[Effekt] Universal Audio UAFX Enigmatic ’82 – D‑Style Magie im Pedalformat

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Heute stelle ich euch einen Amp in Pedalform vor, der sich nicht weniger vorgenommen hat, als den legendären Dumble‑Sound einzufangen: den Universal Audio UAFX Enigmatic ’82.Ob Robben Ford bei „Revelation“ wirklich einen Dumble benutzt hat, sei dahingestellt – aber der Mythos schwingt mit, und genau das macht dieses Pedal so spannend.

Enigmatic-82-ODS.jpg

Was steckt drin?

Der Enigmatic ist kein Overdrive und auch kein klassischer Preamp. Er ist ein vollständiger Amp‑Modeler im Pedalformat, inklusive Vorstufe, Endstufen‑Simulation und Cab‑Sims. Universal Audio liefert beim Registrieren sogar drei zusätzliche Boxensimulationen mit, die automatisch auf das Pedal übertragen werden.

Mit der App lassen sich verschiedene D‑Style‑Varianten anwählen – darunter 50‑Watt‑ und mehrere 100‑Watt‑Modelle. Das ist bemerkenswert, denn Dumble‑Amps waren nie Serienprodukte. Jeder einzelne wurde individuell für den jeweiligen Gitarristen abgestimmt. Kein Amp glich dem anderen, und genau das macht Originale heute so teuer und schwer zu bekommen. Vor diesem Hintergrund wirkt der Enigmatic fast schon wie ein Schnäppchen.

Bedienung und Workflow

Die Regler sind selbsterklärend, alles ist gut beschriftet, und der Alt‑Schalter erweitert die Funktionen sinnvoll. Man findet sich schnell zurecht, ohne in Menüs zu versinken.

Die Software‑Seite ist klar getrennt:

PC‑Software

Sie dient ausschließlich zur Registrierung und zu Firmware‑Updates.Pedal anschließen, Software starten, Registrierung bestätigen – und die zusätzlichen IRs werden automatisch aufgespielt. Mehr muss man am PC nicht tun. Falls Updates zur Verfügung stehen wird es dort angezeigt. Dabei funktioniert alles sehr einfach.

Handy‑/Tablet‑App

Hier passiert alles, was den Klang betrifft: Amp‑Varianten, EQ‑Typen, Deep/Mid‑Voicings, Presets, Gain‑Struktur, Cab‑Sims. Die App ist schnell, übersichtlich und erweitert das Pedal sinnvoll. Einziger Nachteil: Die Bluetooth‑Verbindung kann gelegentlich abbrechen. Ein Druck auf „Pair“ behebt das, aber schön ist es nicht.

uafx_enigmatic.jpg

Spielgefühl

Der Enigmatic verhält sich wie ein echter Röhrenamp. Nicht „ähnlich“, nicht „fast“, sondern wirklich wie ein Amp.

Die Anschlagsdynamik ist direkt, der Volume‑Regler der Gitarre reagiert wie gewohnt, und die Übergänge von Clean zu Crunch sind butterweich. Genaugenommen fühlt es sich an, als hätte man mehrere Dumble‑Amps unter den Fingern – je nachdem, welche Variante man in der App auswählt.

Klang

Von glasklaren Cleans über warmen Crunch bis hin zu kräftigem Overdrive ist alles drin.„Heavy“ im Sinne von Metal ist nicht seine Welt, aber Rock bis satter Lead‑Gain meistert er problemlos.

Der Sound ist druckvoll, offen und reagiert hervorragend auf das Spiel. Gerade die Cleans haben eine Präsenz, die man so eher von großen Amps kennt.

Live oder Studio?

Fürs Studio ist der Enigmatic ein Traum: anschalten, spielen, aufnehmen. Live muss jeder selbst entscheiden, ob er ein Pedal mit App‑Anbindung nutzen möchte. Man kann Presets auf dem Gerät speichern und ohne App abrufen, aber wer live viel zwischen Sounds wechselt, sollte wissen, dass die App‑Verbindung nicht immer stabil ist.

enigmatic_gallery_2.jpg


FX‑Return oder Amp‑Input?

Der Enigmatic ist ein kompletter Amp – daher macht der FX‑Return am meisten Sinn, wenn man ihn mit einem Röhren Amp kombinieren möchte. Cab‑Sim aus, Return rein, fertig.

