Zu hoher Output?

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Hallo Leute!


Ich bin Gitarrist und Sänger ein folklastigen Metallband. Nach einer längeren Pause fingen wir vor 2 Wochen wieder an zu Proben und stellten folgendes Problem fest:

Es scheint als würde der hiesige Amp den Sound meines Pedals nicht schaffen. Beim Akkordspiel treten keine Mängel auf, beim solieren hab ich viel zu viele Höhen drin und im ruhiger Saitenlage pfeifft es Ohrenbetäubend. Es ändert nix wenn ich am EQ die Höhen weg nehme oder die Kanäle wechsle. Die schnellste Lösung war, das Pedal einfach abzuhängen und "roh" zu spieln, wobei es dem Sound stark an Textur fehlte.

Mein Equipment:

Jackson Soloist SLSMG (aktive 85 & 81 EMGs)
2x Monster Cable 6m
POD X3 Live (Custom Sound ---> starke Verzerrung + Noisegate)
Marshall Half Stack JCM 2000 150W (am Fender Hod Rod 100 W habe ich das gleiche Problem)


Bei mir zu Hause kommt der Sound aus einem 130W Monitor heraus und es traten nie Störungen auf!


Bin für jeden hilfreichen Kommentar dankbar!


Grüße, Chris
 
Eigenschaft
 
... pfeifft es Ohrenbetäubend.... . starke Verzerrung
:gruebel:
:nix:




An den Pickups wirds wohl nicht liegen, EMG's haben keinen sonderlich hohen Output.
(mal abgesehen davon, dass das auch nicht die von dir beschriebenen Symptome aufweisen würde...)
 
Grüß dich!

Doch doch, EMGs haben einen hohen Output (generell aktive Pickups würde ich meinen). Der Vorteil liegt daran, dass man den Amp nicht so stark belastet, da der Sound immer noch kraftvoll auf niedrigeren Settings klingt. Uvm...
 
Aktive Emg's haben keinen hohen Output, das kommt aus Mythen und Legenden.
Das ist wie bei der Ohrpost, einer fängt damit an und der andere erzählt es weiter und am Ende kommt nur Quatsch raus.
 
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Mein Equipment:

Jackson Soloist SLSMG (aktive 85 & 81 EMGs)
2x Monster Cable 6m
POD X3 Live (Custom Sound ---> starke Verzerrung + Noisegate)
Marshall Half Stack JCM 2000 150W (am Fender Hod Rod 100 W habe ich das gleiche Problem)

Klingt für mich nach den typischen "2 Vorstufen nacheinander" - Problemen. Gehst du mit dem POD in den Effekt-Return der Amps? Oder in den Input für's Gitarrensignal?
 
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Hallo Nightman!

Aktive EMGs besitzen einen PreAmp (deshalb die Batterie) wodurch der Output einfach höher als bei einem passiven Pickup ist. Kannst du mit einem Messgerät auch testen.

Ich würde gerne deine Erklärung hören, anstatt zu sagen, dass es einfach Quatsch ist.

Sollte kein Angriff sein!


Schöne Grüße
 
Klingt für mich nach den typischen "2 Vorstufen nacheinander" - Problemen. Gehst du mit dem POD in den Effekt-Return der Amps? Oder in den Input für's Gitarrensignal?

Grüß dich!

Ich gehe direkt vom POD (mono Lineout) in den Input. Effekt Return ist mir am Amp nicht aufgefallen.
Sollte es helfen, wenn ich vom Fx-Return des PODs aus mich in den Amp hängen würde?

Grüße
 
Grüß dich!

Ich gehe direkt vom POD (mono Lineout) in den Input. Effekt Return ist mir am Amp nicht aufgefallen.
Sollte es helfen, wenn ich vom Fx-Return des PODs aus mich in den Amp hängen würde?

Grüße

Der Amp hat auf der Rückseite zwei Buchsen die einmal mit Send und Return beschriftet beschriftet sein sollten,
dort gehst du in den Return.
 
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Ich glaube (und das ist, was er meint, hoffe ich), du solltest mal im Manual nachschauen, ob da z. B. noch eine Boxensimulation abgeschaltet werden muss... Im Endeffekt also, ob der POD auch so korrekt eingestellt ist, wie du ihn jetzt angeschlossen hast...

Edit: mannibreakers Beitrag ist dazwischengerutscht
 
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Hi, gibt es nicht eine bestimmte Einstellung beim Pod, jeh nach den wie verwendet wird.

Ist er vor der Vorstufe oder hast du ihn direkt an der Endstufe??

