Amp für unterwegs (Batterie)

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Hallo,

kaum ist Heiligabend rum, bin ich in Gedanken schon wieder beim Sommer; und zwar bei einer schönen Outdoorjam irgendwo im Park oder bei freunden im Garten.
Das Problem ist nur, dass ich mir keinen vernünftigen Akustikbass leisten kann und alle die ich bisher in der Hand hatte ehr zu leise waren um mit mehr als 1ner Akustik- oder Westernklampfe mitzuhalten.

Jetzt möchte ich mich von diesem Umstand aber nur sehr ungern dazu zwingen lassen dann ebenfalls Gitarre zu spielen und dachte deshalb an eine kleine Aktivbox oder einen batteriebetriebenen Amp über welchen ich meinen E-Bass spielen kann.

Ich will weder den ganzen Park beschallen noch den fettesten Vollröhren-Compressor-XYZ-Sound haben. Hauptsache es kommt genug raus und es klingt ganz ok.
Gibt es da irgendwelche günstigen möglichkeiten sich auch ohne Steckdose hörbar zu machen? :gruebel: :confused:
 
Eigenschaft
 
Den Ibanez DAB1 z.B.
Kostet ca. 30 Kröten, hat nen Kopfhörerausgang und nen AUX-Eingang, was zum Üben beides extrem praktisch ist, kann auch, sofern dein Bass nicht sehr schwach auf der Brust ist, relativ laut werden und lässt sich wahlweise mit 9V-Block oder mitgeliefertem Netzteil betreiben. Außerdem ist das Teil echt winzig. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit dem Teil, bei mir steht er, zusammen mit seinem Gitarrenpendant, auf dem Schreibtisch. :D
Tiefbass darf man natürlich keinen erwarten, aber das Teil klingt meiner Meinung nach schon ganz ordentlich, an Preis und vor Allem Größe gemessen würd ich ihn sogar als ziemlich gut bezeichnen.
Mit einem guten Aktivbass (wahrscheinlich auch mit einem guten Passivbass, das hab ich aber nicht testen können) klingt übrigens sogar eine tiefergestimmte E-Saite oder ein tiefes B vom Fünfsaiter echt gut.
Aber: Probieren geht über studieren. Ich würd mir den Amp einfach mal bestellen, ausprobieren und falls er dir nicht gefällt, wieder zurückschicken. So hab ich das damals auch gehandhabt, aber sowohl DAB1 als auch DAG1 sind sofort geblieben. :)
Vor allem empfiehlt es sich, mal etwas mit den Potis des Amps rumspielen, z.B. auch einfach mal Treble komplett rausdrehen (hab ich grad gemacht, gefällt mir echt gut). Das sollte man übrigens spätestens dann machen, wenn man den "Hot Bass"-Knopf drückt, sonst kriegt man nämlich ne eher unangenehme Zerre.
 
Günstig nicht ...
Aber Preis wert ...

Der Roland MicroCUBE Bass RX kann das was Du willst.
Batterien / Akkus rein und los geht es im Park oder sonst wo.
Und neben Bass und Gitarre habt ihr dann auch direkt eine Rhythmusmaschine mit dabei ...

Ich rate Dir den Amp mal anzuspielen und zu überlegen, ob es lohnt bis zum späten Frühling jeden Monat einige Euros mehr zur Seite zu legen.

Den DAB1 kenne ich nicht. Einen Versuch wär's natürlich wert. Den Mini-Marshall Turm kann man definitiv vergessen. Aber der Ibanez DAB ist ja auch extra auf Bass ausgelegt?!

Gruß
Andreas
 
Inwiefern der tatsächlich anders ist als der DAG weiß ich nicht, außer, dass der "Hot Guitar"-Knopf am DAG von Ibanez als Overdrive bzw. Distortion bezeichnet wird, der "Hot Bass"-Knopf hingegen als Mitten-Boost. Für Verzerrung sorgen tun sie aber im Prinzip beide, am DAB sollte man wie gesagt die Höhen rausdrehen, sonst klingts eklig. Allerdings sorgt der Knopf am DAB (zumindest subjektiv) für eine Pegelanhebung, während er am DAG eher für eine -absenkung sorgt (zumindest sind meine Gitarren clean immer subjektiv n gutes Stück lauter als verzerrt).

