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Verkauf von selbstgebauten Amps - Risiken, Zertifikate etc.?

  • Ersteller VoidPointer
  • Erstellt am
Ja, aber das war auch eine andere Zeit. Bogner modifizierte ende der 80er
in Ulm und ging 1990 nach Los Angeles. Das ist über dreißig Jahre her.

Heute sollte sich das niemand mehr antun. Die Entwicklung und der Betrieb
kosten Geld. Und dann kommt einer, profiled deinen Verstärker und du siehst
keine Euro mehr für deinen Sound.

Wieviele Ampbauer haben in den letzten zehn Jahren ihre Firma dicht gemacht?

Reichlich ... :confused:
 
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Der Umgang mit so etwas ist in den USA ohnehin völlig anders. Es gibt keinen TÜV, keine Zertifizierungsstellen, kaum Normen, Kammern, wenig Gesetze und Vorschriften usw. Die Vorlaufkosten und laufenden Kosten sind dadurch minimiert.

Liegt dann der Hund tot daneben, geht´s dafür bei 3 Mio. Dollar los. Das ist, wie in den USA für Produktsicherheit gesorgt wird.
 
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Mal ganz abgesehen von den ganzen Pflichten und Regularien...

Vermutlich sind die Amps die der Themenstarter vertreiben würde, X-mal betriebssicherer als der E-Schrott den sich meine deutschen Mitbürger millionenfach bei fragwürdigen Onlinehändlern ( den aktuellsten Chinahändler kennt wohl jeder, klingt wie ein Straußvogel mit einem T davor) bestellen.
Hauptsache Xi Jinping persönlich hat unter Aufsicht eines TÜV Mitarbeiters, alle Zertifikate mit Widmung an die Freiwillige Feuerwehr in Süderbrarup auf den 150fach USB 5.0 (1,89€) Verteiler gedruckt...
Dass einige dann überhaupt die Traute haben, bei ihrer Versicherung so einen Schaden reguliert haben zu wollen...:ugly:
 
Grund: typo
Zuletzt bearbeitet:
Das ist, wie in den USA für Produktsicherheit gesorgt wird.
Geht so, die Themen EMV und Funk deckt die FCC ab, Versicherungen fordern für Gebäude UL für die installierte Infrastruktur und halten sich bei Schäden verursacht durch andere Geräte ohne UL auch sehr bedeckt. für TSCA Verstöße kann ein Geschäftsführer im Fall der Fälle durchaus einfahren und California Prop 65 Warnungen prangen mittlerweile auf jeder Gitarre, da niemand die technisch unmöglichen Inhaltsstoffgrenzen von 0% einhalten/garantieren kann und jeder mit der Warnung einfach auf Nummer sicher geht.
Der Markt ist nicht so engmaschig (über-?)reguliert wie die EU, aber wer dort Produkte in Verkehr bringt, findet kein umbestelltes Feld vor.
 
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Und Anwälte die umfangreiche Disclaimer und Haftungsausschlüsse formulieren ;-)
 
Kurze Info: Ich hab das Thema in diesen Bereich verschoben, weil es weniger um Verstärkertypen bzw. deren Technik geht, sondern vordergründig um Recht + Geschäft
 
Als Elektroingenieur würde ich Dir raten: Wenn Du Dich nicht wirklich gut (!) mit den anzuwendenden Normen, Verordnungen und Gesetzen auskennst, und/oder keinen soliden finanziellen Background hast - lass es.
Allein gegen was alles getestet und geprüft werden muss, wenn es um das hier schon angesprochene Thema EMV geht, geht auf keine Kuhhaut, und damit in ein akkreditiertes Prüflabor zu gehen, kostet auch richtig Asche.

Es ist leider nicht damit getan, sich eine Rolle CE-Kennzeichen zu kaufen, und die nach Gutdünken auf Deinen Produkten zu verteilen - Du garantierst damit dafür, dass Dein Gerät die Anforderungen der europäischen Normen und Regularien erfüllt, und wenn es das nicht tut, wird es RICHTIG teuer.
In dem Moment, in dem Du ein Gerät auf den Markt bringst, sind dann noch ganz andere Prüfungen anzuwenden, die nichts mit Störfestigkeit und Störaussendungen zu tun haben - gerade hinsichtlich Sicherheit (Stichworte: elektrischer Schlag, Brandschutz, gesundheitliche Unbedenklichkeit und Umweltverträglichkeit der verwendeten Materialien,...)

P.S.: Ich wüsste gerade selbst nicht, welches Sammelsurium an Normen auf einen Gitarrenamp anzuwenden wäre. In jedem Fall sollte das aber vorher wirklich gut recherchiert sein, Du solltest die Normen gut kennen, um entsprechend entwickeln zu können - und nun guck mal spaßeshalber beim DIN, was diese Dokumente kosten ;)

Also mich würd das im Gesamten abschrecken, wenn es darum geht "nur mal ein paar Custom-Amps zu basteln und zu verkaufen".
 
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