[Zubehör] Dunlop James Hetfield White Fang Custom Picks - im Vergleich zu Black Fang, Ultex Sharp und Flow


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Hallo allerseits,

da ich über diese Plektren im Musiker Board noch überhaupt nichts gelesen habe, möchte ich euch einmal die aktuellen James Hetfield White Fang Plektren von Dunlop vorstellen:

"Welche Form haben die und wie groß sind die?"

Hier ein Gruppenfoto, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann:

dunloppicks1j1kmi.jpg


vlnr.: Jazz III, Petrucci Sign. (alte Version), Gator, Tortex, Ultex Sharp, Hetfield Black Fang, Hetfield White Fang, Flow

Das Jazz III ist das kleinste Pick in der Runde, das alte Petrucci Signature Pick ist ein kleines bisschen größer, noch etwas größer ist dann das Gator, gefolgt vom Tortex.
Das Ultex Sharp hat in etwa die Größe eines Tortex, aber eine etwas weniger runde und ausgeprägtere Spitze.
Das Hetfield Black Fang hat exakt die gleiche Form wie das Ultex Sharp, ist aber nicht semi-transparent, sondern eben schwarz mit dem Signature Aufdruck.
Das Hetfield White Fang ist etwas kleiner als das Ultex Sharp bzw. Black Fang und hat die neuere Flow Form, bei der die Spitze etwas breiter ist, ohne am Ende der Spitze so rund wie beim Tortex oder Gator zu sein.

dunloppicks2zvjq9.jpg

dunloppicks3pkka6.jpg



"Aus welchem Material bestehen die?"

Die Hetfield White Fang werden - wie auch die Black Fang, Ultex Sharp und Flow - aus dem Material Ultex hergestellt.
Ultex ist im Vergleich zu dem bekannten Tortex etwas steifer und härter.
Meiner Meinung nach auch etwas beständiger, sprich die Plektren halten ein kleines bisschen länger, bevor sie "abgespielt" sind.


"Wie klingen die?"

Ultex soll einen etwas helleren Ton begünstigen im Vergleich zu Tortex oder gar Nylon.
Dabei hängt es mMn natürlich auch davon ab, welche Form das Plektrum hat, welche Dicke/Stärke man wählt und natürlich auch von der eigenen Spieltechnik.
Ich kann also mit einem Ultex Pick die Saiten auch so anschlagen, dass ein weicher Ton dabei entsteht - oder eben richtig reinlangen für die volle Power inklusive aller Präsenzen in den Höhen.


"Wie liegen die in der Hand?"

Das Material Ultex hat sich bewährt und fühlt sich gut an.
Ich bin niemand, der übermäßig stark schwitzt und hatte, was den Grip betrifft, auch mit den Ultex Sharp oder den Black Fang nie Probleme.
Interessanterweise fand ich die Black Fang immer noch ein kleines bisschen griffiger als die Ultex Sharp - obwohl beide angeblich aus dem exakt gleichen Material sein sollen und beide eine glatte Oberfläche ohne Riffelung oder dergleichen besitzen.
Dennoch scheint das Ultex Sharp nach kurzer Spielzeit etwas glatter als das Black Fang.

Beim White Fang ist es nun so, dass hier - wie auch beim Flow - eine Textur auf der Oberfläche zu sehen ist.
Wo beim Flow noch zusätzlich zu den kleinen in Vierer-Quadrat angeordneten kleinen Punkt-"Noppen" ein "Ring" mit dem "Flow - Dunlop USA" Schriftzug zu sehen ist, hat man beim White Fang auf ebendiesen Schriftzug komplett verzichtet und das Areal mit den kleinen Punktnoppen genutzt - was aus meiner Sicht eine klare Verbesserung darstellt, weil zum einen so der Grip noch besser ist und - was mir persönlich wichtig ist und mich auch immer bei manch anderen Plektren mit irgendwelchen Labels etc. als 3D Textur gestört hat - es sich so einfach viel homogener anfühlt.
Man "spürt" hier keine Unregelmäßigkeiten wie bei Buchstaben, Logos etc. zwischen den Fingern, alles ist gleichmäßig - da ist das Relief beim Flow rund um die Buchstaben und diese Striche deutlch grober und für mich etwas "nerviger". Ich muss auch sagen, dass ich bisher meistens glatte Plektren ohne Textur bevorzugt habe. Beim White Fang ist es aber so geschmackvoll dezent und dennoch in der Praxis effektiv umgesetzt worden, dass es mir wirklich taugt.
Ebenso scheint auch hier das weiße Ultex wieder etwas weniger glatt zu sein als das semi-transparente Ultex der Flow Picks.



dunloppicks44djjs.jpg

dunloppicks5ltjbk.jpg

dunloppicks7p1jce.jpg



"Sind die jetzt besser als die Black Fang oder die Flow?"

