Vorbereitung Bigband Gig - PA Setup - bitte um Meinungen

scenarnick
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Hallo in die Runde,

Ich bereite im Moment einen Gig mit meiner Bigband vor und stelle dabei auch die PA.Wenn ich Euer geballtes Wissen anzapfen kann, mal über den Plan zu schauen und zu validieren (kann ja schlecht bei PA nach Feedback fragen ;) ) und zu sagen, ob ich was übersehe, dann fühlte ich mich wohler :)

Situation:
Wir werden im einem Raum mit ca. 100 Zuschauern spielen (Raum ca. 13x15m, Ziegelwände, ca. 6m Höhe, Satteldach) . Die Band besteht aus 22 Musikern und spielt unverstärkt. Die einzige Aufgabe für die PA ist
  • E-Piano
  • Gesangssolisten
  • Solo Mikrofon für Bläser (Sax, Trompete, Klarinette)
  • Ansage
Anbei ein Bild der Aufstellung auf der Bühne. Die Saxophone werden vor der Bühne sitzen, die beiden PA Boxen rechts und links der ersten Reihe (Posaunen / Tasten) stehen. Anders lässt es der Raum nicht zu.
1770209562038.png

Zum Einsatz kommen:
  • XR18Air als Mischer
  • 2xMackie SRT 212 als PA (Nominal 1600 W je)
  • Joyo BSK 60 als Monitor für Klavier (nicht weil guter Monitor, sondern weil vorhanden)
  • Beyerdynamic TG-I51 als Solistenmikro für die Bläser (Position "Sol") (Niere)
  • Sennheiser 845 als Ansagemikro (Hyperniere)
  • Lewitt MTP 940 CM als ein Gesangsmikro (Niere)
  • TBD als zweites Gesangsmikro (Sängerin bringt mit)
Die PA will ich über das Main Out des XR18 bedienen, den Monitor über einen AUX Weg. Die Sänger werden in etwa auf Höhe der PA stehen (ebenfalls am "Sol" Platz). Davon erhoffe ich mir zwei Dinge: Wenig Rückkopplungsgefahr und keine Notwendigkeit eines Monitors für die Solisten.

Vielleicht wäre es besser, die PA etwas weiter hinten zu platzieren. Da habe ich aber Bedenken mit Rückkopplung (auch wenn wir sicher mit sehr gemäßigter Lautstärke unterwegs sind).

Vielleicht habt Ihr noch Ideen oder Vorschläge, oder könnt mich auf Dinge hinweisen, die ich nicht auf dem Schirm habe.

Jetzt sag ich's doch: Danke schon mal für Euer Feedback :)
 
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Magst Du Deinen Beitrag editieren und folgendes ergänzen? Danke:
  • Charakteristika der diversen Mikros
  • PA: wieviel Watt
  • Standort(e) und Ausrichtung(en) der PA in Zeichnung
Vielleicht hast Du auch eine Skizze des Raums oder so verfügbar? Alles, was hilft, sich Eure BEdingungen konkreter vorzustellen. Meter sind ja auch Mili-Sekunden, damit Teil der Phasenlagen :geek:
 
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Danke, soweit möglich ergänzt. Zwei mögliche Standorte der PA stehen im Text (rechts und links am Bühnenrand, entweder ganz vorne oder hinter E-Piano / Posaunen). Die PA wird wohl nur "ganz leise" als Stütze gefahren. An sich haben wir als Band die Lautstärke im Griff.

Ach ja: Die Bühne ist nicht mittig im Raum, sondern an der linken Seite des Raumes, d.h. die linke Wand der Bühne geht in die Wand des Zuschauerraums über.

Nur sehr "quick & dirty" eine Skizze des Raumes. Die roten Punkte sind die PA, die nach vorne strahlen (logischerweise)
1770215762936.png
 
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Kurze Fragen:

A-Bass und E-Bass spielen parallel oder abwechselnd?
E-Bass sund Git. spielen ja auch nicht unverstärkt, - über eigene Amps oder XR18?

Wie darf ich mir die Idee mit dem Solisten-Mic vorstellen?
Ein Mic für alle Solisten? Irgenwo aufgestellt und die Solisten stehen auf und laufen dann zum Solo-Mic? Das bringt in meinen Augen Unruhe.
Ich würd die Solisten tendenziell auch unverstärkt spielen lassen und dabei die Band im Volumen etwas zurücknehmen. Keine Ahnung wie die Raumakustik ist, aber eigentlich sollte das als Bläser in diesem Rahmen möglich sein....