Ich selbst nutze ihn ausschließlich im Studio, daher kann ich den Return‑Sound nicht aus eigener Praxis beurteilen.Was ich aber sagen kann: Mit meinem Vertex SSS SRV, dem Vorgänger des heutigen SSS Double Pre Amp, habe ich im Return sehr schöne Ergebnisse erzielt. Wer lieber analog bleibt, findet dort eine spannende Alternative.

Preis

Rund 349 Euro. Für ein Pedal viel Geld – für einen D‑Style Amp in Pedalform fast schon günstig.

Fazit

Der UAFX Enigmatic ’82 ist ein ernstzunehmender Amp‑Ersatz, der den D‑Style‑Charakter erstaunlich überzeugend einfängt. Direkt, dynamisch, musikalisch und im Studio eine echte Bereicherung. Wer Dumble‑Sounds mag, aber keinen Modeler‑Tower aufbauen will, bekommt hier eine kompakte, hochwertige Lösung, die sich wie ein echter Amp anfühlt.

Wer schon mal reinhören möchte und die Funktionen und den Sound genauer begutachten möchten:


View: https://www.youtube.com/watch?v=gdV9DMq3y90&t=1s
 
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Vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Ich kann alle Aussagen nachvollziehen, bzw. bestätigen. Zwar besitze ich das Enigmatic nicht, dafür aber seit über 2 Jahren das UAFX Dream65 und das Lion68. Beide sind auch absolut überzeugend. Seit dem ich diese beiden Pedale habe, vermisse ich weder einen originalen Fender noch einen Marshall Amp. Allerdings benutze ich die Pedale direkt vor einem Röhrenamp.
Das Enigmatic wäre noch eine nette Ergänzung.
 
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Ich bin grad in der Findungsphase, was ein Multieffektboard betrifft. Nun habe ich den Tonemaster pro abgehakt, das Konzept hat mich nicht mehr 100-prozentig überzeugt und am Ende nur noch genervt.

Jetzt weiß ich, dass ich mir ein kleines Pedalboard bauen will, und da kommt Universal Audio UAFX ins Spiel. Fand kleinere Pedalboards schon immer geil, aber die Flut an Pedalen, die auf dem Markt sind, haben mich immer davon abgehalten, das umzusetzen. Jetzt ist es um mich geschehen. :)

Bin heut erst auf Universal Audio UAFX und deren Amp/Pedals aufmerksam geworden. Ich muss sagen, die Teile sind der Hammer. Optisch geil was mir wichtig ist und Top Sound, genau das, was ich will. Universal Audio UAFX hat ja noch 2–3 andere Pedals am Start die interessant sind.

Das Konzept von den Amps/Pedalen hat mich voll überzeugt. Werde mir die Nacht um die Ohren schlagen mit Recherchen und morgen früh bestellen. Gut, dass ich morgen frei habe.;) Ich werde berichten. Dann eventuell in einen passenden Thread, wenn das hier nicht erwünscht ist.

Peace 🤟
 
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Sehr schön. Da fehlt noch der Lion :cool:
 
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Wenn die was machen, dann klingt das schon immer ziemlich lecker. Meinen Geschmack trifft das schon.

Was mich da grundsätzlich und auch ganz allgemein an diesen ganzen Pedalen stört ist, dass ich zwar viele Sounds und Nuancen einstellen, aber nur einen zusätzlich abspeichern kann.

Dann fängt man ja ggf. doch wieder an auf dem Fussboden rumzukrabbeln. ;-)
 
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Naja, man kann einen Sound abspeichern und einen einstellen. Somit hat man pro Pedal 2 Sounds unmittelbar zur Verfügung. Bei 4 Pedalen sind es immerhin 8. Braucht man mehr, muss man die App bemühen. Hier lassen sich ja noch unbegrenzt Sounds speichern.
 
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Vier Pedale und 1.200 Euro später. :D

Ein Paket sehr gute Dumble-Captures 50,00 Euro. 😜
 
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Ja, der Preis ist hoch. Zu hoch. Ich habe aber nur zwei, das Dream und das Lion, was für mich vollkommen ausreichend ist.
 
Wenn das die Anforderungen löst, dann ist das ja auch eine gute Sache.
 
