Sollten Anfänger keine teuren Instrumente kaufen?

  • Ersteller siriussurfer
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ok - hauptsache die gita macht mir spaß und macht mich glücklich :)
 
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das fast überwiegend Hobby-Musiker teure Instrumente haben.
:D ... jau, denn die verdienen ihre Kohle anders. Und können sich denn häufig auch Instrumente leisten, deren Preis nicht in einem (wirtschaftlich) vernünftigen Verhältnis zum Wert als Musikinstrument steht.
Oder: Profimusiker sind einfach arme Schweine, die mit schlechten Werkzeugen hantieren müssen, die folglich schlechte Musik machen, weil sie sich keine richtigen Gitarren leisten können ;)
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macht mich glücklich :)
... glückliche Künstler sind in der Regel unproduktiv ... ;)
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Genau so soll es sein. :great:
... so will es die Industrie, so bietet sie es an. Kauf macht glücklich.
Meine Erfahrung ist eher, dass Glück nicht durch Anschaffungen begünstigt wird. In einem gewissen Umfang sind sie sogar hinderlich für Glück. Mich macht da eher die erfolgreiche Auseinandersetzung mit Mitteln und die Umsetzung einer Idee glücklich, und das Ausmaß des Glücks steht durchaus in einer deutlichen Relation zu der Anstrengung, die dazu geführt hat.

Dieser Abhängigkeit Glück/Anstrengung bin ich auch schon in anderen Zusammenhängen begegnet, ist wirklich spannend. Wusstest ihr, dass Gruppen einen Konsens für umso "wahrer" halten, je länger und kontroverser sie darum gekämpft haben? Unabhängig vom objektiven Wahrheitsgehalt, wohlgemerkt .... :D
 
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dann bin ich lieber unproduktiv (in deinen augen) aber trotzdem glücklich :)

ich kann nur sagen, mein glück wurde durch eine anschaffung begünstigt, ohne eine anschaffung hätte ich keine gitarre :confused:
 
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ohne eine anschaffung hätte ich keine gitarre :confused:
... du vielleicht nicht, aber es gibt da durchaus Menschen, deren musikalische Produktivität sich einen Weg gebahnt hat, indem sie sich ihre Ausdrucksmittel selbst erstellt haben (topp-Beispiel aus der Profi-Ecke Brian May :D). Du kennst sicher die Bilder von afrikanischen kids mit Schrott-Gitarren ... :D Aber das muss ja gar nicht. Mir geht es eigentlich darum, dass die Latte nicht zu hoch gehängt werden muss, was die Güte der Werkzeuge angeht.
 
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nun ja, klar - ich bin nicht B.May, ich kann keine gitarren bauen.

aber es ging um deine aussage zur produktivität. (Glückliche musiker sind unproduktiv)

vll sind dieser kinder ja dennoch glücklich (man sieht sie auch lachen beim musiziren) - also sind sie laut dir - unproduktiv (trotz "schrott gitarre"). ich bin auch glücklich - also auch unproduktiv (trotz einer gitarre die ok ist).

vll hast du ja auch recht, ich bin nicht so produktiv wie profimusiker, wie brian may oder andere..vll auch nicht so wie du..aber ich bin GLÜCKLICH und darum gehts. Und auch 1000 Seiten weiter hier, werde ich mit meiner gitarre glücklich sein.

Ich wäre aber auch mit einer günstigen kaufhausgitarre glücklich (also auch unproduktiv :D ), aber ich bin noch glücklichER mit meiner jetzt.

fazit:
wenn ich ohnehin unproduktiv bin (siehe oben), dann bin ich dabei aber lieber glücklichER - ergibt für mich sinn.
lg
 
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(topp-Beispiel aus der Profi-Ecke Brian May :D).
Soviel ich gelesen habe, hat er aber nicht auf seiner Red Special erst angefangen zu spielen und der Bau hat sich, glaub ich, über zwei Jahre hingezogen. Ich glaube das er auch auf einer Strat angefangen hat (aber bitte nicht darauf festnageln). :gruebel:
 
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... glückliche Künstler sind in der Regel unproduktiv ... ;)

Ja, da fehlt der BLUES :cool:

Mich macht da eher die erfolgreiche Auseinandersetzung mit Mitteln und die Umsetzung einer Idee glücklich, und das Ausmaß des Glücks steht durchaus in einer deutlichen Relation zu der Anstrengung, die dazu geführt hat.

Das kann ich absolut nachvollziehen. Geht mir genau so, z. Bsp beim Komponieren und Aufnehmen.

