Valvestate (8040) Div. Fragen - Verkabelung / PODxt / Verzerrer

von beko, 03.04.08.

  1. beko

    beko Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.02.04
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    74
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    10
    Erstellt: 03.04.08   #1
    Hi,

    ich mir vor kurzem einen Marshall Valvestate 8040 günstig gebraucht gekauft.

    Der Sound des "Boost"-Channel ist zwar nicht schlecht - könnte aber etwas mehr Gain / "Biss" haben.
    Desweiteren möchte ich noch gerne meinen POD XT mit anschließen.

    Fragen:

    Sind die Zerr-Sounds des POD XT geeignet, oder wäre es sinnvoller ein Zerr-Pedal einzusetzen?
    Wie wird eigentlich der POD XT an den Valvestate angeschlossen - Stichwort: "Effektweg"?
    Anschlüsse am Valvestate: Input, Preamp out, Power Amp in

    Ist doch richtig, dass über diesen Effektweg nur Modulations-Effekte und keine Zerr-Effekte laufen sollen?

    Schon mal Danke für die Antworten!
     
  2. Coachinger

    Coachinger Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.07.07
    Zuletzt hier:
    8.12.16
    Beiträge:
    1.038
    Ort:
    Karlsruhe
    Zustimmungen:
    23
    Kekse:
    5.422
    Erstellt: 03.04.08   #2
    Mein oller Pod 2.0 läuft eigentlich ganz gut über den Cleankanal meines noch viel olleren 8040. Du solltest den EQ im Valvestate recht neutral einstellen und den im Pod dann eben nach Belieben und Soundwunsch. Um den Drivekanal anzupusten taugt er jedoch nicht wirklich, kein Vergleich beispielsweise zu nem Tubescreamer, der bringt dann auch nochmal ein ganzes Stück an Gain. Wobei ich das XT net so gut kenne, hat das net auch Overdrives mit an Bord als eigene Zuschalteffekte? Wenn ja könnte es klappen, nur die reine Ampsimulation vorm Drivekanal ist jedoch net wirklich prall. Alternativ kannst du den Pod auch gut über den Power-Amp in direkt in die Endstufe spielen. aber dreh besser den Master am Pod vorher runter, sonst könnte es unangenehm laut werden da das volume am valvestate so keinen einfluss mehr hat.

    im Prinzip ja, aber wenn du direkt in den Poweramp in gehst, umgehst du ja die Vorstufe des VS und nutzt nur die Endstufe zur Verstärkung deines Pods welcher dann als Vorstufe agiert. Nutzt du die Vorstufe des VS, dann solltest du nur Sachen wie Delay oder Chorus im Loop verwenden, ein Overdrive bringt dir im Loop nur höhere Lautstärke und Störgeräusche aber nicht mehr Gain, die gehören eben vor die Vorstufe.
     
  3. beko

    beko Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.02.04
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    74
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    10
    Erstellt: 05.04.08   #3
    Also wenn ich so vorgehe: Gitarre > POD XT (left) > Marshall (Power-Amp in) kommt zwar vom POD XT was an, brummt aber fürchterlich!
    Egal bei welcher Volume-Stellung am POD XT

    Könnte ich auch ein Zerr-Pedal und den POD XT anschließen? Wenn ja, wie?

    Hat jemand Erfahrung mit einem Zerr-Pedal am Marshall Valvestate und kann eine Empfehlung aussprechen?
     
  4. Coachinger

    Coachinger Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.07.07
    Zuletzt hier:
    8.12.16
    Beiträge:
    1.038
    Ort:
    Karlsruhe
    Zustimmungen:
    23
    Kekse:
    5.422
    Erstellt: 05.04.08   #4
    Das sollte es aber nicht und wenn es wirklich ein Brummen und kein Rauschen ist hat das auch nix mit der Lautstärke zu tun. Hast du deinen Pod entsprechend eingestellt, dass er an ner Endstufe hängt? A.I.R. ist aus? Aber eigentlich dürfte beides auch egal in welcher Einstellung bzw. aktiviert kein Brummen verursachen. Du könntest mal versuchen, den Pod und den Amp an verschiedene Steckdosen zu hängen wenns nicht ohnehin schon der Fall ist. Könnte natürlich auch an deinem Endstufeneingang liegen, dass da was kaputt ist.

