Der Serien die man unbedingt gesehen haben muss - Thread

Avengers Agents of Shield. Die ersten Folgen waren recht unterhaltsam.
 
Avengers Agents of Shield. Die ersten Folgen waren recht unterhaltsam.
Meines Wissens steht dort nicht "Avengers" sondern "Marvel´s". ;)
Als Fan des "Marvel Cinematic Universe" muss ich mir die Serie beizeiten auch mal anschauen. Bin schon gespannt wie sie erklären das Phil Coulson in Avengers nicht gestorben ist.
 
Ich bin in letzter Zeit mal dabei einige Anime Serien aufzufrischen, die ich schon lange gucken wollte. Hatte gerade Watamote beendet (No matter how i look at it, it's you fault iam not popular). Über ein Mädchen, dass unter starken sozialen Ängsten und irgendwie auch paranoia leidet. Sie erhofft sich so viel mehr von ihrem erwachsen werden in der High School aber ihre Ängste stehen ihr im Weg und sie wirft allen die Schuld vor (wie es Teens nun al tun)...obwohl die meisten sie entweder kaum wahrnehmen oder ihr mit nix anderem als gutmütigkeit entgegentreten und sie eigentlich die ist, die durch ihre Probleme andere Leute in Schubladen steckt, bewertet etc. Nicht zwingend lustig aber ein interessantes Konzept für ein genre (Slice of Life) das eigentlich unterhalten soll.
Welcome to The NHK
Ein Hikikomori (nennen wir es mal jemand der sich aus welchen Gründen auch immer der Gesellschaft entzogen hat und im Zimmer dahin vegetiert oft ohne über Jahre das Zimmer /Wohnung zu verlassen, die Zahl wird auf knappe 1 Millionen in geschätzt) fängt an eine Verschwörung des Fernsehsenders NHK zu vermuten und gerät noch mehr in sein psychisches tief, bis eine Reihe von Zufällen ihn mit Leuten in Verbindung bringen, die ihm helfen wollen...ob er will oder nicht.
Auch hier: hartes Thema für light entertainment. Hikikomori, psychische probleme, depressionen und eine generelle Kritik am japanischen System in dem versagen und nicht funktionieren auf allen leveln mit hohen persönlichen Kosten verbunden.
Daher trifft die Sendung schon alle Punkte über die man auch in der Literatur über Gesellschaft und Arbeit in Japan liest. Sehr cool...also die Art und Weise wie die Serie mit all dem umgeht.
 
Better call Saul!

Schon jetzt nach 3 Folgen entpuppt es sich als nicht "nur ein spinoff" um aus dem breaking Bad fame zu schöpfen. Macht sehr viel Lust auf mehr :)
 
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Da steig ich ein: Better Call Saul !!!!

Ich finds bisher auch sehr stark. Vor allem der Humor, so unterschwellig und teils einfach nur rabenschwarz, teils stark von Odenkirks Situationsgefühl beeinflusst, macht definitiv Lust auf mehr.
 
Ja mir gefällt Saul als Typ bisher sehr gut. Diese Art sich aus allem rausreden zu können ist sehr cool und ne Abwechslung zum immer unterlegenen Walt, dem seine kaltblütigkeit am meisten zu Gute kam.
 
So Welcome to the NHK durch und obwohl die Sendung großartig ist muss man mal sagen: meine Fresse in Anime kann niemand sagen "du, was du glaubst gesehen zu haben ist nicht qwie es war" oder "sag doch einfach mal was Sache st und erzähl keine Monologe über Böse Götter", soetwas hätte vieles schon von vornherein geklärt. Man wünscht sich wirklich enen Charakter wie ihn Yosuke Kobozuka im Film Go spielt. Der mitten in der Rede, in der sein Vater über seine tolle Vergangenheit mit seinem Bruder lamentiert, ein herzhaftes "Bullshit! Eure Generation hat nen Scheiss gemacht" raushaut. So einen Moment wünscht man sich hier auch. Charaktere relativieren ihre Taten oder Ansichten oder Lebensstile in dem sie über Ihre harte Vergangenheit (meistens mit toten Familienmitgliedern) oder ihre harten Familiärenbedingungen lamentieren...ein herzhaftes "Bullshit" wäre hier manchmal angebracht, denn die Motivation macht die Leute nicht menschlicher sondern oft einfach zu heuchlern wo sie vorher wenigstens irgendwie als Überlebenskünstler durchgegangen wären.
Mache gerade mal mit GTO: Grand Teacher Onizuka weiter und so sehr ich es auch mag, so sehr ist es auch ein Kandidat, der ein herzhaftes "Bullshit" nötig hat. Jeder Bully, jede verzogene Göre hat eine dunkle Vorgeschichte oder leidet aufgrund des Geldes ihrer Familie oder oder oder.... Kommt in der Welt der Macher die Möglichkeit nicht vor, dass Menschen einfach nur Arschläöcher sein können? Vöölig Motivationslos? Was bei Filmen häufig fehlt...Motivation...ist im Anime fast schon zuviel: die Standart charas sind übermotiviert. Trotzdem nette Serie.
 
