Vorbereitung Bigband Gig - PA Setup - bitte um Meinungen

  • Ersteller scenarnick
  • Erstellt am
Ja, kann ich natürlich nachvollziehen.

Ich bin gespannt auf deinen Bericht und hoffe, dass es passt. (y)
 
Moin,
Oh, das ist sehr sportlich.
Da wünsche ich dir gute Nerven und ja, dafür ist die Vorplanung essentiell.

Wenn wir unsere Sachen neben der Bühne bereitstellen/vorbereiten können, sind wir innerhalb 20-25min auf einer Festzeltbühne spielbereit mit 25-30 Personen. Inkl. PA, alles abgenommen und rudimentärem line check.
Voraussetzung ist, alle machen das, was vorgegeben ist, zB wer stellt die Boxen auf, Kabel, Stative und Mikros sind nummeriert, keine beengten Verhältnisse usw. Und die Ansage ist: Heute zackig!

In der Regel sind es aber 45 min, easy going, zwischendurch noch ein Getränk oder so.

Ciao
Monkey
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Die BigBand Aufstellung bei modernen Sachen bei uns ist grob diese: Rhythmusgruppe vorne links (Dr, Bs, Git, Keys, Perc), hinten Trompete, Tuba, Posaune, Mitte Hörner, Klarinetten, vorne Sax und Querflöten. Davor auf Höhe des Dirigenten der Gesang. Alles abgenommen. Klappt ganz gut damit in einer Halle bis ca. 400 Personen.
Für Blasmusik ist die Aufstellung etwas anders, Rhythmus hinten in der Mitte und die Bläser in 3 Reihen davor.
Lustig zu sehen dass es mehrere Bigbands gibt die abseits/über die übliche Instrumentierung hinaus unterwegs sind. Wir haben "nur" noch Klarinetten übrig, hatten aber früher auch Flöten, Horn und Tuba dabei die historisch übrig geblieben sind ;-)
Wir haben genau eine Stunde Zeit, die Band zu stellen, Einspielen und Soundcheck (PA Aufbau und Line Check mache ich vorher alleine) und dann sind wir live.
Finde ich jetzt nicht ungewöhnlich, den Zeitrahmen kenne ich auch so wenn man als BigBand irgendwo gebucht wird - und wir bauen in der Zeit Boxen, Monitore, Stagebox und Mikros/Verkabelung für alle Instrumente auf. Kann man eigentlich ganz gut hinbekommen.
Moin,
ich würde es ja komplett anders aufstellen, aber wenn ihr das schon mal so hattet, warum nicht.
Ich würde auch dabei bleiben wie man es kennt - zumindest wenn es nur um ein Konzert geh.
Mit meinem Vorschlag bzgl. Bass-Drum abnehmen meinte ich nicht, die Sache superfett zu machen sondern eher darum, um die rhythmische Prägnanz zu akzentuieren und zu unterstreichen, also nicht den Bass-Bereich zu fett und schwammig sondern eher prägnante klare Tiefmitten betonen.
Becken sind laut genug, Toms sind 'nur' Füllstoff bei Big-Bands und die Snare kann man durch Spieltechnik in der Lautstärke variieren (Sticks, Rods, Besen, Anschlagsstärke ...) - um das mal platt zu formulieren.
Wobei Stick vs. Besen nicht alleine durch Lautstärke zu definieren ist - wenn die Trompeten leider spielen sollen ist ja auch nicht die Alternative "steckt halt Dämpfer rein" ;-) Also wenn im Set viel "Gewische" mit Besen ist würde ich eher die Snare abnehmen als zusätzliche Overheads aufzustellen.

Zum Gesangsmonitor noch - nicht so kurzfristig für dieses Konzert, aber mal als mittelfristige Überlegung. Unsere Sänger haben alle niedrig- bis Mittelpreisige IEM Empfänger und -hörer, rein für ihr Signal. Die sind damit sehr zufrieden. Allerdings ist bei uns die Situation so dass wir als Monitore für die Band zwei Boxen auf Stativen haben. Die können wir dann so aufstellen dass die Band darüber u. a. Gesang hört, wir sie aber soweit hinten aufstellen können dass die Sänger nicht darauf angewiesen sind und wir deren Mikroposition nicht mit den Monitoren abstimmen müssen um Feedback zu vermeiden.