    Indem du es einfach davorhängst. Allerdings sollten dann die Ampsimus aus sein und du vom Pod nur die Effektsektion nutzen, da du ansonsten ziemliche Nebengeräusche in Form von Rauschen bekommst.

    Ich hab früher ne ganze Menge ausprobiert, das beste Resultat war für mich ein Tubescreamer, der den Boostkanal gepusht hat. Gain war beim VS dabei auf ca. 2 Uhr, der Tubescreamer auf Cleanboost eingestellt. Brachte nen wesentlich durchsetzungsfähigeren, bissigeren Sound mit nochmal ner Portion Gainzuwachs. HiGain war das natürlich nicht, ging so in etwa 80er Jahre Hardrock. Alternativ kann man natütlich auch jedes beliebige Distortionpedal vorm Cleankanal betreiben, allerdings waren da meine Erfahrungen eher gespalten. Versucht habe ich es u.a. mit dem MT2 und dem Übermetal sowie diversen Multizerren. Für den Heimgebrauch bekommst du da auch sehr ordentliche Resultate, im Bandkontext eher nicht. Aber der 8040 ist für Bandbetrieb wegen seiner begrenzten Lautstärke ja sowieso eher schwach auf der Brust, daher dürfte das vernachlässigbar sein. Mit dem Übermetal bekommt man ne ganze Palette an Zerrsounds hin von klasssichem HardRock bis zu heftigstem HiGain. Das MT2 klang mir zu brizzelig, auch bei niedrigen Lautstärken.
     
  5. beko

    beko Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.02.04
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    74
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    10
    Erstellt: 06.04.08   #5
    Danke für die ausführliche Antwort!

    Bei mir hängt sozusagen alles an einer Steckdose (Laptop, POD, Marshall, Neon-Schreibtischlampe). Leider habe ich keine Möglichkeit eine andere Steckdose zu nutzen.
    Das Brummen habe ich, sobald der POD XT zwischen Gitarre und Amp hängt.
    Gibt es denn keine Möglichkeit, das Brummen zu unterdrücken?

    Also ein Tubescreamer wäre auch für einen Transitoramp geeignet?
    Ich dachte das "boosten" funktioniert nur mit reinrassigen Röhrenamps. Wenn das so ist, wäre ein Tubescreamer-Klon vielleicht das richtige für mich.
     
  6. Coachinger

    Coachinger Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.07.07
    Zuletzt hier:
    8.12.16
    Beiträge:
    1.038
    Ort:
    Karlsruhe
    Zustimmungen:
    23
    Kekse:
    5.422
    Erstellt: 06.04.08   #6
    Die einzige Möglichkeit ist die Ursache zu bekämpfen, Noisegates o.ä. bringen bei Brummen keine Lösung. Deiner Beschreibung nach zu urteilen könnten Laptop und Lampe nicht ganz unschuldig sein. Wenn möglich probier die beiden mal vom Netz zu nehmen und versuch ob es dann immer noch brummt. Oder versuch den Amp und den Pod mal in nem anderen Raum anzuschliessen.

    Ja, das funktioniert auch bei Transistoramps. Bei den Klonen könnte ich den Bad Monkey empfehlen.
     
  7. beko

    beko Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.02.04
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    74
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    10
    Erstellt: 29.04.08   #7
    Das mit dem Bad Monkey war ein guter Tipp!

    Ich hab einen Boss MT-2 Klone (Harley Benton HM-100) am Clean-Kanal und den Bad Monkey
    am Boost-Kanal getestet.

    Der Bad Monkey hat mir auch besser gefallen. Ausserdem wird beim Valvestate im Boost-Kanal die Vorstufen-Röhre im Gegensatz zum Clean-Kanal genutzt.
     
Die Seite wird geladen...

mapping