TURBOSOUND Milan M10 mit M15B

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TURBOSOUND - Ende der 80er, Anfang der 90er hatte ich erstmals mit Boxen dieser Marke zu tun. Damals in Form des kleinen Hornsystems TSE 118, TSE 111. Nachdem es danach eine Zeit gab, in der es gefühlt deutlich ruhiger um die Marke geworden ist, bekam ich jetzt die Gelegenheit, eine Anlage aus dem kompakten Beschallungssystem TURBOSOUND Milan zu testen.

TS Logo.jpg

Zur Verfügung gestellt wurden mir zwei Tops Milan M10 und ein Subwoofer Milan M15B.

Top Top Sub.jpg Top Front.jpgTop Sub.jpg Sub Front.jpg

Die Komponenten

Die M10 ist die kleinste von 3 Aktivboxen der Milanserie. Ebenfalls erhältlich ist noch eine M12 mit einem 12" Tieftöner und eine M15 mit einem 15" Tieftöner. Entsprechend handelt es sich bei der M10 um eine Aktivbox in Bassreflexbauweise mit einem 10" Tieftöner. Hinter dem Hochtonhorn sitzt ein 1" Treiber. Laut technischen Daten des Herstellers liefert die eingebaute Verstärkereinheit insgesamt 600 Watt ("Max Output Power"), 500 Watt für den Tieftöner und 100 Watt für den Hochtonzweig. Die integrierte Frequenztrennung versorgt die beiden Verstärkermodule mit den entsprechenden Frequenzanteilen.

Die M10 wiegt 13,3 kg. Sie hat ein Kunststoffgehäuse und an der Front ein durchgehendes Schutzgitter für Tieftöner und Hochtonhorn. Dies sorgt zum einen für ein dezentes Äußeres und zum anderen sind die Treiber so optimal geschützt.
Wer schon mal einen Hochtontreiber zerlegen musste, um ihn von Staub, Bier, Zigarettenasche oder sonstigen Fremdkörpern zu reinigen, wird kaum nachvollziehen können, warum immer noch Boxen mit offenem Hochtonhorn gebaut werden.

Im unteren Bereich des Frontgitters sitzt das TURBOSOUND-Firmenlogo, dass gleichzeitig als Kontrollelement dient. Mittels Schalter auf der Rückseite der Box kann man die Beleuchtung dauerhaft einschalten (Power On), dauerhaft ausschalten, oder als optischen Indikator für die Limiterfunktion (LIMIT)nutzen.

Die M10 haben einen Griff an der Oberseite. Daran lässt sich die Box gut tragen. Allerdings vermisse ich beim Aufsetzen der Box auf ein Stativ mindestens einen weiteren Griff seitlich oder weiter unten am Gehäuse.

Top getragen.jpg

Der Stativflansch an der Unterseite der Box ist in zwei Ausführungen vorhanden, einmal senkrecht und etwas weiter vorn angeordnet noch ein weiterer, der um ein paar Grad geneigt ist und so eine Ausrichtung der Box zum Publikum ermöglicht.

Top Flansch.jpg Monitor.jpg

Das Kuststoffgehäuse hat seitlich angeformte Schrägen und Auflagepunkte, sodass man die Box auf der Seite liegend als Monitor einsetzen kann. In Ober- und Unterseite sind jeweils 3 M10 Gewinde eingelassen, was die Box auch für den Flugbetrieb einsetzbar macht.

Die Aktivelektronik der Box ist an der Rückseite versenkt und damit gut geschützt eingebaut. Der Aufbau ist einfach aber effektiv gehalten. Es gibt zwei identische Eingangskanäle mit Combobuchse zum Anschluss per Klinke oder XLR, separaten Line / Mic Umschalter und jeweils einen Pegelregler. Als "Master"-Sektion dient eine zweibandige Klangreglung mit ± 6dB bei 80 Hz und 12 kHz und ein Programmwahlschalter zur Umschaltung zwischen "Speech" und "Music". In meinen Einsätzen habe ich die Box im "Music" Modus betrieben. Von dort geht das Signal ohne weiteren Masterregler über einen schaltbaren Low Cut bei 100 Hz zur eingebauten Frequenzweiche. Als Ausgang ist eine XLR m Buchse vorhanden, die ihr Signal post EQ abgreift. Weiter gibt es noch drei StatusLEDs für Power On (blau), Signal (grün) und LIM (rot) und den Schalter für die Funktion der Beleuchtung des Logos an der Front.