Die Solisten/Gesangsposition bei Euch bedeutet ja auch dass der Musikerteil Stage Left Gesang nicht über Monitor hört sondern nur über die PA - aber das sind nunmal die Kompromisse die man im Bühnenalltag eingehen muss.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Lustig zu sehen dass es mehrere Bigbands gibt die abseits/über die übliche Instrumentierung hinaus unterwegs sind. Wir haben "nur" noch Klarinetten übrig,
An sich haben wir noch ein Akkordeon dabei, was aber für den Gig verhindert ist ;) Gibt ne spannende Klangfarbe
Zum Gesangsmonitor noch - nicht so kurzfristig für dieses Konzert, aber mal als mittelfristige Überlegung. Unsere Sänger haben alle niedrig- bis Mittelpreisige IEM Empfänger und -hörer, rein für ihr Signal. Die sind damit sehr zufrieden
Ich hab meine IEM Anlage am Start. Die ist im selben Rack wie der XR18. ABER dann brauche ich wieder ein Raum-Mikro, um die Band auf IEM zu legen. Am Pult gibt es zur Zeit nur Vocals und Keys. Wir haben von 19 Stücken des Gigs genau 2 mit Gesang. Auch da muss man Aufwand und Nutzen gegenüber stellen. Das wird schon gehen
 
Kann man eigentlich ganz gut hinbekommen.
Kommt auf die Bereitschaft aller Beteiligten an. Ich habe leider viel zu oft mit Big Bands zu tun, deren Musiker, speziell die mit Blasinstrumenten im weiteren Sinn oder Vocals, maximal knapp vor dem Gesamtsoundcheck kommen. Da bleibt der Aufbau (und natürlich auch der Abbau) in den Händen der/des Technikers mit dem Band-Leader. Dann geht sich das alles nicht mehr wirklich in so kurzer Zeit aus.
 
Kommt auf die Bereitschaft aller Beteiligten an.
Da mache ich mir keine Gedanken bei uns. Wir bauen vor jeder Probe gemeinsam auf, nach der Probe gemeinsam ab. Das läuft. Hier zum Gig werden die Plätze vorbereitet sein, die Technik wird stehen (die mache ich als Techniker alleine und vorher), so dass die Instrumentalisten ihre Notenständer und Instrumente aufbauen müssen und dann loslegen können. Drums und E-Piano kommen etwas vorher zum Aufbau. Abbau (inklusive der Zuschauerstühle) machen wir nach dem Gig gemeinsam.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
An sich haben wir noch ein Akkordeon dabei, was aber für den Gig verhindert ist ;) Gibt ne spannende Klangfarbe
Glaub ich gerne - Libertango o. ä. können davon stark profitieren.
Hier in der Gegend gibt es sogar eine BigBand die einen Dudelsack-Spieler auf der Homepage aufführt - live gehört habe ich es noch nicht.
Ich hab meine IEM Anlage am Start. Die ist im selben Rack wie der XR18. ABER dann brauche ich wieder ein Raum-Mikro, um die Band auf IEM zu legen. Am Pult gibt es zur Zeit nur Vocals und Keys. Wir haben von 19 Stücken des Gigs genau 2 mit Gesang. Auch da muss man Aufwand und Nutzen gegenüber stellen. Das wird schon gehen
Unsere Sänger stehen vor der Bühne und die Hörer sind nicht soooo dicht. Sprich die haben wirklich nur ihr Signal auf den Hörern und kommen damit relativ gut zurecht.
Kommt auf die Bereitschaft aller Beteiligten an. Ich habe leider viel zu oft mit Big Bands zu tun, deren Musiker, speziell die mit Blasinstrumenten im weiteren Sinn oder Vocals, maximal knapp vor dem Gesamtsoundcheck kommen. Da bleibt der Aufbau (und natürlich auch der Abbau) in den Händen der/des Technikers mit dem Band-Leader. Dann geht sich das alles nicht mehr wirklich in so kurzer Zeit aus.
Kommt in der Tat darauf an - wir haben mit dem Engagement keine Probleme. Klar, Menschen sind unterschiedlich, gibt immer welche die tendenziell eher kurz vor knapp kommen. Aber solange der Schlagzeuger mit seinem Geraffel, die Techniktransportautos und ein paar helfende Hände da sind klappt das immer ganz gut. Wir haben eher das Problem uns nicht auf den Füßen herumzustehen bzw. - mein Favorit - es gibt Spezialisten deren Bühnenposition genau im Bühnenaufgang ist und die meinen Ihr Zeug inkl. Instrument im Ständer, Stuhl und Notenpult müsste als erstes aufgebaut sein.....
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Nur kurzes Feedback hier: Danke für Eure Unterstützung, der Gig lief sauber. Die Band war da zum Aufbau, alle haben beim Abbau geholfen, in 30 Minuten war die Hütte aufgeräumt. Das Piano war über den Monitor-Sound etwas unglücklich aber ansonsten hat das Setup funktioniert. Die Aufstellung wurde etwas angepasst (Details folgen), die Boxen standen auf der Bühne, im Publikum klang es sauber - das zählt. Bin gerade ziemlich platt, aber sehr glücklich und zufrieden. Gute Nacht!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 10 Benutzer
So, jetzt nochmal ausgeschlafen, aufgeräumt und ausführlicher.

