Problem mit meinem Roland Fantom X6

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Djafu
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Hi, ich mache seit vielen jahren musik und habe schon immer DIGITAL produziert, sprich: cubase, reason, Fruity loops usw. habe mir nun einen fanton x6 zugelegt und komme relativ gut klar mit dem synthesizer.
nun will ich einen beat aufbauen, aber habe folgendes problem. wenn ich in den "song edit"-modus gehe, kann ich ein instrument das ich vorher als patch ausgewählt habe auf z.b. midi-channel 1 einspielen beispielsweise ein piano und die drums die auf den pads gelegt sind z.b. auf midi-channel 2. will ich nun aber ein weiteres instrument auf midi-channel 3 einspielen und wähle einen anderen patch aus, ändert sich gleichzeitig auch der patch den ich in midi-channel 1 eingespielt habe.
es scheint als sei der mixdown auf jeweils 1 patch und 1 drumset begrenzt...

woanders habe ich gelesen das man in den performance mode gehen muss um mehrere instrumente einspielen zu können. dann ist wiederum das problem erst einmal in den performance mode zu kommen.

bitte um schnelle hilfe...
 
Eigenschaft
 
Vorsicht!
Bei Roland ist das Layer nicht gleich MIDI-Channel.
Du hast 16 Layer(Schichten, oder besser Kanalzüge) im Performance-Modus. Diese verweisen auf 16 MIDI-Kanäle, die frei ausgewählt werden können.
Das kann dazu führen, dass mehrere Layer auf einen MIDI-Kanal geroutet sind: z.B. Layer 1 und 3 auf MIDI-Kanal 1. Nun führt dieses Routing dazu, dass einige Einstellungen nicht mehr einzeln pro Layer eingestellt werden können.

Schau mal im Performance-Modus unter PART-VIEW und EXTERNAL auf das MIDI-Routing. Sollen alle 16 Layer einen eigenen MIDI-Kanal haben, muss das auch dort so eingestellt werden.

Grüße Dennis
 
danke erstmal für die sehr schnelle antwort...
ich sehe hier leider kein part-view oder external, ich weiß leider nicht einmal wie man in den performance mode kommt.

bin ein bluuttiger anfänger beim fantom, wäre sehr nett wenn du es mir ein bisschen genauer erklären könntest :)
 
Grundsätzlich befindest du dich im "Performance"-Modus, wenn du "Song-Edit" drückst, also den Sequenzer Fantoms verwendest.

Über dem Drehrad sind drei Taster. Das sind die Modus-Schalter. Zwei für die unterschiedlichen Einstellungsseiten des Performance-Modus (MIXER und LAYER/SPLIT) und einen für den Patch/Single-Modus. So sind die Taster auch beschriftet.

In beiden Performance-Pages erreichst du PART-VIEW über die Softbuttons. Dort ist dann ein weiterer Menüpunkt für die EXTERNAL-SETTINGS. Hier wird auch das MIDI-Routing für die Layers eingestellt.
 
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danke dir vielmals, das war bereits sehr hilfreich...jeder channel war mit dem patch "UltimateGrandPiano" belegt außer channel 10 auf dem das drumset lag. ich kann jetzt jedem channel ein unterschiedliches patch beifügen.
aber über den part view, die patches auszuwählen ist sehr mühsam da man von dort aus nicht auf die patch-list zugreifen kann. man kann nur mit dem rädchen den nächsten sound auswählen, anstatt kategorisch suchen zu können. es muss doch einen anderen leichteren weg geben...
 
Zuletzt bearbeitet:
Gern geschehen :)
Wenns weitere Fragen zum X gibt, frag ruhig. Manches ist etwas gewöhnungsbedürftig. Das ist aber bei jedem Gerät so. Der Fantom ist aber im Grunde recht intuitiv, wenn man die Bedien-Philosophie verstanden hat.