Als die Flow Picks erschienen sind, hatte ich mir diese gekauft und bin als langjähriger Ultex Sharp und Black Fang Spieler erstmal nicht so damit klar gekommen.
Zum einen war die etwas breitere Spitze etwas ungewohnt, zum anderen hat gerade diese im Zusammenhang mit der runden Kante der Spitze für mich nicht so ganz funktioniert.
Allerdings hatte ich über die letzten Monate immer wieder mal dann doch auch mit Flow Picks gespielt und mich etwas daran gewöhnt, wobei mir für präzises Spiel die Black Fang doch lieber waren.

Bei den White Fang hat Dunlop jetzt eine für mich entscheidende Verbesserung vorgenommen:
Die Dicke des Materials nimmt großzügig zur Spitze hin ab (dort messe ich beim 1,0 mm Plektrum dann nur noch knapp über 0,7 mm).
Beim Flow ist das Material bis zum Rand hin gleich dick und dort die Kante dann etwas verrundet (das war übrigens beim alten Petrucci Pick gar nicht so und richtig grauenhaft, da hat man sogar noch eine Rille gespürt).
Die Spitze beim White Fang ist also "schärfer", wenn man es so nenne möchte, allerdings sind hier keine einseitig-seitlichen Bevels angebracht (wie es sich beim Spielen eines herkömmlichen Picks ergeben würde oder beim Primetone simuliert werden soll).

Ich hoffe, man kann das auf den Fotos erkennen:

dunloppicks6pzkhn.jpg



Im Vergleich dazu das Flow:

dunloppicks87ckzs.jpg



Und Ultex Sharp und Black Fang:

dunloppicks9iojqp.jpg



"Klingt gut, muss ich mal ausprobieren, hast du noch nen Link?"

Na klar, hier vom Hersteller selbst: https://www.jimdunlop.com/hetfields-white-fang-custom-flow-pick-1-0mm/

Zu kaufen gibt es die normalerweise bei eurem Musikladen, der auch Dunlop Plektren führt - oder auch bei Amazon als "Hetfield's Weißzahnstocher" :D (falls ihr kein Prime Kunde seid und mal einen "Füllartikel" brauchen könnt bis zum kostenfreien Versand).



Fazit:

Mir gefallen die White Fang gut, kann aber zum aktuellen Zeitpunkt jetzt nicht sagen, dass ich sie besser finde als die Black Fang.
Ich finde, beide haben ihre Daseinsberechtigung.

Wer die Flow Picks mag - oder auch die Primetone mit den "künstlichen Spielspuren" (Bevels am Rand) - dem würde ich auf jeden Fall mal ein Antesten der White Fang empfehlen. :great:
Allen anderen auch. :D


Danke fürs Lesen!

Beste Grüße!
Myxin
 
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Die machen einen wirklich interessanten Eindruck. Danke für den Review. Du hattest die 1mm, bei Thomann gibt es auch 0,73 und 1,14 - letztere werde ich mir dann jetzt mal bestellen.

Vielleicht ganz interessant auch mein aktuelles Pick für dich, da es in deiner Sammlung nicht auftaucht: Das Dunlop John Petrucci Trinity. Ich hatte mich durch die Chicken Picks an diese Wankelrotor-Form gewöhnt und finde es sehr angenehm. Durch die drei gleichen Ecken hält es auch dreimal so lange, da man zufällig immer mal eine andere benutzt.
Dunlop John Petrucci Trinity Pick

Hier im Größenvergleich:
Dunlop John Petrucci Signature Pick
 
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Danke für den Tipp! :great:

Die Petrucci Trinity Picks habe ich noch nicht ausprobiert, allerdings weiß ich, dass diese symmetrischen Plektren nicht so ganz mein Fall sind.
Das liegt alleine auch schon daran, dass ich dazu neige, ein Plektrum immer in der von mir favorisierten Richtung zwischen Daumen und Zeigefinger zu halten.
Sprich ich nehme ein komplett neues und ungespieltes Plektrum in die Hand - und normalerweise funktioniert die eine Seite davon besser für mich als die andere. Frag mich nicht, warum das so ist, ggf. sind die leicht gebogen oder nicht exakt gleich abgerundet/ge"bevelt".