Ich hab mir außerdem grad mal die Rezensionen bei Thomann durchgelesen. Bis auf die wirklich fiese Verzerrung (Höhen raus!) und den natürlich etwas fehlenden Bass (der Sound ist halt eher mittig) hab ich keins der beschriebenen Probleme. Das Fehlen der Bassfrequenzen empfinde ich persönlich auch gar nicht als so extrem, wie das da dargestellt wird. Dass der Amp ein ganz leises Brummen/Summen von sich gibt ist mir erst gerade eben aufgefallen, der steht jetzt aber auch nur ca. 30cm von meinem Kopf weg. Normalerweise steht er weiter weg, dann hör ich da nichts und sobald man spielt ist das sowieso nicht mehr zu hören.

EDITH muss allerdings zugeben, dass der Micro Cube Bass RX echt um LÄNGEN besser klingt. Ist allerdings auch fast 7x so teuer und ca. 3x so groß. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke, das sieht ja schonmal ganz gut aus. Also den DAB werd ich definitiv mal testen, bei dem Preis kann man ja kaum was falsch machen, ansosnten geht er halt zurück.

Der Cube wär natürlich ein Traum, aber doch etwas teuer. Hätt ihn gern ohne den ganzen Effekt und Modellingschnikschnak und dafür ne ecke billiger, aber man kann ja nicht alles haben ;) Wenn ich das Geld zusammenkriege wird er wohl das Produkt meiner Wahl werden. Hab die Gitarrenversion schonmal gespielt und die war ebenfalls top.

Wie siehts aus mit der Aktivbox ?? Mein Bass ist aktiv und hat viel Power. Ich kenne so Boxen für mp3-Player, sieht man auch häufiger mal im Stadtpark, die drücken teilweise schon sehr gut. Ist die Frage in wiefern die der puren Basspower standhalten und taugen (sind ja - vermute ich - ehr auf normale Audiowiedergabe hauptsächlich im Mittenbereich ausgelegt). Kennt wer vllt ein bewehrtes Modell was ich noch mit in meinen Test einbeziehen kann ?
 
Ich hol den Thread nochmal nach oben, wenns genehm ist!

Der Cube ist mir nach neusten Kalkulationen echt zu teuer ... deswegen nochmal die Frage nach einer Aktivbox, ist das überhaupt möglich/sinnvoll ??
 
Eine einfache batteriebetriebene "Aktivbox" würde ich nur dann empfehlen, wenn dazwischen ein Gerät zur Korrektur hängt (Compressor/Limiter).
Andrernfalls könnten Peaks die Aktivbox killen.

Der CUBE ist ja nicht umsonst so teuer. Er hat zwar einen abschaltbaren Compressor, trotzdem sitzen da zwischen Vorstufe und Endstufe noch jede Menge Zeug (wie auch Noisegate), die das "gefährliche Basssignal" in ein "massenkompatibles Signal" wandeln. Daher klappt das auch so toll mit Kopfhörern und der Aufnahme aus dem CUBE heraus. Das Signal des Basses wird wie bei einer CD-Produktion erst "normalisiert", bevor es an die Lautsprecher geht. So klingt es 100% nach Bass ohne die "Membranprobleme" eines normalen Basssignals.

Gebraucht sind die Preise auch immer zu hoch?

Vielleicht probierst Du in einem Musikgeschäft mal den normalen MicroCube (für Gitarre) aus. Nimm deinen Bass mit. Die Modelings Acoustic / JC Clean / Blackpanel könnten passen.
Ansonsten eben der kleine Ibanez Krachmacher ...

Gruß
Andreas
 
Für die Anforderungen gibt es wirklich nur zwei ordentliche Combos.
1. Der Micro Cube Bass RX (ist sein Geld wert)
2. Den Phil Jones Briefcase Combo (3mal teurer wie der Cube)
 
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Jetzt haben wir hier auch schon Facebook - Verhältnisse? :D

Danke nochmal euch 3en... auch wenns für meinen Geldbeutel ehr suboptimal ist, werd ich mich dann wohl mal nach nem Cube umschaun!:redface:
 
Moin!

Wir (die Band) trifft sich recht häufig im Sommer irgendwo draußen zum Grillen. Nicht selten, kommen Instrumente mit. Wir haben dann 2 Akustik-Gitarren, ein Cajon und meinen Akustik-Bass. Ich muss immer wieder feststellen: Der Bass taugt so nicht. Wenn ich so spiele, dass der Bass gut klingt, ist er sehr leise, wenn ich doll reingreife klingt es wegen scheppern scheisse und ist im Grunde immer noch zu leise. Ich hab Bässe im Laden miteinander verglichen, mein Tanglewood ist nicht leiser als andere, auch teurere Instrumente und auch diese scheppern (Klar, Metallsaite auf Metallbund), wenn man doll reingreift.
Also muss eine andere Lösung her. Ich hatte an einen kleinen, mobilen, Batteriegetriebenen Verstärker gedacht. Dann kommt einfach der Sandberg mit.