Auch macht es mich total glücklich, wenn ich aus einer 150,--€ Gitarre mit einfachen Mitteln ein wirklich ernstzunehmendes Instrument machen kann.
Siehe Sig. ;-)

:hat:
 
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Und auch 1000 Seiten weiter hier, werde ich mit meiner gitarre glücklich sein.
... na, warten wir das mal ab :D Die Botenstoffe, die Glück bewirken, halten ja in der Wirkung eher nicht so lange an, es sei denn, man unterstützt das durch synthetische Gaben ...
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Auch macht es mich total glücklich, wenn ich aus einer 150,--€ Gitarre mit einfachen Mitteln ein wirklich ernstzunehmendes Instrument machen kann.
... ja, neben den Lernerfolgen, die man dabei haben kann, kommt da ja auch immer etwas heraus, was persönliche Leistung direkt auf den künstlerischen Ausdruck überträgt. Finde ich optimal. Quasi inverse Alchemie: statt aus Geist Materie zu machen, schafft man da Materie für geistige Tätigkeiten :D
 
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... so will es die Industrie, so bietet sie es an. Kauf macht glücklich.


Konsum an sich sich ist kein Erfolgserlebnis.

Kaufen allein hat keine längerfristige Glückswirkung.


Ganz nebenbei macht z.B. der Kauf einer teuren Profigolfausrüstung aus dem Käufer noch keinen erfahrenen oder guten Golfspieler (eher im Gegenteil... das Equipment für Golf-Anfänger ist anders beschaffen, und nicht auf Profi-Features ausgelegt), sondern erstmal nur einen 'Profigolfausrüstungs-Besitzer'...


;)
 
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Konsum an sich sich ist kein Erfolgserlebnis.

Kaufen allein hat keine längerfristige Glückswirkung.
Doch, zwar nicht längerfristig, da hast du recht aber eine Glückswirkung gibt es. Sonst gäbe es sowas wie Kaufsucht ja nicht. ;)
 
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Ich würde mir als Fahranfänger auch keinen Porsche, o.ä. kaufen, selbst wenn ich es könnte...;)

Ein cooles Cabrio zum Crusing aber vielleicht schon...:cool: :D
 
Ja, da fehlt der BLUES :cool:

:hat:


dann fehlt der gitarre ja der "blues" :D

Auch macht es mich total glücklich, wenn ich aus einer 150,--€ Gitarre mit einfachen Mitteln ein wirklich ernstzunehmendes Instrument machen kann.
Siehe Sig. ;-)

:hat:

da ich deine fertigkeiten nicht habe, musste mich eine anschaffung glücklich machen. wie man sieht, empfindet "glück" jeder anders bzw. kann sich das "glücklich sein" auf verschiedene arten beschaffen. darüber können wir alle glücklich sein :D
 
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uij, das glaub ich dir. aber dann fehlt der gitarre ja der "blues" :D
Dann hast Du die gebräuchliche Floskel für Musiker "Er hat den Blues!" mMn falsch verstanden...;)

Ich verstehe darunter eine Leidenschaft möglichst authentisch rüber zu bringen...

Und eine Gitarre unter der man leidet (Wortspiel) besser zu machen, ist für mich eine Leidenschaft..., weil ich hinterher noch authentischer rüberkommen kann. :)
 
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Ja, da fehlt der BLUES :cool:

:hat:
Dann hast Du die gebräuchliche Floskel für Musiker "Er hat den Blues!" mMn falsch verstanden...;)

Ich verstehe darunter eine Leidenschaft möglichst authentisch rüber zu bringen...

Und eine Gitarre unter der man leidet (Wortspiel) besser zu machen, ist für mich eine Leidenschaft..., weil ich hinterher noch authentischer rüberkommen kann. :)


ich kenne vieles nicht und habe auch deine erfahrung nicht und - zumindest an der gitarre - nicht deine klasse. aber selbst mit meinen 16 jahren sage ich hier einfach mal mutig:

"glückliche musiker sind unproduktiv" und das man damit etwas authentisch rüber bringt oder nicht: das glaube ich dir/euch NICHT.
 
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das Ausmaß des Glücks steht durchaus in einer deutlichen Relation zu der Anstrengung, die dazu geführt hat.

Dieser Abhängigkeit Glück/Anstrengung bin ich auch schon in anderen Zusammenhängen begegnet, ist wirklich spannend.

Ich denke, an dieser Kernaussage ist wirklich was dran.
Ist das der Casus Knacktus? :gruebel:
 
Dann sorg doch mal für Unterhaltung, anstatt sich zu beschweren. :rolleyes:
 
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"glückliche musiker sind unproduktiv" und das man damit etwas authentisch rüber bringt oder nicht: das glaube ich dir/euch NICHT.
... sowohl dein gutes Recht, wie relativ wahrscheinlich, dass du das als 16-jährige/r nicht verstehst oder glaubst :D
Mal als Anregung in dieser Richtung:
weshalb schaffen Menschen etwas Neues? Nach meiner Ansicht deshalb, weil etwas, was bereits da ist, sie nicht zufrieden stellt.
Deine Ansicht dazu?
 
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