Welcher Bass?

von Felice, 15.08.05.

  1. Felice

    Felice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.05   #1
    Hi zusammen,

    ich spiele seit vielen Jahren Kontrabass, hab mir vor einiger Zeit dann aus transporttechnischen Gründen einen ältlichen, aber brauchbaren Fretless zugelegt, und jetzt wäre dann mal die Zeit (und der Kontostand) reif für eine ordentliche bundierte Variante.
    Musikmäßig geht es in Richtung Latin- und funkiger Jazz, aber auch mal ordentlich Rock, sollte also auch mal für eine gehörige Slapeinlage zu haben sein (wobei ich zugeben muss, dass in der Hinsicht bislang wohl meine Fähigkeiten die Grenzen vorgeben...)
    Ich finde dabei ein angenehmes Handling und natürlich einen brauchbaren Klang wichtiger als eine extravagante Optik, außerdem würde ich es gern mal mit einem Aktivbass probieren. Weil ich von Yamaha bislang eigentlich nur Gutes gehört habe, habe ich bislang mal den RBX 774 näher ins Auge gefasst, ist ja ein Viersaiter. Mit Fünfern komme ich irgendwie nicht so klar. Dann soll's da ja noch von Fame was Brauchbares geben, mein Problem ist leider, dass ich von Köln ziemlich weit weg wohne, und eigentlich die Klampfe schon mal anspielen will.
    Meint ihr, ich bin mit dem Yamaha für mein Aufgabenfeld gut bedient, oder sollte ich mir lieber was anderes anschauen?
    Vielen Dank und viele Grüße, Felice
     
  2. caruso

    caruso Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.05   #2
    Yamaha ist allgemein bekannt für gute Qualität zum erschwinglichen Preis. Sehe ich mir den Bass an, denke ich allerdings sofort an ''heftigere'' Musikrichtungen, obwohl das ja eigentlich egal ist. Was Du brauchst ist ein vielseitig einsetzbares Instrument und da denke ich dann an einen BTB von Ibanez, unter anderem auch, weil Benny Rietfeld von Santana solche Teile spielt, was ja Deiner Latinader entsprechen würde. Und ein Freund spielt einen BTB im Metallbereich.

    Maxime muß aber für Dich sein: In den Laden, testen, testen, testen. Die wohl ältere BB Serie von Yamaha ist sehr gut in Klang und bespielbar. Das ist ein etwas Jazzbass mäßiges Konzept, gefiehl mir aber extrem gut.

    Vergiß' bitte auch nicht, die Marke Cort einmal anzutesten, und Dean.
     
  3. Ihngschenöhr

    Ihngschenöhr Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.05   #3
    Der RBX 774 geht wirklich eher richtung Rock. Es gibt zwar von der TRB-Serie keinen 4-Saiter, aber der TRB 5II und der TRB 1005 sind absolute Traumbässe, sowohl was das Handling als auch die Flexibilität der guten Sounds betrifft. Und sonst: ich finde die neuen BB 614 besser als die alte BB-Serie. Unbedingt antesten! Fame baut entweder Music Mans oder Warwicks nach - laß Dir einen schicken. Wie hoch ist Dein Budget?
     
  4. Felice

    Felice Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.05   #4
    Ah okay, ich hab's mir auch schon so halb gedacht, dass der 774 eher was für Rock ist, so mit 2 Humbuckern... Mein Budget liegt so bei 500, max. 600 Euro, ich denke dafür müsste doch eigentlich was zu kriegen sein? Mir wär's halt wichtig, dass ich auch Rock spielen kann mit dem Gerät. Werd mich natürlich noch fleißig umsehen, aber vielen Dank erstmal für Eure Tipps, ich brauch ja mal so eine gewisse Eingrenzung, welche Modelle so in Frage kommen. Ich habe mich ja bislang wenig mit der Materie beschäftigt. Habt ihr eigentlich Erfahrung mit den besseren Harley-Benton-Modellen?
    Felix
     