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Sehr schön. Da fehlt noch der Lion :cool:

Universal Audio UAFX.png



So, die ersten Teile sind heute gekommen. Jaaa der Lion is auch geil, werde das erstmal ausgiebig testen und nächste Woche nochmal bei Thomann klingeln. Weiß noch nicht genau, wie groß das Board werden soll. Jedenfalls bin ich gespannt auf den Sound.

PS: Das Bild wurde mit KI heller gemacht. ;)
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Vier Pedale und 1.200 Euro später. :D

Ein Paket sehr gute Dumble-Captures 50,00 Euro. 😜

Nutze ja auch die NDSP-Plugins mit eigenen IRs. Und das für 1/10 des Preises. Das is schon crazy, wenn man drüber nachdenkt.
 
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sehr schön. ich hab auch Lion und Dream als Pedal, den Enigmatic hatte ich auch kurz und wieder zurückgeschickt weils nicht mein Sound war..
vom Spielgefühl finde ich die UAFX Amp Sims schon sehr geil, nervig finde ich die Handhabung übers Smartphone, wie zb das Preset Managment und finde es enttäuschend das es da keine Desktoplösung gibt via USB Verbindung, immerhin braucht man ja auch die USB Verbindung um die Pedale zu registrieren und die Firmeware upzudaten, zumindest war das damals so.

Dabei habe ich auch gleich noch eine Frage, die mir seit längerem im Kopf rumgeistern, die neue UA User bestimmt beantworten können.
Wenn ihr euch bei UAudio registriert und einen neuen Account anlegt, und dann auch noch UA Connect runterladet und euch einlogged, müsst ihr da auch gleich einen Ilok Account angeben?
Was passiert wenn ihr keinen Ilok Account habt? kann man das dann überspringen?
Ich frage nur aus interesse, ich habe einen Ilok Account und bin schon lange UA User, eine Zeitlang war es der Fall das ein Ilok Account obligat war damit UA Connect funktioniert, und es interessiert mich einfach ob das im März 2026 immer noch so ist :)

Wenn man mehrere UAFX Pedale kaskadiert, muß man aufpassen, jedes Pedal hat eine Latenz im eingechaltetem Zustand, das sich natürlich dann zusammenaddiert.
meinen Dream und Lion habe ich mal ausgemessen und bin so bei ca 2.5ms pro Pedal gelandet wenn ich mich richtig erinnere, für sich also ein Top Wert.

das Knuckles ist auch der Hammer :)
(Ich hoffe das kommt auch bald als UADx Plugin raus, genauso wie das Anti das noch als Plugin fehlt)

_DSC3746.jpg
 
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ich hab auch Lion und Dream als Pedal, den Enigmatic hatte ich auch kurz und wieder zurückgeschickt weils nicht mein Sound war..

Hab auch Sorge das der Enigmatic nicht mein Sound ist und der Dream besser zu mir passt

nervig finde ich die Handhabung übers Smartphone

Jo, was mir aber gefällt, ist die Option, Presets von Artists zu nehmen, die man dann nach seinen Vorlieben anpassen kann, so wie bei NDSP.

das Knuckles ist auch der Hammer :)

Wenn das so weitergeht mit den Empfehlungen wird das nix mit meinem Minipedalboard 😄


Hab auch schon Auge auf deren Plugins gemacht ;) Sind die überragend, ja?
 
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Also, es stimmt, es ist schon etwas nervig mit dem Handy. Deswegen habe ich mir ein günstiges Tablett besorgt, welches im Studio stationär dafür herhalten muss. Der Nachteil, dass ab und an mal die Verbindung dazu abbricht und man aufgefordert wird das Pedal neu zu koppeln ist wohl für Liveauftritte nicht so toll.

Aber für mein Studio funktioniert das alles ganz wunderbar. Ich zeig mal grad mein Testlabor:

20260329_193213.jpg



Den Dream stelle ich im Tablet ein und speicher mir die besten Einstellungen ab. Da habe ich eine Default-Einstellung für die Pedale. Jetzt kann ich die Pedale mit dieser Einstellung testen und benötige das Tablet sprich die Software gar nicht mehr.

Wie ihr seht habe ich den Lion z.B. gar nicht angeschlossen. Ich wechsel die Pedale je nachdem was ich brauche, das geht sehr schnell und bei den anderen Pedalen ist es quasi genauso wie beim Dream.