Das Grund-Setup ist geblieben, die PA stand auf den Bühne, leicht nach unten/innen zum Publikum zeigend. Das zweite Gesangsmikrofon wurde nicht benutzt, es blieb bei einem.

Fazit:
  • Gesang, Klavier klang im Publikum sehr sauber
  • Ansagemikro (Sennheiser 845) wurde auch für Sax-Soli genutzt. Machte seinen Job klanglich ok.
    • Notiz an mich selbst: Ich hatte Kompressor (obere 3-4 dB) auf dem Sennheiser. Für Sprache und Soli prima, ABER das Ding ist sehr empfindlich auf Griffgeräusche (ich glaube, darum hab ich es damals auch nicht mehr für mich verwendet). Der Moderator / Dirigent hat das Mikro für jede Ansage rausgenommen. NIE zu früh öffnen und keinen Kompressor! Hinterher ist man schlauer
  • Solomikro TG-I51 hat für Klarinette und gedämpfte Trompete (Miles Davis - All Blues) sehr gut funktioniert. Klang super!
    • ungedämpfte Trompete und Posaune haben wir es weggelassen, war nicht nötig
  • Vocals über Lewitt MTP 940 CM über jeden Zweifel erhaben
  • Piano Monitor: Der Pianeur hat sich permanent beschwert er würde nur Bässe hören, keine Höhen und Mitten seines Klaviers (Yamaha CLP irgendwas, schwer). Allerdings hatte er zusätzlich die eingebauten Lautsprecher aktiviert und hatte die Rückseite der PA neben sich. Ich hab ihm auf dem Monitor schlussendlich einen Hochpass oberhalb 400 Hz gesetzt, die Kiste angekippt, dass der Hochtöner ihm ins Gesicht blies, war immer noch nicht gut für ihn. Leider war keine Zeit, das zu beforschen und er hat wenig Erfahrung mit Verstärkung, Monitoring.
    • Wir haben ihm nahegelegt, einen eigenen Monitor (klein, auf Stativ damit auf Ohrhöhe) zu besorgen, den er selbst steuern kann.
  • Das XR18 mit externem TP Link Router hat einen sehr guten Job gemacht, zuverlässig von einem alten (2013) iPad über Mixing Station gesteuert. Set, forget, außer Mute und Unmute.
  • Die BT Kopplung der beiden Mackie SRT 212 ist sehr schnell ausgestiegen (7m Abstand), so dass ich von Hand an den Boxen einmessen musste - ich hatte genug Zeit dafür vorgesehen. Passte trotzdem.
Insgesamt war der BB Klang im Saal sehr homogen, auch das Drum Kit kam gut durch (hätte etwas mehr sein können). Die Gitarre (Laney Cub 12R) und die beiden Bässe mit jeweils kleinen 10" Combos kamen sauber und gut getrennt durch. Gesamtlautstärke war gut dem Saal entsprechend.