Top Anschlussfeld II.jpg Top Anschlussfeld.jpg


Der Milan M15B ist ein aktiver Subwoofer, der nach dem Bandpassprinzip arbeitet. Der Bass ist aus Multiplexsperrholz gefertigt und mit einem robust wirkenden schwarzem Struckturlack überzogen. Er wiegt 37 kg und wird inklusive Rollensatz geliefert, der an der Gehäuserückseite zu montieren ist. In der Nähe der Rollen sind auch zwei Griffe angeordnet. Allerdings sind diese Griffe nicht sonderlich zweckmäßig positioniert. Steht der Bass auf den Rollen, sind die Griffe tiefer als der Schwerpunkt, steht der Bass auf den Gummifüßen an der Unterseite, dann sind die Griffe nicht zu gebrauchen. Wirklich sinnvoll zu nutzen sind die Griffe eigentlich nur, wenn der Bass auf der Front steht und die Rollen nach oben zeigen. Die Front ziert aber ein großes TURBOSOUND Logo und ich würde zumindest versuchen, diese Fläche kratzerfrei zu halten, zumal dies die Fläche ist, die das Publikum zu Gesicht bekommt.

Sub tragen.jpg Tragen Rollen oben.jpg

Wünschenswert fände ich je eine Griffschale an Unter- und Oberseite. So könnte man den Bass gut tragen, wenn er auf den Rollen steht und zusätzlich wäre die Anordnung hilfreich, um den Bass von den Rollen auf die Füße zu kippen.

Wunschgriff tragen II.jpg Wunschgriff kippen.jpg Wunschgriff oben.jpg
Tragen mit seitlichen Griffen - Kippen von den Rollen auf die Füße - Kippen von den Füßen auf die Rollen

Hatten die oben erwähnten TSE 118 nicht auch schon so eine Griffanordnung :gruebel:?

An der Rückseite des Basses befindet sich zwischen den Rollen das versenkt montierte Aktivmodul. Auch hier findet man wieder eine zweckmäßige Anzahl an Bedien- und Anschlussmöglichkeiten. Zwei Kombobuchsen ermöglichen den Anschluss von Stereosignalen, die von der integrierten Elektronik zu einem Monosignal aufsummiert werden. Parallel zu den zwei Eingängen gibt es zwei Ausgangsbuchsen in Form von XLR m Buchsen. Das Signal führt nach der Summierung weiter über einen Schalter zur Aktivierung eines zusätzlichen Boosts mit wählbarer Arbeitsfrequenz zwischen 40 und 90 Hz und einer maximalen Anhebung von 6 dB bei einem Q von 1, einen Polaritätsumschalter über einen Masterregler zum fest auf 100 Hz eingestellten Low Pass. Auch hier gibt es wieder die drei StatusLEDs für Power On (blau), Signal (grün) und LIM (rot).

Sub unten.jpg Sub Anschlussfeld.jpg

Beide Boxen, M10 und M15B werden mit nicht verriegelbaren Kaltgerätebuchsen und entsprechenden Kabeln angeschlossen. Die beiliegenden Kabel der Tops sind etwa 3 m lang und sollten so in den meisten Anwendungen von der auf einem Stativ oder Distanzstange stehenden Box bis zum Boden reichen.

Aufbau und erster Eindruck

der Aufbau dieses Systems gestaltet sich einfach. Den Bass stelle ich an eine Bühnenseite, eine Distanzstange darein und ein Top oben drauf. An der anderen Bühnenseite positioniere ich das andere Top auf einem Lautsprecherstativ und nutze bei beiden Tops den angewinkelten Flansch um die Boxen in Richtung des Publikums zu neigen. Die Box auf dem Stativ steht so recht sicher und fest. Bei der Box auf der Distanzstange zeigt sich ein Nachteil, bedingt durch den im Bass eingelassenen Stativflansch. Da diese Verbindung etwas Spiel hat, wirkt der Aufbau etwas wacklig, was zwar der Statik keinen Abbruch tut, aber zumindest einen unschönen Eindruck hinterlässt. Hier wäre es im Sinne der Stabilität wünschenswert, wenn im Sub ein Flansch mit M20 Gewinde verbaut wäre. Alternativ könnte man auch eine Distanzstange mit Ring Lock verwenden.

