Welches Equipment benötige ich für ein Kondensatormikrofon?

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Hallo liebe Leute,

ich singe und möchte anfangen, meine Songs aufzunehmen. Da ich noch ein Laie in dieser Hinsicht bin, habe ich mich etwas informiert.
Nach intensiver Internetrecherche habe ich mich für die Beyerdynamic Dt 770 Pro 250 Ohm (KH) und das Rode Nt1-A (Mic) entschieden.

Was ich mich frage: Wie funktioniert der Anschluss an das Laptop (meiner: Dell Latitude E5400, einfach und schlicht;-))? U. a. habe ich gelesen, dass eine bestimmte Phantomspeisung für das Mirkophon vorhanden sein muss. Ist das dann gegeben oder muss ich da noch etwas (Netzteil?!) zwischenschalten?
Im Lieferumfang ist ein XLR-Kabel enthalten. Lt. meinen Quellen besitzt ein einfacher Laptop aber keinen Anschluss dafür. D. h., ich brauche einen Adapter o. Ä., um es anzuschließen?

Benötige ich unbedingt ein Audio Interface? Es leitet die Tonsignale an die Bearbeitungs-Software weiter, ja. Geschieht das nicht sowieso, wenn ich das Mikrophon an das Laptop anschließe und aufnehme?

Für den Anfang wollte ich mir Audacity herunterladen.

Was meint ihr, besonders die Experten unter euch?



Freundliche Grüße
MusicInMyLife
 
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Das Rode ist überholt. Nimm das Audio Technica AT 2035, das ist zur Zeit das beste Einsteigermikro! Dazu brauchst Du noch ein USB-Interface. Die zweikanaligen von Steinberg sind sehr brauchbar und haben auch die richtige Software dabei.

PS: Hole Dir das Homerecording Buch von Andreas Hau, um die Grundlagen zu erlernen.
 
Guten Abend,

herzlichen Dank für deine schnelle Antwort:)
Gerade habe ich mir das AT2020 angeschaut, das wurde hier hoch angepriesen;-)
Deinen Vorschlag schaue ich mir mal an.

Ok, danke. Bücher sind nie verkehrt;-)
 
Ein Interface beinhaltet neben der XLR-Anschlussstelle auch einen Preamp, Phantomspeisung und Direct Monitoring und erlaubt es dir auch hochwertige Kopfhörer mit 6,3mm-Klinke und gute Abhörmonitore anzuschließen. Glaub mir, du brauchst ein Interface. Die Geräte von Focusrite (z.B. Scarlett 2i4) sind zurzeit sehr beliebt. Mit dem Kauf eines Interface erwirbst du meist auch Lite Editions bester Audiosoftwares. Mit Audacity kannst du am Anfang vielleicht experimentieren, aber auf Dauer wirst du sehr sehr schnell an Grenzen stoßen und musst auf was besseres ausweichen. Muss für den Heimgebrauch auch nicht teuer sein, es reicht ja schon z.B. Reaper, Cubase LE oder Protools First.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Abend,

vielen Dank! Ja, du hast Recht, ich brauche so ein Teil;-) Das ist ein hilfreicher Tipp, d. h. ich lasse das mit dem Audacity herunterladen und habe dann eine bessere Software beim Interface dabei?

Ach so, habe es erst falsch verstanden mit der Software. Ich informiere mich mal über deine Vorschläge, echt super.
 
Ok, danke. :great:
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ich habe mich jetzt für das Steinberg UR22 Audiointerface entschieden. Von den Aufnahmeprogrammen hört sich dieses Cubase LE super gut an, ich glaube, das nehm' ich.
 
Gute Wahl. :)
 
Das AT 2035 ist auch eindeutig besser als das AT 2020. Inzwischen ist es kaum teurer. Es lohnt den Aufpreis. Die Steinberginterfaces sind nicht schlechter als die kleinen von Focusrite, haben aber Cubase dabei, was eines der gängigsten DAW-Programme ist.
 
Ok. Der Kostenpunkt war nämlich ausschlaggebend, aber wenn das Teil so gut sein soll, überlege ich es mir. Ich bin halt noch ganz am Anfang und wollte da jetzt im Rahmen bleiben. Hab' schon knapp 200€ für das Interface und die Kopfhörer los;-)
 
Das AT2035 gibt es auch als Bundle. Ist momentan nur 10€ teuerer als das NT1A Complete Set, beinhaltet aber noch zusätzlich einen Mikroständer, auch noch von K&M!
Audio-Technica AT 2035 Bundle

Ein günstigeres Preis-Leistungsverhältnis geht schon fast gar nicht mehr in der Preisklasse.​
 
Du bist ja spitze, da versuchst du mich richtig zu überzeugen;-)
Aber gut, ich weiß deinen/euren Rat zu schätzen, ich habe ja noch wenig Ahnung.
Super Pluspunkt: Ich habe dann auch ein Stativ, das wäre bei dem anderen nicht dabei, was ich bisher gesehen habe.
Ganz schön kostspieliges Hobby, aber wisst ihr was: Ich bestelle mir das jetzt! Man gönnt sich ja sonst nichts:great:
 
Das AT 2035 ist auch eindeutig besser als das AT 2020. Inzwischen ist es kaum teurer. Es lohnt den Aufpreis. Die Steinberginterfaces sind nicht schlechter als die kleinen von Focusrite, haben aber Cubase dabei, was eines der gängigsten DAW-Programme ist.
 
