(A-Git) Tipps fürs Fingerpicking? Ausdauer, Genauigkeit ...

  • Ersteller rosali9502
  • Erstellt am
Nee, sorry, echt nicht. Der Faden ist jetzt mehr als zwei Jahre alt, und wenn das Problem immer noch besteht, dann ist "üben üben üben" kein hilfreicher Rat.
Bitte nicht aus dem Zusammenhang reißen ...
Meine Antwort bezog sich auf den von mir zitierten Beitrag!
Was auch aus dem restlichen, von dir nicht mit zitierten Text deutlich zu erkennen ist.
 
Der Faden ist schon älter, der Betrag von Urs ist allerdings neu dazugekommen.
 
Der Faden ist jetzt mehr als zwei Jahre alt, und wenn das Problem immer noch besteht, dann ist "üben üben üben" kein hilfreicher Rat.
wir wissen natürlich nicht, wie lange im Schnitt geübt wird.
die einzige Aussage, die ich gefunden habe war: "manchmal habe ich nur zweimal pro Woche die Gitarre in der Hand, dann wieder nur zum Schlafen und Arbeiten zur Seite legen können."
das kann alles mögliche heissen, aber ob das 3 Jahre lang im Schnitt 10 Minuten, 1 stunde oder 4 stunden bedeutet, ist ja nicht klar.
und wenn ich 3 jahre lang zweimal die Woche ein paar Minuten übe, und dann zwischen weihnachten und Silvester die Gitarre nur zum Schlafen und Arbeiten zur Seite lege, dann ist der Tipp vielleicht doch nicht schlecht.
 
Hmmm, wurde der folgende Tipp schin gegeben?

Ich lege meinen Handballen auf dei Brücke, so als ich mit palm-mute spielen möchte (was ich manchmal auch tu ;-) ). So kostet es mich deutlich weniger Konzentration, die richtigen Saiten zu treffen, weil ich einen festen Bezugspunkt habe.
 
Hmmm, wurde der folgende Tipp schin gegeben?
Nein, der Tipp wurde noch nicht gegeben, weil er absolut unsinnig ist ;-)
Wir sind hier bei den A-Gitarristen und es geht ums Fingerpicking. Da in irgendeiner Form den Handballen aufzulegen ist in keiner Form auch nur ansatzweise eine gute Idee.
Ich nehme mal an, dass du dich auf das Spiel mit Plektrum beziehst, aber selbst da ist ein "festgelegtes" Handgelenk meist keine sonderlich sinnige Sache.
 
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Bitte nicht aus dem Zusammenhang reißen ...
Meine Antwort bezog sich auf den von mir zitierten Beitrag!
Was auch aus dem restlichen, von dir nicht mit zitierten Text deutlich zu erkennen ist.
Entschuldige bitte. Mein Fehler.
 
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Kein Problem, alles gut.
 
@Disgracer
Besten Dank für die ausführlichen Ratschläge, da ist einiges dabei, was ich mir zu Herzen nehmen werde, wie Intervalltraining und die Saubere Spielweise. Mit 10-15 Wiederholungen komme ich allerdings nirgends hin, bei mir braucht es meist einige Hundert, bis etwas Neues zu funktionieren beginnt und dann stellt sich der Erfolg immer erst nach frühestens drei Tagen ein.
Ich stelle mal eine These über Talent in den Raum oder zur Diskussion: mir fällt auf, dass Leute die musikalisch bzw. ein oder mehrere Instrumente gut spielen können, oft auch gut Zeichnen/Malen können. Ich bin zeichnerisch völlig unbegabt, will heissen, mein Gehirn ist offenbar nicht in der Lage, meine Hand gemäss meinen Vorstellungen ein Objekt darstellen zu lassen. Das präzise Ansteuern der Hände und Finger ist jedoch Bedingung, um ein Musikinstrument zu spielen, denke ich zumindest. Solche Gedanken lassen mich dann oft darüber nachdenken, ob ich mich vielleicht eher an einer DAW oder ähnlich versuchen sollte, statt mit Dingen, für die ich nicht gebaut bin. Allerdings mag ich den Klang meiner noch in den USA gebauten Taylor so, dass ich das Teil jeweils kaum wieder zur Seite legen kann.
 
Ich bin zeichnerisch völlig unbegabt, will heissen, mein Gehirn ist offenbar nicht in der Lage, meine Hand gemäss meinen Vorstellungen ein Objekt darstellen zu lassen. Das präzise Ansteuern der Hände und Finger ist jedoch Bedingung, um ein Musikinstrument zu spielen, denke ich zumindest. Solche Gedanken lassen mich dann oft darüber nachdenken, ob ich mich vielleicht eher an einer DAW oder ähnlich versuchen sollte, statt mit Dingen, für die ich nicht gebaut bin.
Da gibt es nicht umbedingt einen Zusammenhang.
Ich kann keinen geraden Strich zeichnen und bin studierter Musiklehrer.

Mach doch einfach das was dir Spaß macht :)
 
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[...] der Tipp wurde noch nicht gegeben, weil er absolut unsinnig ist ;-)
[...]
Ich nehme mal an, dass du dich auf das Spiel mit Plektrum beziehst, [...]
Nein, ich spreche wirklich vom Fingerpicking ohne Plektrum, dass ich auf der A- und E-Gitarre gleich gern betreibe ;-)

Ich lege den Handballen wirklich auf, und nur die Finger machen die Arbeit. Vielleicht funktioniert das Ganze auch nur, weil meine Finger lang genug sind und ich die Saiten mit den Fingerkuppen zupfe. Aber es funktioniert mit und ohne Abdämpfen der Saiten.
 
