Welches In-Ear System?

von JostVonSchmock, 12.01.08.

  1. JostVonSchmock

    JostVonSchmock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.08   #1
    Seit längerem benutze ich ein MA-30 von Korg und einen Studiokopfhörer aus den USA bei meinen Bandproben. Da der Kopfhörer aber Geräusche von aussen sehr stark isoliert und auch beim Tragen zu schwitzenden Ohren führt hab ich mir ein Shure E3 In-Ear System gekauft. Leider musste ich feststellen, dass die Stöpsel nicht in meinen Ohren verbleiben sondern dauernd rausfallen(habe alle mitgelieferten Formen ausprobiert). Ich suche also dringend In-Ear Stöpsel die bequem und sicher zu tragen sind.
     
  2. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 12.01.08   #2
    Laß Dir beim Hörgeräteakustiker angepasste Stöpsel machen (Elacin Inlays).

    der onk mit Gruß
     
  3. JostVonSchmock

    JostVonSchmock Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.08   #3
    Die kann ich ja dann mit den Shure E3 verwenden, oder? Wie teuer ist sowas ungefähr?
     
  4. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 12.01.08   #4
    Ja. Und zwar ausschließlich, denn die Inlays werden auf den Hörer passend gefertigt. Andersrum gesagt, sollte man sich sowas also erst dann anfertigen lassen, wenn man den persönlich als längerfristg optimal empfundenen Hörer gefunden hat, denn beim Umstieg auf einen anderen Hörer braucht's auch wieder ein neues Inlay...

    Kann ich nicht genau sagen. Hausnummer 150 Euro.


    der onk mit Gruß
     
  5. JostVonSchmock

    JostVonSchmock Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.08   #5
    Hab gerad einen Bekannten gefragt der eine Akustik Filiale betreibt, er meinte pro Paar würden die Inlays ca. 70€ kosten. Vielen Dank für deine Hilfe "der onk". :)
     
  6. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 12.01.08   #6
    Na umso besser! Neben dem Freundschaftpreis könnte sich der Bekannte noch als nützlich erweisen, wenn Du nachträglich Ambience-Bohrungen haben willst. Die Hörer sitzen nämlich wie angegossen (sind sie ja letztlich auch...) und manchem ist das von der Isolation her schon wieder zuviel des guten...


    der onk mit Gruß
     
  7. JostVonSchmock

    JostVonSchmock Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.08   #7
    Was ist Ambience-Bohrungen? Sind das kleine Löcher in den Inlays damit man mehr von der Umgebung hört? Das wäre nämlich eine gute Sache, dann würde ich die Band besser hören. Bisher hab ich immer den Kopfhörer halb angezogen, also nur auf ein Ohr(ganz schön unbequem), damit ich den Klick höre und im anderen hab ich immer ein Hearsafe drin, welches ich aber auch nur locker reinstecke.
     
  8. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 12.01.08   #8
    Du sagst es.
    Die Chose ist natürlich etwas tricky, weil die Bohrung sich auch auf den Klang der Hörer auswirkt. Da ist es gut, jemanden zu haben, der einem die Löcher auch mal wieder zugießt, wenn's dann doch nicht taugt.

    Mit Inlays dämpfen und filtern die Hörer kräftig. Selbst mit Ambience-Bohrungen wirst Du statt dem puren Klick auch einen Monitormix auf die Hörer legen müssen, damit das gut klappt.
    Eine Alternative zu Bohrungen wäre die Verwendung von Ambience-Mikros. Also einfach Mikros frei im Raum aufstellen, so daß sie die Umgebungs-Geräuschkulisse abnehmen und das dem Kopfhörer-Mix leicht zumischen. Das dürfte ausreichen, den Sound natürlich zu machen und das isolierte Gefühl abzustellen. Mir persönlich reichen da schon die Drum-Overheads und ein Rudel Gesangsmikros, aber ist halt eine enorm subjektive Sache...


    der onk mit Gruß
     
  9. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.08   #9
    (ich habs mal zum InEar-Monitoring verschoben)
     
  10. StrangeLuka

    StrangeLuka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.08   #10
    Dann will ich auch mal meinen ersten Senf dazu geben ;-)
    Ich habe auch spezielle Otoplastiken die halt wie angegossen sitzen. Lagen bei mir in etwas bei 180€. Vorteil: Ich kann verschieden gedämmte Filter verwenden. Ideal beim Proben und keine Gefahr eines Gehörsturzes mehr..( Wenn man die beim Spielen mal rausnimmt versteht man nicht mehr wie man jemals ohne die Teile spielen konnte.) Mir sind die Ohren dann doch zu wichtig gewesen.

    Ich werde mir bald ein passendes InEar System bestellen um Metronom und Monitor Sound mischen zu können. Aktuell spiele ich noch über Kopfhörer ( Proben) oder halt Live auch ohne Klick.
    Ich warte jetzt quasi auf die letzten Sachen und dann habe ich eine DAP Audio Stagecube mit 3 Kanal Eingang ( 1x Metronom und 2 mal Monitor Mix )

    Sollte es auf einem Gig keinen Monitormix geben, ein InEar Stöpsel raus, Filter rein und los gehts...
    Habe unsere letzten Studioaufnahmen auch so eingespielt ( Mit Stagecube) und hab mir sofort so nen Teil bestellt....

    Gruß, StrangeLuka
     
  11. dr_rollo

    dr_rollo Mod Musik-Praxis Moderator HFU

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    Erstellt: 15.01.08   #11
    Ich bin meinen Hörern vor einem Jahr zum Hörgeräteakustiker gegangen und hab mir dafür Elacin Adapter anfertigen lassen. Kosten: 80EUR
    Lacht jetzt nicht: der Hörer war ein Koss, The Plug - gibt's für 24,95EUR, bei 1-2-3 sogar oftmals noch günstiger. War nach langem Testen diverser Hörer (u.a. Shure E-Serie, Sennheiser IE-Serie, Hearsafe HS-1) der mit dem ausgewogenstem Klang. Klingt vielleicht blöd, aber entweder hatten die anderen keine Bässe oder penetrant überzogene Mittenbereiche oder keine Höhen. Der Koss hat zwar seine Schwachstelle bei den Kabelanschlüssen, ist halt nicht für die Bühne geeignet, aber dafür ist er so günstig, dass ich mir gleich 5 Paar davon gekauft hatte. In einem Jahr ist mir nur einmal am Kabelanschluss was losgegangen, und das war nicht auf der Bühne, sondern beim Sport.
    Wer also ne günstige Alternative sucht, die sogar iPOD-tauglich ist, dem kann ich den Koss nur an's Herz legen. ich hab mir jetzt für die Bühne nen Ultimate Ears Custom 7 bestellt, kostet zwar ne Stange Geld, ist aber ne Anschaffung für's Leben, und der Dollarkurs ist gerade günstig, dass sich sogar die Bestellung in den USA lohnt.
    Ich habe jetzt in einem Jahr einiges an IEM Erfahrung gesammelt und weiß, dass ich das nicht mehr missen will, und kein Konzert mehr ohne bestreiten werde.
     
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