Victoria Poeta - Wer hat schon mal auf einer gespielt?

@Klangbutter :
Ich hab einen Standardbass, kein MIII oder Converter nur eine etwas anderer Registrierung und eine andere Diskantregisterbelegung wie üblich.
JonnysPoeta.jpg
 
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Hi Jonny.
Schick! Außer dem Mittenschalter sieht sie ja aus, wie meine auch mal ausgesehen hat...
Viel Spaß mit dem Teil !
Komm mal zu einem der Stammtische.
Ich war höchst überrascht vom noch besseren Eindruck "von vorn" als Maxito mir was auf der Holzkiste vorgespielt hat.
Subjektiv von "immer nur von hinten gehört" hatte ich oft den Eindruck, der Bass wäre zu stark.
"von vorne" gehört ist das Teil super ausgewogen

Gruß, Christof
 
Hallo Christof
ich erinnere mich doch richtig, dass deine Poeta diesen Mittenschaltr nicht hatte, weshalb du den Umbau gemacht hast?

Wann wurde denn dein Instrumentgebaut und wo hast du es her?

Ich habe mit Frau Ahrenholz-Breccia über dein Instrument gsprochen, da scheint es dann doch noch Modellvarianten gegeben zuhaben, weil es eigetnlcih die 5 chörige Version nur mit diesem Schalter gibt.

Grüße
Morigol
 
Hallo Christof,
ja der Baß kommt hinten schon stark, da vibriert das ganze Gehäuse mit.
Ich hab immer den Eindruck, ich bin insgesamt leiser als bisher, was meine Mitspieler / Zuhörer aber verneinen.
Da muß man sich eben noch dran gewöhnen.
Ab und zu steh ich auch vor eine Wand oder vor eine Glastüre,
damit ich den Klang von vorne auch besser mitkrieg und einschätzen kann.
Im Gang, im Bad oder auf dem Klo kommts auch gut :D mit den ganzen Fliesen.
Der Schalter ist bei mir übrigens das 8'-
Stammtisch? - schau mer mal.
Gruß,
Jonny
 
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Hallo Christof
...
Wann wurde denn dein Instrumentgebaut und wo hast du es her?

Ich habe mit Frau Ahrenholz-Breccia über dein Instrument gsprochen, da scheint es dann doch noch Modellvarianten gegeben zuhaben, weil es eigetnlcih die 5 chörige Version nur mit diesem Schalter gibt.
...

Hallo Morigol,
meine hat die Nr A45021VP (... ist das dann die 21. ? )
Bekommen hab' ich sie Februar 2006 aus einem Musikgeschäft in Herzogenrath.
Denke mal sie ist dann mindestens Bj. 2005 (oder vorher)
Gruß, Christof
 
Hallo,
meine Poeta kam super und zum Termin an... ich bin total zufrieden! Alles super, wie probiert und auch jetzt ist noch alles ok, nach einem Jahr spielen.

Ich hab mich hier nicht mehr gemeldet, weil ich privat viel zu tun hatte...leider durch einen Todesfall in der Familie!

Fand es nicht so toll das mich hier Leute per Mail kontaktierten um mich zu warnen, keine Ahnung was das sollte!!! Oder arbeiten die bei der Konkurrenz?

Wie auch immer, ich melde mich jetzt ab und spiele auf meiner SUPER Poeta!

Hanna
 
Hallo Hanna,

das freut mich ungemein, dass du deine Poeta fristgerecht erhalten hast.

Das entspricht nun auch meinen Gesprächen mit Elke Ahrenholz-Breccia: Viktoria liefert bestellte Instrumente unverzüglich nach Produktion aus.

Das kann etwas dauern, weil ein Instrument erst nach der Bestellung gebaut wird.
 
Hi!

Hallo, ich bin die Neue und ich hab auch gleich ne Frage :)
Also, kurz zu meinem Hintergrund was Akkordeon betrifft: Hab 12 Jahre Unterricht gehabt (klassisch) und besitze selber eine Morino VB5. Momentan spiele ich (da ausser Landes und nicht in der Lage das Baby im Billigflieger mitzunehmen) auf einer geliehenen Guerrini (passabel, ich hab schon Schlimmeres in der Hand gehabt, aber kaufen wuerde ich sie mir nicht).
In Innsbruck auf dem World Music Festival 2007 hab ich ein Heft von Victoria an einem der Werbestaende eingesammelt und da waren die Poeta-Modelle drin. Ich finde optisch sind die Instrumente echt ein Traum, allerdings kenn ich keinen der eine hat und/oder schon mal drauf gespielt hat und mir was dazu sagen kann wie die so klingt. Kann mir da einer von euch weiterhelfen?

