Thesen zur 60er Jahre Musik

von Undercook, 10.04.12.

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  1. Undercook

    Undercook Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.12   #1
    Hallo Musiker-Board-Gemeinde,
    muss bald meine Präsentationsprüfung absolvieren.
    Jetzt gibt es folgendes Problem, ich habe zwar ein recht reichliches Wissen über diese Zeit, trotzdem fällt es mir schwer interessante Thesen zu formulieren.
    Dachte bis jetzt an Jimi Hendrix (Hendrix - Revolutionär des modernen Rocks), The Doors (The Doors und die Abhängigkeit von Morrison) und evt. noch The Who/Townshend.
    Klingt in meinen Augen alles nicht sehr interessant für die Prüfer, vorallem wenn sie mit der Musik wenig anfangen können.
    Wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir ein paar Hilfestellungen geben könntet, müssen ja nicht schon ausformulierte Thesen sein.
    Vielleicht interessante Fußnoten/Infos zu den Bands/Jimi Hendrix.

    Danke schon mal im Voraus :)

    Gruß
    Max
     
  2. gidarr

    gidarr Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.04.12   #2
    Ich weiss gar nicht, was das für eine Prüfung ist. Ich informiere mich gern mal über Sachen, die mich interessieren, aber ich habe leider nicht so viel Zeit, mich über alles, was es gibt schlau zu machen. Es wäre also in Deinem eigenen Interesse, näheres über diese Sache auszuplaudern. ;) Oder wissen das alle anderen nur ich nicht? :rolleyes:
     
  3. Mod-Paul

    Mod-Paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.12   #3
    Es kommt immer darauf an, was für einen Ansatz man wählt. Schaut man auf die Bands, die innovativ die 60er geprägt haben, dann kommt man nicht an den Beatles oder The Who vorbei. Will man die 60er in ihrer Entwicklung darstellen müsste man mindestens die Kinks, Stones, Hendrix und Cream noch dazu nehmen. Dann gab´s die zwei legendären Openairs in Monterey und Woodstock. Die "britische Invasion", Flower Power, und und und... :)
    Da haste Dir aber was vorgenommen ;)
     
  4. Undercook

    Undercook Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.12   #4
    Ist dock kein Problem ;) Also ich muss auf meiner Schule eine 10-minütige Präsentation vorstellen, womöglich mit Power Point.
    Dazu muss ich vier Themen abgeben und bekomme 2 Wochen davor gesagt,welches ich nun ausarbeiten soll.
    Deshalb kann ich z.B. nicht das Thema Jimi Hendrix allgemein wählen; würde den Zeitbogen überspannen. Ich könnte aber spezifisch die Effekte von Hendrix oder ähnliches vorstellen, sozusagen ein Subthema :)
     
  5. gidarr

    gidarr Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.04.12   #5
    Ich könnte Dir meine These vorschlagen, dass die Yardbirds (notfalls auch Led Zeppelin) die grundlegenden Stile der Rockmusik in den nächsten Jahrzehnten, mit ihrem Repertoire vorweggenommen haben. ;)
    Oder wie wär's mit Monterey als Höhepunkt der Sechziger (und das Ende der Unschuld) und Woodstock als Beginn der Kommerzialisierung?
     
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  6. hercoflex50

    hercoflex50 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.12   #6
    v.a. darf man auch nicht den Songpoeten Bob Dylan, die Entwicklung des Folkrock und auch die vielen innovativen weniger bekannten Bands wie The Creation, The 13th Floor Elevators, The Sonics, The Seeds, The Troggs usw vergessen, bei denen die heutigen sogenannten Indie Bands sich viel abgeschaut haben...und dann wärn da noch The Velvet Underground . Schon alleine von den Beatles kann man zig Stil-Verzweigungen und Verbindungen ableiten und das wurde auch schon mehrfach getan.
     
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  7. Undercook

    Undercook Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.12   #7
    Also bevorzugen würde ich Hendrix, Led Zeppelin, The Who und The Doors.
    Kenn ich mich allgemein am Besten aus ;)
     
  8. ValleysOfNeptune

    ValleysOfNeptune Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.12   #8
    Ich würde Jimi Hendrix nicht nur als Revolutionär der Rockmusik nehmen, sonder vielmehr der Gitarre.
    Wie er seine Effekte einsetzte und wie er neue Sounds schuf, die bis heute bekannt sind.
    Wenn man sich ein paar weniger bekannte Lieder von Jimi anhört, merkt man eigentlich erst, wie revolutionär er wirklich war.
    Hört euch mal z.B. Three Little Bears an. Ich glaube, dass das Lied einfach nicht so bekannt wurde, weil er der damaligen Zeit einfach vorraus war.
    Es hört sich finde ich schon fast an, als wäre es noch gar so alt.
     
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  9. Undercook

    Undercook Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.12   #9
    Ja sowas dachte ich auch in die Richtung. Vorallem bezogen auf seine Effekte (Octavia, Wah, Fuzz Face etc.)

    ---------- Post hinzugefügt um 13:23:00 ---------- Letzter Beitrag war um 13:21:28 ----------

    Also zu Henrix würde ich die These aufstellen "Jimi Hendrix - Revolutionär der E-Gitarre"
    Gut oder mäßig ;)
     
  10. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.04.12   #10
    Allerdings wurden "seine" Effekte auch von anderen benutzt, und nicht unbedingt nach Hendrix...
     