Grüße Dennis

---------- Post hinzugefügt um 23:05:38 ---------- Letzter Beitrag war um 23:02:18 ----------

danke dir vielmals, das war bereits sehr hilfreich...jeder channel war mit dem patch "UltimateGrandPiano" belegt außer channel 10 auf dem das drumset lag. ich kann jetzt jedem channel ein unterschiedliches patch beifügen.
aber über den part view, die patches auszuwählen ist sehr mühsam da man von dort aus nicht auf die patch-list zugreifen kann. man kann nur mit dem rädchen den nächsten sound auswählen, anstatt kategorisch suchen zu können. es muss doch einen anderen leichteren weg geben...
Das macht man auch nicht im "Part View". Dazu ist die Seite MIXER oder LAYER/SPLIT. Das ist MEIN eigentlicher Hauptarbeitsplatz. Ich benutzte den Single-Modus so gut wie nie.
 
dank deiner hilfe habe ich nun meinen ersten beat fertig auf dem fantom x6.

habe nun das nächste problem :D und zwar möchte ich grade einen hard lead patch einspielen und etwas delay drauf legen. reverb, chorus und mfx1,2 und 3 sind unter effekte bereits vorgegeben. wie kann ich jetzt aber nur für einen patch einen delay effekt zuweisen???
 
@BinaryFinary:

Ich finde, es wird Zeit, dass Du mal einen Fantom X-Workshop anbietest. Im Ernst: da solltest Du mal drüber nachdenken.
 
unifaun schrieb:
Ich finde, es wird Zeit, dass Du mal einen Fantom X-Workshop anbietest. Im Ernst: da solltest Du mal drüber nachdenken.
Einige Tipps hab ich ja im Fantom X-Thread gegeben. Der ist nur etwas weiter in den Hintergrund gerückt und jeder macht immer einen neuen Thread auf. :redface:

Djafu schrieb:
habe nun das nächste problem und zwar möchte ich grade einen hard lead patch einspielen und etwas delay drauf legen. reverb, chorus und mfx1,2 und 3 sind unter effekte bereits vorgegeben. wie kann ich jetzt aber nur für einen patch einen delay effekt zuweisen???

Ich verweise noch mal auf das MIXER-Menü. Dort werden sind alle Einstellungen für Lautstärke und Effekt-Routing zu finden. Ich hoffe, dir ist der Unterschied zwischen den Insert-Effekten (MFX 1-3) und den Send-Effekten (Chorus/Delay und Reverb) klar?

Für einen einfachen Delay-Effekt muss der Send1-Effekt von Chorus auf Delay umgestellt werden. (EFFECT-MENÜ), dann kannst du auf der Mixer-Page bestimmen, wieviel Delay-Anteile der Klang bekommen soll. Wie bei einem echten Mischpult auch. Ich lege dir auch noch mal nahe, dass Handbuch zu lesen. Dort wird das beschrieben!!

Grüße Dennis
 
habe den fantom gebraucht gekauft, fast nagelneu für einen fairen preis....aber leider ohne handbuch :(
deswegen muss ich auch soviel fragen :D
ich muss außerden zugeben den unterschied zwischen insert und send-effekten weiß ich nicht. ich werds ausprobieren sobald ich im studio bin...danke
 
Auf Englisch findest du sie hier:
Quickstart:
http://media.rolandus.com/manuals/FANTOM-X6_X7_X8_QS.pdf
Patchlist für Version 2.0:
http://media.rolandus.com/manuals/FANTOM-X6_X7_X8_AUDIO_PA.pdf
Zusatz für V2.0:
http://media.rolandus.com/manuals/FANTOM-X6_X7_X8_AUDIO_AD.pdf
Handbuch:
http://media.rolandus.com/manuals/FANTOM-X6_X7_X8_OM.pdf
Patch/Performanceliste:
http://media.rolandus.com/manuals/FANTOM-X6_X7_X8_PA.pdf

Ansonsten mal eine E-Mail an den deutschen Support schicken:
http://www.rolandmusik.de/home/index.php

Die helfen dir bestimmt weiter und schicken dir ein Handbuch, oder ein PDF per Mail.

Es gibt einfach einige Grundlagen, die solltest du im Handbuch nachlesen, wenn es um die Hauptfunktionen und Betriebsarten des Fantoms geht. Im Grunde ist das bei jeder Workstation so. Die Terminologie ändert sich nur von Hersteller zu Hersteller.

Im Grunde ist der Fantom als Workstation mit einem kleinen Kompaktstudio zu vergleichen. Du hast ein digitales Mischpult mit 16 angeschlossenen (MIDI) Klangerzeugern und 8 Stereodigitalspuren (wenn du einen Fantom mit OS 2.0 hast).

Die MIDI-Klangerzeuger stellen Sounds (Patches) bereit, die aus den Wellenformen das Wave-ROMs, oder aus eigenen Wellenformen aus dem Sample-RAM (die müssen beim Start immer geladen werden) bestehen können.