Und hinter der Bühne gibt es auch eine Wand?

Aufstellungs-Empfehlung von meiner Seite:
Die Trompeten ganz hinten sind etwas undankbar, eigentlich braucht die Big-Band in der letzten Reihe das rhythmisch-harmonische Fundament zur Führung: Also Drums, Bass, Gitarre Klavier.
Hab ich so gesehen bei einer recht ähnlichen Big-Band vor einem 3/4 Jahr bloß weniger Zuschauer aber PA-technisch ein nahezu identisches Konzept, hat sehr gut funktioniert.

Der A-Bass (Kontrabass oder Akustik-Bass?) braucht eigentlich auch eine Abnahme.

Ich wünsche viel Erfolg und ein gutes Konzert. (y)
 
A- und E-Bass sowie Gitarre spielen jeweils über eigene Combos. Das Konzept ist schon erprobt. Die laufen nicht über die PA.

Und ja, die Bläser-Solisten gehen zu einem Solisten Mikro nach vorne. Ich bin nicht der Dirigent, da werde ich ihm auch nicht reinreden. Auch in der Aufstellung haben wir auf anderen Bühnen so schon gespielt, das ist eher seine Sache. ich muss nur die PA aufstellen, Tenorsax spielen und singen ;)

Ich wünsche viel Erfolg und ein gutes Konzert. (y)
Danke!
 
Nun, das war ja auch nur eine Gedankenanregung, weil ich das so bei einer anderen Big-Band gesehen habe und als sinnvoll wahrgenommen habe. Und da gab es auf der kleinen Bühne schlichtweg keinen Platz zum hin- und herlaufen, der Dirigent hat die Solos halt per Handzeichen verteilt und die sind dann einfach nur aufgestanden.

Und wenn die Trompeten so laut sind, dass sie hinten stehen müssen.... :cool:
 
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Ein Mic für alle Solisten? Irgenwo aufgestellt und die Solisten stehen auf und laufen dann zum Solo-Mic? Das bringt in meinen Augen Unruhe.
Das kenne ich so auch bei diversen Bigbands (lokale wie internationale). So sind die Solisten mehr im Fokus. Allerdings muss man da auch etwas aufpassen ob das mit unterschiedliche Instrumenten dann auch brauchbar funktioniert.

Und die Aufstellung mit den Trompeten hinten, davor die Posaunen, davor die Saxofone ist an sich auch klassisch.
Unüblich sind nur die Git(arre), Cl und Bs (was ist damit gemeint) zwischen Trompeten und Posaunen.
Ich habe auch immer wieder eine ähnliche Konstellation in Betreuung. Allerdings habe ich auch bei kleineren Bigband Konzerten trotzdem eine rudimentäre Mikrofonierung/Abnahme der Rhythmus Gruppe und auch der Saxofone.
Nur sehr "quick & dirty" eine Skizze des Raumes. Die roten Punkte sind die PA, die nach vorne strahlen (logischerweise)
Die Bühne ist aber schon mittig im Raum? Oder ist die wirklich ganz links.
 
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Cl und Bs (was ist damit gemeint) zwischen Trompeten und Posaunen.
Cl - Klarinette (spielt meist die 1. Trompete mit)
BS (absichtlich groß) - Bariton Saxophon, sitzt bei uns nicht im Sax-Satz, weil funktional eher Posaunen mitgespielt werden.

Die Bühne ist aber schon mittig im Raum? Oder ist die wirklich ganz links.
Ach ja: Die Bühne ist nicht mittig im Raum, sondern an der linken Seite des Raumes, d.h. die linke Wand der Bühne geht in die Wand des Zuschauerraums über.
Leider ist das so...
Allerdings habe ich auch bei kleineren Bigband Konzerten trotzdem eine rudimentäre Mikrofonierung/Abnahme der Rhythmus Gruppe und auch der Saxofone.
Da ich auch spiele kann ich während des Gigs tatsächlich nur die Mikrofone muten / öffnen. Weiteres Equipment zur Abnahme der Drums, die sich hinten in der Ecke verstecken, steht mir auch nicht zur Verfügung. Wenn's unbedingt nötig ist, könnte ich noch 2 Overheads organisieren, aber die Stative nähmen uns schon Platz weg, den wir nicht haben.
 