@Mike3000
So ein "Boom-Chick" Muting der der Saiten a´ la Tommy Emmanuel kann man schon machen. Falls du so etwas meinst?
Das ist aber sicher nichts für jemanden der erst mal ganz andere Dinge lernen muss.

Den kleinen Finger der rechten Hand irgendwo als "Anker/Stütze" zu verwenden, dass machen viele und das macht ja auch Sinn.
 
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@Mike3000
Den kleinen Finger der rechten Hand irgendwo als "Anker/Stütze" zu verwenden, dass machen viele und das macht ja auch Sinn.
Wobei grad das bei mir überhaupt nicht funktioniert hat, obwohl ich mir diese "Stütze" irgendwann mal angewöhnen wollte um sicherer zu spielen ... ;)

Ich habe eigentlich immer frei gespielt, ohne irgendwelches Abstützen, und hatte keine wirklichen Probleme die Saiten zu treffen ... da war nur immer eine gewisse Unsicherheit, die wollte ich damit wegbekommen. Hat aber eben nicht geklappt, es hat noch weniger funktioniert, erst als ich wieder frei gespielt habe wurde es wieder besser. Inzwischen ist diese Unsicherheit weitgehend weg, zumindest deutlich besser geworden - das macht wohl, dass ich inzwischen einfach mehr Routine habe.

Mit Handballen auflegen hat es besser geklappt, Palm Muting brauche ich ohnehin regelmäßig. Aber auch das mache ich nur wenn ich es wirklich brauche, die Hand ist mir da zu sehr festgelegt und das Spiel der Finger eingeschränkt, das freie Gefühl wenn ich frei spiele fehlt mir.
 
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Ich lege den Handballen wirklich auf, und nur die Finger machen die Arbeit.
Ist mehr meine persönliche Meinung, aber nach mehr als 10 Jahren, die ich als Gitarrenlehrer gearbeitet habe:
Ich halte das für absolut keine vernünftige Technik.
Mag sein, dass das bei dir funktioniert, aber die meisten Leute werden da schnell verkrampfen, es ist soundtechnisch nicht flexibel und verlangsamt nur.
Ich kenne niemanden, der so spielt und würde jedem davon abraten das zu tun :)
 
Wie gesagt, klassische Gitarrenschule da gehts mit "fingerpicking" los
 
@käptnc
Die klassische Gitarrenschule ist sicher grundsätzlich schon sehr hilfreich, aber wenn von (Travis) Fingerpicking gesprochen wird, dann ist damit oft nicht nur gemeint das man die Saiten mit den Fingern pickt/zupft, sondern oft auch gängige Spieltechniken die dann doch weniger mit der klassischen Gitarrenschule zu tun haben. Wobei sie da natürlich genauso funktioneren.

So auch in dem Beitrag von @Urs G.
Gerade wenn vom Travis-Picking gesprochen wird, dann ist die zusätzliche Herausforderung in der Regel die, dass er Daumen konsequent einen Wechselbass durchspielt während die anderen Finger mit anderen Dingen beschäftigt sind. Der oft genannte und gefürchtete "unabhängige Daumen". Da fliegt man echt schnell aus der Kurve.

Von Mark Knopfler gibt es da ein interessantes altes Viedo dazu. Da sieht man übrigens sowohl den kleinen Finger als Stütze, als auch das Palm-Mute der Bass-Saiten. Das braucht alles sehr viel kosequente Übung und kann auch schon mal dauern. Allerdings sollten einfachere Pickings vorher schon sicher sitzen. Sonst hat man möglicherweise zu viele Baustellen auf einmal.

 
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Ich kenne niemanden, der so spielt und würde jedem davon abraten das zu tun :)
Werner Lämmerhirt spielt z.B. so. Grund für ihn war, dass als er noch Straßenmusik gemacht hat, er so die Lautstärke der Gitarre -die oft über der seine Stimme lag- so besser kontrollieren konnte. Am besten funktioniert das jedoch in Verbindung mit einem Daumenpick.

...ansonsten nur nicht entmutigen lassen! Gitarren Lernen bedeute auch oft "ein Schritt vor und zwei zurück", doch am Ende überwiegen "die zwei Stritte vor und einer zurück - Erfolge"! :)
 
Da gibt es die Alzapua-Technik, was aber wie Travis-Picking für einen Anfänger zu schwierig sein dürfte.
 
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Werner Lämmerhirt spielt z.B. so.
Ich hab mir jetzt über ein halbes Dutzend Videos bei Youtube angeguckt.. bei keinem einzigen hat er seinen Handballen zum Stabilisieren auf dem Steg..
Hast du ein Beispiel? Ansonsten würde ich dir da einfach widersprechen wollen, dass Lämmerhirt so spielt ;-)
 
Streng genommen gibt es wohl zwei Handballen. Vielleicht sprecht ihr nicht über denselben?

@Disgracer Vermutlich geht es nicht ums Stabilisieren, sondern ums Abdämpfen der ("dicken") Saiten.
 

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