[Tuner] Korg Pitchblack

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Mad*
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Korg Pitchblack

Korg Pitch-Black PB


Mich hat's gewundert, dass es (zumindest hier in der Bassistenecke) noch kein Review über den Korg Pitchblack gibt, wird doch immer wieder danach gefragt und auch gern empfohlen. Da ich selbst vor kurzem noch nach einem Tuner in Form eines Bodentreters suchte, wollte ich gern mal einen kleinen Eindruck hier hinterlassen.

Anforderungen:

Gesucht hatte ich einen Tuner, den ich in mein (späteres) Effektboard einschleifen kann, der das Signal mutet und vor allem: Auch die tiefe H-Saite ohne Probleme anerkennt. Bei meinem letzten Tuner musste ich bei der tiefen H-Saite immer auf Flagolets oder den 12. Bund zurückgreifen.

Erster Eindruck & Verarbeitung:

Das Gehäuse aus Aluminium, man darf also mal feste zutreten, neutrales schwarzes Design und schön handlich klein - der Korg bringt 288 Gramm auf die Wage, also keinesfalls schwer. Der Ein/Aus Schalter wirkt weder zu leichtgängig noch schwer und macht einen stabilen Eindruck.

Aussattung:

  • 100% True Bypass-Ausgang (keine Soundverfälschung)
  • Vier unterschiedliche Anzeige-Modi: Full Strobe, Half Strobe, Meter, Mirror
  • Kompakter Pedal-Tuner für Gitarre/Bass; lässt sich einfach ins Fußboard integrieren
  • Große, helle LED-Anzeige zeigt Stimmabweichungen sofort an
  • Weiter Erkennungsbereich von E0 (20,60Hz) bis C8 (4186Hz)
  • Anpassbare Kalibrierung von 436Hz-445Hz
  • 9 V-Netzausgang, um weitere Pedale mit Strom zu versorgen
  • Schmales, schwarzes und stabiles Aluminium-Gehäuse für lange Lebensdauer
(Liste von Herstellerseite übernommen)

Möglichkeiten:

Der Korg Pitchblack kann ganz bequem in's Effektboard eingeschliffen werden. Rechts findet man den Input, links den Output für Patchkabel - ziemlich idiotensicher. Versorgt werden kann er entweder mit einer gängien 9V Blockbatterie oder per Netzadapter. Zusätzlich bietet er einen weiteren Ausgang an der Front, um weitere Pedale mit Strom zu versorgen, mit maximal 200mA out.
Desweiteren gibt es vier unterschiedliche grafische Tunermodi, die man per "Display" Knopf auf der Front einstellen kann. Bei Betätigung des Knopfs blinkt die Zahl (eins bis vier) auf und der Modi ist aktiv. Hier finde ich jedoch nur Modus eins und vier sinnig, aber das ist Geschmackssache.
Mit der Calibtaste wird die Kalibrierung gestartet, welche neun Speicherplätze aufweist: von 0=440Hz bis 9=39Hz



Persönliches Fazit:

Ich habe mit dem Korg Pitchblack gefunden was ich wollte und brauchte - nicht mehr und nicht weniger - einen kompakten Tuner ohne große Spielereien, mit dem man schnell zurecht kommt. Er reagiert auf die tiefe H-Saite genauso schnell wie auf alle anderen Saiten auch, selbst selbige auf A runtergestimmt. Auch am Kontrabass hat er sich schon für mich bewährt.
Wer also einen kleinen, kompakten und zuverlässigen Tuner sucht, sollte nicht um den Korg drumrumkommen. Vergleiche mit dem etwas teureren Boss TU-2 habe ich aber leider nicht machen können.
Der Internetpreis liegt bei 69€, was ich absolut gerechtfertigt finde.
 
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