Gerade die neueste Folge Better Call Saul gesehen.

Also Breaking Bad Liebhaber bin ich voll und ganz begeistert. Es ist einfach nur der helle Wahnsinn, was Gilligan da aus dem Ärmel zaubert. :hail:
 
Gerade die neueste Folge Better Call Saul gesehen.

Also Breaking Bad Liebhaber bin ich voll und ganz begeistert. Es ist einfach nur der helle Wahnsinn, was Gilligan da aus dem Ärmel zaubert. :hail:


Allein die fünfte Folge Alpine Shepherd Boy war gleichzeitig zum fürchten wie zum totlachen. Hoffentlich gibts noch viel mehr davon.
 
"Game of Thrones" ist wieder angelaufen! :engel::evil:
 
"Game of Thrones" schön und gut, aber noch eine wunderbare Serie geht dieser Tage weiter: "Mad Men"! :engel:
Ich freue mich sehr auf die neuen Folgen, bin aber jetzt schon traurig, dass es nach den kommenden Folgen endgültig vorbei ist ...
 
True Detective! Sehr fesselnde Story und 2 wirklich gute Hauptdarsteller. Ich freu mich schon riesig auf Staffel 2 :)
 
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"Game of Thrones" ist wieder angelaufen! :engel::evil:

Ich habe gestern die erste Folge der neuen Staffel gesehen. Fand ich nicht gut.
Schwer zu sagen woran das lag. Ich bin in den Büchern mittlerweile weiter und da sind mittlerweile doch viele Dinge anders. Die Optik empfand ich zum Teil auch als schwach, und zu sehr nach Computer/Green Screen style.
Alles wirkte irgendwie gehetzt, weil man viele Personen/Nebenhandlungen kurz eingeblendet hat aber keine davon hat genug Inhalt geboten um packend zu sein.
Auch nervt es mich mittlerweile zunehmend, dass viele Rollen in der Serie viel älter sind als sie eigentlich sind. (Podrick, der älteste Knappe der Welt?! oder Missandei) schon klar, dass das es sonst schwer verfilmbar wäre, aber mich nervts dennoch.
Irgendwie war das für mich wie ne Seifenoper in Edeloptik.
Keine Ahnung, vieleicht bin ich zu verwöhnt oder merke einfach nur wieder dass, wenn man guten Lesestoff verfilmt, es eigentlich immer deutlich schlechter wird als dieser.

Ich hoffe, dass die Serie noch die Kurve kriegt.
 
Die erste Folge war tatsächlich etwas lahm. War mehr wie ein gut verpacktes "Was bisher geschah".

Die Tatsache, dass sie sich von den Büchern weiter entfernen, gefällt mir (als Buchkenner) aber eigentlich ganz gut, da manche Plots dort schon sehr langatmig wurden und man so noch ein bisschen neues erwarten kann.
 
Um da mal anzuknüpfen bezüglich zu sehr gehetzter Plot:

als Gegenbeispiel die große Empfehlung: Black Sails

Auch wenn Michael Bay Produzent ist und die dt. Kritik (siehe u.a Wiki) da gerne nen Fluch der Karibik Abklatsch sehen möchte, ist es genau das Gegenteil.

Aber der 2. Staffel möchte ich behaupten, ist die Serie genau so "well written" wie z.B aktuell Better Caul Saul.
Neben der großartigen Atmosphäre werden die Hauptfiguren richtig tiefgründig durchleuchtet, sodass man ihre Handlungen und Motivationen richtig gut nachvollziehen kann. Wer auch immer auf Piraten und/oder eine komplexe Geschichte mit lebendigen Figuren mag, wird hier richtig glücklich.
Der Erzählton ist in der 1. Staffel noch recht behäbig, führt erstmal alle Figuren ein und macht schon Spaß, aber was dann in der 2. Staffel passiert ist Weltklasse. Jegliche Meinung, die man über die meisten Figuren hatte, wird völlig hinterfragt und aus einem anderen Blickwinkel dargestellt, die Story wird dadurch so intensiv und nachvollziehbar, dass man gerne mitfiebert. Zudem sind Schauspieler, Kulissen und Kostüme auch erstklassig.
 
King of the Hill war eine absolut geniale Serie von Beavis & Butthead Schöpfer Mike Judge (in dessen neue Serie Silicon Valley muss ich auch mal unbedingt reinschauen).

