Wer hat unser Notensystem geschaffen?

von Laeufer, 26.02.19.

Sponsored by
Gravity Stands
  1. Laeufer

    Laeufer Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.03.17
    Zuletzt hier:
    21.05.19
    Beiträge:
    68
    Ort:
    Schmalkalden
    Zustimmungen:
    46
    Kekse:
    216
    Erstellt: 26.02.19   #1
    Anm. d. Mod.: Ausgelagert aus Akkordeon lernen mit 50 plus

    Unser Notensystem ist ja nun nicht das einzige auf der Erde. Auf anderen Erdteilen klingt denen ihre herkömmliche Musik anders. Auch noch im Mittelalter wurde bei uns anders gesungen und gespielt. Wer hat nun unser Notensystem geschaffen? Ich bin immer so neugierig. Da gehörte schon was dazu. Frequenz und Hertz waren ja noch keine Begriffe. In Wiki gesucht und bin fündig geworden. Ich finde, daß müßte noch mehr popularisiert werden. An großen Musikschulen wird das auch wohl schon so sein. Ich habe Respekt vor solche Leistung. Das Einzige, was ich bisher wußte, das a` 440 Hz beträgt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tonsystem
    Auszug:
    Diese Rationalisierung des abendländischen Tonsystems, die den Anforderungen der Komponisten und vor allem den Instrumentalisten folgte, geht auf die Versuche Andreas Werckmeisters (zwischen 1681 und 1691) zurück. Johann Sebastian Bachs Werk Das wohltemperierte Klavier demonstriert, wie nun alle ♯- und ♭-Tonarten auf einem Klavier – damals noch jede mit einer eigenen Tonartencharakteristik – spielbar wurden.
    Und dann das Tonband (die Frequenzreihe) von bis
    http://www.sengpielaudio.com/Rechner-notennamen.htm
    Alles ist auf Verdoppelung und Halbierung der Töne aufgebaut. Heute kein Problem mehr. Den Stimmern stehen jetzt elektronische Anzeigegeräte zur Verfügung. Wie das alles so zusammen paßt. Wir nehmen das schon immer so als Selbstverständlichkeit hin.
     
    gefällt mir nicht mehr 3 Person(en) gefällt das
  2. McCoy

    McCoy HCA Jazz & Piano Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    28.04.05
    Zuletzt hier:
    19.09.19
    Beiträge:
    9.526
    Ort:
    Süd-West
    Zustimmungen:
    5.791
    Kekse:
    79.912
    Erstellt: 27.02.19   #2
    Notensystem und Tonsystem: das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

    Notensystem: Heute 5 Linien mit schwarzen Punkten und diversen anderen Zeichen.

    Seit dem Mittelalter:

    Neumen:

    [​IMG]

    Quadratnotation (mit 4 Linien):

    [​IMG]

    Heutiges System mit 5 Linien:

    Bach:

    upload_2019-2-27_13-17-57.png

    Gedruckt:

    upload_2019-2-27_13-19-44.png



    Tonsystem: Intervallstrukturen, Stimmsysteme, Frage nach der Stimmhöhe (Kammerton etc.)
    Da geht es um Werckmeister, pythagoreisches Komma, Stimmkonferenzen, Dur und Moll, Harmonielehre, Tonleitern udgl.

    Viele Grüße,
    McCoy
     
    gefällt mir nicht mehr 2 Person(en) gefällt das
  3. wepsch

    wepsch Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.10.17
    Zuletzt hier:
    18.09.19
    Beiträge:
    100
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    59
    Kekse:
    167
    Erstellt: 01.03.19   #3
    Hallo Laeufer,
    hier meine Empfehlung: Musiktheorie für Dummies.
    ISBN: 978-3-527-70870-3
    Mir hat es geholfen und hilft es immer noch. Da steht mehr drin als ich jemals gebrauchen werde.
     
  4. rw

    rw Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.06.07
    Beiträge:
    3.628
    Zustimmungen:
    883
    Kekse:
    7.162
    Erstellt: 01.03.19   #4
  5. Claus

    Claus Brass/Keys Trompete Moderator HCA

    Im Board seit:
    15.12.09
    Beiträge:
    12.084
    Zustimmungen:
    4.449
    Kekse:
    53.748
    Erstellt: 01.03.19   #5
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  6. mjchael

    mjchael Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.01.06
    Zuletzt hier:
    19.09.19
    Beiträge:
    204
    Ort:
    Hessen
    Zustimmungen:
    102
    Kekse:
    765
    Erstellt: 13.03.19   #6
    Eine schöne Erklärung, warum wir 12 Halbtonschritte innerhalb einer Oktave verwenden, habe ich hier gefunden.



    Hier wird der pythagoreische Ansatz, dass sich Harmonien von Zahlenverhältnissen ableiten veransschaulicht.

    Im oben schon verlinkten Wikipedia-Artikel über das Tonsystem wird Guido von Arezzo
    genannt, der maßgeblich an der Einteilung einer Oktave in 8 Stammtöne beteiligt war. (Einführung von damals noch 4 Notenlinien)
     
Die Seite wird geladen...