Westerngitarre für ca. 1000 Euro (+/-500) für Liedbegleitung gesucht

Krümel
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Hallöchen,
Ich bin auf der Suche nach einer neuen Westerngitarre. Ich besitze bereits eine wundervolle Gitarre von Andreas Cuntz, auf der ich liebend gerne Fingerstyle spiele. Jetzt hätte ich aber gerne eine Gitarre hauptsächlich für Liedbegleitung (überwiegend Rock, aber auch mal Pop, Blues, Funk,..), viel Strumming, aber doch auch mal Picking und kleine Melodien. Sie sollte auf jeden Fall eine gewisse Lautstärke haben (um auch mal eine Handvoll Sänger gut begleiten zu können), allerdings auch nicht allzu groß sein. Geht das irgendwie zusammen?
Preislich bin ich nicht sicher, wieviel ich veranschlagen sollte... Ob 500-1000 Euro passend wären, ich suche ein Instrument, das gut funktioniert, gut spielbar ist, aber nicht mega empfindlich ist, sodass ich nicht jedesmal Angst um das Instrument haben muss, wenn ich es mal wo mit habe. Absolute Schmerzgrenze sind wohl 1500 Euro, aber das muss wirklich nicht zwingend ausgereizt werden, außer es macht total Sinn, das noch drauf zu legen.
Wenn jemand ganz konkrete Vorschläge hat, nehme ich sie dankend an oder sonstige Ratschläge auch bezüglich der Preisklasse oder einfach nur welche Bauweise ihr bei der Kombi laut+eher handlicher empfehlen würdet.
Und mit euren Vorschlägen und Tipps/Hinweisen mach ich nächstes Wochenende einen Ausflug zu Thomann.

Ach und zum Thema Tonabnehmer bin ich mir nicht ganz sicher... Ich brauche ihn derzeit nicht, allerdings könnte sich das dann auch schnell mal ändern und dann ärgere ich mich vielleicht, dass ich das nicht mit geplant habe. Könnte man so etwas ohne Probleme sinnvoll nachrüsten lassen oder soll ich das doch direkt mit planen?

Hier nochmals als Fragebogen:

(1) Wie hoch ist das (eingeplante) Budget? Wo liegt die finanzielle Grenze, die auf keinen Fall überschritten werden soll?
500-1000, maximal bis 1500, was aber nicht unbedingt ausgereizt werden muss

(2) Soll es eine Westerngitarre, Klassische Gitarre, 12-String, oder sonstiges sein? (Informationen hierzu: https://www.musiker-board.de/wester...schiede-zwischen-konzert-westerngitarren.html )
Westerngitarre

(3) Welche Arten des Kaufs kommen in Frage? Neukauf, Gebrauchtkauf? Internet- oder Ladenkauf? In letzterem Falle: Möchtest du eine Empfehlung für ein Fachgeschäft? Wenn ja, welche Gegend?
Neukauf im Laden, ich mache nächstes WE einen Ausflug zu Thomann

(4) Wo setzt du das Instrument primär ein (Zu Hause, Bühne, Studio?) und wie groß ist deine Erfahrung mit akustischen Gitarren?
Zu Hause, Aufnahmen sind ebenfalls zuhause geplant
Derzeit sind keine Auftritte geplant, aber das ist nicht ganz auszuschließen, dass das doch mal passiert.

(5) Suchst du eine Gitarre für einen bestimmten Stil ?
Für Liedbegleitung, hauptsächlich Strumming, aber auch mal Picking und kleine Soli,... Für Singer/Songwriter Geschichten, Rock, Pop, auch mal Blues oder Funk.

(6) Welche Korpustypen / Korpusgrößen kommen für dich in Frage? (Informationen hierzu: https://www.musiker-board.de/wester...m-pickups-bei-akustikgitarren.html#post651036 )
Prinzipiell für alles offen, geeignet sind wohl größere Modelle? Wobei ich ansonsten wohl zu kleineren Modellen tendiert hätte, rein vom Spielgefühl.

(7) Welche Sattelbreite würdest du bevorzugen? Gibt es Vorlieben zu Halsdicke oder -form?
Vermutlich irgendwas in der Mitte, nicht ganz eng aber auch nicht ewig breit.
Halsdicke vielleicht auch eher weniger als mehr aber prinzipiell offen für alles.

(8) Welche Features sind dir besonders wichtig?
[X] Massive Decke
[] Massiver Boden und Zargen
[X?] Cutaway
[X?] Tonabnehmer

(9) Hast du Wünsche bezüglich der Holzsorten?
Nein

(10) Weitere Wünsche wie Optik, klangliche Eigenschaften (mit Vergleich?) oder sonstiges:
Grundsätzlich mag ich warmen, vollen, eher basslastigen Klang, beim Recherchieren war ich allerdings überrascht, dass mich z.B. diverse Taylor Modelle angesprochen haben. Allerdings habe ich noch keine live gehört. Bin also für alles offen.

Ob ich einen Cutaway (rein optisch mag ich Gitarren mit Cutaway lieber) und v.a. einen Tonabnehmer brauche, da bin ich nicht ganz sicher. wenn man leicht und sinnvoll nachrüsten könnte bei Bedarf, muss es nicht zwingend mit dabei sein.