Sobald ich die "richtige" Seite raus habe, spiele ich es nur noch so und nicht andersrum.
Jetzt stell dir vor, ich hätte ein Plektrum mit 3 Spitzen... da komm ich dann gar nicht mehr klar... :D

Ich kann aber auch über meinen Plektrenverschleiß überhaupt nicht klagen, die halten bei mir sehr lange und insofern tun es bei mir auch die mit nur einer Spitze.
Wer einen höheren Verschleiß hat, für den ist das aber sicher eine gute Alternative!


Zu den Hetfield White Fang bzw. deiner Anmerkung:
Ja, ich hatte die 1,0 mm Stärke gekauft, ist auch in der Mitte auf dem Plektrum zu sehen. Bei den Flow hatte ich auch dickere, mir hat das 1,0 mm aber da besser gefallen. Würde mit 1,14 bestimmt auch zurecht kommen. Normalerweise hab ich immer irgendwas zwischen 0,9 und 1,2 mm gespielt. Die Black Fang habe ich auch in 0,94 und 1,14 mm hier.

Schreib dann gerne mal hier rein, wie dir die White Fang gefallen, wenn du sie ausprobiert hast. :)
 
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Das liegt alleine auch schon daran, dass ich dazu neige, ein Plektrum immer in der von mir favorisierten Richtung zwischen Daumen und Zeigefinger zu halten.
Sprich ich nehme ein komplett neues und ungespieltes Plektrum in die Hand - und normalerweise funktioniert die eine Seite davon besser für mich als die andere. Frag mich nicht, warum das so ist, ggf. sind die leicht gebogen oder nicht exakt gleich abgerundet/ge"bevelt".

Sobald ich die "richtige" Seite raus habe, spiele ich es nur noch so und nicht andersrum.
Das kenne ich auch. Aber da geht es um die zwei Seiten nicht um die drei Spitzen.
 
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@DH-42

Das ist schon richtig, aber ist ja noch nicht gesagt, dass für jede Spitze die gleiche Seite die "richtige" ist, was dann wieder verwirrend wäre.
Abgesehen davon fühlt es sich auch wieder anders an wegen der Form, zumindest, wenn man ein herkömmliches (nicht symmetrisches) Pick so hält, dass eines der beiden nicht spitzen (sondern runden) Enden noch auf dem Zeigefinger liegt und leicht dagegen drückt.

Aber kann man auch einfach ausprobieren, das ist auch klar.


Btw.: Ich habe ua. auch noch ein V-Pick Screamer hier, das dürfte dann in etwa so groß sein wie das Petrucci Trinity. Hier im Vergleich zum White Fang (Flow Form):


vpickscreamervshetfieaak7s.jpg
 
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Hey,

schönes Review :)

Ich bin derzeit dabei die verschiedensten Picks für mich zu testen und komme immer wieder zu den White Fang zurück. Die lassen sich wirklich richtig spielen und liegen verdammt gut in der Hand. Gerade der von dir schon erwähnte Grip durch die kleinen Noppen ist überraschend gut, hätte ich nicht erwartet.

Ich habe mir die White Fang mit entsprechender Blechdose bestellt... sieht ganz hübsch aus und ist praktisch.

Ich habe mich auch schon gefragt wie sie sich denn zu den normalen Flow schlagen, da ich diese bisher noch nicht in der Hand hatte, aber dank deinem Vergleich weiß ich es jetzt :D Wobei ich die normalen Flow wahrscheinlich trotzdem mal noch antesten werde.
 
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Mir gefallen die White Fang gut, kann aber zum aktuellen Zeitpunkt jetzt nicht sagen, dass ich sie besser finde als die Black Fang.
Ich finde, beide haben ihre Daseinsberechtigung.

Wer die Flow Picks mag - oder auch die Primetone mit den "künstlichen Spielspuren" (Bevels am Rand) - dem würde ich auf jeden Fall mal ein Antesten der White Fang empfehlen. :great:
Allen anderen auch. :D

So, es ist Zeit für ein Update:

Ich habe ein White Fang Pick so weit runtergespielt, dass ich mir irgendwann beim Spielen dachte "das passt nicht mehr" - ja es hat sich irgendwie lasch angefühlt, wenn ich in die Saiten gelangt habe, weil das Pick so "darüber gerutscht ist".

Diesen Eindruck hatte ich schon beim ersten Test der Flow Plektren.
Und hatte das natürlich auch beim ersten Ausprobieren der White Fang Plektren im Hinterkopf.
Ich wollte denen trotzdem eine Chance geben.

