Kasper666
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- 26.06.25
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- Paderborn
Hinter dem plakativen Titel verbirgt sich folgende Feststellung von mir (die aber vielleicht auch gar nicht jeder teilt!?) und die Frage nach den Gründen dafür:
Warum ist günstiges Equipment in der Regel so lieb- und anspruchslos gestaltet? Insbesondere spiele ich da auf die Hausmarken der großen Musikhändler/Onlineshops an. Es fängt schon mit der cringen Namenswahl an ("Harley Benton*", "Fame", "Jack & Danny") und setzt sich dann bei Logos und Produktgestaltung fort, z.B. den üblen Kopfplattendesigns bei E-Gitarren und -Bässen u.v.m.
Ich denke dann immer: Meine Fresse, im Verhältnis zu den technischen Produktentwicklungs- und späteren Herstellungskosten kann es doch nicht wirklich ins Gewicht fallen, mal vorab ein paar Stunden in kompetentes Grafik- und Produktdesign zu investieren...!? Herrscht da keinerlei Bewusstsein bei den Produktmanagern - oder soll das vielleicht sogar so? Oder traut sich keiner, dem Gründer/Chef zu sagen, dass das so kacke aussieht?
Oder geht es hier darum, bewusst die Markenhersteller nicht zu sehr zu "ärgern", mit denen man ja auch Konditionen verhandeln muss? Oder will man vielleicht auch gar nicht zuviel von den Hausmarken verkaufen, weil die Marge an einem teuren Markenprodukt deutlich höher ist als bei den eigenen Hausmarke-Alternativen?
Wie schätzt ihr das ein? Gibt es hier vielleicht jemanden aus der Branche, der der für Erhellung sorgen kann?
Warum ist günstiges Equipment in der Regel so lieb- und anspruchslos gestaltet? Insbesondere spiele ich da auf die Hausmarken der großen Musikhändler/Onlineshops an. Es fängt schon mit der cringen Namenswahl an ("Harley Benton*", "Fame", "Jack & Danny") und setzt sich dann bei Logos und Produktgestaltung fort, z.B. den üblen Kopfplattendesigns bei E-Gitarren und -Bässen u.v.m.
Ich denke dann immer: Meine Fresse, im Verhältnis zu den technischen Produktentwicklungs- und späteren Herstellungskosten kann es doch nicht wirklich ins Gewicht fallen, mal vorab ein paar Stunden in kompetentes Grafik- und Produktdesign zu investieren...!? Herrscht da keinerlei Bewusstsein bei den Produktmanagern - oder soll das vielleicht sogar so? Oder traut sich keiner, dem Gründer/Chef zu sagen, dass das so kacke aussieht?
Oder geht es hier darum, bewusst die Markenhersteller nicht zu sehr zu "ärgern", mit denen man ja auch Konditionen verhandeln muss? Oder will man vielleicht auch gar nicht zuviel von den Hausmarken verkaufen, weil die Marge an einem teuren Markenprodukt deutlich höher ist als bei den eigenen Hausmarke-Alternativen?
Wie schätzt ihr das ein? Gibt es hier vielleicht jemanden aus der Branche, der der für Erhellung sorgen kann?
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Bei Harley Benton schüttelts mich auch immer, obwohl meine allererste Gitarre von denen war und ich auch nen Harley-Benton-Bass habe. Dass sie den Schriftzug neu gestaltet haben, hat mich SEHR gefreut, aber am Namen ändert das ja nix. You can’t polish a turd...
) Und dann gibts keinen in der Umgebung, der erklären kann, warum sein Design furchtbar ist und es besser wäre, lieber einfallslos mit Helvetica (weil ja doch irgendwer einen Mac rumfliegen hat) auf weißem Hintergrund zu arbeiten anstatt drölf Freefonts und"kreative" Farbschemata zu verwenden. Gutes Design ist schwer zu machen, aber es ist nicht so schwer, etwas zu gestalten, das wenigstens kein Kothaufen ist. Bei der Marke "Fame" frag ich mich auch immer noch, was die denn geritten hat, diesen Font zu wählen, und dann vor allem so einen peinlichen Namen. (Und DANN auch noch unter dieser Marke PRS-Kopien zu bauen, die teurer sind als PRS SE Modelle...
)


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