Sub Top gerade.jpg Sub Top gewinkelt.jpg

Als nächstes werden die Boxen per Kaltgerätekabeln mit Strom versorgt. Da am Bass keine Durchschleifmöglichkeit vorgesehen ist, liegt bei mir eine Mehrfachsteckdose hinter dem Sub.
Mit Signal wird die ganze Anlage mittels zweier NF-Kabel mit XLR Anschlüssen versorgt. Die stecken im Subwoofer. Von dort geht es weiter zu den Tops. Ich drehe alle Levelregler voll auf, aktiviere an den Tops den High Pass und den Musicmodus. EQs lasse ich neutral und die Polarität stelle ich in die "NORMAL" Stellung. Fertig ist der Aufbau. Dafür braucht man keine 5 Minuten.

Ich lasse die Anlage mit ein paar mir gut bekannten Musikstücken von CD laufen um mich einzuhören. Erster Eindruck: Ein sehr ansprechendes System! Und das im wortwörtlichen Sinne. Die Tops fordern die Aufmerksamkeit der Zuhörer durch eine hohe Präsenz. Komprimiertes und gemastertes Konservenmaterial bringt die Anlage gut nach vorne. Die Sprachverständlichkeit ist gut und genügend Grundton ist auch vorhanden. Durch den Sub wird das untere Ende des Frequenzspektrums gut versorgt. Bei einem Stück fällt der Attack der Bass Drum etwas dünner als gewohnt aus. Vermutlich liegt er in einem Frequenzbereich, bei dem die Tops eine kleine Senke haben. Bei anderen Stücken ist wieder "alles gut".
Bandpassbässe werden ja oft als Single Tone Generatoren bezeichnet. Das kann ich bisher für diesen Bass nicht bestätigen. Die Anbindung an die Tops funktioniert recht gut. Laut Datenblatt spielt der Bass zwischen 45 Hz und 100 Hz bei ± 3 dB. Ich hab es nicht nachgemessen, möchte der Angabe aber Glauben schenken. Sicherlich gibt es Musik, die relevante Anteile auch noch unter 45 Hz hat, aber bei den gängigsten Musikrichtungen ist man mit dem Bass und seiner unteren Grenzfrequenz gut bedient. Ggf. könnte man das Low End durch den am Subwoofer vorhandenen Boost auch noch etwas pushen.

Da abzusehen war, dass der anschließende Livetest bei eher gemäßigter Lautstärke erfolgen würde, habe ich bei diesem Test mit Konservenmusik auch mal "richtig Gas gegeben". Der beschriebene Charakter der Anlage bleibt weitgehend erhalten, nur halt lauter, ohne dass die Höhen zu sehr hervortreten . Dieses Verhalten hatten wir bei unserem Eisenacher Boxentest bei manchen Aktivboxen feststellen können.

Liveeinsatz

Die Anlage steht in einer mittelgroßen, recht gut klingenden Kirche, die bestuhlt etwa 300 Personen fasst, in der eine Band Jugendlicher ein Programm irgendwo zwischen Pop und Rock spielen will. Sowohl Band als auch Kirchenraum sind mir bestens bekannt, sodass ich die Anlage in dem Raum gut einschätzen kann. Gespielt wird mit quasi klassischer Bandbesetzung: Schlagzeug, E-Bass, Keyboard, akustischer Gitarre und mehrstimmigem Gesang.
Band und somit auch ich als FOHler legen Wert auf die Wiedergabe aller Details in Verbindung mit einer guten Sprachverständlichkeit. Das ganze findet bei gemäßigter Lautstärke statt.

Die gesteckten Ziele habe ich erreicht. Schlagzeug und Bass haben ein gutes Fundament gebildet, wobei ich die Bass Drum relativ hoch abgestimmt habe, um mit dem E-Bass noch darunter gehen zu können. Keyboard habe ich in den unteren Mitten betont, sodass zwischen den Präsenzbereichen der Stimmen und den Keys noch genug Raum für die akustische Gitarre blieb, die in der Band auch oft als Soloinstrument genutzt wird. Alle diese Einstellungen waren mit relativ geringen EQ-Eingriffen realisierbar. Speziell die Tops reagieren schon recht gut auf Veränderungen am EQ. Die Staffelung der einzelnen Signale hat die PA gut wiedergegeben, sodass ein kompakter und trotzdem transparenter Mix möglich war. An manchen Stellen hätte ich mir allerdings ein wenig mehr "Luftigkeit" im Hochtonbereich gewünscht. Das wäre einer noch höheren Natürlichkeit des Mixes dienlich gewesen. Die Sprachverständlichkeit war in der gesamten Tiefe des Raumes, ca 15 m, gut. Lediglich der systembedingte, zu erwartende Pegelverlust zu den hinteren Plätzen hin, war zu erkennen.
Je nach Geschmack sollte eine geringfügige Pegelanpassung an Sub oder Top vorgenommen werden. Ich habe im dieser Anwendung den Bass geringfügig zurück genommen.