Weiterhin hat der Fantom fünf Multieffekte und einen Master-Effekt. Drei sind als sogenannte Insert-Effekte konfiguriert und können direkt in die Klangerzeugungskette eingebaut werden. Die Insert-Effekte sind also meist ein elementarer Bestandteil eines Klanges, z.B. bei einer E-Gitarre der Verzerrer-Effekt.

Die zwei Send-Effekte - der Effekt-Anteil wird im virtuellen Mischpult via Poti geregelt - sind eher zur "Veredelung" eines Klanges gedacht. Deswegen findet man hier halt nur die Effekte Chorus/Delay und Reverb.

Der Master-FX ist halt eine Art Master-EQ mit Summenkompression. Er beeinflusst den Gesamtsound des Fantoms.

Als elektronische Spielhilfen hast du:
1. einen Arpeggiator - erzeugt einfache bis komplexe, sich immer wiederholende Muster, die auf Akkordbrechungen basieren.
2. Chordmemory - Hier können Akkorde mit einer Taste gespielt werden, je nach eingestellter Skala. Interessant in verbindung mit dem Arp
3. ein Drumcomputer - hier können fertige Rhythmen eingespielt und gespeichert werden, wie bei einem "klassischen" Stand-Alone-Drumcomputer. Die Bedienung erfolgt via Pads.
4. Die RPS-Funktion (Realtime Phrase Sequenzing) - eine etwas unscheinbare aber sehr mächtige Funktion. Vereinfacht gesagt kann man damit die Patterns aus dem Sequenzer auf die Pads, oder auf einzelne Tasten legen und bestimmen, wie sie synchronisiert werden. Zu den Patterns später mehr. Man kann mit Hilfe der RPS viele kleine Spielereien basteln. Z.B. kann damit aus dem Fantom eine Groove-Box werden, oder man baut sich damit virtuelle Zugriegel.
5. der Sequenzer:
Bietet zwei Betriebsarten, die gleichzeitig benutzt werden können.
Track - Lineare Aufzeichnung, wie bei einer Bandmaschine
Pattern - Sequenzen werden abschnittsweise eingespielt, z.B. Intro, Vers, Chorus. Die Steuerung geschied dann via RPS-Funktion. So ist man nicht an den starren Ablauf des Track-Modus gebunden.
Im Sequenzer findet man auch die Audiospuren. Hier kann - wie bei einem Audio-Sequenzer auf dem Rechner - Audio-Material (Gesangs-Spur, echte Gitarre, usw) aufgenommen, oder eingebunden werden.

Das ist ein kleiner Abriss über die Grundstruktur des Fantoms. Es gibt viel mehr - Piano-Mode, Live-Play-Mode, usw - aber alles kann ich hier nicht aufzählen. Ich lege dir wirklich nah, besorg dir das Handbuch, um schneller nachschlagen zu können.

Grüße Dennis
 
ich muss dir nochmals sehr sehr danken, habe dank der links die du mir geschickt hast nun auch 2 gute handbücher für das fantom und auch noch in deutsch. sehr sehr hilfreich.

ich muss jedoch noch ein letztes mal nerven :D ich versuche den fantom mit meinem pc zu verbinden um einen daw zu benutzen z.b. cubase. darüber steht echt wenig in den handbüchern und anscheinend braucht man auch erstmal nen treiber für die usb-schnittstelle, denn sobald ich den usb stecker einstecke passiert rein GAR NIXX. ein hilfe-ruf...das letzte mal!!!!????!!!! :(
 
Djafu schrieb:
ich muss jedoch noch ein letztes mal nerven ich versuche den fantom mit meinem pc zu verbinden um einen daw zu benutzen z.b. cubase. darüber steht echt wenig in den handbüchern und anscheinend braucht man auch erstmal nen treiber für die usb-schnittstelle, denn sobald ich den usb stecker einstecke passiert rein GAR NIXX. ein hilfe-ruf...das letzte mal!!!!????!!!!
Nerven kann man mich nicht so leicht. Wenn man täglich versucht, jungen Menschen den Sinn und Zweck von Analysis, Algebra und ähnlichem "Zeugs" zu vermitteln, bekommt man ein dickes Fell ;)

Zum Thema Fantom und Rechner:
Grundsätzlich bietet die USB-Schnittstelle des Fantoms ZWEI Betriebsarten:
1. Storage-Mode: Hier kann man vom Rechner auf die Speichermedien (Interner- und CF-Speicher) des Fantom zugreifen wie bei Wechselmedien. Zu finden im System-Menü (der Menü-Button unterm Display).

