Wertschätzung Hohner Atlantic 3 von 1960

von MarcusF, 09.08.06.

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  1. MarcusF

    MarcusF Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.08.06   #1
    Hi,

    ich komme normalerweise aus der Gitarrenecke und habe heute von meinem Vater ein Akkordeon gezeigt bekommen, dass er damals als Bub ca.3Jahre gespielt hat und das seitdem im Original Hohner Koffer gelagert wurde.

    Da mein Vater dieses Akkordeon nicht behalten möchte dachte ich mir versuch hier mal Dein Glück bezüglich eines ungefähren Schätzwertes.

    Bei ner alten Fender Strat wüßte ich dass dies ein Schatz wäre, ob dies bei einem Akordeon genauso ist ?

    Danke schonmal für sämtliche hilfreiche tips.
     
  2. hannosch

    hannosch Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.06   #2
    ich bediene mich mal bei Rechtsanwälten:
    ...das kommt drauf an...!!
    wenn das Akkordeon regelmäßig (gerne auch heftig) gespielt wurde, kann es ein Schatz sein - ich habe durchaus schon alte Atlantics gehört, die es im Sound und in der Klangfülle (nicht technisch und nicht mit den Chören!) mit einem modernen Morino aufnehmen können, die alten Atlantics waren auch noch Handarbeit, es wurden, im Vergleich zu heute, "edle" Materialien verarbeitet.

    Wenn das Akkordeon überwiegend ungespielt gestanden ist, dann ist es halt eher ein altes Akkordeon, höherwertig verarbeitet als die aktuellen Atlantics, aber ...?!

    Am besten mal bei einem erfahrenen Instrumentenbauer vorbeischauen und durchtesten lassen, der kann dir sagen, wie es einzuschätzen ist, eventuell auch, was ihr bzw. ein Käufer inverstieren müßte, um ein gut spielbares Akkordeon zu haben.
     
  3. Wolf-107

    Wolf-107 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.06   #3
    Behalte doch einfach mal diese seite im Auge, da kann man schonmal so einen ungefähren Ansatz sehen...
     
  4. MarcusF

    MarcusF Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.06   #4
    Danke für die Antworten.

    Ich werde mich hier im Kreis mal nach einem Instrumentenbauer umschauen und dort das gute Teil inspizieren und ggf. schätzen lassen.

    Vielleicht kennt hier ja jemand einen guten Laden in der Nähe von Frankfurt/Main ?
     
  5. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.06   #5
    vielleicht kennst du einen Orchesterspieler, die haben immer in der Nähe einen Spezialisten, der ihre Akkordeons richtet.
     
  6. myriade

    myriade Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.06   #6
    Hallo :)

    Das ist ja mal interessant :eek:

    Ich gucke im Moment ja auch nach einem älteren gebrauchten Instrument. Bei Ebay werden immer wieder richtig schön Alte angeboten, die lt. Ebayer z.T. "neuwertig" und "kaum bespielt" sind und dabei noch richtig gut aussehen.

    Kann mir das wer erklären, warum die unbenutzten/kaum benutzten nicht so gut sein sollen, wie die viel und heftig bespielten?
    Dann soll ich mir lieber 'ne verschrammelte Kiste holen?
    Ach, je - ist das schwierig.

    Liebe Grüße
    Angela
     
  7. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.06   #7
    ich kenne auch zwei Orchesterspieler, die noch alte Atlantics spielen (die haben noch schwarze große Registerköpfe) und die niemals gegen eine Morino, schon gar nicht gegen eine neuere Atlantic tauschen würden.

    Du kannst durchaus eine alte "kaum gespielte" Atlantic kaufen, vielleicht nachstimmen lassen, eventuell auch komplett überholen und dann halt selber "einspielen" - vielleicht kannst du irgendwo erfahren, wann Hohner auf die Maschinenfertigung und die Kunststoff-Technik umgestellt hat. Und Achtung: die alte Atlantic ist fühlbar schwerer.
     
  8. Scheufele

    Scheufele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.06   #8
    Hallo Angela,
    ich kann es mir nur so erklären, dass regelmäßig gespielte Instrumente auch regelmäßig in den richtigen Räumen aufbewahrt werden (nicht zu feucht), regelmäßig gewartet und gestimmt werden usw... Bei einer Kiste die seit Jahren in der Ecke steht kann es halt doch mal sein, dass die ein oder andere Blumenvase darüber ausgeleert wird:D .
    Hast Du noch kein Instrument für Dich gefunden?

    Gruß Urs
     
  9. myriade

    myriade Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.06   #9
    Hi Urs,

    Danke, das ist eine Eklärung, die mir gefallen will :D
    So'n Akkordeon mit Blumenvasenwasser drin hätte ich wohl auch nicht gern... wobei, immer noch besser als Wurstwasser :eek::D:D

    Es hat lange gedauert, aber heute oder Montag bekomme ich meine Cantulia zurück (Sonatina 4 bi, 96 Bässe, 4chörig). Sie hatte einen Transportschaden, ist nun aber repariert *freu*
    (zwischenzeitlich musste ich auf mein altes 40-Bässiges zurückgreifen, dessen Tastatur hinten und vorne nicht ausreichte :D )

    Die Cantulia ist auf jeden Fall erstmal meinem Spiel angemessen. Langfristig möchte ich mir aber auch noch ein gutes 120-bässiges Instrument zulegen. Mal schau'n ;)

    LG
    Angela
     
  10. guntram

    guntram Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.08.06   #10
    Ein engagierter Akkordeonspieler hat mir erzählt, dass sich die Stimmzungen der tiefen Töne (Bässe) bei unsachgemässer Lagerung (nach Jahren) alleine durch Ihr Gewicht und die Schwerkraft verformen können. Die Bässe darum, weil ihre Zungen wohl am längsten und dadurch auch am schwersten sind. Vielleicht auch ein Grund, warum "jahrelang unbespielter" Zustand nicht so optimal ist? Obs allerdings stimmt, weiss ich auch nicht.
     
  11. Inge A. Lotti

    Inge A. Lotti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.06   #11
    Ich kann nicht bestätigen, dass unbenutzte Akkordeone schlechter sind. Ich habe vor zwei Jahren ein ca. 30 Jahre altes Hohner Concerto III von einem Freund bekommen. Er musste damals als Kind darauf lernen (wider Willen) und seitdem stand es unbenutzt rum. Es ist trotzdem sehr gut in Schuss (wahrscheinlich wurde es entfernt von Blumenvasen gehalten), die Stimmung haut hin, das einzige, was mich stört, sind unschöne Schwebungen, wenn ich im Diskant mehrstimmig spiele. Aber da sagen alle, das sei normal.
     
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