Nach Ende der Veranstaltung gab es von den Anwesenden durchgängig positive Resonanz, auch von anderen anwesenden Musikern, denen ich ein differenziertes Urteil zutraue.

Die Band hat heute ihr Meisterstück abgeliefert, die Anlage das Ihre dazu beigetragen :great:.

Fazit

Eine sehr kompakte einfach zu bedienende und leistungsfähige PA-Kombination, deren Stärke in ihrer Präsenz liegt. Leichte Einschränkungen bei der Natürlichkeit. Für Musik ohne nennenswert ausgeprägten Bassanteil lassen sich die Tops bei kleineren Veranstaltungen auch gut fullrange bis 55Hz einsetzen. Ich könnte mir die M10 auch gut in Verbindung mit einem 12" Bassreflex-Subwoofer vorstellen. Das würde die Kompaktheit und Transportfähigkeit noch weiter steigern und sollte als Kombination auch gut funktionieren. In wie weit die Griffthematik am Subwoofer für die eigene Anwendung entscheidend ist, muss man letztlich für sich entscheiden. Man findet allerdings in fast jeder Lebenslage eine Möglichkeit, den Bass zu tragen, egal, ob man dafür an die Rollen, oder in die Bassreflexkanäle fasst.



Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei den Mitarbeitern der MUSIC Group, zu der die Marke Turbosound gehört, dass sie mir die Anlage für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.
 
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Weitere Einsätze standen mit der Turbosoundanlage an:

Bei einem kleinen Bandfestival habe ich die beiden Milan M10 als Monitore eingesetzt. Durch die Gehäuseform ist die Front der Box in der Wedgeposition ungefähr 45° geneigt, was für eine Aufstellung der Box im nicht direkten Nahbereich des Musikers (nicht direkt vor den Füßen) vorteilhaft ist. Speziell die Schlagzeuger waren damit gut bedient, aber auch ein Gitarrist und Percussionist, der das gesamte Konzert überauf seiner Cajon saß, gab positives Feedback.
Etwas schwieriger war das Thema Coverage bzw. Ausrichtung der Box bei einer Musikerin, die zwischen Gesang, Gitarre, Keyboard und diversen Holzblasinstrumenten wechselt und dadurch entsprechend eine Menge an Equipment um sich herum stehen hat (Instrumente, Mikroständer, Notenständer, ...). Letztlich kamen wir hier zu befriedigenden Ergebnissen, nachdem wir die Box vorn unterlegt hatten und sie so steiler abstrahlte.

In allen Monitoranwendungen lag der Fokus weniger auf Lautstärke als viel mehr auf differenzierter Abbildung des Monitorsignals, was die Boxen durchaus leisten konnten. Eine noch bessere Abbildung wäre wohl möglich, wenn im oberen Hochtonbereich die Boxen noch "offener" spielen würden.

Die Auflagepunkte / Gehäusefüße für den Monitorbetrieb sind an die Gehäuse angeformt und aus Hartkunststoff. Entsprechend hält sich die Rutschfestigkeit in Grenzen. Für meine Anwendung hatte das keine Nachteile. Auf Bühnen, auf denen es wilder zugeht, sollte man sich zu dem Thema aber Gedanken machen.



... und dann war da noch ein Einsatz, der so nicht geplant war ...