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Interessant, wir haben auch eine teilweise doppelt besetzte BigBand mit "historisch mitgeführter" Klarinette - bei uns spielt die allerdings die Tenor-Sax-Stimme mit. Unverstärkt macht das allerdings vermutlich wohl wenig Unterschied ;-)
Bari vor (Bass-)Posaune passt schon - am liebsten hätte ich ja auch Bari und Bassposaune in meiner (Bass) Nähe, aber alles geht leider nicht.
Und beide Tenorsaxe soweit auseinander - in klassischer Besetzung OK, hier durch die vielen Alt-Saxe: interessant!

Zur konkreten Situation:
Schlagzeug-Mikrofonierung ist nice to have, aber wenn die Ressourcen knapp sind sticht mir was anderes mehr ins Auge.
Wenn es irgendwie möglich ist würde ich versuchen die PA-Boxen weiter nach vorne zu ziehen und ggf. noch einen Gesangsmonitor zu organisieren.
Wie ist denn der Höhenunterschied zwischen Bühne und Podest?
Ein Mikro für den Solisten ist in der Tat gang und gäbe, ich kenne es allerdings nur prominent vorne neben dem Dirigenten - wie exponiert ist die Stelle denn in dieser Lage? Wenn die Saxophone da zum Soli buchstäblich in die zweite Reihe rücken ist zumindest ungewohnt. Und da steht der Solist und der Gesang in der Blickachse Dirigent-Schlagzeug - die sollte auf jeden Fall frei bleiben und eine klare eindeutige Kommunikation ermöglichen.

Wenig Rückkopplungsgefahr und kein Bedarf für Monitor - die zwei Ziele sind leider etwas schwer unter einen Hut zu bringen....
 
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Wie ist denn der Höhenunterschied zwischen Bühne und Podest?
Podest hat 40cm Füße, Bühne ist ca. 1m hoch.
Ein Mikro für den Solisten ist in der Tat gang und gäbe, ich kenne es allerdings nur prominent vorne neben dem Dirigenten - wie exponiert ist die Stelle denn in dieser Lage?
Die Befürchtung ist, dass dann alle Solisten noch die Treppe runtergehen müssen. So stehen sie oben auf der Bühne und sind sehr prominent sichtbar. Die Sichtachse zu den Drums ist ein guter Punkt, den kriegen wir in den Griff. Danke für den Hinweis

Der Hinweis, die PA weiter nach vorne (und damit vor die Bühne, auf Höhe der Saxophone) zu ziehen ist gut. Den Instrumental-Solisten wird das egal sein, mir auch als Sänger. Die Sängerin muss ich befragen.

Die Sax-Solisten werden wohl nicht zum Solo an die Solisten-Position gehen (können), sondern lediglich aufstehen. Die sind aber auch durchsetzungskräftig genug. Schwierig wird die Trompete mit Dämpfer und die Klarinette, die müssen einfach zum Solo unterstützt werden.

Weitere Monitore und eventuell Overheads für die Drums könnte ich mir aus dem Proberaum leihen. Wird aber alles ne Platzfrage. Wir sind jetzt schon vor der Bühne und nehmen uns damit 2 Reihen Zuschauer, die Reservierungen sind ausgebucht und es gibt eine Warteliste :) Also alles eine Frage von Origami falten und Platz sparen.

Fun fact: Das ist der Solisten-Arbeitsplatz :)
1770221651192.png


Oben auf dem Galgen das TG-I51, auf der Stereo-Schiene am Gravity Expander warten die beiden Gesangsmikrofone auf den Einsatz, das iPad liefert Noten, wenn erforderlich
 
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Ihr kriegt das schon hin - man kann sich nunmal in den seltensten Fällen eine Bühne malen ;-)
Das Wichtigste bleibt eh: ab dem Moment an dem Ihr die Bühne betretet Konzentration und SPASS! Wenn ihr beiden rüberbringt sind alle anderen Begleitumstände an dem Tag und dem Raum nebensächlich :)
 
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Die Basics sind ja eigentlich klar und wenn ihr genug Erfahrung habt, kann ja fast gar nix mehr schiefgehen...
Die Boxen halt etwas in Richtung Zuschauer-Raum drehen, dass sie nicht die Wand anstrahlen.
Das Ansage-Mic muten, sofern nicht benötigt und möglich.

Ein Bass-Drum Mic wäre fein, Overhead vermutlich zuviel, würd ich nicht nehmen.

Schwierig wird die Trompete mit Dämpfer und die Klarinette, die müssen einfach zum Solo unterstützt werden.
Ah, verstehe....