Das NT1A ist ja auch nicht schlecht. Habs ja selber und reicht für meine Zwecke vollends aus :) War vor einigen Jahren auch nicht umsonst DER Standardtipp. Damals gabs das Audiotechnica aber noch nicht. Hab mir auch von anderen, die nicht hier im Board angemeldet sind, aber auch sagen lassen, dass das AT2035 für den Spottpreis für den man es schon haben kann am ehrlichsten klingt, auch so gut auflöst und vor allem in den Höhen weniger "britzelt" als das NT1A. Eigene Erfahrung habe ich ehrlicher Weise aber nicht.

Ich habe das NT1A damals als Bundle mit nem Millenium Ständer bekommen, absolut besch* Teil an dem man sich die Hände schürft und das Mikro nicht mal halten kann. Das kann K&M viel besser. Toll, dass es ein solches Bundle gibt.

Ja, Homerecording ist nicht billig, aber es ist ein Investition für viele Jahre. Aber früher hat man sich solche Möglichkeiten als Hobbymusiker überhaupt nicht leisten können. Von daher ist teuer relativ.
 
Zuletzt bearbeitet:
nicht nur für deine Zwecke... hier ist das Frühwerk einer sehr geschätzten jungen Dame
NT1a an Stimme und Violine, ein simples FastTrack als Interface, Valhalla Room als Reverb...

https://soundcloud.com/elvenlied/elven-raindancer-original

anscheinend ist sie dem Mikrofon treu geblieben... siehe Photo des 4. Eintrags auf der SC Seite
was ich an ihr besonders bewundere (abgesehen vom phantastischen Gespür für Klang) ist die Haltung:
man hat ihr recht schnell nahegelegt, 'besseres' Equipment zu verwenden...
die Antwort war ein schlichtes: ich mag einfach den Sound meiner Produktionen - so wie sie sind

beim NT1a fallen (bzw fielen) nicht alle gleich aus
neben tatsächlich 'bissigen' Exemplaren wurden auch schon welche mit Neumännern verwechselt

cheers, Tom
 
Ganz schön kostspieliges Hobby


Hier muss ich Valis Aussage noch mal unterstützen: Home-Recording ist seit der "digitalen Revolution" beinahe unmoralisch billig.

Mein erstes Recordingset, ein 8-Spur-Kassettenrecorder der Marke TOA, hat mich damals 3000 DM gekostet. Ohne Mikro und Effekte. Die hab ich mir gebraucht gekauft oder zusammengeliehen. Und das alles klang noch nicht mal besonders gut. Und war nach zwei Jahren kaputt.
 
...Home-Recording ist seit der "digitalen Revolution" beinahe unmoralisch billig...
Da habt ihr schon recht. Und vor allem ist die Qualität schon ziemlich professionell!

@MusicInMyLife: da hast du dir ein feines Einstiegsset gegönnt. Da wünsche ich dir viel Freude und Spaß damit. Mit "Cubase LE" bist du am Anfang bestens und umfassend bedient. Und falls deine Ansprüche mal höher werden kannst du bei Steinberg kostengünstig zur nächsten Variante upgraden (Cubase LE -> Elements -> Artist -> Pro).

lg Thomas
 
es gibt heute 3 Arten von 'professionell'
#1 verkauft sich gut (top40)
#2 ist tontechnisch bis in's letzte Detail ausgeschliffen
#3 eine song-dienliche Produktion, bei der Technik eine 'Idee' unterstützt
(und ansonsten Nebensache bleibt)
das absolute Budget ist (heute) in allen 3 Fällen nicht mehr der limitierende Faktor

cheers, Tom
 
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Hallo ihr lieben Leute,

erst mal danke für eure Tipps und Gedanken, ich habe mir die neusten Beiträge gerade durchgelesen. Ja, ich sehe es ein, wenn ich da lese, dass solche Sachen früher 3000 DM und mehr gekostet haben. Wahnsinn @Koksi01 ja, ich habe mich tierisch darauf gefreut und jetzt habe ich alles. :)
Allerdings habe ich ein Problem und kann noch nicht loslegen:(:(:(
Das Kabel, das beim AT2035 dabei ist, hat nur einen XLR-Anschluss. Das ist mit meinem Interface nicht kompatibel, leider. Somit kann ich das Mikro noch gar nicht verwenden. Ich habe mir gedacht, ich brauche einen Adapter o. Ä., damit ich es verbinden kann.
Liege ich richtig?
Bitte sagt mir, dass das hinhaut, ich möchte doch ausprobieren, singen, lernen... Das bremst total aus.

Lieben Dank!
 
wie ... haben sie bei dem Kabel den Stecker am anderen Ende vergessen ??? :eek:
wenn es bei dem Interface geblieben ist und du ein UR22 hast: das ist XLR kompatibel
die Buchsen sehen vielleicht etwas merkwürdig aus und werden 'Kombi' genannt ...
aber da ist aussen ein XLR Teil und in der Mitte einer für Klinke (deshalb 'Kombi')
du kannst also loslegen... ;)

cheers, Tom
 

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