Für eine Musicalaufführung waren die Milan M10 eigentlich als Monitore eingeplant. Nur leider waren dann am Aufbautag die vorgesehenen Tops nicht im Lager. Ein Gitarrist einer anderen Band hatte sie sich für einen Soloauftritt mitgenommen, aber "vorsichtshalber" nichts gesagt :mad:.
Also mussten die M10 auf die Distanzstangen in die Front und durften einmal mehr zeigen, was sie können.
Als Sub liefen 12"Bassreflexboxen. Ich war erst skeptisch aufgrund dieses bisher nicht erprobten Setups. Top und Sub haben aber glücklicherweise eine eingebaute Trennung bei 100 Hz und so kam ich dann doch zu einem erstaunlichen Ergebnis, nachdem die Pegel aufeinander abgestimmt waren. Entlastet vom Bassignal und unterstützt durch die BR-Subs, die zufällig/glücklicherweise sehr sauber nach unten an die Tops ankoppelten, spielten die Tops erfrischend leicht. Tests mit verschiedenen Musikstücken in unterschiedlichen Lautstärken waren überzeugend. Vielleicht nimmt Turbosound diese eher zufällig entstandene Erkenntnis zum Anlass und denkt nochmal darüber nach, der Milanfamilie kleine, kompakte 12" Bassreflexsubwoofer zu spendieren. Ich habe den Eindruck, dass könnte zumindest die M10, vermutlich auch die M12 als Top eines kompakten Beschallungssystems nochmal aufwerten. Potential steckt zumindest in der M10 (die M12 hatte ich ja nicht zum Testen) genug drin, offensichtlich mehr, als man in Kombination mit dem M15B abrufen kann. Hatte ich da in meinem Fazit im ersten Teil eine Vorahnung :whistle: ;)?

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle nochmal für die Testanlage und auch dafür, dass ich sie doch recht lange behalten und einsetzen durfte. Da ist niemand ungeduldig geworden :great:.
 
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Mit welchen Bässen hast du sie denn da betrieben, wenn man fragen darf? :)
 
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auf den Bildern sehen die BP-BR-Kanäle doch nach sehr brauchbaren Tragegriffen aus, ob das TS gleich so gedacht hatte?
Wie breit strahlt das Top und wie gut wird die Richtcharakteristik der Tops eingehalten? Hast Du mal die beiden Tops nebeneinander geclustert?

U.a. bei Monacor gibt es Netzkabel, die sich in eigentlich nicht verriegelbaren Kaltgerätebuchsen sauber verriegeln, das wäre eventuell noch ein günstiger Nachrüsttip...

Bandpässe kann man in drei Richtungen abstimmen - entweder hoher Wirkungsgrad und schmale Bandbreite bei reduzierter Sauberkeit der Impulswiedergabe oder eben ausgedehnte Bandbreite und dafür eingeschränkter Wirkungsgrad bei ebenfalls reduzierter Sauberkeit oder als letztes auf saubere Impulswiedergabe bei mittlerer Bandbreite und mittlerem Wirkungsgrad . Bei günstigen Systemen wird oft auf Wirkungsgrad abgestimmt um möglichst hohen Maximaloutput zu generieren - Turbosound scheint hier jedenfalls nicht auf Wirkungsgrad optimiert zu haben.

Schönes Review! :great:

Ciao, Deschek
 
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Mit welchen Bässen ...
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auf den Bildern sehen die BP-BR-Kanäle doch nach sehr brauchbaren Tragegriffen aus, ob das TS gleich so gedacht hatte?
Ja, war auch mein erster Gedanke. Aber wenn die Box auf den Rollen steht, dann verläuft ein Kanal senkrecht und der andere waagerecht. Als Griff kann da nur der waagerechte dienen. Wenn die Box in Spielposition steht, dann könnte man allerdings an der Front in den BR Port fassen und an der Rückseite um eine Rolle greifen. Wirklich praktikabel ist das aber auch nicht.

Wie breit strahlt das Top und wie gut wird die Richtcharakteristik der Tops eingehalten? Hast Du mal die beiden Tops nebeneinander geclustert?
Angegeben sind die M10 mit "90°H x 60° V @ -6dB points". Nachgemessen habe ich das nicht, allerdings möchte ich mal basierend auf den Erfahrungen, die ich beim Ausrichten in der Monitoranwendung gemacht habe, davon ausgehen, dass sie die Werte einhält, eher unterschreitet. Geclustert hab ich sie nicht, für so eine breite Abstrahlung hätte ich keine Anwendung gehabt.


U.a. bei Monacor gibt es Netzkabel, die sich in eigentlich nicht verriegelbaren Kaltgerätebuchsen sauber verriegeln, das wäre eventuell noch ein günstiger Nachrüsttip...
Danke, guter Tip. da werd ich mich wohl mal umschauen.

Danke!



PS: Dieser Thread ist bei Google auf Platz 1, wenn man nach "milan m10 review" sucht. :great:
 
Elinnar
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