Beste Gruesse
Juwe

Grüß Gott!

Ist nun wahrscheinlich relativ spät hier noch zu antworten, aber ich habe gerade Die Frage und Beiträge gelesen. Ich habe eine Victoria Poeta A420VP und habe eine Klangprobe auf Youtube gestellt. Ist nicht perfekt, falls es jemand interessiert das Lied ist von FRANK MAROCCO un heißt "in walked Wolfie". Hier der Verweis: :great:
Ich spiele sehr gerne auf der Poeta. es fühlt sich leicht und gut an, und der Klang ist eher weich, rund harmonisch, flach in keinster Weise Schrill.

Viele Grüße
 
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Das gewählte Stück kann man, denke ich , als Paradebeispiel für die Poeta ansehen.

Zum einen Weil Fraknk Marokko ja sehr lange selber Poeta gespielt hat und somit seine Stücke sicher auch ein Stück weit auf die speziellen Eigenschaften des Instruments mit angepasst hat (wobei er auch durchaus das Instrument an seine Bedürfnisse angepasst und verändert hat). Und das Stück passt von der Art finde ich auch hervorragend zu dem eher weichen Klang der Poeta.

-> Super gewählt und super dargestellt! Da klingt die Poeta in meinen Ohren wirklich so, wie ich die in Natura kenne!

(da ich das Stück auch spiele, vielelicht eine ganz kleine Anmerkung meinerseits, was mich irritiert hat: ich hätte das Stück etwas langsamer gespielt. Nicht viel aber ein bisschen. Ich finde es bekommt dann dadurch mehr Ausdruck und Kraft. Aber dies hier nur am Rande, denn es geht ja ums Instrument, und nicht ums Stück)

Gruß, maxito
 
...."Wolfie" sagte mal zu mir, auf die Poeta von Frank Marocco angesprochen: " Die Klapperkiste wollte ich nicht geschenkt..." :redface:
 
" Die Klapperkiste wollte ich nicht geschenkt..."

Wobei ich mal vermute, dass die Instrumente von uns Hobbyspielern nicht mal annhähernd in die Gegend der sicher etlichen tausend Betriebsstunden von Marocco s Poeta kommen dürften...

Jedenfalls habe ich die Poetas, die ich bislang in die Finger bekam keinesfalls als klapprig in Erinnerung.

Gruß, maxito
 
Das gewählte Stück kann man, denke ich , als Paradebeispiel für die Poeta ansehen.

Zum einen Weil Fraknk Marokko ja sehr lange selber Poeta gespielt hat und somit seine Stücke sicher auch ein Stück weit auf die speziellen Eigenschaften des Instruments mit angepasst hat (wobei er auch durchaus das Instrument an seine Bedürfnisse angepasst und verändert hat). Und das Stück passt von der Art finde ich auch hervorragend zu dem eher weichen Klang der Poeta.

-> Super gewählt und super dargestellt! Da klingt die Poeta in meinen Ohren wirklich so, wie ich die in Natura kenne!

(da ich das Stück auch spiele, vielelicht eine ganz kleine Anmerkung meinerseits, was mich irritiert hat: ich hätte das Stück etwas langsamer gespielt. Nicht viel aber ein bisschen. Ich finde es bekommt dann dadurch mehr Ausdruck und Kraft. Aber dies hier nur am Rande, denn es geht ja ums Instrument, und nicht ums Stück)

Gruß, maxito


Vielen Dank, dass es gefällt, und danke auch für den Tipp mit dem Tempo. Ganz richtig bemerkt. In den Noten steht Tempo 144. Ich habe das Anfangs auch eingehalten, aber irgendwie werde ich mit der Zeit immer um einen Tick zu schnell. Ich habe mein Video ausgemessen, es ist ca. 154 anstatt 144. Na ja, beim nächsten Mal. ;)
 
Hallo in die Runde,
ich habe immer mal wieder Victoria Poetas bei Youtube angehört, aber nie eine in der Hand gehabt, und frage mich, wie der Klang im Vergleich zu anderen Akkordeons ist?
Der Klang einer Bugari Gold z. B. ist ja etwas "härter", der einer Excelsior Symphony Gold ist ja sehr weich und auch nicht so laut, kann man den Klang einer Poeta damit vergleichen?
 