2. MIDI-Mode: Hier arbeitet die USB-Schnittstelle wie ein ganz normales USB-MIDI-Interface. Man kann über den MIDI-Out des Fantoms auch noch andere Geräte ansprechen.

Beide Betriebsarten gleichzeitig geht nicht!

Der Storage-Mode nutz Treiber von Windows, für den MIDI-Modus brauchst du Roland Treiber.

Den Roland-Treiber findest du hier:

Für den MIDI-Modus:

Für XP:
http://www.rolandmusik.de/ftp/pub/downloads/tecfiles/A_bis_F/XP2k_Treiber/FanX_Win2kXP.zip

Für Vista (32bit):
http://www.rolandmusik.de/ftp/pub/d...is_F/Vista_Treiber/Fantom_X_WinVista_v100.zip

Win 7 (32bit):
http://www.rolandmusik.de/ftp/pub/downloads/tecfiles/A_bis_F/W7_Treiber/fanx_732d_v100.zip

Win 7 (64bit):
http://www.rolandmusik.de/ftp/pub/downloads/tecfiles/A_bis_F/W7_Treiber/fanx_764d_v100.zip
 
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ich komme mit dem internen sequenzer des fantoms nicht ganz zurecht und würde gerne cubase als sequenzer benutzen, da ich langjährige erfahrung mit damit habe.
Optimal wäre es, wenn ich den fantom wie ein vst plugin benutzen könnte und alles vom pc aus steuern könnte per midi. also die sounds aus dem fantom über midi ind mein cubase. ähnlich wie bei yamaha studio connection...

die frage ist jetzt, wie kriege ich das hin? gibt es einen weg über usb oder audio kabel eine solche verbindung herzustellen mit cubase??
 
ich komme mit dem internen sequenzer des fantoms nicht ganz zurecht und würde gerne cubase als sequenzer benutzen, da ich langjährige erfahrung mit damit habe.
Optimal wäre es, wenn ich den fantom wie ein vst plugin benutzen könnte und alles vom pc aus steuern könnte per midi. also die sounds aus dem fantom über midi ind mein cubase. ähnlich wie bei yamaha studio connection...

die frage ist jetzt, wie kriege ich das hin? gibt es einen weg über usb oder audio kabel eine solche verbindung herzustellen mit cubase??
Erstmal solltest du deine Fragen nicht in einem Doppelpost stellen, das könnte den Mods etwas missfallen. ;)

Der interne Sequenzer ist doch im Grunde genauso aufgebaut wie Cubase. Das nutze ich seit Version 2.0. Natürlich hast du nicht das User-Interface eines Computers, aber der Grundaufbau des Fantoms entspricht in seiner Gesamtheit eigentlich dem guten alten Cubase VST. Sprich kannst du Cubase bedienen, ist der Umstieg auf den Fantom nicht schwer.

Was du vor hast - wenn ich deinen Hinweis mit dem VST-Plugin richtig verstehe - ist, auf den Punkt gebraucht, mit dem Fantom X nicht möglich. Man kann ihn als Masterkeyboard zum Steuern der DAW einsetzen und es gibt auch Mixer-Templates für den Fantom, aber mehr als MIDI-Steuerdaten kann der Fantom über seine USB-Schnittstelle nicht verschicken. Er fungiert NICHT als Audio-Interface.

Um den Fantom als MIDI-Instrument in die DAW einzubinden, brauchst du ein MIDI-Interface, oder die Treiber für den USB-Port, damit dieser als MIDI-Interface erkannt wird. Danach muss natürlich die DAW (Cubase) angepasst werden.

Schön wäre es ja mal zu erfahren, was du mit dem Fantom und Cubase genau machen möchtest und wo dein Problem im Verständnis ist!
 
also klarkommen tu ich schon einigermaßen, loops erstellen ist mittlerweile lockr drin. unpraktisch wird es einfach sobald ich den beat ausbauen will(intro, hook, part, bridge etc.) den im laufe der jahre hab ich ein bestimmtes produktionsraster entwickelt. ich spiele zuerst die hook ein über 8 bars, verteil diesen 8 bar loop über eine bestimmte länge und entnehme den loop irgendwann ein paar instrumente um den part oder die bridge zu bilden. das ist etwas umständlich beim fantom und über drag und drop am pc mit einer maus ist das natürlich wesentlich einfacher.