  5. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 16.08.05   #5
    Da mir ja momentan keiner weiterhilft :mad: versuche ich jetzt ´mal Dir weiter zu helfen. Was hast Du jetzt für einen "grätenfreien" (steht nix im Profil). Was gefällt Dir bei ihm (soundtechnisch und seitens der Ergonomie) nicht . Vielleicht kann ich mir dann besseres Bild machen.

    jetzt editiere ich doch noch: gucke ´mal in den fast Parallelthread:
    https://www.musiker-board.de/vb/showthread.php?t=76715 und berücksichtige mal den Klassiker (MM - nein nicht MusicMan oder Masterman sondern Marcus Miller ;)). Selbst mein billig Jazzi war gut bespielbar und an Deiner Stelle würde ich das Testangebot von Hotwire bzgl. des KSD-704 (gut - sind 100,00 mehr) annehmen. Dann hast Du wenigstens eine Referenz in Deiner Preisklasse.

    Gruß
    --
    JJ (Nein - nicht ... sondern Abkürzung meiner Vornamen)
     
  6. Fred67

    Fred67 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.05   #6
    Zum Instumentenkauf, besonders beim Bass, muss man einfach sagen, dass eine gute Bespielbarkeit das aller wichtigste ist. Mit dem Sound läßt sich Amp mäßig immer noch was drehen, wenn du aber mit dem Hals nicht klakommst, ( und da sind die Unterschiede enorm) kannst du den besten Bass vergessen. Aber das ist eine total subjektieve Geschichte. Da hilft nur probieren.
    Gruß Fred
     
  7. Felice

    Felice Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.05   #7
    Hi d'Averc, vielen Dank für deine Tipps. Mein momentaner E-Bass ist ein ziemlich alter (schätze so 20) aber noch schöner vermutlicher Japaner, Hersteller weiß ich leider nicht, weil der Vor- oder Vorvorbesitzer die Kopfplattenbeschriftung weggemacht hat, ist aber ein schönes Teil, ein Viersaiter aus Mahagoni, mit dreiteiligem Ahornhals mit Ebenholzgriffbrett, und einem Split-Coil Klingenkern-Tonabnehmer. Die "Elektronik" (= den Kondensator am Höhenregler :) ) hab ich mal neu gemacht, aber sonst ist es der Alte. Als Seiten spiel ich geschliffene GHS, die find ich ideal für den Zweck. Dann hab ich auch noch mein wirkliches Schatzi, nämlich meinen Contra, aber der interessiert hier wohl nicht so.

    Ich denke, ich werde mir den Ibanez und den Fame-Warwick-Nachbau mal näher anschauen und anspielen. Meint ihr es lohnt sich auch nen Fame-MM mal anzutesten, oder geht der in die falsche Richtung?
    Vielen Dank!

    Felix
     
  8. Luebbe

    Luebbe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.05   #8
    Antesten kann nicht schaden. Geht durch die Gute 3-Band Elektronik in die Verschiedensten Musikrichtungen...
    Ansonsten wenn man ganz viel Glück hat bekommt man vielleicht irgendwo einen gebrauchten TRB 4...
     
  9. d'Averc

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    Erstellt: 16.08.05   #9
    Zum Ersten: Es können wohl die wenigsten etwas Konstruktives zufügen ...
    Zum Zweiten: Versuch macht kluch (aber dabei dem Jazzi mit aktiver Elektronik und Erle/Esche-Korpus als Vergleich eine Chance geben) - im Zweifelsfall merkt man dass etwas weniger gut geht ...
     
  10. caruso

    caruso Registrierter Benutzer

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  11. Felice

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    Erstellt: 16.08.05   #11
    hm, gefällt mir irgendwie nicht so...
    was ist eigentlich der Unterschied zwischen den beiden Fames Baphomet und Baphomet Blonde?
     
  12. d'Averc

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    Erstellt: 16.08.05   #12
    Jaaa - jetzt kommst Du langsam auf den Trichter, was ich meinte ... :) (Achtung: Ich war noch nicht in Kölle probespielen - nur bzgl. der Papierwerte):
    Esche-Korpus + Ahornhals-BO +aktive JJ-PUs +aktive Elektronik => Brillianz + Attack + (noch) gutes Sustain + Vielseitigkeit => siehe Deine Vorstellungen im ersten Post => Blondine
     
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