Für einen Kauf wären daher Tipps und Erfahrungsberichte echt toll. Gefunden hab ich bisher nur den Bass-Cube von Roland.

Danke und liebe Grüße,

~Jens
 
Ich bin absolut überzeugter Bass Micro Cube RX Nutzer - das Ding ist saupraktisch, für's Lagerfeuer locker laut genug, und hält im Batteriebetrieb auch 'ne ganze Weile. Mach' das im Sommer auch immer so - mein Tacoma/Olympia ist zwar laut, aber im Zweifelsfalle nicht laut genug ... Da macht der Roland richtig Laune. Und davon ganz abgesehen - das Ding klingt, seiner (fehlenden) Größe zum Trotz, richtig gut. Ich nehm' zuahuse grade drüber auf, gefällt mir vom Sound tatsächlich besser als diverse DI-/Preamp-Varianten oder Guitar Pro etc. ...

Ich hab' sonbst bisher auch nix gefunden, was ansatzweise 'ne Alternative wäre. Klar, ist net ganz billig - aber halt auch mehr als nur 'n Lagerfeuer-Batterie-Amp, absolut genialer Practice-Amp mit allem, was man so braucht.
 
Als ebenfall überzeugter Micro Cube RX BASS User schließe ich mich natürlich an! :)

Falls es "etwas mehr sein darf" käme auch noch der Roland BA-330 in Frage (der aber eine ganze Ecke teurer ist). Da ließe sich auch noch Gesang oder KEyboard mitverstärken. Auf der Musikmesse habe ich die "Roland BAttery Band" im (hohen und nicht gerade kleinen) Foyer der Halle 4 spielen sehen. Da hat der Bassist mit A-Bass über den BA-330 gespielt. der Bass hatte zwar keinen mega Tiefbass, war aber erstklassig zu hören ...

Jede Menge Infos zum RX und zum BA-330 findest Du in meiner Roland Verstärkertrilogie. www.bossmusik.de/tipps/amps
Der RX BASS im Bass-Teil und der BA-330 im Keyboard-Teil ...

Gruß
Andreas
 
Micro Cube RX BASS und nichts anderes

glaub mir.
 
Genau, schließe mich an, der Micro Cube RX kann das.....
 
Schließe mich an. Micro Cube RX. Also. Du hast offensichtlich keine Wahl... :)
 
Doch hat er ;-)

Pignose Hog 20 oder 30 z.B. http://www.pignoseamps.com/

Das Teil (einer der Urahne der Batterieamps) ist nicht gerade leise und reicht für das beschriebene Setup der Band absolut aus. Der 7-100 wäre auch eine Möglichkeit, ist aber für Baß eher untauglich. Ist halt ein reiner Gitarrenamp und ziemlich klein für guten Baßsound.

Gruß
Roman


PS: Und bevor hier wieder rein vom Grünen Tisch aus über die Soundqualität von Gitarrenamps am Baß philosophiert wird -> erst ausprobieren und DANN urteilen!
 
R
  • Gelöscht von d'Averc
  • Grund: necro-/crossposting
*altthread unter neuthread zusammengeführt - bitte um sinnvolle, ggf. neue erkenntnisse. keine bloßen zustimmungen*
 
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ich frage mich, ob mittlerweile eine entscheidung gefallen ist!

ich habe genau den gleichen wunsch: ich will nur, falls wir mal unter uns irgendwo im garten ein bisschen spielen wollen, einen batterieamp haben. der soll nicht 200€ kosten. ich habe keinen akustikbass und will möglichst wenig gepäck haben, falls ich den mal mitnehme. der roland ist dabei eventuell schon zu groß. ich sehe ein, dass es rein theoretisch keinen besseren gibt als den cube zu dem preis, aber ich habe nicht ja nicht vor, ein publikum zu begeistern.

also falls es noch ein paar meinungen gibt, bitte her damit!

grüße
basseur
 
HI,

zur Größe des Cubes kann ich dich beruhigen, der ist ziemlich klein und damit auch transportabel, wenn ich z.B. irgendwo zum jammen hinfahre dann nehme ich einfach einen langen Bassgurt und mach den dann an den Cube.
So kann ich meinen Bass auf den Rücken schnallen, den Cube umhängen und es ist immer noch möglich mit dem Fahrrad zu fahren ;)

Ich glaube auch das es nicht viel kleiner geht, irgendwo müssen Speaker ja untergebracht werden.

Gruß
Matthias
 

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