Tonstudio Conny Plank - Doku und: das "goldene Klo"

von Trommler53842, 15.05.19.

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  1. Trommler53842

    Trommler53842 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.05.19   #1
    Hallo in die Runde!

    Ich war heute meinem Reifenhändler wg. Wechsel Winterräder auf Sommerräder. Der Inhaber ist auch Musik begeistert (seine Frau wollte ihm schon mal ein paar Stunden für Schlagzeugunterricht bei mir spendieren, hat sich aber im Sande verlaufen). Small-Talk usw. - dann hat er erwähnt, daß er die Tage im Fernsehen eine Doku über ein Tonstudio gesehen hat, was von uns nicht ganz so weit entfernt ist. Der Ort nennt sich "Wolperath" und ist - sagen wir mal - recht ländlich gelegen.

    Bildschirmfoto 2019-05-15 um 01.01.41.png

    Dann fiel mir ein, daß das Studio und der Betreiber (Konrad "Conny" Plank) einen exzellenten Ruf hatte. Also Google gefüttert und heraus kam ein Link auf Arte.

    Das Video ist noch bis 31.07.2019 abrufbar. Der hatte wirklich einige von Hinz und Kunz des Who-is-who bei sich im Studio.
    Knaller-Szene ("Das goldene Klo"):
    Ab 1:20:30 ist zu sehen, wie sein Sohn des ehemalige elterliche Haus besucht, wo früher das Tonstudio war (Aufnahmeraum: der ehemalige Schweinestall / Mixing-Room: der ehemalige Pferdestall).

    => Das Rap-Duo Whodini kam zu Wort und sagte sinngemäß: Du gingst aufs Klo, hast die Tür zugmacht und das Licht eingeschaltet und hast erstmal die ganzen Gold- und Platinplatten an den Wänden gesehen und bist Dir bewusst geworden, mit was für einem Produzenten Du es zu tun hast!! :rofl:

    Also, los geht´s:

    https://www.arte.tv/de/videos/054759-000-A/conny-plank/

    Edith: Nicht verwechseln mit den High-Tide-Studios, wo Wolle Petry & Co. aufgenommen haben...

    Begleittext von der Arte Internetseite:

    Conny Planks Name ist jedem Pop- und Rockmusik-Fan spätestens seit den 70er Jahren in Westeuropa ein Begriff. Er verhalf Bands wie Kraftwerk, Neu!, Eurythmics, Brian Eno oder Ultravox zu Weltruhm. Wie so oft bei Produzenten blieb der Mann, der dies alles erst ermöglichte, im Hintergrund. Sein Sohn Stephan Plank macht sich auf die Suche nach seinem früh verstorbenen Vater.
    In Conny Planks Studio treffen sie sich alle: In den 70er und 80er Jahren nehmen Bands wie Kraftwerk, Neu!, Can, David Bowie, Whodini, Brian Eno, DAF, Gianna Nannini, Ultravox und die Eurythmics dort ihre Musik auf. Das Studio war auf einem Bauernhof in der Nähe von Köln. Conny Plank gehörte zu den innovativsten Sound-Experimentalisten seiner Zeit. Die Aufnahmen, die damals entstanden, haben die Klangwelt revolutioniert und bis heute nichts an Aktualität verloren. Während der Produktionen lebten die Musiker mit Connys Familie zusammen in einem Haus, man teilte sich das Badezimmer und aß gemeinsam am Küchentisch. Conny Plank starb viel zu früh im Alter von 47 Jahren. Er hinterließ seiner Frau, der Schauspielerin Christa Fast, und seinem damals 13-jährigen Sohn Stephan, ein weit über die Grenzen Europas bekanntes Musikstudio. Heute, 20 Jahre später, hat sich sein Sohn auf die Suche nach seinem Vater gemacht und ihm diesen Film gewidmet. Dazu befragt er international bekannte Musiker, die mit ihm spielten, als er noch ein Kind war. So ermöglicht er einen ungewöhnlich intimen und emotionalen Blick auf diese Künstler, ihre Arbeit mit Conny Plank und auf die Hintergründe einer Musikproduktion. Und insbesondere auf den Einfluss, den Conny Plank persönlich hatte. Auf Welthits und auf bis heute erfolgreiche Karrieren. Der Film schafft es, eine Brücke zur Vergangenheit zu bauen, wenn Stephan mit seinen eigenen Kindern die Orte seiner Kindheit besucht. Alte Amateuraufnahmen zeigen ihn als Kind auf dem Bauernhof zusammen mit seinem Vater und berühmten Musikern. Der Kinodokumentarfilm „Conny Plank - Mein Vater der Klangvisionär“ ist die Suche nach dem Menschen und Produzenten Conny Plank, eine Reise durch die Musikgeschichte, die Suche eines Sohnes nach seinem Vater und auch eine Reise um die Welt – unterwegs auf den Spuren von Conny Plank.
     
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  2. Astronautenkost

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    Erstellt: 15.05.19   #2
    Ich habe den Film natürlich gesehen.
     
  3. mikroguenni

    mikroguenni HCA Mikrofontechnik HCA

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    Erstellt: 17.06.19   #3
    Ich auch, schliesslich war ich schon dort. Ich war beeindruckt, vor allem was dort an feiner technik vorhanden war.
     
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