Die Ausnahme ist der Enigmatic. Da wird ja der Dumbleamp bzw. die 4 Dumbleamps eingestellt, aber im Grunde funktionierts dann doch wieder gleich. Ich stelle mir die jeweiligen Sounds bzw. Dumbleamps ein und speichere sie als Presets ab. Wenn ich nun das Pedal benutze habe ich ein Preset im Pedal und wenn irgendwas nicht stimmt stelle ich das über das Pedal ein.

Lange Rede, die Einstellungen mache ich vorher mit der Software Tablet, die Updates über die PC-Software und dann beim Spielen, falls es ein Pedal benötigt live am Pedal selbst.

Ich kann nur denen die hier sagen, ok 50 Euro für ein Profile oder Ähnliches, das kann man überhaupt nicht vergleichen und ich kann das sagen, da ich auch etliche Dumbleprofiles für den Kemper gekauft habe. Klar, klingt das nicht so schlecht, aber die Regelmöglichkeit des Enigmatic ist im Gegensatz zu Kemperprofiles oder Ähnlichem sehr viel besser und er fühlt sich einfach mehr nach Amp an.

Den Dream kann man relativ leicht einstellen um z.B. einen schönen Cleanton zu bekommen, der dann mit Pedalen gut harmoniert. Beim Enigmatic muss man sich schon etwas mehr beschäftigen, da das halt ein virtueller Dumble ist mit allen seinen Stärken und Schwächen.

Und noch ein Wort zum Preis.

Ich habe fast sämtliche UAFX-Pedale einschließlich der Effektpedale wie MAX, DelVerb, Galaxy usw. gebraucht gekauft und habe enorm viel Geld gespart, da ich die Pedale fast im Neuzustand bekommen habe für einen Bruchteil des Neupreises.

Ich denke das liegt einfach daran, dass man bei diesen Pedalen einfach enorm aufpassen muss, dass der Pegel der reingeht gut und nicht zu heiß ist. Das alle Einstellungen stimmten und das man gutes Equipment auch außenrum hat. Ansonsten kommt es wohl zu Entäuschungen und das erklärt mir vielleicht, dass oft gebrauchte UAFX Pedale so preisgünstig angeboten werden.
Vier Pedale und 1.200 Euro später. :D

Ein Paket sehr gute Dumble-Captures 50,00 Euro. 😜
Gerade du solltest es doch besser wissen. Du hast doch deinen Kemper wohl nicht umsonst verkauft und wieder auf Amps umgestellt. Da aber keiner von uns je einen Dumble Amp spielen, geschweige denn kaufen kann finde den Preis nicht so überzogen. Wenn ich bedenke das manche für einen vergammelten TS aus den 80ern über 500€ zahlen. Ich denke nicht das man das Enigmatic mit irgendeinem Dumble-Captures vergleichen kann und sollte.
...eine Frage, die mir seit längerem im Kopf rumgeistern, die neue UA User bestimmt beantworten können.
Wenn ihr euch bei UAudio registriert und einen neuen Account anlegt, und dann auch noch UA Connect runterladet und euch einlogged, müsst ihr da auch gleich einen Ilok Account angeben?
Was passiert wenn ihr keinen Ilok Account habt? kann man das dann überspringen?
Ich frage nur aus interesse, ich habe einen Ilok Account und bin schon lange UA User, eine Zeitlang war es der Fall das ein Ilok Account obligat war damit UA Connect funktioniert, und es interessiert mich einfach ob das im März 2026 immer noch so ist...
Ich habe mich normal angemeldet, das war sehr einfach, habe nix benötigt zum Anmelden. Hab mir die beiden Software runtergeladen, eines aufs Handy und eines auf den PC. Die PC-Software hat sofort die UAFX Pedale erkannt hat sie nach einem (in Worten "einem") Klick registriert und anschließend wurde die Bonus-Cabs draufgeladen und das ein oder andere upgedatet.
Insofern war ich positiv überrascht, wie einfach im Gegensatz zu einem Tonex es auch gehen kann.
Die Latenz habe ich bei meinen Pedalen nicht als störend empfunden, aber ich nutze sie auch nicht kaskadiert live.
 