Die Poeta reiht sich ein in die Liga der Spitzenakkordeons.

Die einzelnen Top-Fabrikate mit Worten zu beschreiben ist kaum möglich. Das hängt sehr stark vom eigenen Empfinden ab. Da geht es nicht nur um Klang, sondern auch um Haptik, Verschmelzen des Instruments mit dem Spieler ...

Ich selbst bin ein großer Anhänger der Gola und zwar vor allem der alten Versionen, auch die hat sich im Laufe der Jahrzehnte Weiterentwickelt/Verändert/Dem jeweiligen Zeitgeschmack angepasst.

Poetas hatte ich bisher - länger als nur zum kurzen Anpielen - 3 in den Händen. 2 5-chörige mit 41 Tasten und eine 4-chörige mit 47 Tasten, die ja als tiefste Taste das Es hat. Das sind alles wunderbare Instrumente gewesen.
Ansonsten in Frankfurt auf der Messe auf dem Stand von Victoria, diverse Instrumente. Dabei hat mich vor allem die 'RentnerPoeta' völlig in den Bann gezogen. Die ist kleiner mit 37 Tasten. In der Größe gibts kaum Vergleichbares im High End Bereich.

Im Vergleich zu meiner alten Gola aus 1961 ist die Poeta zärter und zurückhaltender, aber ansonsten ein Instrument, das bei mir auch in der engeren Wahl wäre, wenn ich nicht schon genügend ausgestattet wäre.

Ansonsten bewegen wir uns in einem Bereich, wo selbst die Streuung innerhalb einer Modellbaureihe dazu führt, ob ich ein Instrument mag oder nicht. Gerade Hohner hat da größere Qualitätsprobleme bei der Gola vor allem in den 90er Jahren gehabt.
Bei den Italienern ist die Streuung noch größer. Sich in Italien ein Instrument auf Bestellung bauen zu lassen halte ich mittlerweile für ein riskantes Unterfangen. Falls ich mir noch mal ein Instrument anschaffen würde, möchte ich genau das Instrument, um das es geht, ausgiebigst anspielen.
 
Hallo @Sven Svensson, ich hatte bei einem Akkordeontreff eine Poeta in den Händen und habe mich schwergetan, mich davon zu trennen. Ich empfand den Ton als einzigartig: warm, tragend. Mir gefiel das 8'C-Register, auch das 16'C war herausragend, ein edeles Instrument, keins von der Stange. Mir fiel auf, dass das 16'C+8'C klanglich nicht einfach alles unqualifiziert zudeckt und zulackiert. Die Poeta lieferte also keinen Klangbrei wie ich es bei anderen Instrumenten gelegentlich erlebt habe. Hätte ich nicht schon ein Akkordeon gehabt und würde ich mir ein Tastenmodell holen wollen, würde ich so ein Instrument kaufen. Die Erfahrungen mit einer Bestellung in Italien sind ja durchwachsen wie man in diesem Forum lesen kann. Aber glücklicherweise gibt es einen Akkordeonhändler und -reparateur, der diese Akkos nach Deutschland importiert, so dass man sie hier testen und bei Gefallen kaufen kann. Google mal nach Maurer, Freiburg.
 
und frage mich, wie der Klang im Vergleich zu anderen Akkordeons ist?

der Klang ist ganz einfach anders! Die Poeta hat einen Klang, der ihr eigen ist und ich wüsste nun kein Akkorodeon eines anderen Herstellers das so einen Klang hat - Poeta ist einfach Poeta!

Aus dem eigenen Haus von Victoria gibts seit ein paar Jahren die Piuma, die hab ich zwar noch nicht selber in den Fingern gehabt, aber nach allem was ich mitbekommen habe kommt die der Poeta sehr sehr nahe vom Klang her.