Jetzt hatte ich mich wie gesagt mit dem runtergespielten White Fang nicht mehr wohl gefühlt und einfach mal zu einem Ultex Sharp gegriffen, das herumlag.
Und der Unterschied war wie Tag und Nacht.
Ich konnte die Saiten beim Anschlag wieder richtig anreißen, ein sattes "hölzernes Donk" (würde der Olli sagen) herbeizaubern, das vorher mit dem runtergespielten White Fang eher ein "Deng" gewesen war. :ugly: :D
Habe mich sofort wohl gefühlt.

Aber klar, der erste Gedanke war dann auch "ok, das White Fang ist total runtergespielt, hat schon eine relativ runde Spitze, sehr dünn, weil noch mehr Material an den Bevels abgetragen wurde" - dementsprechend habe ich ein neues White Fang zur Hand genommen. Damit lief es wieder besser. Aber trotzdem nicht so wie mit dem Ultex Sharp und auch dem Hetfield Black Fang (gleiche Form wie Ultex Sharp und Tortex III).

Ich habe das dann gleich zum Anlass genommen, nochmal eine große Testrunde zu machen mit White Fang, Black Fang, Flow, Ultex Sharp, Tortex Standard, Tortex III, Gator etc. in diversen Stärken.


Grundsätzlich konnte ich (für mich) folgendes feststellen:

- Ultex scheint bei gleicher Dicke etwas steifer zu sein als Tortex und ist mMn auch langlebiger (das weiß ich aus langjähriger Erfahrung)

- Ultex hat einen etwas besseren Grip als Tortex (auch ohne Textur), es "klebt" besser an der Haut

- Ultex klingt etwas heller als Tortex

- Ultex hat etwas mehr "Chirp" beim Anschlag, wenn das Pick auf die Saite trifft (diese hellen Pickgeräusche, ihr wisst schon, was ich meine...)

- je dicker das Pick ist und je glatter, desto mehr "Chirp" (zumindest bei Stärken bis 1,5 mm, die ich hauptsächlich spiele)

- je dünner das Pick ist, umso heller der Sound und umso mehr Aufwand beim kräftigen Rhythmus Spiel (weil das Pick beim Anschlag mehr nachgibt - daher allerdings auch, wenn man einen zu festen Anschlag hat, gerne mal ein dünneres Pick ausprobieren)

- je dicker das Pick ist, desto dunkler, basslastiger wird der Sound (für Akustik Gitarren Strumming würde ich auch eher dünnere Picks nehmen, das reißt die Saiten weniger an und klingt besser)

- die rundere Tortex Standard Spitze halte ich für schnelles Spiel mit Wechselanschlag für eher nicht so optimal

- die Spitze vom Ultex Sharp/Black Fang/Tortex III (quasi wie Jazz III Spitze) unterscheidet sich in der Form bzw. im Winkel leicht von der Spitze beim Hetfield White Fang/Flow - beide Ausführungen sind aber gut für schnelles, akzentuiertes Spiel geeignet

- die Spitzen beim Flow und beim White Fang haben die Bevels (Materialdicke nimmt zur Spitze hin ab), wobei die beim White Fang noch etwas mehr ausgeprägt sind - das kann ggf. auch an Herstellungstoleranzen liegen

- die Spitzen mit den Bevels erleichtern es, über die Saiten zu "gleiten" und somit "flüssiges" Spiel wie Lead-Läufe (daher wohl der Name "Flow") - man fühlt einfach weniger Widerstand, aber:

- die Spitzen ohne Bevels sind mMn mehr geeignet für Leute, die Hauptsächlich Oldschool Rock Riffs spielen und dabei fest in die Saiten langen, ebenso für diejenigen, die den maximalen "Tone" aus der Gitarre rausholen wollen, genauer gesagt:

- klingt die Gitarre mit einem Ultex Sharp 0,94 mm bei gleicher Anschlagstärke lauter als mit einem White Fang 1,0 mm, ich würde dementsprechend auch NICHT, wenn ich z.B. teure Vintage Gitarren verkaufen und Demo Videos machen würde, ein Flow oder ein White Fang nutzen - das ist meine persönliche Meinung dazu!


Ich kann zusammenfassend nicht sagen, welches Pick "besser" ist.
Die sind einfach verschieden!

Was einem am besten taugt, muss jeder selbst herausfinden.
Es macht tatsächlich einen sehr großen Unterschied und ich kann es nur empfehlen, sich mal mit verschiedenen Plektren einzudecken, va. die von mir genannten von Dunlop, die es auch bei vielen Händlern geben sollte - und dann mal selbst zu vergleichen.