Grund: Vollzitat reduziert
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@Bobgrey
Ich habe den Kemper gegen einen Katana Artist mit einer Laney 2x2 und zusätzlich gegen einen ToneX + Cab "getauscht". Beide digitale Rübchen.
Die Gründe waren vielfältig. Die Kemper fand ich auch nie "schlecht". Die Röhre habe ich immer behalten. ;-)

Die UA-Pedale finde ich klanglich auch wirklich sehr gut!
Passt halt für mich einfach "konzeptionell" nicht so gut in mein ganz persönliches Konzept.
Rein klanglich kann ich das aber schon auch ganz gut mit dem ToneX realisieren. ;-)

Aus ernsthaftem Interesse, wo siehst du denn die größten Vor- oder Nachteile im Vergleich zu deinem Kemper mit "vergleichbaren" Profiles für dich??
 
@SlowGin
Ich kann nur sagen, dass ich die letzten paar Monate den Kemperamp sehr vernachlässigt habe, weil ich mit den UAFX Modelern und den Pedalboard beschäftigt war. Außerdem habe ich mein Studio umgebaut mit Patchbay usw.
Ich habe letzte Woche seit langen dann wieder den Kemper angeschmissen und war erst mal überrascht. Die ganzen abgespeicherten Lieblings-Profiles. Ich weiß nicht, die würde ich so heute nicht mehr abspeichern.

Andereseits zu deiner Frage, der Dumblesound auf dem Kemper ist gut, keine Frage und bei Aufnahmen würde wohl auch jeder anerkennt mit dem Kopf nicken, aber vom Spielen her ist der Enigmatic dann doch etwas direkter, besser abzustimmen und auch auf meine Spielweise einzustellen. Sprich es spielt sich einfach schöner und anders auf dem Enigmatic.
Ich möchte nix gegen den Kemper sagen, der hat früher und auch heute noch seine Berechtigung und wie gesagt es geht oft mal nur um Nuancen. Aber wenn ich den direkten Vergleich ziehen müsste, dann würde ich zum Enigmatic tendieren.
 
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Ich bin nachwievor zu 100% mit meinem Kemper zufrieden und das ist auch der worüber ich die meiste Zeit spiele.
Lion und Dream sind für mich nur zusätzlich dabei weil mir die Klangfarbe sehr gefällt, sicher gibts wahrscheinlich irgendwo auch Kemper Profile die sich damit überschneiden, aber es ist für mich einfacher und auch spassiger, über die beiden kleinen Pedale das zu machen.

Ich hab mir die eigentlich nur deshalb gekauft, weil ich die Plugins schon vorher hatte, und ich die klasse finde, aber praktisch einfach bei mir unmöglich ist, das ich in grösseren Projekten wo schon einiges los ist, mein System dann mit Buffergrösse 64 oder 128 einstelle und dann übers Plugin mit geringer Latenz aufnehme, wohlgemerkt bei bereits etablierten Songprojekten.. wenn ich ein kleines Projekt mit wenigen Spuren nehme funktionierts natürlich auch mit 64 samples Buffergrösse, aber das ist so gut wie nie der Fall)
und ich hab einfach gemerkt, wenn ich mit dem Kemper aufnehme (ich zeichne immer DI und Amp Signal getrennt mit auf) und dann das Dream oder Lion Plugin auf die DI spur gebe, passt das einfach nicht zusammen. Es geht, aber es ist nicht so wie ich das gefühlt habe beim spielen.

Daher nehme ich nun direkt DI + Dream oder DI + Lion auf, und wenn ich später den Sound doch noch einmal abändern möchte, kann ich immer noch das Lion Plugin auf die DI Spur geben und es passt dann sehr gut.

(Beim Knuckles wars wieder anders, ist zwar geil aber da ich auch geile Rectifer Profile am Kemper habe, hat sich da nicht viel gegeben und daher habe ich den Knuckles wieder retourniert)

Ich habe mich normal angemeldet, das war sehr einfach, habe nix benötigt zum Anmelden. Hab mir die beiden Software runtergeladen, eines aufs Handy und eines auf den PC. Die PC-Software hat sofort die UAFX Pedale erkannt hat sie nach einem (in Worten "einem") Klick registriert und anschließend wurde die Bonus-Cabs draufgeladen und das ein oder andere upgedatet.
Insofern war ich positiv überrascht, wie einfach im Gegensatz zu einem Tonex es auch gehen kann.
Die Latenz habe ich bei meinen Pedalen nicht als störend empfunden, aber ich nutze sie auch nicht kaskadiert live.
Danke dir
 
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