Der Klang einer Bugari Gold z. B. ist ja etwas "härter", der einer Excelsior Symphony Gold ist ja sehr weich und auch nicht so laut, kann man den Klang einer Poeta damit vergleichen?
Die Poeta hat einen Casottoschacht, dessen Rückwand mit unlackiertem Nadelholz ausgebaut ist - damit wird automatisch etwas vom Klang absorbiert und der Rest ungerichtet reflektiert. Damit wird der Klang im Gegensatz zu Ausführungen mit Ganzmetallcassottoschacht automatisch weicher. Durch den unvermeidlichen Anteil an Absorption wird die Schallleistung wohl auch etwas schwächer ausfallen, aber sofern man nicht vorhat einen Konzertsall unpluggend zu beschallen, ist der Unterscheid eher von akademischer Natur. In der normalen Praxis fehlt einem da nix - das was die noch an Schalleistung abgibt reicht locker aus!

Eine Excelsior Synphony Gold hab ich erst einmal ausprobieren können. Deswegen kann ich jetzt nicht sicher sagen, ob das für die ganze Serie gilt, oder nur für dieses eine Instrument. Die Synphony Gold hat einen insgesamt eher gedeckten Klang - dem einer Gola sehr ähnlich. Allerdings hatte ich Mühe diesem Exemplar Töne zu entlocken. Zumindest aus Spielerposition war das Instrument schlichtweg deutlich leise und ich musste auch relativ kräftig am Balg Gas geben um das Instrument mal über Mezzoforte hinauszubewegen.
Vom Klang her war die wunderschön, sehr weich und samtig... aber zumindest dieses Exemplar halt ziemlich widerspenstig, wenns drum ging auch mal n bissl lauter zu spielen. Hier hat die Balance zwischen mühelosem Spiel und Klangentfaltung einfach nicht gestimmt

Die Bugari Gold hab ich selber noch nicht gespielt, aber auf ein paar Treffen gehört - die ist wieder anders im Klang. Härter möcht ich s nicht bezeichnen - eher klarer und direkter. Auch was die Klangentfaltung angeht war das Instrument rundum super. Da bleiben keine Wünsche offen die ist schon absolut spitze... nur klingt die halt nicht wie eine Poeta. Das lässt sich m.E nicht wirklich miteinander vergleichen. Das sind jedes für sich Spitzenakkordeons, aber auch jedes für sich ein ganz unterschiedlicher Grundklangcharakter.

Und von der Poeta hab ich schon ein paar gespielt und auch ein paar mehr gehört.
Die erste die ich in die Finger bekam, war eine 47 tastige Ausführung mit Kompakttastatur und Gehäuse. Die klang wunderbar weich und samtig, aber auch insgesamt etwas leise.

Die weiteren Exemplare die ich selber ausprobieren konnte, oder zumindest gehört habe, waren dann aber in Normalausführung - Der Klang insgesamt war gleich, aber kräftiger. Dass das erste Exemplar mir so deutlich leiser vorkam ... ? ich weiß es nicht genau, aber ich vermute, dass es ein Platzproblem ist. Wenn 47 Töne in einem Stimmstock untergebracht werden sollen und das in einem Kompaktgehäuse, dann schätze isch ,wurden die Kanzellen schmäler ausgeführt und auch die Stimmplatten (und Zungen) etwas schmäler ausgeführt - was letztlich weniger Schallleistung bedeutet.

Und wenn ich nicht schon so viele Akkordeons hätte und mein Traumakkordeon nicht schon gefunden hätte, dann wäre die Poeta bei mir ein ganz heißer Kandidat als Traumakkordeon.
 
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... dann wäre die Poeta bei mir ein ganz heißer Kandidat als Traumakkordeon.

So war es auch bei mir, als ich vor ein paar Jahren - bereits im Besitz einer guten Morino und einer sehr guten Öllerer - auf der Suche nach etwas noch Besserem war. Ein satter Esel sucht halt doch immer nach etwas noch Besserem.