das veredeln der sounds ist auch so eine sache. du hast es mir zwar schon mehrfach erklärt aber irgendwie machen mir die effekte noch immer ein wenig kopfschmerzen. verwende ich z.b. bei einem patch einen send-effekt wie reverb kann ich dem nächsten patch keinen reverb verpassen. bei reason musste ich einfach ein effekt gerät öffnen und schon konnte ich beliebig vielen sounds reverb verpassen.

also ich bin spezialisiert auf hip hop, rnb und brauch eigentlich kein umständliches setup, ich würde nur gerne die vorteile einer software wie cubase nutzen aber natürlich nich auf die sounds des fantoms verzichten...
 
also klarkommen tu ich schon einigermaßen, loops erstellen ist mittlerweile lockr drin. unpraktisch wird es einfach sobald ich den beat ausbauen will(intro, hook, part, bridge etc.) den im laufe der jahre hab ich ein bestimmtes produktionsraster entwickelt. ich spiele zuerst die hook ein über 8 bars, verteil diesen 8 bar loop über eine bestimmte länge und entnehme den loop irgendwann ein paar instrumente um den part oder die bridge zu bilden. das ist etwas umständlich beim fantom und über drag und drop am pc mit einer maus ist das natürlich wesentlich einfacher.
Da gebe ich dir natürlich recht. Sowas mache ich auch eher selten direkt am Fantom. :)

das veredeln der sounds ist auch so eine sache. du hast es mir zwar schon mehrfach erklärt aber irgendwie machen mir die effekte noch immer ein wenig kopfschmerzen. verwende ich z.b. bei einem patch einen send-effekt wie reverb kann ich dem nächsten patch keinen reverb verpassen. bei reason musste ich einfach ein effekt gerät öffnen und schon konnte ich beliebig vielen sounds reverb verpassen.
Ich vermute mal stark, dir ist der Unterschied zwischen dem Patch- und Performance-Modus noch nicht ganz klar und das sich damit auch die Effekt-Struktur des Fantoms ändert.

also ich bin spezialisiert auf hip hop, rnb und brauch eigentlich kein umständliches setup, ich würde nur gerne die vorteile einer software wie cubase nutzen aber natürlich nich auf die sounds des fantoms verzichten...
Ich weiß jetz nicht, ob du vorher schon mal mit MIDI-Klangerzeugern gearbeitet hast, oder bisher immer ALLES im Rechner produziert hast, aber bei Geräten - die via MIDI angeschlossen werden - muss man zwischen Mono- und Multitimbralität unterscheiden. Monotimbral: Der Klangerzeuger empfängt auf EINEM MIDI-Kanal. Multitimbral: Der Klangerzeuger empfängt auf mehreren MIDI-Kanälen.

Um mit einer Workstation eine komplette Musikproduktion mit mehreren Instrumenten-Spuren zu produzieren, brauchst du also den Multi-Modus. Dieser ist beim Fantom der Performance-Modus. Hier hast du also 16 "Instrumente" auf 16 Kanälen, die via MIDI (oder vom Fantom selbst) angesteuert werden können. Konstruktionsbedingt teilen sich die 16 Instrumente aber halt sowas wie die internen Effekte. Diese stehen also nicht - wie in einer DAW - in theoretisch unbegrenzter Zahl zur Verfügung.

In der DAW wird halt durch die Rechenleistung die Anzahl begrenzt. Beim Fantom gibt es z.B. EINEN globalen Reverb-Effekt. Natürlich kann aber eingestellt werden, wie stark die einzelnen Instrumente auf den 16 Spuren "verhallt" werden sollen. (mit dem SEND-Parameter). So macht man das eigentlich auch in einem "realen" Studio. Selten werden für unterschiedliche Instrumente mehrere Hall-Geräte eingesetzt, sondern es wird ein globaler Effekt benutzt und die Anteile via "Aux-Sends" bestimmt. Das findest du alles so im Fantom-Mixer wieder. Gleiches gilt für den Chorus/Delay-Effekt.

