Wie beschäftigt man als Band legal Personal?

von iron_net, 19.02.20.

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  1. iron_net

    iron_net Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.20   #1
    Hallo zusammen,

    meine Band möchte gerne Menschen, die im Umfeld unserer Gigs tätig sind (Roadie, Merch-Verkauf, Technik...) Aufwandsentschädigungen zahlen. Das ganze soll natürlich auf Einzelfallbasis passieren, d. h. man müsste die Leute Kleinunternehmer-Rechnungen stellen lassen. Wie wickeln wir das Ganze als Band korrekt ab, ohne dass wir Schwarzarbeit betreiben? Wir sind keine Firma und haben auch kein als solche verfasstes Management, unsere Bandkasse ist rein privat geführt.
     
  2. Falk

    Falk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.20   #2
    Auf Rechnung geht nur, wenn die Leute auch gewerbsmäßig handeln, also auch so angemeldet sind. Aber auch nur dann, wenn sie für mehrere Auftraggeber tätig sind. Sonst seit ihr bzw. die Leute schnell bei Scheinselbständigkeit. Das endet böse als Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit und Sozialbetrug.
    Ich nehme an, ihr seid eine GbR?
    Unsere Crew sind bei uns als geringfügig Beschäftigte angestellt. Meiner Meinung, die einzige und sauberste Lösung. Sie arbeiten auf Stundenbasis.
     
  3. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.20   #3
  4. punkadiddle

    punkadiddle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.20   #4
    Hai, schwieriges, kompliziertes Thema. Imho immer den StB fragen und den auch die Abgaben anmelden lassen. Kostet Geld, jo, aber man ist wenigstens halbwegs auf der sicheren Seite und, jedenfalls wenn die "AN" auch an Legalität interessiert sind, die auch.

    keep on rockin`
     
  5. iron_net

    iron_net Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.20   #5
    Hallo und danke für eure Antworten. Im Einzelnen:

    1. Wir sind de facto natürlich eine GbR, haben aber in dieser Form noch nie etwas gemacht. Bisher ist geschäftlich alles individuell über Bandmitglieder gelaufen.
    2. Unsere Band ist unter dem Strich jetzt schon ein Minusgeschäft, weitere Ausgaben in Form von Steuerberatung sind also eher nicht drin.
    3. Als Kleinunternehmer muss ich doch an sich nichts anmelden, oder? Insbesondere wenn es im künstlerischen Bereich ist, in dem freiberuflich gearbeitet wird.
     
  6. punkadiddle

    punkadiddle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.20   #6
    Die Kleinunternehmer-GbR unterscheidet sich von der Siemens AG nur bezüglich der Umsatzsteuer und ob man tatsächlich "Freiberufler" ist, was leider für viele gleichbedeutend mit "habe keinen festen Arbeitsvertrag" ist, entscheidet das Finanzamt und sonst niemand.

    Sage ja, schwieriges Thema....
     
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