Kein Händler hatte eine passende Poeta zum Mitnehmen dastehen, beim 2-maligen Messebesuch in Frankfurt hatte Victoria zwar immer welche Poetas dabei, aber jede hatte irgendwelche Macken, die "man nochmal richten müsse", also auch nichts zum Mitnehmen nach der Messe als Vorführinstrument. Das war wenig vertrauenerweckend. Auch in Castelfidardo im Show-Room stehen welche, aber da war bei meinen 2 Besuchen auch nichts Passendes dabei. Ob ich dort ein Instrument spontan hätte mitnehmen können, habe ich letztlich nicht gefragt. Und auf dem Gebrauchtmarkt ist mir auch noch nichts Passendes aufgefallen.

Nach den Berichten über die großen Qualitätsschwankungen bei Victoria habe ich dann von einem Blind-Bestell-Kauf abgesehen. Andere Mütter haben auch schöne Töchter.

Aber zugegeben, der Klang einer Poeta ist schon eigen.
 
Hallo und vielen Dank für die sehr interessanten und langen Antworten!
Ich fand die Excelsior Symphony auch etwas leise und gedeckt und die Bugari Gold klarer und direkter im Klang, aber im Bass nicht so voluminös, als ich sie mal gespielt habe.
Bei Ebay Kleinanzeigen sind ja gerade drei vielversprechende Poetas annonciert, man weiß natürlich nie, was dahintersteckt, und wenn ich nicht so weit wegwohnen würde, dann würde ich da auch mal hinfahren. Leider sind diese Instrumente ja echt teuer, auch wenn es das Geld sicher wert ist, aber unter 6000 bekommt man sie ja leider kaum ... Und so einen Blindkauf per Versand bei so einer Summe - das ist schon gewagt, auch wenn die Qualität sehr gut zu sein scheint!
Auf jeden Fall scheinen die Poetas sehr viel Seele zu haben im Klang bei gleichzeitig flachem Tremolo, so dass es nicht so "kreischig" wirkt, sondern edel und weich im Klang bleibt wie für ein Konzertinstrument passend. Ich hätte nur immer Angst, dass die schöne Optik bei einem Holzinstrument nicht so lange hält wie bei einer herkömmlichen schwarzen Beschichtung.
 
Bei Ebay Kleinanzeigen sind ja gerade drei vielversprechende Poetas annonciert,
Es ist immer wieder sehr erheiternd, wie die Instrumente im Begleittext beschrieben werden... hat mir grade ne sehr unterhaltsame Viertelstunden gebracht.:D

man weiß natürlich nie, was dahintersteckt
so isses ... das weiß man wirklich erst , wenn man gesehen und gespielt hat. was da angeboten wird!

dann würde ich da auch mal hinfahren.
Und das würde ich dir in dieser Preiskategorie unbedingt empfehlen!

Denn wenn ich diese Texte durchlese, dann kann man erkennen, dass die Verkäufer vom Akkordeon an sich überwiegend nicht viel Ahnung haben und das wenige was se wissen durch im Netz gefundenes und einfach kopiertes ergänzt haben um ihre Annonce aufzupeppen... Ok.. selbst Victoria wirbt mit den Klanghölzern, aber wenn selbst der gute Herr Stradivari als Vergleich herangezogen wird... dann weiß ich auf alle Fälle, dass der gute Mann ganz brauchbare Fideln gebaut hat... aber von Akkordeonbau sicher keine Ahnung hatte:unsure:

oder im nächsten Inserat...

"Der in einem ganzen Stück geschnittener Korpus bereichert die Möglichkeit der Resonanz und der Obertöne im Vergleich zu anderen Akkodeoninstrumenten die normalerweise aus vier Teilen zusammen gebaut und mit Zelluloid beschichtet wurden."

??? ... AHA! ...??? was mag das nun bedeuten? Darf ich mir darunter vorstellen, dass das Gehäuse aus einem massiven Holzklotz herausgeschnitzt wurde, wohin gegen ein normales Akkordeongehäuse aus angeblich 4 Teilen besteht (Gehäuse, Balg, Stimmstock, Tastatur???... da hab ich dann die reinsten Gemischtwarenläden mit meinen aus mehreren tausend Teilen bestehenden Akkordeons:gruebel:

Das bedeutet nun keineswegs dass die Angebote nicht echt sind - es bedeutet nur, dass die Verkäufer nicht wirklich wissen was sie hier anbieten und wie se s beschreiben sollen... damit ist auch nicht wirklich viel mehr tiefergründiges zu erwarten, wenn man mit denen Mailkontakt aufnimmt. Eine Zugfahrkarte quer durch die Republik bekommt man mitunter relativ günstig.. und die Verkäufer von so hochwertigen Instrumenten sind oftmals bereit einen vom nächstgelegenen Bahnhof abzuholen (kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen!)...aber nur so weiß man was da wirklich angeboten wird und was dahintersteckt und ob die Instrumente auch wirklich so tadellos dastehen, wie se beschrieben werden ... und man kann damit auch ganz einfach und relativ sicher abprüfen, nicht irgendwelchen Betrügern aufzusitzen.