Für weitere Konzerte überlege ich fast, auf das große Besteck zu verzichten. Klavier müssen wir eine andere Lösung finden (siehe oben), vielleicht auch eine eigene Combo, Gesang würde eventuell über eine Box am Boden reichen in einem so kleinen Setting. Das reduziert den logistischen Aufwand massiv.

Ansagemikro ab sofort nur noch mit Schalter, so dass der Dirigent das selbst steuern kann. Sax spielen, gleichzeitig den Mischer bedienen ist eine Herausforderung, die ich nicht immer brauche ;) Für ein Stück zum Solistenplatz laufen, vergessen, das Vocal Mikro aufzumachen, zurücklaufen war auch etwas doof, aber selbst schuld ;)

Das Publikum war zufrieden, die Hütte voll, Band glücklich, Veranstalter glücklich. Das zählt am Ende des Tages.

Danke für Eure Hinweise und Eure Teilnahme hier!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Das Publikum war zufrieden, die Hütte voll, Band glücklich, Veranstalter glücklich. Das zählt am Ende des Tages.
So ist es. Sehr gut, wenn alles grundsätzlich gut gelaufen ist.

Wenn der Pianist weiter vorne sitzen würde, also (z.B. auch nur teilweise) mit auf dem Saxofonisten-Podest, würden er sich möglicherweise besser hören, bzw. die Voraussetzungen für einen guten Monitorsound wären besser.
Das hängt natürlich u.a. davon ab, ob das Saxofonisten-Podest die gleiche Höhe hat wie die Bühne und ob alle Saxe etwas nach rechts (vom Publikum aus gesehen) rücken können, um dem Pianisten noch Platz zu machen.
Ein Problem liegt sicher auch in der unkonventionellen Besetzung, die halt mehr Musiker als nötig und üblich auf die Bühne bringt (cl, 3 x as2). Aber auch ich habe in meiner Schüler-Big-Band 2x as 1, 2x as 2, kann das also nachvollziehen.
Trotzdem würde ich, ehrlich gesagt, alles daransetzen, dass bei kleinen Bühnen 1-2 as2-Spieler zu Hause bleiben, damit der Baritonsax-Spieler vorne mit im Satz sitzen kann.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Danke für den ausführlichen Bericht, toll dass alles geklappt hat, freut mich - und viel Erfolg und Spaß bei den nächsten Auftritten!
Für weitere Konzerte überlege ich fast, auf das große Besteck zu verzichten. Klavier müssen wir eine andere Lösung finden (siehe oben), vielleicht auch eine eigene Combo, Gesang würde eventuell über eine Box am Boden reichen in einem so kleinen Setting. Das reduziert den logistischen Aufwand massiv.

Ansagemikro ab sofort nur noch mit Schalter, so dass der Dirigent das selbst steuern kann. Sax spielen, gleichzeitig den Mischer bedienen ist eine Herausforderung, die ich nicht immer brauche ;) Für ein Stück zum Solistenplatz laufen, vergessen, das Vocal Mikro aufzumachen, zurücklaufen war auch etwas doof, aber selbst schuld ;)
Combo für Klavier ist eine gute Sache!
Im Gegensatz zu "Silent stages" bei größeren Produktionen finde ich es bei Auftritten mit diesen Rahmenbedingungen gut wenn jedes Instrument erstmal einen Pegel auf die Bühne bringt mit dem es möglich wird dass der Instrumentalist und die Band das auch hören kann. Das noch dem (Monitor-)Misch aufzubürden den Eigenklang für sich selbst erstmal überhaupt auf die Bühne zu bringen finde ich nicht so nett. Da würde ich mir an Deiner Stelle Mitstreiter suchen um den Pianisten von der "eigenen Box-Lösung" zu überzeugen. Wenn ich hier lese dass er die eingebauten Lautsprecher an lässt befürchte ich nur hier ist jemand der auf das Technik-Thema wenig Lust hat und da zu bohrende Brett ein Dickes ist ;-)

