Cello-Tonabnehmer für Liveauftritte – selbes Kabel wie E-Bass?

von Lukke, 19.11.08.

  1. Lukke

    Lukke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.08   #1
    Ich brauche einen Tonabnehmer für mein Cello, damit ich live auf der Bühne unkompliziert guten Sound habe.

    Da ich auch e-Bass spiele, wäre es vielleicht gut, wenn ich einfach das Kabel umstecken und eventuell den Pegel am Amp anpassen kann.
    Alternativ würde ich damit einfach ins Mischpult gehen.

    ich schwanke momentan zwischen dem SHADOW SH SC1 und FISHMAN C-100, wobei das Fishman schon an der preislichen Schmerzgrenze liegt.

    Welche erfahrungen habt ihr damit? Oder welchen anderen Tonabnehmer könnt ihr empfehlen?
     
  2. Harry

    Harry HCA PA/Mikrofone Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 19.11.08   #2
    Cello bzw. Cellisten & Co. sind erfahrungsgemäß recht heikel was die Abnahme betrifft.
    Da würde ich fast zum Schertler-System raten - bzw. es gibt 3 verschiedene für Cello:
    http://www.schertler.com/prodotti_ted/pickups/cello.htm

    Da musst du z.B. mal bei thomann nachfragen was das kostet - das Cello-System ist standardmäßig nicht im Shop. Dürfte aber preislich jedenfalls über dem Fishman liegen.
     
  3. Lukke

    Lukke Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.08   #3
    danke für diesen tip. sieht zwar vielversprechend aus aber bis auf das BASIK für mich zu teuer (Student...) und vielleicht auch (noch) nicht das richtige.
    ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich kein Berufsmusiker bin und mit dem Cello nicht auf großen Bühnen spiele, am liebsten auch nur unverstärkt. aber machmal müssen wir eben lauter sein...
     
  4. Vali

    Vali Vocalmotz Moderator HFU

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    Erstellt: 20.11.08   #4
    Empfehle auch für Celli Körperschallwandler (Mikrofon). Den pappt man einfach aufs Instrument und stöpselt sich ans Mischpult, fertig. Da braucht man außer Phantomspeisung keinen Preamp etc. extra dafür. Bsp: https://www.thomann.de/de/akg_c411ph_mikro.htm
     
  5. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 20.11.08   #5
    Ich besitze exakt dieses Mikrophon, habe es allerdings bisher nur auf Geige, Mandoline und Gitarre eingesetzt.
    Klanglich ist das ziemlich gut, da kommt kein Piezo ran, man merkt, dass es ein echtes Mikro ist.
    Lediglich die Position auf dem Korpus verhindert, dass es genauso gut klingt wie ein externes Mikro, denn der beste Klang entwickelt sich vor dem Instrument.
    Vorstellen könnte ich mir deshalb noch ein Schwanenhalsmikro, das entsprechend positioniert wird.
    In einer lauten Rockband stößt das C411 allerdings an seine Grenzen zwecks Rückkopplung etc.
    Deshalb habe ich es bisher nur in einer Folkband verwendet.
    Bei verstärkter symphonischer Musik kann ich mir das C411 auch vorstellen.

    GEH
     
  6. Lukke

    Lukke Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.08   #6
    das AKG C411 sieht auch interessant aus.
    haben normalerweise alle mischpulte eine phantomspeisung?
    und wie viel aufwand ist es, das anzubringen? gibts auch teile (z.b. nen stecker) der fest am Cello bleibt?
     
  7. MetalCellist

    MetalCellist Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.08   #7
    also neuere und bessere mischpulte haben auf jeden fall phantomspeisung, aber ganz praktisch ist sowieso ein batteriespeisegerät und auch nicht so teuer ( gibts auch von akg).
    Sonst ist das c411 ziemlich gut find ich, eine dauerhafte befestigung ist nicht nötig. Ich klebe es immer mit dem mitgelieferten klebezeugs an den steg. Dort hinterlässt dies zwar auf dauer einen dunkler gefärbten fleck aber da stört es mich nicht besonders. Klanglich finde ich es wirklich toll viel besser als piezo elektrische systeme ( zumindest das was ich probiert habe) Rückkopplung war bis jetzt bei mir auch noch kein problem
     
  8. surfinbela

    surfinbela Registrierter Benutzer

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