Werden Rotosounds im Laufe der Zeit besser?

  • Ersteller Just4Strings
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Hehe, ist ja auch ok. Da kannste mal wieder sehen wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. Wäre ja auch schlimm wenns nicht so wäre ;)

Ich spiele eig. nur noch D´Addario Chromes, da mir (u.a.) der zusätzliche Schub von unten wichtiger ist als das von dir genannte metallische "Zing".
...außer in einem Projektchen, da muß ich noch etwas Überzeugungsarbeit leisten :)

Den typischen Roundwoundsound mag ich im Bandkontext garnicht mehr... aber das wird jetzt zu OT.

sooo off-topic is das auch nich :) Ich kann ohne dem metallischen Zeug nicht :) Ausser am Höfner, der bringts nicht rüber lol.
habe meinem FGN Jazz jetzt nochmal Rotos aufgezogen... klanglich gefallen die mir ausserordentlich gut, nur die Haltbarkeit - finde ich - hat sich nicht gerade gebessert. Daher die Empfehlung zu den Helix Steels von Dean Markley, die es zuweilen auch für 19,90 gibt und die E und A im Piano String Design kommen. Darüberhinaus weisen sie eine längere Haltbarkeit und Frische aus und wenn man auf den Sound der Rotos steht, ist man mit den DMs gut beraten.
 
Ich konnte für 9 Euro ein Doppelpack ergattern. Was soll ich sagen.... sehr schlechte Haltbarkeit, klangen in kürzester Zeit weniger lebendig als Flatwounds!

Was ich auch gesehen habe ist, dass Rotosound sehr teuer geworden ist. Die Swing Bass kosten ca. 5 Euro mehr, die Flatwounds für nen 4-Saiter kosten jetzt 55 Euro!!
 
Ich habe aktuell Warwick Red Nickel aufgezogen. Für den Preis sehr gut. Ganz dünne Drähte wie z.B. 20 und 25 taugen wenig (bei entsprechendem Pitch versteht sich). 30 noch nicht probiert, aber ab 35 geht's rund. Zwar nicht so direkter Klang wie bei reinem Stahl, dafür das Spielgefühl gleich nach dem Aufziehen sofort angenehm. Yellow habe ich noch nicht probiert. Fertige Saitensätze passen mir allerdings nicht - für gleichmäßigen Saitenzug stelle ich mir die Saiten selbst zusammen. So in etwa: 105 - 80 - 55 - 35. Nächstes Mal werde ich auch eine 30er mitbestellen, und schauen ob es passt statt 35er. Vielleicht probiere ich auch 100 - 75 - 50 - 30 oder so. Oder 105 - 75 - 50 - 30. Mal schauen. Für mich kommen jetzt nur Saiten in Frage, die man leicht und nicht zu teuer als Einzelsaiten bekommt.
 
9 Euro für ein Doppelpack Rotosounds? Wo sind die denn von Laster geflogen? Bei den Preis wundert mich eine schlechte Qualität nicht, ich frage mich eher, ob die echt sind.

Auch 55 Euro sind ein absurder Preis, nur in die andere Richtung. Ich hab für meine RS 66 im Laden 20 Euro bezahlt, die Versender wollten ca. 17 Euro + Versand. Mittlerweile steht der Kurs online um die 25 Euro.

Für faire 20 Euro machen mir meine mächtig Spaß. Vor allem waren sie Anfangs nicht so schrill wie neue Nickels, die erst nach ein paar Tagen einen runden Sound entwickeln, sondern bleiben recht konstant über längere Zeit.
 
9 Euro für ein Doppelpack Rotosounds? Wo sind die denn von Laster geflogen? Bei den Preis wundert mich eine schlechte Qualität nicht, ich frage mich eher, ob die echt sind.

Auch 55 Euro sind ein absurder Preis, nur in die andere Richtung. Ich hab für meine RS 66 im Laden 20 Euro bezahlt, die Versender wollten ca. 17 Euro + Versand. Mittlerweile steht der Kurs online um die 25 Euro.

Für faire 20 Euro machen mir meine mächtig Spaß. Vor allem waren sie Anfangs nicht so schrill wie neue Nickels, die erst nach ein paar Tagen einen runden Sound entwickeln, sondern bleiben recht konstant über längere Zeit.

Natürlich sind die echt, waren ja auch verpackt. War ein Sonderangebot, weil die Teile raus mussten :)
Ja früher haben die Swingbass auch 20 Euro gekostet, keine Ahnung, warum sie bei Thomann derzeit so teuer geworden sind.
 
Die Brücke ist nun drauf:


Und nun ist das neue "Pickguard" drauf. :rofl:



Nee, ist in beiden Fällen nur Klebefolie, und zwar weil der Vorbesitzer durch sein Plektrumspiel viele tiefe Schrammen im Holz hinterlassen hat, und ich das zugespachtelt und überklebt habe, weil ich beim Fingerspiel eine glatte Oberfläche unter den Fingern haben möchte.

Die Brücke ist übrigens ganz toll! Mal abgesehen vom nun einstellbaren Saitenspacing: Saiten abgenommen, am Bass was gemacht, Fingerboard gereinigt/geölt usw., dieselben Saiten wieder drauf gemacht. Es ist mit dieser Brücke ein Vergüngen Saiten abzunehmen, wieder drauf zu machen, neue Saiten aufzuziehen.

Jetzt habe ich durchgehend Warwick Red Nickel drauf. Gefallen mir sehr gut, insb. zu dem Preis! Black Label habe ich wieder abgemacht. Red Nickel fühlen sich sofort nach dem Aufziehen perfekt an. Black Label haben recht schnell die Obertöne verloren und klangen ohne Verzerrung zu holzig, wenig metalisch. Mit Verzerrung sind die Black Label aber wieder besser - es kommt mehr Metall durch und der Klang ist präsenter. Schon komisch. Naja, muss ich nicht haben. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich die Red Nickel einfach sensationell, und sie halten auch recht lange. Werde mir für meine Bässe das nächste Mal bestimmt wieder Nickel-beschichtete Saiten in den Stärken 30 bis 105 besorgen. Ob Red oder Yellow weiß ich noch nicht, bin eigentlich schon mit Red Nickel sehr zufrieden.
 
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