

    Nen Luftentfeuchter auf gut Glück reinstellen wird dein Instrument genauso beschädigen als würde es dauernd zu hoher Luftfeuchte ausgesetzt sein.

    Zu deinen angesprochenen Problemen gibt es Fachlektüre wo auch entsprechende Abhilfe erklärt ist. Geh in eine gute Bibliothek (am besten eine der uni) und leih dir so ein Teil aus.
     
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