Vor allem kann man dann vor Ort Beschreibung mit vorgefundenem Zustand vergleichen und auch prüfen, ob s das Instrument denn wäre. In meinem Falll seinerzeit konnte ich relativ schnell erkennen, dass der angebotene Topzustand keinesfalls vorhanden war und eine komplette Generalüberholung notwendig war... es aber trotzdem mein Instrument wurde, weil ich die Mängel allesamt als reparierbar erkannt habe, die Generalüberhung schon im Hinterkopf miteingeplant hatte und ich dem Verkäufer die Diskrepanz zwischen seiner Beschreibung und dem vorgefundenen Zustand (auch finanziell) begreiflich machen konnte. - Und das sind dann so Dinge, die kann man eigentlich nur richtig klären, wenn man vor Ort ist und dem anderen in die Augen sehen kann...Man muss aber dann trotzdem für sich selber vor Beginn der Fahrt eine rote Linie definieren, wo die Grenze dessen liegt, was man hinzunehmen bereit ist.

No Risk, no Fun... Aber mit Besichtigung vor Ort minimales Risiko und evtl. hinterher much fun!
 
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Maxito, ja, so ist es :) Zumindest zwei der drei Poetas scheinen neuwertig zu sein inkl. Garantie, und per Kaufvertrag, wo man sich alles Mögliche bestätigen lässt, könnte es sogar gut gehen ...
Ich bin persönlich zu faul und habe auch nicht die Zeit, von Norddeutschland so weit zu fahren, v. a., weil ich weiß, dass ich vor Ort dann ein Akkordeon sowieso nicht kaufen würde, ich würde dann da sitzen und es genießen und hätte dann diese Lebenserfahrung gemacht, würde merken, dass es ein supertolles Instrument ist, einiges wäre mir neu, das würde mich stören, und dann würde ich sagen, oha, ich habe ja ein gutes Instrument und brauche eine Poeta eigentlich nicht, gerade auch, wenn es viel Geld ist. Wenn man aber einen Verkäufer länger gesprochen hat, telefoniert hat, einen Vertrag hat usw., dann ist es zwar z. T. etwas blind, aber dann kann man, wenn der Vertrag eingehalten wurde, nciht zurück, und hat dann ein schönes Instrument, und damit die Chance, sich daran zu gewöhnen. Zu Beginn, wenn ich ein neues Instrument gespielt hatte, war ich fast immer über irgendwas enttäuscht, und habe das Instrument danach über die Zeit lieben gelernt. Spontan nach Probespielen gekauft hätte ich sie fast nie. Dann hätte ich sie nicht gehabt ...
Manchmal merkt man ja schon an den Leuten, wie sie schreiben und allgemein umgehen, ob es Betrüger sind oder nicht. Wenn jemand im ersten oder zweiten Satz schon von sich aus eine Bezahlmethode anbietet, die für mich sehr sicher ist, in England wohnt - und ein Akkordeon so günstig anbietet, wie es gar nciht sein kann - ... aber leider das Akkordeon auch nicht weiter fotografieren kann oder Klangproben machen kann, da es ja schon für den Versand verpackt ist .... JO :) Da weiß man dann Bescheid!
Per Vorkasse würde ich einen Kauf immer nur nach Telefonat, geschicktem Personalausweis und ausführlichem Kaufvertrag tätigen, ich denke, da ist dann schon einiges ok. Wenn man "Konzertstimmung auf sehr gutem Niveau" vereinbart, dann kann man ggf. ein paar wenige leichte Abweichungen tolerieren, aber ja nicht mehr... Trotzdem ist es danach natürlich schwierig, gerade wenn man keinen Käuferschutz hat ... alles nicht so einfach! :)
 

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