Warum habt ihr Euch zusätzlich zum Akkordeon eine Steirische als Zweitinstrument angeschafft ?

von albschneggle, 15.05.19.

  1. albschneggle

    albschneggle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.19   #1
    Hallo Ihr !

    In letzter Zeit erlebt die Steirische Harmonika einen ungeahnten Aufschwung jenseits der alpinen Regionen ;)...Vor einigen Jahren wär das für die wenigsten von Euch wahrscheinlich eine Überlegung gewesen, sich mit so ner kleinen diatonischen wechseltönigen Kiste zu beschäftigen, bei der man im Vergleich zur Pianotastatur auch noch komplett umdenken muss...und dann womöglich noch Griffschrift...:eek:
    Herbert Pixner hat bestimmt Einiges dazu beigetragen...und sonst ??
    Mir selber ist die Steirische Harmonika zum ersten Mal bewusst im Allgäu begegnet, als sie auf einem Mini-Dorffest von "Mann zu Mann" weitergereicht wurde und fast jeder konnte spielen... das fand ich einfach klasse....eigentlich zuerst für meinen Mann gedacht, hat das Instrument dann sehr schnell zu mir gefunden...:)..mir hat es einfach auch gefallen, wie locker und fröhlich damit Musik gemacht wurde..das stand so ganz im Gegensatz zum ernsten Akk.orchesterspielen...seither hat sie mich nicht mehr losgelassen...
    Vielleicht könnt ihr auch ein bisschen erzählen, was die Beweggründe waren/ sind, warum ihr euch zusätzlich zum Akkordeon eine Steirische zugelegt habt ?

    Gruss, albschneggle
     
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  2. Merlin

    Merlin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.19   #2
    bin im Allgäu geboren und mir gefällt die Alpenmusik. Auch die "Holzkisten" finde ich optisch und klanglich klasse. Ich spüre, wie es in mir schwingt, wenn ich diese Musik höre.
    Dennoch bleibt es eine Alternative.
    Das Akkordeon ist mir durch die vielseitigen Möglichkeiten sehr wichtig. Den Aufwand, beides zu üben, nehme ich gerne in kauf.
     
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  3. fkneyer

    fkneyer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.19   #3
    Akkordeon vor fast 50 Jahren angefangen zu lernen - weil es damals in war, ein Instrument zu lernen (doch, doch, hat mir schon auch gefallen, war aber wohl doch zu jung).
    Auf meiner Hochzeit 1982 hat mein Opa die Steirische gespielt - und wie.
    Hab sie dann aber wieder aus den Augen verloren (die Steirische), auch weil ich keinen kannte, der so ein Instrument spielte, geschweige denn eine Anlaufstelle, wo man das hätte lernen können

    Irgendwann in 2018 ist mir beim Entrümpeln die alte Hohner Lucia III in die Finger gekommen, ausgepackt, angespielt und schnell weggelegt - hat furchtbar geklungen

    Aber ein Instrument mußte es sein, also beschlossen, dass es eine Steirische sein muss (diese Art Musik hat mir immer gefallen)
    Und dann - Glück muss man haben - recht schnell eine Lehrerin gefunden, sogar ganz in der Nähe und voila - jetzt spiele ich
    Und das Beste zum Schluss - vor ein paar Tagen hat meine Frau (die immer behauptet hat, dass sie diese "Volksmusik" nicht mag) gesagt (Originalton): "So langsam werde ich süchtig nach dieser Musik"
    mehr kann man doch nicht wollen, oder?
     
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  4. Arrigo

    Arrigo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.19   #4
    Einem guten Freund von mir, schon im Rentenalter, wurde vor ein paar Jahren bei einem von einem Ziachverein veranstalteten Volksmusiktreffen verboten, etwas auf dem Akkordeon vorzuspielen, weil ein Akkordeon "kein Volksmusikinstrument" ist.
    Daraufhin legte er sich mit dem ihm eigenen Ehrgeiz eine Steirische und einen Tonbelegungsplan zu (und trat dem Ziachverein bei).

    (Die Lieder, die er spielen will, hat er im Kopf, deswegen spielt er grundsätzlich über alle vier Reihen.
    Ich habe ihn einmal gefragt, was er von dem Tonbelegungssystem hält und bekam zur Antwort, dass er zwar von jedem Knopf wisse, für welchen Ton er auf Zug und Druck gut sei, aber er da kein System erkennen könne.
    Bei dem Ziachverein hat er mittlerweile wieder aufgehört, weil ihm die zu schlecht waren (d.h. nur auf maximal zwei Reihen spielen) und das "alles gleich klingt".
    Die Ziach hat er noch aber er spielt sie nur noch selten, seit er festgestellt hat, dass er sie hauptsächlich dann gespielt hat, wenn er das schwere 415-Akkordeon nicht mitnehmen wollte und sich daraufhin ein 72-Bass-Akkordeon zugelegt hat.)
     
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