Ich sag schon mal Danke und hoffe auf ein paar Tipps von euch.
LG Krümel
 
Hallo Krümel,
bei Westerngitarren unterscheide ich zwei Grössen>: Dreadnought und Tripple O (000). Du schreibst oben, dass Du vielleicht eine kleinere bevorzugen würdest, dann wäre 000 die richtige Grösse für Dich.
Klanglich würde ich ausprobieren, was Dir am besten gefällt. Der Martin-Sound wird gut durch SIGMA Gitarren abgebildet, die es bestimmt bis 1000€ gibt. Eine andere Klang Richtung sind Taylor Gitarren. Da wäre ein Vergleich sinnvoll. Ebenso, wie sich auf dem Gebrauchtmarkt umzusehen.
 
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Ich schmeiss mal die
Yamaha Ls ta ins Rennen
 
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Für mich ist die 000 Größe bzw. Auditorium die ideale Bauform, noch handlich, aber durchaus nicht leise, und klanglich für alle Stile gut zu gebrauchen :)
 
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Ach und zum Thema Tonabnehmer bin ich mir nicht ganz sicher... Ich brauche ihn derzeit nicht, allerdings könnte sich das dann auch schnell mal ändern und dann ärgere ich mich vielleicht, dass ich das nicht mit geplant habe. Könnte man so etwas ohne Probleme sinnvoll nachrüsten lassen oder soll ich das doch direkt mit planen?
<...>
Zu Hause, Aufnahmen sind ebenfalls zuhause geplant
Derzeit sind keine Auftritte geplant, aber das ist nicht ganz auszuschließen, dass das doch mal passiert.
Zu Hause brauchst du nur dann einen TA, wenn du mit Elektronik experimentieren möchtest (Looper, ...) Aufnehmen wird mit dem Mikrofon in der Regel besser.
Nachrüsten kann man jederzeit, auch so, wie man es dann den Hörerfahrungen passend gerne möchte. Eine Nachrüstung würde dann vermutlich teurer werden, muss aber - je nach gewählter Lösung - dann nicht.
Nur zum "Herumspielen" kann man sich nachträglich einen Deckentransducer auf / in das Instrument pappen, kostet kleines zweistelliges Geld und taugt auch für Auftritte.
Fazit: Ich würde bei deinem Szenario erst mal den unverstärkten Klang in den Mittelpunkt stellen und einen PU allenfalls als Dreingabe sehen.
Grundsätzlich mag ich warmen, vollen, eher basslastigen Klang, beim Recherchieren war ich allerdings überrascht, dass mich z.B. diverse Taylor Modelle angesprochen haben. Allerdings habe ich noch keine live gehört. Bin also für alles offen.
Oh, Quadratur des Kreises... "Eher basslastig" liest sich nach Martin (und den schon erwähnten Sigma-Kopien), Taylor nach dem Gegenteil.
Von daher ist
als Ausgangspunkt immer gut. Viele finden Y "langweilig", ich finde sie ziemlich genial, weil sie eben sehr neutral sind.
 
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Die yamaha lsta .
Begeistert mich immer wieder aufs neue .
Auch Ohne diesen chorus und reverb hört sie sich super an .
Klare Höhen und basse.

Mit chorus und reverb genial.
Eine Taylor war auch in due engere Wahl.

Aber die yamaha war es dann eindeutig .
Die Größe ist auch super.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Kleiner Tipp noch von mir :
Laß Dir die gitarre von einen Verkäufer vorspielen und stell dich 2 bis 3 Meter weg ,da hörst du es noch besser
 
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Ach und zum Thema Tonabnehmer bin ich mir nicht ganz sicher... Ich brauche ihn derzeit nicht, allerdings könnte sich das dann auch schnell mal ändern und dann ärgere ich mich vielleicht, dass ich das nicht mit geplant habe. Könnte man so etwas ohne Probleme sinnvoll nachrüsten lassen oder soll ich das doch direkt mit planen?
Ich habe in keiner von meinen Gitarren einen TA. Ich nehme die Gitarren mit Mikrofonen ab, da klingt das natürlicher. Sowohl live, als auch beim Recording.
 
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Nach Möglichkeit selbst in irgend einem Laden ausprobieren.
Da gibt es große Unterschiede in Klang und Bespielbarkeit.
Und egal welche Marke und Preis ... am wichtigsten ist, die Gitarre muss für DICH passen, DU musst sie in die Hand nehmen und das Gefühl haben, das ist "deine" ... ;)
 
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Ich hab mir eine gebrauchte Gibson Songwriter (Dreadnought) für damals 1200 € gekauft und sie ist sehr vielseitig und mein absoluter Favorit (hab noch zwei andere Stahlsaiten-Akustik: eine 6-saiter Stanford (sehr hell klingend) und eine 12-saiter Takamine). Die Preise sind deutlich gestiegen, aber hin und wieder taucht mal eine so um die 1500 € auf.
 
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Aber ich finde, grad Dreadnoughts sollten wirklich zur Person passen. Ich weiß, sie werden überall fast sofort empfohlen, scheinen als eine Art Standard betrachtet zu werden ... aber ich habe inzwischen eine ganze Reihe Leute kennengelernt, die mit Größe und Proportionen überhaupt nicht klarkamen (und auch die Lautstärke gar nicht brauchen). Sowas kann für einigen unnötigen Frust sorgen ... und nicht jeder kann sich dann schnell doch was Passenderes kaufen ...
 
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Die ls ta ist eine concertgröße
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Dreadnoughts sind größer, haben einen volleren, bassstärkeren und lauteren Klang (ideal für Strumming), während Concert-Gitarren (auch als 000/OM bekannt) kleiner, handlicher und ausgewogener mit mehr Betonung auf den Mitten und Höhen sind (besser für Fingerstyle)
 

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