Wäre halt die Frage, wieviel Monitoring die Sängerin haben will, aber das kannst du ja im Ernstfall mit über den Joyo laufen lassen.
 
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Das Ansage-Mic muten, sofern nicht benötigt und möglich.
Versteht sich - die Mics werden alle gemutet wenn nicht benötigt. Sonst hole ich mir zu viel Bleed auf die PA.

Danke an alle für die Tipps - tut echt gut, von Euch Unterstützung und Validierung zu bekommen! Ich berichte, wie es gelaufen ist. (Ist auch der erste "echte" Einsatz des TG-I51, das seit Jahren bei mir in der Schublade liegt. Dazu gibt es schon ein oder zwei Threads, in die ich den Bericht stellen werde.
 
Moin,
ich würde es ja komplett anders aufstellen, aber wenn ihr das schon mal so hattet, warum nicht.
Ist die Bühne rundum geschlossen? Und hat reflektierende Wände? Dann könntet ihr viel Spass mit dem Schlagzeug an dieser Position haben. Die Trompeten sind da weniger empfindlich weil die ziemlich geradeaus strahlen, CL und BS könnten da auch ungewollten Hall erzeugen. Vorhänge helfen da Wunder! Aber nicht an jeder Seite.
Wenn ihr die Lautstärke wirklich im Griff habt, sollte das auch gehen, sowas kenne ich nicht... ;)

Die BigBand Aufstellung bei modernen Sachen bei uns ist grob diese: Rhythmusgruppe vorne links (Dr, Bs, Git, Keys, Perc), hinten Trompete, Tuba, Posaune, Mitte Hörner, Klarinetten, vorne Sax und Querflöten. Davor auf Höhe des Dirigenten der Gesang. Alles abgenommen. Klappt ganz gut damit in einer Halle bis ca. 400 Personen.
Für Blasmusik ist die Aufstellung etwas anders, Rhythmus hinten in der Mitte und die Bläser in 3 Reihen davor.

Der Soloplatz ist cool!

Ciao
Monkey
 
ich würde es ja komplett anders aufstellen, aber wenn ihr das schon mal so hattet, warum nicht.
Danke für Dein Feedback. Die Aufstellung ist gesetzt, daran kann ich nur noch in Nuancen etwas ändern. Dass die Bühne für ne BB suboptimal ist, ist uns leider bewusst, wir müssen mit dem leben, was wir bekommen. Vielleicht kann man den Bühnenvorhang (an sich vorne) mit etwas Geschick und Gaffa benutzen, um die seitlichen Wände der Bühne zu dämpfen. Ansonsten müssen wir mit dem arbeiten, was wir bekommen.

Wir haben genau eine Stunde Zeit, die Band zu stellen, Einspielen und Soundcheck (PA Aufbau und Line Check mache ich vorher alleine) und dann sind wir live.

Daher geht es mir in diesem Faden darum, alles möglichst gut vorzubereiten, damit sich die Band "ins gemachte Nest" setzen kann. An sich sollte ich ja als TS2 und Sänger Teil vom Soundcheck sein und einspielen sollte ich mich auch vorher ;) Das wird wohl nix, also muss ich schon mal Kaltstart machen. Ich werde auch den Mixer von meinem TS2 Platz aus bedienen müssen (darum will ich nach Möglichkeit NUR mute / unmute machen müssen). Der Rest ist ein Kompromiss.

Wir haben in der (oder vergleichbarer) Aufstellung schon einige Gigs gespielt und ich habe das auch bei anderen BBs (inklusive der HR Bigband) gesehen. Rhythmusgruppe links (vom Publikum aus gesehen), Trompeten hinten, Posaunen davor, dann Sax. Solisten vorne (soweit möglich). Insofern wundert mich die Aufstellung, die unser Chef vorgesehen hat, nicht.

Einzig der Hinweis, die PA weiter nach vorne zu nehmen und die Drums ggfs. abzunehmen um sie zu stützen, fallen mir jetzt aus dem Thread auf. Vorhänge, siehe oben - wir machen, was geht.
 