Wenn du es wirklich verstehen willst, solltest du dich noch mal in Sachen MIDI schlau machen. Das sind alles Grundlagen, die nicht nur für den Fantom sind, generell auch für andere Hersteller gelten. Jeder Hersteller nutzt nur teilweise andere Bezeichnungen für sich. Performance-Modus heißt bei Korg z.B. Combination-Mode.
 
also das mit den effekten hab ich grade rausgefunden und macht keine probleme mehr. ich hab doch den klassischen fehler gemacht nicht im performance mode die effekte zuzuweisen, aus welchen gründen auch immer :D

der fantom ist mein allererstes hardware gerät wenn man es so nennen darf. ansonsten fast ein ganzes jahrzehnt nur software produktionen. habe genau zu der ära als die programme kamen angefangen und da musste man sowas nicht umbedingt wissen mit send und insert effekten und irgendwelchen modis wie performance oder combination hehe

aber jetzt habe ich soweit alles geschnallt. trotzdem würde ich gerne meine tracks auf den pc transferieren, da ich auch sehr gut vst plugins und drum samples habe die ich nicht missen möchte. über midi geht es nicht sagst du, wie sieht es denn aus mit audio???

ich hab ne E-MU 0202 usb soundkarte mit einem mono input kanal. kann man ein audiokabel an den output des fantoms und den input der soundkarte und so audiospuren transferieren???
 
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der fantom ist mein allererstes hardware gerät wenn man es so nennen darf. ansonsten fast ein ganzes jahrzehnt nur software produktionen. habe genau zu der ära als die programme kamen angefangen und da musste man sowas nicht umbedingt wissen mit send und insert effekten und irgendwelchen modis wie performance oder combination hehe
Das ist halt die Gefahr an Software. Es gehen einem viele nützliche Grundlagen verloren. In meiner "Geräte-Hochzeit" waren alle MIDI-Ports meines Midex 8 (8x16 Kanäle) belegt und mein 24-Analogmixer hat kaum ausgereicht. Heute mach ich auch recht viel mit Software, aber die Grundlagen lernt man - aus meiner Sicht - besser an echter Hardware.

aber jetzt habe ich soweit alles geschnallt. trotzdem würde ich gerne meine tracks auf den pc transferieren, da ich auch sehr gut vst plugins und drum samples habe die ich nicht missen möchte. über midi geht es nicht sagst du, wie sieht es denn aus mit audio???

ich hab ne E-MU 0202 usb soundkarte mit einem mono input kanal. kann man ein audiokabel an den output des fantoms und den input der soundkarte und so audiospuren transferieren???
Das Emu-Interface ist ja ganz ordentlich, damit solltest du, ohne große Latenzprobleme - wenn alle Treiber richtig installiert - arbeiten können. In Cubase können ja MIDI-, VST-Instrumente und Audio gleichwertig nebeneinander behandelt werden. Wenn du jetzt die Spuren, die mit Instrumenten des Fantoms erzeugt werden " in den Rechner" bekommen möchtest, kannst du sie entweder Spur für Spur aufnehmen, oder als kompletten Mix-Down.

Überrings sollte dein Emu 0202 nicht nur einen MONO-Input haben. Es stehen zwei Eingänge bereit, die Line-Signale verarbeiten können (L und R). Also gehst du mit zwei Klinke-Klinke-Kabeln aus dem Main-Out (L R) des Fantoms in die LR-Eingänge des Emu.
 
Das Emu-Interface ist ja ganz ordentlich, damit solltest du, ohne große Latenzprobleme - wenn alle Treiber richtig installiert - arbeiten können. In Cubase können ja MIDI-, VST-Instrumente und Audio gleichwertig nebeneinander behandelt werden. Wenn du jetzt die Spuren, die mit Instrumenten des Fantoms erzeugt werden " in den Rechner" bekommen möchtest, kannst du sie entweder Spur für Spur aufnehmen, oder als kompletten Mix-Down.

Überrings sollte dein Emu 0202 nicht nur einen MONO-Input haben. Es stehen zwei Eingänge bereit, die Line-Signale verarbeiten können (L und R). Also gehst du mit zwei Klinke-Klinke-Kabeln aus dem Main-Out (L R) des Fantoms in die LR-Eingänge des Emu.


so habe es jetzt angeschlossen wie du es gesagt hast, aber es wird nicht mal ein lautstärkesignal erkannt, von aufnehmen ganz zu schweigen. wie kann denn aufnehmen?
dieses handbuch was ich von roland bekommen hab taugt auch nixx, so kompliziert und wenig information. sry das ich dich ganze zeit stressen muss...

p.s.: die 2 eingänge des E-Mu sind audio outputs, aber um etwas in den pc zu kriegen brauche ich doch input kanäle. vom fantom in die soundkarte und von da in mein cubase.
 

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