Da müssen glaube ich andere Parameter eingestellt werden, da es sonst unterschiedliche Pegel gibt.

Schau einfach mal in das Handbuch.

Hast du den Amp auch clean??
Oder glaubst du es (ich weiß blöde Frage) hatte aber auch mal so einen Fall, hatte die ganze Zeit in Proberaum den Kanal mit dem Switcher
gesteuert, das habe ich für den Gig nicht gebraucht und vergessen den Kanal Manuel zu wählen, hatte anstatt wie gedacht den Clean, den Zerrkanal drin.
Ein Mörder Feedback und Pfeifen.

Gruß Whiskey
 
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@ mannibreaker

Danke für den Tipp! Dass das dahinter sein kann ist mir natürlich nicht in den Sinn gekommen! Werde ich das nächste mal im Proberaum probiern!!

@ Whiteout

Das mit der Boxensim werd ich testen!

Dankeschön für diese Idee!

@ Whiskey

Ja, gibt es! Gute Frage wie das nun aussieht. Werd da mal gleich reinschauen!

Natürlich ist der Amp nicht im Gain Channel! Haha! Aber so blöd war die Frage gar ned. Ist mir auch schon beim Soundcheck passiert. War nicht so schön...


Dank an alle für die hilfreichen Tipps!!! Ich hoff die Lösung verbirgt sich hier irgendwo!! Ausprobieren kann ich es erst wieder nächste Woche, da wir vorher mit dieser Band keinen Probetermin haben!

Auf alle Fälle werde ich das Endergebnis posten, sollte noch jemand ein ähnliches Problem haben!


Vielen Dank!!!
 
Aktive EMGs besitzen einen PreAmp (deshalb die Batterie) wodurch der Output einfach höher als bei einem passiven Pickup ist. Kannst du mit einem Messgerät auch testen.
nicht ganz richtig. doof gesagt ist der pickup an sich so schwach, dass das signal per preamp auf brauchbare stärke gebracht werden muss. das hat einige vorteile wie einstreuungsunempfindlichkeit (wasn wort), weniger matsch usw., bringt aber nicht automatisch mehr output. im vergleich mit anderen pickups aus dem passiven bereich wie z.b. dem duncan sh-6 ist der emg81 DEUTLICH schwächer auf der brust.

edit: wenn man den will, kann man (als hersteller) natürlich nen preamp einbauen der richtig bums raus haut. gutes beispiel wär der duncan blackout 2, der ist das reinste outputmonster.
 
Hallo,

dem Amp ist es herzlich egal, ob du aktiv oder passiv spielst. Das Gain-Poti liegt meistens und frühestens hinter der ersten Verstärkungsstufe, ein zu hoher Output wäre da eher kontraproduktiv, da diese schon für sich verzerren würde. Der Hauptvorteil aktiver Pickups liegt in der niedrigen Impedanz und in einem fix eingestellten EQ, der relevante Frequenzen betont bzw. beschneidet. Den Output kann man dadurch im Prinzip ab Werk einstellen, wie man will, im Falle der meisten EMG-Humbucker wurde er so gewählt, dass er in etwa auf dem Niveau eines etwas heißeren PAFs liegt.

Zu deinem Problem:

Du solltest deine Einstellungen noch mal überarbeiten. In den Effekt-Return des Verstärkers gehen ist schonmal ein Anfang, aber generell ist ein guter Gitarre-in-Band-Sound was ganz anderes als ein guter Gitarre-allein-Sound. Presence und Höhen eher niedrig halten, Mitten betonen, Bässe beschneiden, und gerade so viel Gain, wie nötig ist. Auch, wenn es hier schon tausendmal gesagt wurde, und es mir selbst schon fast zu den Ohren raushängt, es immer wieder zu lesen und zu schreiben - es ist nunmal ein sehr guter Grundansatz.

MfG Fabian
 
Grüß dich!

Ich gehe direkt vom POD (mono Lineout) in den Input. Effekt Return ist mir am Amp nicht aufgefallen.
Sollte es helfen, wenn ich vom Fx-Return des PODs aus mich in den Amp hängen würde?

Grüße

Also im Normalfall sieht die Signalkette für dich so aus:

Gitarre -> Preamp (also entweder POD, aber ohne Boxensimulation, oder der Input des JCM 2000) -> Effekte (z.B. Noisegate, etc.) -> Endstufe des JCM -> Box

Das bedeutet: Line Out des POD in den Effekt-Return des Amps (oder den POD weglassen, der JCM 2000 hat ja genug Gain) und am besten Gain vom POD auch noch etwas zurückdrehen!

Probier's mal aus!
 

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