Wir haben genau eine Stunde Zeit, ... und dann sind wir live.
Oh, das ist sehr sportlich.
Da wünsche ich dir gute Nerven und ja, dafür ist die Vorplanung essentiell.

darum will ich nach Möglichkeit NUR mute / unmute machen müssen
Ja, meine Empfehlung lief auch ganz klar auf eine Bleed-Reduzierung diesbezüglich hinaus.
Aber im XR18 kannst du doch auch für jedes Mic ein Gate einstellen und die ganze Geschichte damit eigentlich (also zumindest theoretisch) automatisieren. Habe ich aber bisher noch nicht gemacht und daher weder Einstellungsempfehlungen noch Erfahrungen. Vielleicht hat ja @Mfk0815 diesbezüglich Tipps.

Mit meinem Vorschlag bzgl. Bass-Drum abnehmen meinte ich nicht, die Sache superfett zu machen sondern eher darum, um die rhythmische Prägnanz zu akzentuieren und zu unterstreichen, also nicht den Bass-Bereich zu fett und schwammig sondern eher prägnante klare Tiefmitten betonen.
Becken sind laut genug, Toms sind 'nur' Füllstoff bei Big-Bands und die Snare kann man durch Spieltechnik in der Lautstärke variieren (Sticks, Rods, Besen, Anschlagsstärke ...) - um das mal platt zu formulieren.

Finde ich eigentlich sehr unschön, als Musiker sich selbst zu mischen (hab ich auch gelegentlich machen müssen), weil entsprechend meiner Erfahrung die persönliche Musikalität drunter leidet, wenn man parallel noch immer an die Technik denken muss....
Aber wenn (dann) alles passt (nach dem Soundcheck), musst du ja nix mehr mixen.... ;)
Vielleicht hast du ja jemand Bekannten, der den Sound gut einschätzen kann und der dir im Ernstfall Zeichen gibt...

Ich wünsche ein super Konzert und viel Spaß für euch und das Publikum, auch trotz des Technik - und Orga-Stresses.
Wenn es um die Ecke bei mir gewesen wäre, wäre ich gerne vorbeigekommen....
 
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Aber im XR18 kannst du doch auch für jedes Mic ein Gate einstellen
Ich pflege eine ausgesprochene Hassliebe zu Gates / Expandern (Live). in der Blues Band hatten wir mal einen Tonmenschen, der uns zwar einen Super Sound produziert hat, aber in den Moderationen den Expander nicht rausgenommen hat. Ich musste halt immer "über dem Threshold" brüllen, wenn ich mal was sagen wollte :)

Mit meinem Vorschlag bzgl. Bass-Drum abnehmen meinte ich nicht, die Sache superfett zu machen sondern eher darum, um die rhythmische Prägnanz zu akzentuieren und zu unterstreichen, also nicht den Bass-Bereich zu fett und schwammig sondern eher prägnante klare Tiefmitten betonen.
Becken sind laut genug, Toms sind 'nur' Füllstoff bei Big-Bands und die Snare kann man durch Spieltechnik in der Lautstärke variieren (Sticks, Rods, Besen, Anschlagsstärke ...) - um das mal platt zu formulieren.
DAS zeige ich unserer Drummerin NICHT :)

Ich wünsche ein super Konzert und viel Spaß für euch und das Publikum, auch trotz des Technik - und Orga-Stresses.
Wenn es um die Ecke bei mir gewesen wäre, wäre ich gerne vorbeigekommen....
Danke Dir!
 
Ich pflege eine ausgesprochene Hassliebe zu Gates / Expandern (Live).
Ja, kann ich nachvollziehen und hab mich ja daher auch vorsichtig ausgedrückt - ich hab diesbezüglich live gar keine Erfahrungen, aber liegt das letztlich nicht (zumindest theoretisch) an der Einstellung? Daher meine Frage an die Experten ....

Hihi, bzgl. Drum habe ich das nur zwangsläufig stark vereinfacht ausgedrückt (sozusagen nur für interna ;)) und ja - es gibt ganz unterschiedliche Vorstellungen des Bass-Drum-Klanges. Ich mag halt eher eine knackige (eher leicht mittige, trockene) nicht zu verwaschenen im Bass-Bereich abgestimmte Bass-Drum....

Ihr macht das schon.... (y)
 
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Ja, kann ich nachvollziehen und hab mich ja daher auch vorsichtig ausgedrückt - ich hab diesbezüglich live gar keine Erfahrungen, aber liegt das letztlich nicht (zumindest theoretisch) an der Einstellung?
Wenn ich unbeteiligt wäre und im Publikum säße wäre das eine Option. Da könnte man mit dem Threshold spielen und den dynamisch anpassen. So verlasse ich mich auf meine Frau im Publikum, die mir grobes Feedback geben kann, aber nicht den Mischer bedienen...
 

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