Wer auf etwas trashige Sachen ohne tiefgreifende Handlung aber mit skurrilen Charakteren steht sollte sich mal die kanadische Serie Trailer Park Boys anschauen. Das ist eine low-budget Mockumentary die von 2001 bis 2007 lief und unter der vom Hauptdarsteller-Trio gegründeten Produktionsfirma Swearnet seit 2014 fortgesetzt wird. Es geht um die beiden Kleinkriminellen Ricky und Julian, die in jeder Staffel aus dem Knast kommen und am Ende auch dort wieder verschwinden, weil sie es einfach nicht fertig bringen ein Leben ohne Mariuhanaanbau, Überfälle auf Schnapsläden und halbseidene Geschäftsideen wie Stripclubs in Wohntrailern zu führen. Dazu kommt noch deren bester Freund Bubbles, der in einem Schuppen lebt und etwas geistig zurückgeblieben aussieht, aber in wirklichkeit der vernünftigste im ganzen Trailerpark ist. Shaky-Cam, Gespräche direkt in die Kamera, viele viele Schimpfworte und Laiendarsteller mit toller Chemie, die mit der Zeit noch mehr in ihre Rollen reinwachsen. Lief in Deutschland leider nur auf Comedy Central mit Synchronstimmen bei denen ich mir am liebsten die Haare ausgerissen hätte, da hat echt KEIN Spruch gepasst! Unbedingt im Originalton schauen!
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Masters of sex. Für das, was die Maskenbildner da abliefern, würden Gebrauchtwagenhändler direkt auf dem Schoß vom Staatsanwalt sitzen.
 
Die Serie "Shameless". Ich meine jedoch die aus den USA. Mittlerweile gibt es seit Neustem vier Staffeln von den selben Autoren, die auch das Original aus UK geschrieben haben. Allerdings ist die amerikanische Version aufwendiger, da mehr Budget als in GB vorhanden war / ist. Und eine verdammt humorige Serie und unverkrampft - Und mit Herz. Solche Serien in der Form wie "Shameless" würden hierzulande nie produziert werden, egal mit wieviel Geld dahinter, da eine solche Thematik hier nur bitterernst behandelt wird.

Ansonsten würde ich noch "The Walking Dead" empfehlen. Ist ursprünglich ein Comic.

Und wer "Breaking Bad" als Einzigster noch nicht gesehen hat: Nachholen!
Da diese Serie aber zu Ende ist, gibt es von Heisenbergs Anwalt - Saul - nun seit Neustem eine Serie, von denen hier schon berichtet wurde.
 
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"Agents of Shield" ist ja nicht grundsätzlich schlecht, nur im Vergleich zu den Kinofilmen eher langweilig - die Serie erinnert mich und einige Bekannte stark an das recht unsägliche "Team Knightrider" (das Spezialflugzeug als Zentrale).


Eine eigenständige Serie hingegen, die ich jedem nur empfehlen kann ist "Person of Interest". In gewisser Weise wirkt sie wie eine Art Prequel zu "Terminator", denn es geht um intelligente Computersysteme, welche die Menschheit überwachen (auf dem Stand der heutigen Technik) und auf menschliche Agenten angewiesen sind, um einzugreifen.
In den letzten Folgen konkurrieren hauptsächlich zwei verschiedene Systeme gegeneinander:
Das erste, von Anfang an aktive wird einfach nur als "die Maschine" bezeichnet und spuckt immer wieder die Identifikations-Nummern von Menschen heraus, welche entweder bald Opfer oder Täter in einem Gewaltverbrechen werden. Da diese "Ziele" zu unbedeutend sind, um von offiziellen Regierungsagenten verfolgt zu werden, nimmt der der Erfinder Finch sich ihrer selbst mithilfe eines kleinen, privaten Einsatzteams an.

Die zweite KI wird "Samaritan" genannt und wird von einer ebenfalls privaten Gruppe, aber unter Beteiligung von US-Behörden betrieben. Ihr Ziel ist es, die Welt sicherer zu machen, indem die Menschheit schleichend einer von Samaritan kontrollierten Diktatur unterworfen wird. Dazu werden einerseits potenzielle Terroristen gnadenlos "terminiert", andererseits - von Samaritans eigenen Leuten - Projekte wie ein künstlich inszenierter Börsencrash verfolgt.
Die "Maschine" und ihre menschlichen Mitstreiter versuchen dabei stets, die schlimmsten Auswirkungen der Samaritan-Tätigkeiten zu unterbinden.

"Person of Interest" ist kein Terminator-Prequel, aber vieles erinnert daran (Skynet wäre nur die nächste logische Ausbaustufe von Samaritan).
 
"Real Humans - Echte Menschen" (Originaltitel: Äkta Människor): Schwedisches SciFi-Androidendrama, TV-Serie von 2012 (SVT 1).
Lief letztes Jahr auf Deutsch synchronisiert u.a. im Arte-Programm. Seit 24.06.15 läuft die Wiederholung der 1. Staffel auf RRB, ab 06.08.15 die 2. Staffel wieder auf Arte.

Als Science-Fiction-Fan kann ich noch einen TV-Serienklassiker aus den 1960er Jahren empfehlen: "Raumpatrouille Orion". Erste deutsche SciFi-Produktion der Nachkriegszeit - KULT!
 
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