Ich gebe zu, dass ich aktuell von diesen Flow-Bevels etwas genervt bin und ggf. in nächster Zeit wieder vermehrt Ultex Sharp und Black Fang spielen werde.
Für Tortex Freunde gibt es übrigens auch die Tortex Flow - die haben auch keine Bevels. Das Material hält dann aber nicht so lange im Vergleich zu Ultex Sharp.


Falls jemand noch Anmerkungen oder Fragen zu meinen Eindrücken hat, nur heraus damit!

Beste Grüße an alle!

:hat:
 
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@Myxin Wow, danke für's große Pick Roundup, das muss ich in Ruhe sichten. Kann Dich leider noch nicht wieder bekeksen...
 
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Myxin
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@Prospero

Vielen Dank für dein Lob! :)

Du warst auch nicht ganz unschuldig dran, dass ich mir die ganzen Plektren nochmal genauer ansehen wollte - von wegen "Kratzgeräusche". ;)

Es ist einfach der Wahnsinn, was das für einen Unterschied machen kann beim Spielen.
Wenn man mir irgendein Pick in die Hand drückt und sagt, mach mal, komme ich schon damit zurecht (außer vielleicht mit den ganz dicken und großen Picks, die mochte ich nie sonderlich) - aber wenn ich es mir aussuchen kann, dann bin ich schon am überlegen, ob ich jetzt z.B. bei den Ultex Sharp 0,90 mm, 1,00 mm oder 1,14 mm nachkaufen soll, weil ich den Unterschied tatsächlich merke.

Ich kann mich nur wiederholen: Ausprobieren lohnt sich! :great:

PS: Vielleicht werde ich mir auch noch die Jim Root Picks mal anschauen, die haben die TIII/Ultex Sharp Form und sind aus Nylon.
 
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Die Ultex Sharp sind etwas spitzer als normale Pleks. Daher der Name "Sharp". Die gibt es - soweit ich das noch richtig sehe - auch in einer nicht "sharpen" Version.

Diese kleine zusätzliche Spitze merkt man und ich habe mich sehr schnell dran gewöhnt, so dass ich andere Pleks schnell runder finde. Die Tortex z.B. sind darüber auch für mich "weicher im Kern", anders kann ich das nicht sagen. Ultex fühlt sich manchmal an, wie aus einer CD Hülle geschnitzt. Tortex wie aus einem weicheren Plastik gehärtet.

Bei den Ultex Sharp nehme ich die 0,9er. In so einer 70er Packung finden sich selten auch ein paar dünnere.

Als Alternative habe ich ein paar Gator in Lila. Die, die sich so anfühlen, als wäre ein Flaum drüber. Für leiseres und wärmeres Spiel, da die Ultex relativ viel "Chirp" haben, wie Du schreibst. :D

Edit: Die Tortex gibt es auch in Sharp. Da hatte ich eine Packung 0,73er. Fand die aber wiederum zu spitz und flabberig.
 
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Bei den Ultex Sharp nehme ich die 0,9er.

Die habe ich auch am meisten gespielt. :)

In so einer 70er Packung finden sich selten auch ein paar dünnere.

Das finde ich allerdings etwas merkwürdig, sollte so nicht sein. Aber ganz nett, wenn man dann gezwungenermaßen etwas Abwechslung bekommt. :D


Edit: Die Tortex gibt es auch in Sharp. Da hatte ich eine Packung 0,73er. Fand die aber wiederum zu spitz und flabberig.

Die Tortex Sharp Form ist aber nicht die gleiche wie die Ultex Sharp Form.
Die Ultex Sharp haben die 351er Form mit einer "Sharp" Jazz III Spitze sozusagen.
Die Tortex Sharp laufen noch spitzer zu.

Wenn du Ultex Sharp in der Tortex Sharp Form haben wolltest, müsstest du die Jeff Loomis Picks ausprobieren.
Ich persönlich habe in meinem ganzen Leben persönlich nur einen einzigen Menschen kennengelernt, der die Tortex Sharp spielte (das ist jetzt auch schon fast 20 Jahre her und ob er die immer noch spielt, weiß ich nicht).
Ich glaube, Loomis war auch ein Tortex Sharp Spieler - insofern nachvollziehbar, wenn er jetzt lieber Ultex in der Form haben will, weil es einfach länger hält und für Metal mMn sowieso besser ist.

Wenn du die Tortex in der Ultex Sharp Form haben willst, dann müsste du wie oben bereits von mir erwähnt die Tortex TIII Picks kaufen.
Und wenn du diese lieber als Nylon Picks hättest, dann die Jim Root.

Ich hoffe, ich konnte für Verwirrung sorgen. :D
 
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