  11. Damon_Knight

    Damon_Knight Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.12   #11
    Also von einem Fokus auf die Effektgeräte würde ich abraten. Und zwar deshalb, weil viele Nicht-Musiker damit nichts anzufangen wissen und das Thema vielleicht als zu nischig, trocken und deshalb wenig interessant sehen werden - und das bedeutet wiederum, dass Du doppelt Mühe hast: Du musst also nicht nur die Präsentation gut machen, sondern das Thema auch noch so aufbereiten, dass es für Laien spannend wird. Es besteht auch die Gefahr, jemanden wie Hendrix auf die Effekte zu reduzieren, und da kann man sich streiten: Ich sehe Hendrix' Genie in seinen Spielideen und seiner Akkord-Spielweise, weniger in seinem Effekte-Einsatz. Da würde ich Keith Richards in Satisfsaction eher als revolutionär ansehen, denn das war 1965 im Kontext der Zeit schon ein Schlag auf die Löffel.

    Deshalb: Konzentriere Dich lieber auf die Bands. Ich vermute mal, dass Dein(e) Lehrer eventuell der Generation entstammt, die mit dieser Musik aufgewachsen ist oder jünger ist - das bringt dann schon mal Sympathie.

    Die Frage ist nun: Willst Du eher auf gesellschaftliche Hintergründe eingehen oder mehr auf die Musik an sich? Die gesellschaftlichen Hintergründe sind umfangreicher zu recherchieren und Du musst einen großen Bogen spannen, um dem Thema gerecht zu werden. Das wird auf zehn Slides echt schwierig. Wenn Du Dich auf die Musik konzentrierst, wird es sehr Musik-theoretisch bzw. Musik-historisch.

    Übrigens, falls Du noch nicht daran gedacht hast: Unbedingt Soundbeispiele einbauen. Niemand will eine Präsi über Mucke, in der es die Mucke nicht auch zu hören gibt.

    Gib mal Bescheid, welche Richtung Du einschlagen willst, und dann füttern wir Dich hier schon mit Input (und vermutlich einem heißen Diskurs, ich freu mich schon...) :-)
     
  12. Mod-Paul

    Mod-Paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.12   #12
    Ganz bestimmt nicht. Hendrix war bei The Who im Studio und hat sich sehr genau Townshends Equipmet angeschaut und exakt dieses auch benutzt. Zu dieser Zeit veranstalteten The Who schon Feedbackorgien, etc. Auch Led Zeppelin hat sehr genau bei The Who hingeguckt und hingehört :)
    Wie gesagt, wenn das Thema Innovationen der 60er wäre, käme man an Beatles und Who nicht vorbei. Die Liste dieser beiden Bands ist sehr lang und vieles von dem gilt heute noch. Z.B. gehören Stacks immer noch zur Grundausstattung von Bands der "härteren Gangrichtung". Townshend und Entwistle waren die ersten, die sich solche Teile von Marshall bauen ließen. Nur ein Beispiel von vielen.
     
  13. Undercook

    Undercook Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.12   #13
    Sodala, vielen Dank für die vielen Hilfestellungen.
    Habe nun meine 4 Themen. Zum einen "Die Rolle der E-Gitarre in den 1950/60", Schwerpunkt liegt hier auf Hendrix' und Jimmy Page's Gitarrenspiel.
    Sowie die "Rock n Roll Revolution in Deutschland".
    Habt ihr Tipps, welche Dinge ich auf jeden Fall beackern muss?
     
  14. Rolling Stone

    Rolling Stone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.12   #14
    Hallo

    Ich schreibe für meine Matura nächstes Jahr eine FBA über die 60s und dabei mit schwerpunkt auf Musik.
    Bisher wurde ja schon viel wichtiges genannt.
    Leider muss man zwangsläufig sagen, dass die Kommerzialisierung der Hippiebewegung schon lange vor Woodstock angefangen hat.
    bereits Mitte 67 war es mehr oder minder ein Modegag, sich als Hippie auszugeben. Die "wahren" Hippies sind zu dieser Zeit bereits aufs Land gezogen und haben dort Kommunen gegründet. Die "wahren" Sechziger waren 65/66 mit den Merry Pranktsters, den "Electric-Kool-Aid-Acid"-Tests, und ein paar belächelte Freaks in Haight-Ashbury.
    Ich persönlich empfinde Woodstock als musikalischen Meilenstein, aber bezüglich Hippies als traurigen und entgültigen Endpunkt.

    Wenn du vl. Roots-Hippie-Bands vorstellen möchtest, die aber trotzdem einen gewissen Bekanntheitsgrad haben, würde ich The Greatful Dead und die ganz frühen Jefferson Airplanes vorschlagen ;)


    Grüße
    Rolling Stone
     
  15. hercoflex50

    hercoflex50 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.12   #15
    den Leipziger Beataufstand

    http://de.wikipedia.org/wiki/Leipziger_Beataufstand
     
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  16. Undercook

    Undercook Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.12   #16
    Sodala, mein Thema ist "Die Rolle der E-Gitarre in der Popmusik (50er und 60er Jahren)" Input vielleicht da? ;)
     
  17. gidarr

    gidarr Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.06.12   #17
    Wandel vom reinen Rhythmus-Instrument zum Solo-Instrument
    Bob Dylans Umstieg von der akustischen Gitarre auf die E-Gitarre als Beispiel für deren Bedeutung
     
  18. peter55

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