Beim Gesang: meinst Du nur eine Box fürs Publikum? Wenn Du wie beschrieben ja Unterstützung durch die anderen Bandmitglieder hast (was sich ja auf Logistik beziehen kann/sollte), dann würde ich das nicht machen. Du sparst: 1x Box, 2x Stative, 1x Strom- und 1x XLR-Verkabelung, ich weiß nicht ob es das wert ist. Wenn ich an die Wirkung beim Publikum denke - das ist es schon wichtig dass der Gesang so sauber rauskommt wie bisher. Da würde ich an Deiner Stelle versuchen statt Abstriche am Klangniveau hinzunehmen mir lieber logistische Unterstützung zu sichern. Bei Eurer Mann/Fraustärke sollte das ja hinzubekommen sein.
Wenn der Pianist weiter vorne sitzen würde, also (z.B. auch nur teilweise) mit auf dem Saxofonisten-Podest, würden er sich möglicherweise besser hören, bzw. die Voraussetzungen für einen guten Monitorsound wären besser.
Das hängt natürlich u.a. davon ab, ob das Saxofonisten-Podest die gleiche Höhe hat wie die Bühne und ob alle Saxe etwas nach rechts (vom Publikum aus gesehen) rücken können, um dem Pianisten noch Platz zu machen.
Ein Problem liegt sicher auch in der unkonventionellen Besetzung, die halt mehr Musiker als nötig und üblich auf die Bühne bringt (cl, 3 x as2). Aber auch ich habe in meiner Schüler-Big-Band 2x as 1, 2x as 2, kann das also nachvollziehen.
Trotzdem würde ich, ehrlich gesagt, alles daransetzen, dass bei kleinen Bühnen 1-2 as2-Spieler zu Hause bleiben, damit der Baritonsax-Spieler vorne mit im Satz sitzen kann.
Das mit dem Zuhause-Lassen ist im Schul- und Amateurbereich immer so ein schwieriges Thema. Wenn es ein Weihnachtsmarkt-Auftritt bei angekündigten -3° ist finden sich immer Freiwillige. Aber wenn die Location/der Auftritt ansonsten sehr cool wollen alle mitspielen - und das finde ich total legitim und nachvollziehbar, ginge mir ja genauso. Und die meisten Bands haben ja nicht unbedingt eine Masse an mehreren Auftritten in der gleichen Güteklasse, so dass "ich heute, Du beim nächsten Mal" auch nicht so einfach umzusetzen ist.
Und da finde ich muss man eben Kompromisse im Klangbild hinnehmen weil nicht jeder ideal positioniert werden kann. Bei uns ist es z.B. Standard dass die Tenöre hinter den Altos postiert sind, egal ob Proberaum oder Konzert. Die Bühnensituation macht nur den Unterschied ob die Tenöre stehen oder sitzen ;-)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Das mit dem Zuhause-Lassen ist im Schul- und Amateurbereich immer so ein schwieriges Thema.
Absolut. Dazu kommt noch, dass es einige Stücke gibt, bei denen keine(r) von uns zu 100% fehlerfrei allein durchkommt. Zumeist ist es aber so, dass die Fehlerstellen nicht dieselben sind. Mit meinem Kollegen am 2. Tenor haben wir das so im Griff, dass jeder auch mal aussetzen kann (bevor er rausfliegt) und dann wieder reinkommen kann. Keiner muss durchziehen. Da sind wir über die Doppelbesetzung ziemlich froh ;)
 
Da muss ich an meine Blasorchester-Zeit denken, Kumpel am Baritonhorn und ich am Tenorhorn:
Ich: "kannst Du diese Stelle da spielen, ist recht tief und ich bekomme das nicht sauber intoniert hin".
Er: "ja klar, kann ich". Kurze Pause. "Welche?"
Für mich die perfekte Ausprägung von gesundem Selbstvertrauen ;-)
 
  • Haha
Reaktionen: 1 Benutzer

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben